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Veröffentlicht am 24.08.2020

Spannend, mitreißend, brutal

Nevernight - Die Prüfung
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Inhalt
Als Mia noch ein kleines Mädchen war, wurde ihr Vater vor ihren Augen hingerichtet und ihre Mutter ins Gefängnis geworfen. Sie selbst sollte umgebracht werden, konnte sich aber noch rechtzeitig ...

Inhalt
Als Mia noch ein kleines Mädchen war, wurde ihr Vater vor ihren Augen hingerichtet und ihre Mutter ins Gefängnis geworfen. Sie selbst sollte umgebracht werden, konnte sich aber noch rechtzeitig befreien. Nun möchte sie Rache an den Männern nehmen, die ihrer Familie das angetan haben. Sie wird von Mercurio ausgebildet und anschließend zu der „Roten Kirche“ geschickt, um dem dortigen Assassinenorden beizutreten. Dort erwarten Mia viele Herausforderungen und gefährliche Prüfungen, die es zu meistern gilt, um eine Klinge der „Roten Kirche“ zu werden.
Doch Mia ist kein gewöhnlicher Mensch, sie ist eine Dunkelinn und erhofft sich bei der „Roten Kirche“ herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Dieses Buch hat mich irgendwie ein bisschen verstört und fertig gemacht. Gleichzeitig konnte es mich komplett von sich überzeugen und begeistern. Ich bin gleichzeitig entsetzt und fasziniert von dieser Geschichte. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven und manchmal musste ich Sätze sogar zweimal lesen, weil ich dachte, das kann doch gerade nicht wirklich so krass dargestellt worden und passiert sein.

Ich muss leider gestehen, dass ich anfangs Startschwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte einzufinden. Man wird quasi direkt ins Geschehen hineingeworfen, es wurde mit zwei Zeitebenen gespielt und es war alles einfach sehr verwirrend anfangs. Auch der Schreibstil hat es mir nicht gerade leicht gemacht, in die Geschichte hineinzukommen (mehr dazu weiter unten). Daher habe ich mich anfangs so ein bisschen zwingen müssen, dran zu bleiben.
Doch nachdem ich mich in der Geschichte zurecht gefunden hatte und ich einmal richtig angekommen und drin war, flog ich nur so durch die Geschichte. Sie war unfassbar spannend und fesselnd, hatte richtig viele Facetten und es gab ständig Neues zu entdecken, sodass ich in Atem gehalten wurde und gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die Geschichte hat mich komplett mitgerissen.
Außerdem hält die Geschichte viele spannende Wendungen und Überraschungen für einen parat, die das Tempo und die Spannung stets Aufrecht erhalten und einen einfach an das Buch fesseln.

Mia ist eine sehr spannende Hauptfigur. Sie hat viele Facetten, ist vielseitig, unfassbar stark und auch ein stückweit undurchschaubar. Sie ist definitiv keine perfekte Protagonistin sondern eher eine Antiheldin, wenn man es so nennen möchte, was ich ebenfalls sehr interessant fand. Obwohl das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist, wusste man als Leser selbst manchmal nicht, wie sie in einer Situation handeln wird. Besonders spannend ist natürlich die Tatsache gewesen, dass sie eine Dunkelinn ist und selbst nicht genau weiß, was das eigentlich bedeutet. Begleitet wird Mia von einer Katze aus Schatten, mit der sie sich auch unterhält. Ich konnte mich jedenfalls gut in Mia hineinversetzen und mit ihr mitfiebern.
Auch die Nebenfiguren fand ich sehr spannend, vor allem, weil ich niemanden so richtig gut einschätzen konnte. Alle wirkten sehr verschlossen und geheimnisvoll, was die Geschichte ebenfalls sehr spannend machte.

Wie schon angedeutet hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil des Autors. Ich kann gar nicht genau beschreiben, woran das lag, aber er war sehr hochgestochen und hat viele Begriffe verwendet, die nicht so geläufig sind und auch die Namen der Gegenstände, Städte usw waren sehr gewöhnungsbedürftig, weswegen ich häufiger darüber gestolpert bin. Doch nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, ließ sich das Buch auch flüssig weglesen und ich bin gut voran gekommen.
Der Schreibstil ist darüber hinaus auch sehr brutal und anschaulich. Der Autor nimmt da kein Blatt vor den Mund und schont den Leser hier nicht, sondern schreibt ziemlich krass und verstörend. Das war definitiv mal etwas anderes.
Das Buch hatte auch die Besonderheit, dass es Fußnoten gab. Auch das hat den Lesefluss manchmal etwas gestört. Doch nachdem ich für mich selbst herausgefunden hatte, welche Fußnoten (die teilweise eine halbe Seite lang waren) für mich persönlich relevant und einen Mehrwert hatten, bin ich auch damit gut zurechtgekommen. Die Fußnoten haben manchmal Dinge, Begriffe usw näher erläutert, einem Hintergrundinformationen geliefert und manchmal waren sie einfach nur witzige Kommentare des Autors.
Besonders toll ist natürlich einfach diese düstere und brutale Atmosphäre. Die zieht einen einfach in ihren Bann und vereinfacht es, in die Geschichte einzutauchen. Sie jagt einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.

