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Veröffentlicht am 16.07.2021

Konnte mich irgendwie nicht packen und berühren

Meant to be
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Inhalt
Lexis Vergangenheit lastet schwer auf ihren Schultern. Sie kann keine Berührungen ertragen und zulassen. Nur die Musik gibt ihr Sicherheit und lenkt sie von den Geschehnissen ab. Als sie dann auf ...

Inhalt
Lexis Vergangenheit lastet schwer auf ihren Schultern. Sie kann keine Berührungen ertragen und zulassen. Nur die Musik gibt ihr Sicherheit und lenkt sie von den Geschehnissen ab. Als sie dann auf Luke trifft, ändert sich alles für sie. Sie soll mit ihm zusammen einen Song schreiben und merkt dabei, dass er sie ohne Probleme berühren kann und sie diese sogar genießt...

Meine Meinung
Obwohl ich die Geschichte wirklich interessant fand, konnte sie mich irgendwie nicht packen. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das lag, aber irgendwie hatte sich die Geschichte für mich gezogen und ich konnte nicht so richtig in sie eintauchen.

Der Handlung begann zunächst mit einem kleinen Abschnitt aus der Vergangenheit um anschließend direkt mit der Gegenwart weiter zu machen. Dadurch war die Neugier auf Lexi und ihre Geschichte geweckt und ich war gespannt, was sie so für mich parat halten wird. Generell war ich auch neugierig auf ihre Vergangenheit und einfach darauf, mehr über sie zu erfahren. Die Geschichte hielt ein paar spannendere Momente für einen parat, die für ein bisschen Tempo gesorgt haben. Ansonsten muss ich leider sagen, dass sich die Geschichte für mich etwas gezogen hat. Woran das genau lag, kann ich nicht so richtig sagen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass nicht allzu viel passiert ist und viel um den heißen Brei herum geschrieben wurde. Die Geschichte war auch sehr ruhig gehalten und hat neben der Musik sehr stark die Gefühle und Emotionen in den Fokus gerückt. Diese waren irgendwie schwer und drückend, sodass das Lesen dadurch ebenfalls etwas schwerer wurde. Das gleiche hat sich auch in der Atmosphäre widergespiegelt.
Die schöneren Momente und Gefühle waren zwar auch da, aber schnell auch wieder vorbei, sodass sie nicht lange präsent waren. Ebenso fand ich es schade, dass obwohl die Musik ein großes Thema in dem Buch war, das musikalische und die Gefühle der Musik ebenfalls nicht gut rüber kam.
Nichtsdestotrotz war ich aber trotzdem soweit gefesselt, dass ich wissen wollte, was nun in Lexis Vergangenheit geschehen ist und, wie sich das Ganze zwischen Lexi und Luke entwickelt.

Lexi ist keine klischeebehaftete Protagonistin. Sie hat einiges durchgemacht, was vieles an ihrem Verhalten auch erklärt. Sie ist alles andere als perfekt, was sie aber authentisch und liebenswert macht.
Luke hat es ebenfalls nicht leicht und muss seine ganz eigenen Probleme bewältigen.
Bei Beiden war direkt klar, dass hier Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Außerdem war ich neugierig darauf, inwieweit sich die Beiden ergänzen und helfen werden. Das fand ich ebenfalls interessant und spannend.

Der Schreibstil war für meinen Geschmack irgendwie etwas schwerfällig, weswegen ich vermutlich auch den Eindruck hatte, dass die Geschichte etwas langatmig und schwer wirkt. Meine Gedanken sind dadurch leider auch häufiger abgeschweift.
Wie schon erwähnt fand ich die Atmosphäre, genau wie die Gefühle und Emotionen etwas schwer und drückend. Die Leichtigkeit und das Kribbeln zwischen Lexi und Luke kam dadurch etwas weniger rüber.

Insgesamt konnte mich das Buch, trotz einer interessanten und irgendwie auch fesselnden Geschichte, leider nicht packen und überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Ein Highlight als Abschluss der Reihe

New Chances
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Inhalt
Leonies Familie gehört eine traditionelle Brauerei in Deutschland. Doch Leonie möchte viel lieber Craft-Beer brauen und deshalb Erfahrung in den USA sammeln. Kaum das sie in den USA gelandet ist, ...

