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Veröffentlicht am 17.01.2022

Ein episches Finale

Die Krone der Dunkelheit
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Klappentext
Eine dunkle Macht hat sich über Lavarus erhoben. Wie eine Welle treibt sie über das Land und lässt Elend, Tod und Finsternis zurück. Prinzessin Freya wurde von ihrer eigenen Familie verraten ...

Klappentext
Eine dunkle Macht hat sich über Lavarus erhoben. Wie eine Welle treibt sie über das Land und lässt Elend, Tod und Finsternis zurück. Prinzessin Freya wurde von ihrer eigenen Familie verraten und muss aus dem Königshaus fliehen. Nun droht sie, alles zu verlieren: ihre Magie, ihre Liebe und ihr Leben. Doch allein kann sie ihr Königreich nicht vor der Bedrohung durch die Dunkelheit retten. Verzweifelt begibt sich Freya erneut auf den lebensgefährlichen Weg nach Nihalos, um den jungen Fae-Prinzen Kheeran vor den finsteren Plänen ihres Vaters zu warnen ...

Meine Meinung
Ich bin einfach nur absolut begeistert von der ganzen Reihe und diesem dritten Band. Ursprünglich sollte noch ein vierter Band erscheinen, aber die Autorin hat sich dazu entschieden, die Reihe nach drei Bänden zu beenden. Auch wenn ich natürlich gerne noch einmal in diese Welt eingetaucht wäre, war der Abschluss, so wie er nun ist, rund und in sich geschlossen. Mir hat nichts gefehlt und ich war einfach hin und weg von dieser Geschichte.

Zunächst einmal hat es mir richtig gut gefallen, dass es am Anfang eine Zusammenfassung der ersten beiden Bände gab, da es schon ein bisschen her war, dass ich Band 2 gelesen habe. Das war sehr hilfreich und auch gut aufbereitet, indem die Autorin die Ereignisse geordnet anhand der Protagonisten schilderte. Außerdem fand ich es richtig schön, dass sie dafür auch Zeichnungen der Protagonisten miteingebracht hatte und man so sogar noch ein Bild vor Augen hatte.
Anschließend war ich auch wieder direkt in der Geschichte drin und konnte mit den Protagonisten mitfiebern und war gefesselt von der Geschichte. Sie setzte zirka einen Monat nach den Ereignissen aus Band 2 ein und ging genauso spannend und fesselnd weiter, wie sie aufgehört hatte.
Auch dieser Band hielt wieder ein paar unerwartete Wendungen für einen parat, die mich teilweise eiskalt erwischt hatten, für Tempo sorgten und mich noch einmal mehr an das Buch gefesselt haben. Es gab auch hier sowohl actionreichere Szenen, als auch ruhigere und gefühlvollere Momente. Die Mischung hat gestimmt und mir gut gefallen.
Je weiter man in der Handlung fortschritt, merkte man regelrecht, wie sich die ganze Situation immer weiter zuspitzte, sodass ich es gar nicht mehr abwarten konnte, bis der große Showdown eintrat.

Die Protagonisten sind mir alle schon sehr ans Herz gewachsen, sodass mich ihre Schicksale zum Teil wirklich mitgenommen haben, da die Autorin wahrlich nicht sanft mit ihnen umgegangen ist. Ich mochte sie alle wirklich sehr und fand es einfach nur großartig, wie verschieden sie waren und was für unterschiedliche Charaktere sie inne hatten. Die Dynamik und Harmonie zwischen allen hat einfach gestimmt und die Geschichte sehr lebendig und authentisch gemacht.

Der Schreibstil konnte mich auch hier wieder überzeugen. Das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen, sodass ich teilweise selbst überrascht war, wie schnell ich durch die Seiten geflogen bin. Die Atmosphäre war ebenfalls wieder großartig. Sie hatte etwas düsteres, magisches und geheimnisvolles an sich. Aber auch die Hoffnung, Freundschaft und Liebe zwischen den Protagonisten war spürbar und greifbar. Die Gefühle und Emotionen kamen ebenfalls nicht zu kurz, sodass mich die Geschichte auch emotional mitreißen konnte.
Alles in allem wirklich großartig gemacht.