Insgesamt ein unfassbar spannender und überzeugender Auftakt einer Reihe, der mich komplett begeistern und überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Gefühlvoll und berührend

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Inhalt
Es ist sieben Jahre her, dass Hollys Mann Gerry an Krebs gestorben ist. Genauso lange ist es her, dass Holly seine Briefe gelesen hat, die ihr geholfen haben, ins Leben zurück zu finden. Nun hat ...

Inhalt
Es ist sieben Jahre her, dass Hollys Mann Gerry an Krebs gestorben ist. Genauso lange ist es her, dass Holly seine Briefe gelesen hat, die ihr geholfen haben, ins Leben zurück zu finden. Nun hat Holly es geschafft, ihr Leben ohne Gerry weiterzuleben. Sie ist glücklich und schafft es auch, über ihre Vergangenheit in einem Podcast zu sprechen. Daraufhin wird sie dann von Menschen angesprochen, die unheilbar krank sind. Sie bitten Holly, ihnen dabei zu helfen, wie Gerry ebenfalls Briefe für ihre Angehörigen zu schreiben.
Holly möchte nicht erneut, diesen schmerzhaften Teil ihres Lebens durchleben und befürchtet, dass genau das passiert, wenn sie der Gruppe hilft...

Meine Meinung
Ich muss sagen, das Buch hat mir mindestens genauso gut gefallen, wie der erste Band. Er berührt und reißt einen ganz anders mit, als Band 1, was mir unheimlich gut gefallen hat. Außerdem fand ich es einfach toll, Holly und die anderen Figuren aus dem Buch nach so langer Zeit wieder zu treffen.

Kurz zum Cover: ich finde das Cover einfach nur wundervoll. Die Goldelemente und die Farbgebung gefallen mir einfach richtig gut und wirken hochwertig. Es trifft genau meinen Geschmack und ist einfach ein Blickfang.

Die Handlung ist ruhig und seicht gehalten. Es passiert nichts großartig spannendes, wo ich sagen würde, das fesselt mich so sehr an das Buch, dass ich nicht mehr aufhören kann zu lesen. Aber, gleich zu Anfang wird natürlich die Neugier geweckt, wie Holly mit der Bitte der Gruppe umgeht, ihnen bei den Briefen zu helfen. Holly muss sich erneut emotional mit dem Tod ihres Mannes bzw mit seinen Briefen auseinandersetzen. Dadurch liegt der Fokus natürlich hier auf den Gefühlen und Emotionen von Holly und weniger auf den tatsächlichen Geschehnissen des Buches. Ebenso erfährt man viel über das Leben der einzelnen Menschen aus der Gruppe, was ebenfalls sehr emotional ist. Auch hier ist die Neugier geweckt, wie Holly mit ihren Schicksalen umgeht und vor allem, ob sie ihre Briefe schreiben werden.
Mir hat das richtig gut gefallen, einfach auch, wie die Autorin an dieses Thema heran gegangen ist. Es hat zum Nachdenken angeregt und auf vieles einen neuen Blickwinkel geworfen, was vor allem durch Hollys Auseinandersetzungen damit gut rüber kam.
Ebenso erfahren wir auch viel über Hollys Leben und das ihrer Freundinnen, was ich sehr schön fand – immerhin liegen 7 Jahre zwischen diesem Band und seinem Vorgänger.
Außerdem werden auch hier wieder viele verschiedene Themen angesprochen, die mich auf ganz unterschiedliche Weise berühren und abholen konnten.

Holly hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Ich mochte sie sehr gerne und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen und einfühlen. Gleich am Anfang wurde schon deutlich, wie sie sich seit Band 1 weiter entwickelt hat, was ich sehr spannend und interessant fand. Das ist auch ein wichtiger Aspekt für das Buch gewesen, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.
Auch die anderen Figuren aus dem Buch sind mir ans Herz gewachsen. Es gibt einige neue Charaktere und viele Altbekannte. Besonders schön fand ich auch, dass jede Figur ihre eigene Geschichte hatte und man als Leser auch über jeden etwas erfährt, sodass einem die Figur auch wirklich nahe ging und deren Geschichte einen berühren konnte.