Inhalt
Leonies Familie gehört eine traditionelle Brauerei in Deutschland. Doch Leonie möchte viel lieber Craft-Beer brauen und deshalb Erfahrung in den USA sammeln. Kaum das sie in den USA gelandet ist, muss sie allerdings erfahren, dass ihr Praktikum gecancelt wurde. Irgendwie landet sie dann in Green Valley und probiert verzweifelt ein Ersatz-Praktikum oder einen Job zu finden. Da macht ihr die Bürgermeisterin der von Green Valley ein Angebot, dass ihre Rettung zu sein scheint: Sie soll die Nanny ihrer Enkelin Maya werden. Was sie jedoch nicht weiß, Maya ist die Tochter von Sam, dem sie am Abend zuvor ihr Herz ausgeschüttet hat...

Meine Meinung
Abgesehen davon, dass ich diese Reihe und vor allem Green Valley total liebe, hat dieses Buch mich noch einmal komplett darin bestätigt und sich vermutlich sogar zu meinem Lieblingsband der Reihe gemausert.

Die Handlung hat schon gleich am Anfang meine Neugier geweckt, als Leonie in den USA angekommen ist und all ihre Pläne zerplatzt sind. Ich war gespannt darauf, wie es sie dann nach Green Valley verschlägt und, wie es mit ihren Plänen weiter geht. Das sorgte für eine leichte Spannung und konnte mich an das Buch fesseln.
Generell fand ich das Thema rund um das Bierbrauen und Leonies Traum einfach nur fantastisch und war einfach mal was Neues. Ich fand es einfach nur großartig, wie Leonie davon geschwärmt hat und, wie das Ganze einfach in die Geschichte eingeflochten wurde. Doch besonders überrascht hat mich die Tatsache, dass ich dachte, ich wüsste, wie die Geschichte ausgehen würde und dann aber positiv überrascht wurde, weil es nicht so war. Es war also definitiv nicht vorhersehbar, was mir gut gefallen hat.

Natürlich war ich auch neugierig darauf, wie sich die Geschichte zwischen Leonie und Sam entwickeln wird. Dahingehend konnte mich das Buch auch fesseln. Sam konnte ich in den letzten Bänden irgendwie nur schwer einschätzen und fand es schön, jetzt mehr über ihn zu erfahren. Nachdem ich mit ihm warm geworden bin, konnte ich ihn auch richtig gut in mein Herz schließen. Besonders überzeugen konnte er mich damit, wie er mit seiner Tochter umgegangen ist und mit dem Geheimnis, das er vor allen hat.
Leonie fand ich ebenfalls einfach nur toll. Allein schon, dass sie alleine für ein Praktikum in die USA fährt, fand ich einfach nur beeindruckend. Wie sie dann schließend mit ihrer neuen Situation und den Menschen in Green Valley umgeht, konnte mich ebenfalls überzeugen und machte sie sehr sympathisch.
Die Harmonie und Dynamik zwischen den Beiden hat ebenfalls gestimmt und kam richtig gut rüber.
Toll fand ich natürlich auch, dass hier die Protagonisten aus den Vorgängerbänden sehr präsent waren und man so erfahren hat, wie es zwischen ihnen läuft. Ich mag die Truppe einfach sehr gerne und liebe es einfach, in ihre Welt einzutauchen.

Der Schreibstil war, wie nicht anders zu erwarten, einfach und flüssig gehalten. Die Atmosphäre von Green Valley war einfach von Seite 1 an sofort wieder da und ich habe es genossen, wieder dorthin einzutauchen. Es hat schon fast etwas wie nach Hause kommen, weil ich mich so gefreut hatte, alle wiederzusehen. Die Gefühle und Emotionen kamen hier auch wieder richtig gut rüber, sodass mich die Geschichte auch berühren konnte.

Insgesamt also ein mehr als gelungener Abschluss der Reihe, der mich mit einem Lachenden und einem Weinenden Auge zurücklässt und einfach ein absolutes Highlight für mich war.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Grausam, Brutal, spannend

Die Arena: Grausame Spiele
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Inhalt
Die Kinder der sogenannten Dregs werden regelmäßig von ihren Familien fortgeholt, um an dem Zirkus, ein Spektakel für die Pures, mitzuwirken. Die Darstellungen in dem Zirkus sind mehr als nur riskant ...