Insgesamt war es einfach ein fulminantes und episches Finale, was eine großartige Reihe zu einem würdigen und passenden Ende geführt hat.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

konnte mich leider nicht überzeugen

All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
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Inhalt
Maeve und Lily waren einst beste Freundinnen, bis Maeve sie vergrault hat. Als sie beim Aufräumen des Schulkellers ein altes Tarotkartenspiel entdeckt, stellt sie fest, dass sie eine Begabung dafür ...

Inhalt
Maeve und Lily waren einst beste Freundinnen, bis Maeve sie vergrault hat. Als sie beim Aufräumen des Schulkellers ein altes Tarotkartenspiel entdeckt, stellt sie fest, dass sie eine Begabung dafür zu haben scheint. Beim Kartenlegen ihrer Mitschülerinnen trifft sie immer ins Schwarze. Was zuerst aber eine harmlose Spielerei war, wird zum bitteren ernst, als sie gezwungen wird, Lily die Karten zu legen und diese daraufhin plötzlich verschwindet...

Meine Meinung
Auch, wenn ich die Geschichte rund um das Tarotkartenspiel sehr interessant fand, konnte mich die Geschichte insgesamt leider nicht überzeugen.

Die Geschichte beginnt sehr interessant, als man langsam erfährt, wie Maeve an das Tarotkartenspiel gerät und dafür eine besondere Begabung zu haben scheint. Das sorgt auch für Spannung und eine sehr magische und mysteriöse Stimmung. Ebenso fand ich die Entwicklung mit Lily sehr fesselnd und hat mich neugierig gemacht, in welche Richtung sich das alles entwickeln wird.
Außerdem haben mir die hier behandelten Themen gut gefallen. Deren Ernsthaftigkeit kam gut rüber und waren auch präsent. Es geben in erster Linie um LGBTQ, aber auch um Freundschaft und Zusammenhalt. Es wurde gut und anschaulich rüber gebracht, vor allem aber auch, die Akzeptanz (oder eben nicht) in der Gesellschaft wurde deutlich.
Dennoch gab es für mich auch ein paar Kritikpunkte, weshalb mich das Buch auch nicht komplett überzeugen konnte. Anfangs war die Geschichte etwas träge und es hat gedauert, bis die Geschichte in Gang kam. Außerdem war sie mir zwischenzeitlich auch etwas zu abgedreht und merkwürdig, was für meinen Geschmack gar nicht nötig gewesen wäre.
Letztlich gab es aber auch die eine oder andere spannende Wendung, die nochmal für Tempo gesorgt haben, aber die Ursachen dafür, eben etwas merkwürdig waren.

Maeve als Hauptfigur fand ich zunächst wirklich interessant, aber ich musste auch erst einmal warm mit ihr werden. Sie wirkte authentisch, da sie alles andere als perfekt war, Was mir aber nicht so gut gefallen hat ist, dass sie irgendwie etwas negatives ausgestrahlt hat und an sich hatte. Auch ihre Denk- und Verhaltensweisen waren nicht immer im Einklang mit ihrem Alter und auch etwas widersprüchlich.

Der Schreibstil war sehr jugendlich gehalten, was für mein Empfinden zum großen Teil auch zu den negativen Schwingungen bei Maeve gesorgt hat. Obwohl sich das Buch einfach und flüssig lesen ließ, sorgte dieses Negative im Schreibstil eben für kein gutes Gefühl beim Lesen. Die Stimmung war zunächst magisch und mysteriös und hat sich mit fortschreiten der Handlung ein wenig ins gruselige und spannende entwickelt, was mir gut gefallen hat.