Der Schreibstil ist sehr berührend und gefühlvoll, sodass mich die Geschichte emotional mitreißen konnte. Das Buch ließ sich ansonsten auch schnell und leicht lesen, sodass ich gut vor angekommen bin.
Die Atmosphäre hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Natürlich hatte sie was sehr trauriges und emotionales, aber irgendwie auch was sehr positives und hoffnungsvolles. Das hat mir sehr gut gefallen und ich konnte auch dementsprechend gut in die Geschichte eintauchen.

Insgesamt ein wirklich toller zweiter Band, der mich wieder berühren und emotional mitreißen konnte und einfach eine einzigartige Geschichte erzählt.

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Veröffentlicht am 21.08.2020

Interessant, spannend und toll geschrieben

Eine kurze Geschichte der Menschheit
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Inhalt
Yuval Noah Harari erzählt in 4 Abschnitten den Weg vom Homo sapiens von vor 100 000 bis zur heutigen Zeit und gibt sogar noch einen technischen Ausblick, was in Zukunft möglich sein kann.
Er erklärt, ...

Inhalt
Yuval Noah Harari erzählt in 4 Abschnitten den Weg vom Homo sapiens von vor 100 000 bis zur heutigen Zeit und gibt sogar noch einen technischen Ausblick, was in Zukunft möglich sein kann.
Er erklärt, wie der Homo sapiens sich damals durchsetzen konnte und zu dem geworden ist, was er heute ist, warum wir an Götter glauben und, was es mit den Menschenrechten auf sich hat. Außerdem erfahren wir, wie es dazu kam, dass wir auf Geld vertrauen, obwohl es nur ein Stück Papier ist und er geht auf die Frage ein, ob wir durch die verschiedenen Revolutionen glücklicher geworden sind.

Meine Meinung
Ich bin durch eine YouTuber auf das Buch gestoßen und so, wie sie darüber gesprochen hat, hat sich mich irgendwie total neugierig darauf gemacht, sodass ich gar nicht anders konnte, als es zu lesen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht und bin einfach nur absolut begeistert von dem Buch und der Art und Weise, wie der Autor es geschrieben hat. Denn ich hatte anfangs etwas Angst, dass es zu trocken und langatmig sein könnte, ich mich dadurch quälen muss und es überhaupt nichts für mich ist. Doch der Autor hat mich eines besseren belehrt.

Das Buch war wahnsinnig interessant und spannend. Nachvollziehbar und leicht provokant erzählt der Autor hier die Entwicklung des Menschen von der Steinzeit bis heute. Er geht auf Dinge ein, die mir so noch gar nicht bewusst waren und öffnet einem tatsächlich ein stückweit auch die Augen. Er hinterfragt Dinge, die man zum großen Teil für selbstverständlich gehalten hat und erklärt, wie es dazu gekommen ist.
Ich fand das alles wirklich verblüffend. Allein schon die Tatsache, dass unsere Vorfahren sich auch von ihrer Denkweise und ihrem Gehirn her so weit entwickelt haben, dass sie mit der Landwirtschaft anfingen, anstatt als Jäger und Sammler weiter zu leben. Was da schon für Prozesse hinter steckten, war mir so gar nicht bewusst.

Der Autor bringt hier einfach die Sachen auf den Punkt und spricht die Dinge so aus, wie sie sind und beschönigt dabei nichts. Tatsächlich macht er das auf eine leicht provokante Weise, sodass hier das Lesen und Lernen auch Spaß gemacht hat.

Er bringt die Sachen leicht und verständlich rüber, dass man ihm auch gut folgen konnte.
Ebenso fand ich es toll, dass das Buch viele Fotos, Karten und Schaubilder enthält, die für ein noch besseres Verständnis sorgen und das Ganze sehr anschaulich machten.

Außerdem erklärt auch viel mit Beispielen aus der Geschichte oder hypothetischen Beispielen und Gedankenspielen nach dem Motto „Was wäre wenn...“ oder „Stellen Sie sich vor“ und bringt einem so seine Aussage noch näher und ermutigt einen selbst, sich Gedanken zu dem Thema zu machen und öffnet einem so auch die Augen.