Inhalt
Die Kinder der sogenannten Dregs werden regelmäßig von ihren Familien fortgeholt, um an dem Zirkus, ein Spektakel für die Pures, mitzuwirken. Die Darstellungen in dem Zirkus sind mehr als nur riskant und fordern ihren Tribut. Hoshiko ist Hochseilartistin und riskiert jeden Abend ihr Leben, worauf die Pures auch nur warten. Eines Abends begegnet Hoshiko Ben, der der Sohn einer Pure-Politikerin ist. Ben kann seine Augen nicht von ihr lassen und spürt eine einzigartige Verbindung zu ihr. Auch Hoshiko spürt diese Verbindung, die gegen alle Regeln ist...

Meine Meinung
Nachdem ich schon so viel Gutes über das Buch gehört habe, habe ich es nun endlich selbst gelesen. Ich muss sagen, es hat mir wirklich gut gefallen, aber irgendwie hat mir noch etwas gefehlt, um mich gänzlich zu überzeugen.

Die Geschichte spielt in London in der Zukunft. Dort ist die Gesellschaft einmal in die Pures und die Dregs gespaltet. Die Pures sind die Höhergestellten und Adligen, die im Luxus leben. Die Dregs sind die untere Schicht, die unterdrückt und als minderwertig angesehen werden und dementsprechend auch in keinen guten Verhältnissen leben.
Dieses Worldbuilding fand ich unfassbar spannend und gut gemacht. Wir erleben die Geschichte nämlich einmal aus der Perspektive einer Dreg, Hoshiko, und aus der eines Pures, Ben. Dadurch hat man hier einen Rundumblick über die Verhältnisse und Vorurteile, die die jeweiligen Klassen haben, was ich sehr interessant fand.
Nachdem die Geschichte zunächst erste einmal etwas ruhiger anfing und man erst nach und nach mehr über die Klassengesellschaft lernte, wurde die Neugier auf das ganze System schon früh geweckt. Je mehr Informationen und je mehr man in die Geschichte eingetaucht ist, desto deutlicher wurde, wie grausam und brutal das Leben in diesem System eigentlich ist. Am Anfang hatte ich mich immer erst gefragt, was denn so schlimm an dem Zirkus sein soll. Da hat die Autorin es geschickt gemacht, dass sie die grausamen und brutalen Details erst nach und nach mit eingebaut hat. Das ließ das Buch sehr schnell auch sehr spannend und fesselnd werden. Ebenso deutlich wurde dann auch, dass hier etwas in der Luft liegt und man nur darauf gewartet hat, bis es zum großen Wendepunkt kommt.
Gleichzeitig werden hier natürlich auch Probleme verdeutlicht und einem Sachen nahe gebracht, die man auch auf die Gegenwart beziehen kann und die dementsprechend auch zum Nachdenken angeregt haben.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass ich das Gefühl hatte, dass alles irgendwie sehr schnell ging und ich nur so durch die Geschichte gerast bin. Ich vermute, das lag vor allem an den kurzen und knappen Kapiteln, die zum Teil sogar aus nur wenigen Sätzen bestanden, dass ich mich irgendwie gehetzt gefühlt habe.

Die Protagonisten Ben und Hoshiko haben mir wirklich gut gefallen.
Bei Hoshiko fand ich es einfach spannend und fesselnd, mehr über sie und ihr Leben in dem Zirkus zu erfahren. Durch sie habe ich quasi das Leben als Dreg und in dem Zirkus näher kennen gelernt und, wie sie mit alldem umgeht. Ich fand sie einfach sehr sympathisch, stark und selbstlos, was mir gut gefallen hat und weswegen ich sie direkt in mein Herz geschlossen habe.
Bei Ben war ich mir anfangs nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Schnell war aber klar, dass er viel hinterfragt und selbst nachdenkt. Er hat ein gutes Herz und Entwicklungspotenzial, was ihn sehr interessant machte.
Die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen fand ich ebenfalls sehr spannend. Sie stehen quasi auf verschiedenen Seiten, was vor allem bei Hoshiko zu einem inneren Konflikt geführt hat.

Der Schreibstil war einfach und flüssig, sodass ich schnell voran gekommen bin, was aber auch vor allem an den kurzen Kapiteln gelegen hat. Die Gefühle und Emotionen kamen mal mehr, mal weniger gut rüber. Hier hätte ich mir noch ein bisschen mehr gewünscht. Ich glaube, das lag aber vor allem daran, dass die Atmosphäre hier so präsent und allgegenwärtig war. Diese war düster und bedrückend. Man spürte regelrecht, wie grausam und brutal es in dem System zugeht, was natürlich dafür gesorgt hat, dass man sich richtig gut in die Geschichte einfühlen konnte.

