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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2019

Nach kleinen Startschwierigkeiten ein sehr spannendes und berührendes Buch

Nebenan funkeln die Sterne
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Inhalt
Emmas Hobby ist Instagram. Dort postet sie erfolgreich viele schöne Bilder aus ihrem Leben. Doch diese sind nur gestellt und bearbeitet. Tatsächlich hat Emma panische Angst ihre Wohnung zu verlassen ...

Inhalt
Emmas Hobby ist Instagram. Dort postet sie erfolgreich viele schöne Bilder aus ihrem Leben. Doch diese sind nur gestellt und bearbeitet. Tatsächlich hat Emma panische Angst ihre Wohnung zu verlassen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Sie gestaltet beruflich Websiten von zu Hause aus und verbringt ihre Freizeit auf ihrer Dachterrasse. Doch dann bekommt sie einen neuen Nachbarn, Nathan, mit dem sie sich nicht nur ihre Dachterrasse nun teilen muss, sondern der ihr auch noch gehörig auf den Keks geht…

Meine Meinung
Das ist ein richtig schönes Wohlfühlbuch, was aber auch ernstere Themen behandelt.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es schafft eine schöne, warme Sommerabend-Atmosphäre und hat auch einen gewissen romantischen Touch. Es lässt auf eine ebensolche Geschichte schließen und schafft deshalb schon entsprechende Erwartungen.

Die Handlung begann für mich etwas langatmig und ich hatte etwas gebraucht, um mich in die ganze Situation einzufinden und einzufühlen. Es passierte anfangs nicht viel, sondern es wurde eher viel erzählt, Emmas Situation verdeutlicht und ihre Umgebung beschrieben. Hier hatte ich anfangs das Gefühl, dass es sich etwas zog. Doch das legte sich schnell nach den ersten Seiten, da die Handlung dann Fahrt aufnahm und spannend wurde. Das Buch hatte mich dann richtig gefesselt. Man merkte, dass Nathan, was zu verbergen hatte und auch Emma wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und ihr Geheimnis wurde immer mehr zur Bürde. Das alles machte das Buch sehr spannend und packend. Es gab auch ein paar unerwartete Wendungen, die das Tempo aufrecht hielten.
Doch auch die emotionalen Dinge in dem Buch wurden toll dargestellt, haben einen berührt und gepackt.

Unsere Protagonistin Emma hatte es mir am Anfang nicht leicht gemacht. Ich hatte zunächst etwas Schwierigkeiten zu verstehen, wie sie ist und was ihr Problem ist. Das hat auch zu meinen Startschwierigkeiten beim Lesen beigetragen. Doch wie schon erwähnt, hat sich das nach den ersten Seiten dann gelegt, da ich sie näher kennen gelernt hatte und dann auch in dem Buch drin war. Emma war mir sehr sympathisch. Ich konnte ihre Probleme gut nachvollziehen, zumal sie auch gut dargestellt und rübergebracht wurden. Ich konnte mich gut in sie einfühlen und mit ihr mitfiebern, da ihre Gefühle und Emotionen für den Leser greifbar gemacht wurden. Aufgrund ihrer Probleme war auch schon anfangs klar, dass hier Entwicklungspotenzial vorhanden ist. Daher war ich gespannt, wie das alles von statten gehen wird.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass man gut im Buch voran gekommen ist. Er schaffte es, die tolle Atmosphäre, die das Cover schon angedeutet hatte, gut aufzugreifen und einem ein paar gemütliche Lesestunden zu bescheren.

Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, in das ich mich erst einfinden musste, aber mich anschließend überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 24.07.2019

Leider noch schwächer als Band 1

Between The Lines: Wie du mich liebst
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Inhalt
Emma möchte ihre Schauspiel-Karriere zunächst nicht weiter verfolgen, sondern stattdessen lieber studieren. Vor der großen Werbetour für ihren Film, ist sie auf der Suche nach einem College. Dabei ...