Insgesamt bin ich absolut begeistert von diesem Buch und werde definitiv auch noch seine anderen Bücher lesen, worauf ich auch schon sehr neugierig bin.

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Veröffentlicht am 20.08.2020

Spannender als die Vorgänger und genauso wunderschön

Geschichten der Jahreszeiten 3: Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten
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Diese Rezension enthält Spoiler auf die Vorgänger-Bände

Inhalt
Gaia hat ihren Söhnen erlaubt, häufiger auf die Erde zu kommen, um sich eine Frau zu suchen. Bei einem Besuch von Sol auf der Erde, hat ...

Diese Rezension enthält Spoiler auf die Vorgänger-Bände

Inhalt
Gaia hat ihren Söhnen erlaubt, häufiger auf die Erde zu kommen, um sich eine Frau zu suchen. Bei einem Besuch von Sol auf der Erde, hat er mit einer Frau aus Himera ein Kind gezeugt. Diese wiederum hat ebenfalls schon eine Tochter: Ilea Sommerkind ist die Enkelin von Sol, dem Sommergott und sie hat auch Fähigkeiten von ihm geerbt. Bei einem erneuten Besucht von Sol, möchte er nun nach vielen Jahren endlich seine Enkelin kennen lernen. Doch er hat einen schweren Unfall und Ilea und ihre Großmutter bangen um sein Leben. Gaia schickt daraufhin Aviv auf die Erde, der Sol und seine Familie unterstützen soll...

Meine Meinung
Auch der dritte Teil konnte mich wieder komplett von sich überzeugen. Ich bin einfach wieder hin und weg von dieser Weltgestaltung und diesem Wohlfühlfaktor den die Bücher verströmen. Sie lassen einen einfach mal alles andere komplett vergessen und nehmen einen mit in eine wundervolle Welt.

Die Handlung beginnt dieses Mal mit einem sehr spannenden Ereignis, welches auch eine leicht düstere bzw dunklere Atmosphäre kreiert. Dadurch hat mich das Buch schon gleich am Anfang fesseln können. Aufgrund des Endes im zweiten Band, gibt es in diesem Jahr keine Auswahl, sodass Sol und Aviv jederzeit zur Erde dürfen, um eine Frau für sich zu finden. Das machte die Geschichte sehr interessant und hob sich somit von den ersten Bänden ab. Sie war sehr abwechslungsreich und vielseitig aufgrund der Geschehnisse auf der Erde einerseits und den Geschehnissen in Gaias Welt andererseits. Außerdem gab es auch viele emotionale und dramatische Momente, die das Ganze abgerundet haben und zur Vielseitigkeit der Geschichte beigetragen haben. Natürlich hält auch diese Geschichte wieder eine überraschende Wendung gegen Ende von den Leser parat, die mich erneut komplett verblüfft und überrascht hat.

Mit Ilea haben wir auch in diesem Buch wieder eine wunderbare Hauptprotagonistin, die einzigartig ist und mir ans Herz gewachsen ist. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, wahrliche Sympathieträgerinnen zu erschaffen, die zwar nicht perfekt sind, aber trotzdem etwas sehr liebenswürdiges an sich haben.
Auch die anderen Charaktere passen wundbar zu der Geschichte. Allen voran natürlich die Söhne der Göttin, die auch hier wieder eine wichtige Rolle spielen. Vor allem bei Aviv merkte man, dass hier Entwicklungspotenzial vorhanden ist, was natürlich die Neugier geweckt hatte, wie es ausgeschöpft wird.
Schön fand ich auch, dass man die Pärchen aus den Vorgänger-Bänden wieder gesehen hat und erfahren hat, wie es ihnen so geht.

Auch die Vertonung dieses dritten Teils hat mir richtig gut gefallen. Ich konnte der Geschichte sehr gut folgen, mit den Protagonisten mitfiebern und komplett in die Geschichte eintauchen. Die wunderschöne Atmosphäre von Himera und der Welt der Göttin kam ebenfalls wieder richtig gut rüber, sodass ich mich richtig wohl fühlen konnte. Doch aufgrund der Geschichte rund um Gaias Mutter gab es auch sehr spannende und düstere Elemente, die sich ebenfalls in der Atmosphäre widergespiegelt haben, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch die Gefühle und Emotionen wurden gut rüber gebracht, sodass ich mich gut in die Charaktere einfühlen und mich die Ereignisse berühren konnten.