Insgesamt also eine wirklich spannende und gute Idee, aber deren Umsetzung hat mir leider nicht zugesagt.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Ganz große Katzenliebe

Pfoten vom Tisch!
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Inhalt
Hape Kerkeling berichtet in diesem Buch über sein Zusammenleben mit Katzen und gibt einem damit allerhand Tipps und Ratschläge mit auf den Weg. Das alles ist eingebettet in Anekdoten und Einblicke ...

Inhalt
Hape Kerkeling berichtet in diesem Buch über sein Zusammenleben mit Katzen und gibt einem damit allerhand Tipps und Ratschläge mit auf den Weg. Das alles ist eingebettet in Anekdoten und Einblicke in Hape Kerkelings Privatleben und den Alltag mit seinen Miezen. Unter anderem erzählt er über den perfekten Urlaub mit Katzen, Krankheiten und die Lebensweise einer Katze.

Meine Meinung
Als Katzenliebhaberin war dieses Buch quasi ein Muss für mich, auch wenn ich vorher noch nichts von Hape Kerkeling gelesen habe. Aber allein schon das Cover, der Klappentext und die positiven Stimmen zu seinen anderen Büchern haben mich überzeugt, mir das Buch zu Gemüte zu führen.

Schon der Einstieg in das Buch war sehr humorvoll, womit ich direkt abgeholt wurde. Der Humor und die Leichtigkeit setzte sich dann auch von Seite zu Seite fort und konnte mich überzeugen.
Noch überzeugender war aber die Liebe zu Katzen, die einfach auf jeder Seite spürbar war. Hape Kerkeling gibt großartige Einblicke in das Leben mit Katzen und ich persönlich habe mich und meine Samtpfote nicht nur einmal darin wiedererkannt. Er greift viele wahre Dinge über Katzen und ihre Dosenöffner auf, die man nur allzu gut kennt. Das alles geschieht eben mit viel Humor und Einfühlungsvermögen, sodass ich dahingehend auch emotional abgeholt wurde.
Hape Kerkeling schafft es aber auch, viele lehrreiche Dinge zu übermitteln. So gibt er einem nicht nur „Goldene Katzenregeln“, bei denen es sich um wichtige Faustregeln zum Merken handelt, mit auf den Weg, sondern auch Checklisten oder viele andere Tipps im Umgang mit Katzen. Diese Tipps beruhen zum größten Teil auf seiner eigenen Erfahrung, aber auch durch den Kontakt zu einer Tierärztin.
Schön fand ich auch, dass das Buch auch etwas persönliches an sich hatte. Es gibt einem schöne Einblicke in Hape Kerkelings Privatleben, sodass man auch ihn besser kennen lernen konnte. Dabei nimmt er sich selbst auch nicht allzu ernst und zeigt sich so sehr nahbar und authentisch.

Gut hat mir auch die Aufmachung des Buches gefallen, da sich auf den Innenseiten des Covers viele Fotos von seinen Katzen befinden. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr zugesagt, da vor allem der Humor und die Leichtigkeit wunderbar rüber gebracht wurden. Aber auch emotionale Stellen wurden dementsprechend mit Gefühl und Einfühlungsvermögen dargestellt, sodass ich auch dahingehend gerührt wurde.

Insgesamt einfach ein großartiges Werk, das für Katzenliebhaber und die, die es noch werden wollen, genau das richtige ist.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

der letzte Band – ein Herzensbrecher

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
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Inhalt
Harry macht sich auf, auf seine letzte Reise. Unterstützt von seinen Freunden Ron und Hermine macht er sich auf den Weg, die letzten Horkruxe zu finden. Das ist jedoch alles andere als einfach. ...

Inhalt
Harry macht sich auf, auf seine letzte Reise. Unterstützt von seinen Freunden Ron und Hermine macht er sich auf den Weg, die letzten Horkruxe zu finden. Das ist jedoch alles andere als einfach. Bei ihrer Suche stoßen sie auf ein merkwürdiges Symbol, dass immer präsenter wird. Doch welcher Weg ist der richtige? Wie können sie Lord Voldemort ein für alle Mal aufhalten? Die alles entscheidende Begegnung rückt immer näher...