Insgesamt ein toller und überzeugender Auftakt der Geschichte, bei dem aber noch Luft nach oben ist.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Hat mir besser gefallen als Teil 1

Never Too Late
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Inhalt
Zoe und Jason hatten einen One-Night-Stand, der einfach nur katastrophal war und, den sie am liebsten vergessen möchten. Sie hoffen, sich nie wieder danach zu sehen. Doch dann taucht Jason plötzlich ...

Inhalt
Zoe und Jason hatten einen One-Night-Stand, der einfach nur katastrophal war und, den sie am liebsten vergessen möchten. Sie hoffen, sich nie wieder danach zu sehen. Doch dann taucht Jason plötzlich bei einem Treffen mit ihren Freunden auf. Das Kribbeln, was die Beiden bei ihrer ersten Begegnung verspürt haben, ist sofort wieder da, obwohl Zoe Jason überhaupt nicht mögen will. Doch Jason gibt nicht auf und macht ihr ein Angebot, dass Zoe nicht ausschlagen kann...

Meine Meinung
Nachdem mir Band 1 gut gefallen hat, aber trotzdem meiner Meinung nach noch Luft noch oben hatte, habe ich nun Band 2 gehört. Und ich muss sagen, dass er mir besser gefallen hat als Band 1.

Die Handlung beginnt schon sehr interessant und hat sich mit einem spannenden und ernsten Thema auseinandergesetzt – bzw eigentlich sogar mit mehreren. Mit dem Fortgang der Handlung wurden die Themen immer weiter herausgearbeitet, bis ich selbst fassungslos war, was hier eigentlich alles passiert ist. Wie die Themen rübergebracht und einem näher gebracht wurden, hat mir richtig gut gefallen.
Dementsprechend hat die Handlung auch ernste Töne angeschlagen und konnte mich auch fesseln. Daneben gab es natürlich auch viel Romantik und schöne Momente, die das Ganze aufgelockert haben. Dennoch kam die Ernsthaftigkeit gut rüber und konnte mich packen und mitreißen.
Ansonsten war natürlich auch meine Neugier hinsichtlich des Fortgangs der Handlung geweckt. Ich war gespannt darauf mehr über Zoe und ihre Vergangenheit zu erfahren und auch, wie sich das Ganze zwischen Zoe und Jason entwickelt.
Zudem wusste ich natürlich von Band 1 schon einiges, was in dem Freundeskreis geschieht, da die Erzählstränge von Band 1 und 2 sich parallel abspielen.

Zoe fand ich einfach sehr spannend. Sie ist eine einzigartige Protagonistin und hat viel Tiefe und Facettenreichtum in die Geschichte mit rein gebracht. Ich war neugierig auf sie, da sie auch Entwicklungspotenzial hatte und natürlich auch auf das, was in ihrer Vergangenheit geschehen ist und sie immer noch prägt.
Jason fand ich hingegen nicht ganz so spannend, aber ich mochte ihn trotzdem sehr gerne.
Vor allem aber fand ich die Dynamik und Harmonie zwischen Zoe und Jason einfach nur großartig. Die Abschnitte, in denen die Beiden immer zusammen auftreten, habe ich am liebten gemocht, weil sie einfach so toll miteinander harmoniert haben. Da ist mir immer wieder das Herz aufgegangen.

Die Vertonung des Hörbuchs hat mir, wie bei Band 1 auch schon, wirklich gut gefallen. Die Sprecherin und der Sprecher haben einem die Geschichte wirklich gut nahe gemacht, sodass ich dieser auch gut folgen konnte. Außerdem haben sie auch die Gefühle und Emotionen gut rüber gebracht, sodass mich die Geschichte berühren und emotional mitreißen konnte. Auch die Atmosphäre kam gut rüber, sodass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte. Dahingehend hat mir dieser zweite Band auch besser gefallen als der erste.