Insgesamt wieder ein wundervolles und dieses Mal auch etwas spannenderes und düstereres Buch, das mich wieder komplett überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 20.08.2020

Eine lockere Geschichte für junge LeserInnen mit einer tollen Botschaft

Die Königinnen der Würstchen
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Inhalt
Wie jedes Jahr wurde Mireille wieder zur Wurst des Jahres gewählt. Doch überraschenderweise erhielt sie dieses Mal nicht den ersten, sondern den dritten Platz. Ihre Mitstreiterinnen sind Astrid ...

Inhalt
Wie jedes Jahr wurde Mireille wieder zur Wurst des Jahres gewählt. Doch überraschenderweise erhielt sie dieses Mal nicht den ersten, sondern den dritten Platz. Ihre Mitstreiterinnen sind Astrid und Hakima. Doch ein Grund zur Freude besteht nicht, denn die Wurst des Jahres kürt das hässlichste Mädchen der Schule. Die Mädchen nehmen Kontakt zueinander auf und stellen schnell fest, dass sie ein gemeinsames Ziel haben: sie wollen aus unterschiedlichen Gründen am Nationalfeiertag nach Paris zu einer Feier im Élysée-Palast. Sie beschließen kurzerhand eine größer Aktion daraus zu machen und wollen mit dem Fahrrad dorthin reisen...

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass das Buch für mich persönlich leider nichts war. Ich mochte zwar die Geschichte und die Botschaft dahinter, aber ich denke, es ist doch eher etwas für jüngere LeserInnen. Ich gehörte hier leider nicht mehr zur Zielgruppe.

Die Geschichte ist locker und leicht gehalten, hat aber einen ernsten Beigeschmack aufgrund der Thematik rund um die Wahl zur Wurst des Jahres. Gleich zu Anfang erfährt man schon, was es genau damit auf sich hat. Dadurch wurde schon das Interesse geweckt und die Spannung war aufgebaut. So konnte mich das Buch auch schon recht früh fesseln. Dennoch muss ich sagen, dass es von der Geschichte, den Themen und aufgrund des Alters der Protagonistinnen her eher an jüngere LeserInnen gerichtet ist und für mich persönlich daher eher weniger interessant war. Es wurden teilweise Themen besprochen, die mich nicht angesprochen haben. Auch die Darstellung der ganzen Geschichte wirkte eher jung und dadurch nicht so tiefgründig, weswegen sie mich nicht überzeugen konnte.
Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich die Aufarbeitung des Themas des Buches (Schönheitsideale, Mobbing usw) wirklich gut fand und auch die etwas andere Herangehensweise hat mir gut gefallen.

Die Protagonistinnen des Buches haben mir sehr gut gefallen. Vor allem Mireille ist eine für ihr Alter schon sehr starke Persönlichkeit, die die anderen beiden mit sich reißt. Dennoch fehlt ihr an der einen oder anderen Stelle ein bisschen Feingefühl, was sie mir wiederum etwas unsympathisch gemacht hatte. Das haben die anderen Beiden aber wett gemacht, sodass die drei ein tolles Gespann abgegeben, sich gut ergänzt haben und zu dritt wirklich gut funktioniert haben.

An den Schreibstil musste ich mich zunächst erst einmal gewöhnen. Mireille hat eine sehr eigene Art und Weise ihre Geschichte zu erzählen. Das lag vor allem an ihrer Art von Humor, an den ich mich ebenfalls erst einmal gewöhnen musste, der mich persönlich letztlich aber nicht unterhalten konnte. Ich fand ihn eher platt und entsprach einfach nicht meiner Art von Humor. Ich glaube auch das lag daran, dass ich einfach nicht zu der Zielgruppe gehöre.
Als ich mich aber an den Schreibstil gewöhnt hatte, bin ich auch gut voran gekommen. Da mich die Geschichte an sich aber nicht wirklich gekriegt hat, konnte ich auch nicht so gut in sie eintauchen und mit den Protagonistinnen mitfiebern.
Dennoch war der Schreibstil locker und leicht gehalten, weswegen er eine Leichtigkeit verströmt hat, die sich auch in der Atmosphäre widergespiegelt hat.
Leider blieben für mich persönlich auch die Gefühle und Emotionen etwas auf der Strecke, was vor allem daran lag, dass Mireille alles ernste oder emotionale schnell ins witzige gezogen hat, weil sie jegliche ernsten Dinge mit Humor genommen hat.

Insgesamt also ein sehr schönes Buch mit einer wichtigen Thematik, was sich eher an jüngere LeserInnen richtet und mich daher leider nicht kriegen konnte. Dennoch denke ich, dass es für die richtige Zielgruppe ein tolles Buch ist – nur für mich persönlich leider nicht. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.

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