Meine Meinung
Ich habe diesen Band noch einmal ge-rereaded, weil er der einzige Band der Reihe ist, den ich bislang nur einmal gelesen habe. Der Grund dafür ist einfach: er bricht mir einfach das Herz. Das Abenteuer geht zu Ende, man muss sich von liebgewonnen Protagonisten verabschieden und, da mich die Reihe durch meine Kindheit begleitet hat, ist es auch ein stückweit wieder einmal ein Abschied von dieser Zeit.

Der siebte und gleichzeitig auch düsterste Teil der Reihe schlägt einen Bogen zu allen vorherigen Bänden, sodass man wirklich ein Gefühl von Abschied hat. Aber es zeigt auch, wie durchdacht diese ganze Buchreihe ist, da deutlich wird, wie früh schon einzelne Elemente, die in diesem Band wichtig werden, eingestreut wurden. Man merkt regelrecht, wie sich die ganze Handlung hier zuspitzt und auf ein einziges Ende hinsteuert. Dadurch ist die Spannung allgegenwärtig und man wird regelrecht an die Seiten gefesselt. Auch das Tempo ist hoch, obwohl es zwischendurch auch mal ruhiger wird, wenn es um Dinge wie Freundschaft, Liebe und Familie geht. All das hinterlässt vor dem Hintergrund, worauf das ganze hinauslaufen wird, aber auch einen bitteren Geschmack im Mund.
Das besondere an diesem Band ist auch, dass dieser nicht von Anfang an in Hogwarts spielt. Wir erleben die Protagonisten hier in ganz anderen Kulissen, die einem zum Teil schon bekannt waren, zum Teil aber komplett neu waren.
Schön fand ich auch, dass man mit den Protagonisten quasi auf eine Reise in die Vergangenheit geht und viele neue Dinge über andere Protagonisten aus dem Buch erfährt.
Ebenso wird deutlich, was die Protagonisten für eine Entwicklung hinter sich haben und vor allem auch, was Harry noch vor sich hat.
Das alles, ist wirklich großartig gemacht und je öfter man das Buch liest, desto mehr Details und neue Dinge fallen einem auf.

Der Schreibstil ist auch hier wieder einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut voran gekommen bin. Die Stimmung war um einiges düsterer als die Vorgängerbände, vor allem aber, fehlt es hier an der unbeschwerten, magischen Stimmung, die man aus den ersten Bänden kennt, was vor allem daran lag, dass dieses Buch, im Gegensatz zu Band 1-6 eben nicht von Anfang in Hogwarts spielt.
Auch die Gefühle und Emotionen werden hier greifbar. Man rätselt, lacht und leidet zusammen mit Harry, Ron und Hermine und mit jeder Seite, die man in der Geschichte fortschreitet, merkt man einfach, dass hier ein Abschied in der Luft liegt.

Insgesamt ein Abschluss der Reihe, den man mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

hatte seine Längen, aber dennoch spannend und fesselnd

Helles Land
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Klappentext
Clay ist eine Hohe Hüterin der Bäume in einer Welt, in der zwei Sonnen unbarmherzig niederbrennen. Sie allein kennt den Standort der geheimnisvollen Lichteiche, die das gesamte Land des Waldes ...

Klappentext
Clay ist eine Hohe Hüterin der Bäume in einer Welt, in der zwei Sonnen unbarmherzig niederbrennen. Sie allein kennt den Standort der geheimnisvollen Lichteiche, die das gesamte Land des Waldes beschützt. Doch nun droht dem Heiligen Baum höchste Gefahr - das Refugium und somit das Leben aller Bewohner steht auf dem Spiel. Ein skrupelloser Feind scheut vor keinem Verbrechen zurück. Und so müssen Clay und ihre Gefährten alles riskieren, um den Baum und ihr Land zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung
Das Cover ist ein absoluter Traum und ein richtiger Eyecatcher. Es hat mich sofort angesprochen, sodass ich gar nicht anders konnte, als mir das Buch näher anzusehen. Noch dazu habe ich von der Autorin bereits die Reihe "Das Buch der gelöschten Wörter" gelesen und geliebt, weshalb ich schon richtig neugierig darauf war, was sie dieses Mal für eine Welt erschaffen hat.