Insgesamt also wirklich eine überzeugende Fortsetzung mit tollen Protagonisten, die mich mitgerissen hat und fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 12.07.2021

Nicht so sommerlich wie gedacht, aber trotzdem wunderschön

So leise wie ein Sommerregen
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Inhalt
Hopes Welt ist gerade zerbrochen. Ihr Vater ist gestorben und gleichzeitig muss sie erfahren, dass ihre Mutter ihren Vater jahrelang hintergangen hat. In diesem schlimmen Moment lernt Hope Cooper ...

Inhalt
Hopes Welt ist gerade zerbrochen. Ihr Vater ist gestorben und gleichzeitig muss sie erfahren, dass ihre Mutter ihren Vater jahrelang hintergangen hat. In diesem schlimmen Moment lernt Hope Cooper kennen, der es schafft, sie zumindest für einen kurzen Moment, von ihren Sorgen und ihrer Wut abzulenken. Auch Cooper hat es nicht leicht im Leben, weswegen dieser Moment auch für ihn zu den schönsten seit Langem gehört.
Deshalb möchte Cooper Hope unbedingt wiedersehen und wie es der Zufall so will, begegnen sie sich erneut und kommen sich näher....

Meine Meinung
Als ich das Buch gesehen habe, habe ich aufgrund des Covers und des Titels einen lockeren, leichten und romantischen Sommerroman erwartet. Zwar gab es viel Romantik und zwischendurch auch eine schöne Leichtigkeit, doch ich fand, dass das Buch auch etwas schweres und bedrückendes hatte, weswegen das Buch in der Hinsicht nicht meine Erwartungen erfüllen konnte, es mir aber trotzdem gut gefallen hat.

Die Handlung begann schon sehr tragisch und emotional, wodurch in der Hinsicht schon direkt mitgerissen worden bin. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen und mit Hope mitfiebern. Durch diese anfängliche Tragik und der damit verbundenen Handlungsentwicklung war auch eine gewisse Neugier auf den Fortgang der Handlung geweckt und das Buch konnte mich auch fesseln. Die Geschichte hat sich anschließend ruhig und langsam aufgebaut und entwickelt. Es gab immer wieder spannende Einflüsse, die einen gefesselt haben, bis hin zu einer unerwarteten Wendung, die alles in einem neuen Licht hat erscheinen lassen. Das alles hat das Buch sehr abwechslungsreich, emotional und spannend gemacht. Die Mischung hat hier gestimmt und auch für das gewisse Etwas in der Geschichte gesorgt.
Wie aber schon angedeutet, hatte ich eigentlich etwas seichtes und leichtes aufgrund des Covers und Titels erwartet. Zwischenzeitlich gab es auch diese Momente, die eine sommerliche Leichtigkeit verströmt hatten, aber aufgrund des Themas und der Tragik in der Geschichte, die eine schweres und bedrückendes Gefühl mit sich gebracht hat, waren diese Momente kurz und nicht so präsent. An sich habe ich auch überhaupt kein Problem mit solchen Geschichten und mir hat sie auch wirklich gut gefallen, vor allem, weil es die Geschichte auch rund gemacht hat aber ich hatte mich einfach auf eine leichte Sommergeschichte gefreut.

Die Protagonisten fand ich einfach nur toll. Hope war mir sehr sympathisch und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Ich mochte es, wie sie mit den Dingen umgegangen ist. Das kam authentisch und nachvollziehbar rüber und es wurde auch deutlich, wie emotional sie dabei war.
Auch Cooper hat Fehler gemacht und ist nun dabei, aus ihnen zu lernen und es besser zu machen. Das hat mir ebenfalls gut gefallen und ich mochte ihn sehr gerne.
Wie die Beiden miteinander umgegangen sind und harmoniert haben, fand ich ebenfalls großartig.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell voran gekommen bin. Die Gefühle und Emotionen kamen richtig gut rüber, sodass ich auch emotional mitgerissen und berührt wurde. Die Atmosphäre in dem Buch hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie hatte zwar stets einen traurigen und ernsten Beigeschmack, aber hat zwischendurch auch immer etwas positives an sich gehabt. Vor allem das Setting hat zu einer positiven Stimmung beigetragen.

Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es hat mich emotional mitgerissen und die Handlung war auch fesselnd und spannend. Zudem konnte es mit einer prickelnden Romantik und einer unerwarteten Wendung punkten. Ich ziehe lediglich einen Stern hab, da das Cover und der Titel einfach andere Erwartungen bei mir geschürt hatten.

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