Den Einstieg fand ich schon sehr stimmungsvoll, magisch und mystisch. Ich konnte dadurch schon direkt in die Geschichte eintauchen und mich von ihr leiten lassen. Schnell werden auch viele Fragen laut und ich habe begonnen, mitzurätseln und herauszufinden, was geschehen ist bzw was hier für ein Spiel gespielt wird. Dadurch konnte mich die Geschichte auch fesseln und es wurde Spannung aufgebaut. Obwohl aber die Neugier aufgrund der zahlreichen, aufgeworfenen Fragen geweckt war, war der Anfang auch sehr ruhig, dass ich fast schon gesagt hätte, dass sich die Geschichte zieht. Die Autorin schreibt hier sehr bildhaft – was auch wirklich grandios war – aber dadurch mangelte es der Geschichte einfach sehr an Tempo und es wurde etwas träge. Die Handlung kam für meinen Geschmack an den Stellen etwas zu kurz und mir wurde das dann über die Seiten hinweg ein bisschen zu viel. Zum Ende hin hat sich dann das Blatt noch mal gewendet und es wurde temporeicher und die Geschichte hat etwas Schwung bekommen.
Ebenso fand ich es toll gemacht, dass ich einfach nicht sagen konnte, wem man trauen kann und wem nicht und, welche Absichten die jeweiligen Protagonisten haben. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich einfach nur jeden verdächtigt. Das war von der Autorin wirklich grandios gemacht und hat natürlich für eine ordentliche Portion Spannung gesorgt. Gleiches gilt auch für die unerwarteten Wendungen, die mich überrascht und begeistert haben.

Clay ist eine sehr einzigartige Protagonisten und ich fand sie einfach sehr sympathisch. Ihre Gedankengänge und, wie wir aus ihrer Perspektive die ganze Welt erleben, finde ich einfach nur toll und sehr gelungen. Ebenso hat mir gut gefallen, dass sie eine erwachsene, junge Frau ist, die mit beiden Beinen schon im Leben steht. Sie kam sehr lebendig und authentisch rüber und ich konnte mich auch gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern.
Auch die anderen Protagonisten haben mir gut gefallen. Sie waren alle sehr individuell gezeichnet und bei vielen konnte ich bis zuletzt nicht sagen, ob man ihnen trauen kann oder nicht. Das war wirklich gelungen und hat mir gut gefallen.
Generell hat hier auch einfach die Harmonie und Dynamik zwischen den Protagonisten gestimmt.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er war sehr bildhaft und stimmungsvoll, sodass ich wirklich gut in die ganze Welt und die Geschichte eintauchen konnte. Leider ist dadurch, wie schon erwähnt, die Handlung ein bisschen zu kurz gekommen.
Dennoch war das ganze Setting, das Worldbuilding und die Atmosphäre in der Geschichte einfach nur großartig und wirklich gelungen, sodass ich auch einfach immer mehr darüber erfahren wollte. Die Stimmung war magisch, mystisch und ein bisschen geheimnisvoll. Die Mischung war einfach einzigartig und stimmig. Auch die Gefühle und Emotionen kamen richtig gut rüber, sodass ich mich auch gut in Clay einfühlen konnte.

Alles in allem eine Geschichte, die von der Stimmung, dem Setting und den Protagonisten lebt und die Geschichte dadurch etwas gebraucht hat, um Fahrt aufzunehmen. Dennoch konnte mich das Gesamtpaket letztlich überzeugen und mitreißen.

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