Inhalt
Emma möchte ihre Schauspiel-Karriere zunächst nicht weiter verfolgen, sondern stattdessen lieber studieren. Vor der großen Werbetour für ihren Film, ist sie auf der Suche nach einem College. Dabei begegnet sie Graham. Die Beiden kommen sich näher und Emma lernt eine ganz andere Seite von ihm kennen. Doch dann muss Emma zusammen mit Reid zu der Werbetour aufbrechen. Er ist ebenfalls noch an Emma interessiert und versucht zusammen mit Brooke, die Graham für sich gewinnen will, die Beiden auseinanderzubringen…

Meine Meinung
Leider war das Buch überhaupt nicht mein Fall. Band 1 konnte mich leider schon nicht überzeugen, doch ich hatte Hoffnung, dass Band 2 besser werden könnte. Doch leider war das in meinen Augen nicht der Fall.

Die Handlung war durchweg sehr langatmig und fast schon nichtssagend. Es passierte überhaupt nicht viel und wenn etwas Spannung aufkam, wurde die entsprechende Szene schnell wieder beendet und es ging eintönig weiter. Es wurde viel begründet und analysiert, warum sich die Figuren so verhalten, wie sie es tun, doch wirkliche Handlungen kamen dann eher selten vor.
Brookes und Reids Pläne klangen immer sehr interessant und ließen einen auf ein bisschen Spannung und Pepp hoffen, doch diese verflog sehr schnell wieder, da alles sehr schnell abgehandelt wurde.
Zudem konnten mich leider auch die emotionalen/gefühlvollen Stellen in dem Buch nicht erreichen. Das lag ebenfalls an der Tatsache, dass diese schnell wieder vorbei waren, ohne das einem die Gelegenheit gegeben wurde, sich in die Situation einfühlen zu können.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Emma, Brooke, Reid und Graham geschrieben. Die Abschnitte wechseln sehr schnell zwischen ihnen, sodass man keine Gelegenheit hatte, sich in sie hinzuversetzen oder einzufühlen. Ich konnte keine Beziehung zu den Figuren aufbauen, da sie für mich doch sehr blass blieben. Man erfährt zwar viel von ihnen und lernt auch ihre Charakterzüge kennen, aber trotzdem hatte man das Gefühl, dass das alles sehr oberflächlich blieb und nicht in die Tiefe ging.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, weswegen man gut voran gekommen ist. Er konnte aber leider keine Atmosphäre schaffen oder einen mitreißen. Zudem wurden auch die Gefühle und Emotionen der Figuren nicht greifbar für den Leser, sodass es einen nicht berühren konnte.

Wegen der guten Idee des Buches und den (zwar leider sehr kurzen) spannenden Stellen in dem Buch, vergebe ich noch 2 Sterne.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Fast noch besser als die Obsidian-Reihe

Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
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Inhalt
Vier Jahre ist es her, seit die Lux versucht haben, die Erde zu erobern. Nun leben die Lux mit den Menschen zusammen, müssen aber dafür einige Auflagen erfüllen.
Evie interessiert sich für die ...

Inhalt
Vier Jahre ist es her, seit die Lux versucht haben, die Erde zu erobern. Nun leben die Lux mit den Menschen zusammen, müssen aber dafür einige Auflagen erfüllen.
Evie interessiert sich für die Lux, aber hatte noch nie so richtig mit einem zu tun gehabt. Doch dann trifft sie Luc und erfährt Dinge, die sie sich nicht im Traum hätte ausmalen können und die so gar nicht zu dem passen, was sie bislang geglaubt hatte. Obwohl sie sich von Luc fernhalten will und sollte, ist er die einzige Möglichkeit, die Wahrheit zu erfahren…

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich bin einfach nur begeistert. Ich hatte probiert meine Erwartungen nach der Obisidian-Reihe nicht so hoch zu stecken, doch das war völlig unnötig, denn sie wären ohnehin übertroffen worden.

Das Cover ist einfach wunderschön. Ich mag die Farben und diese geheimnisvolle und romantische Atmosphäre, die es ausstrahlt.

Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich gehalten. Das Buch konnte mich gleich am Anfang fesseln und hat mich nicht mehr los gelassen. Ich fand es spannend zu sehen, was sich in den 4 Jahren verändert hat und was nach Ende des letzten Bandes der Obsidian-Reihe noch passiert ist. Außerdem hat mich Evies Geschichte total gefesselt. Nach und nach hat man immer mehr über sie erfahren, was total faszinierend war.
Zudem hielt das Buch viele überraschende Wendungen parat, die noch mal das Tempo und die Spannung des Buches erhöht haben.
Auch die Action kommt hier nicht zu kurz. Sie bestimmt jetzt zwar nicht das Buch, was mir auch gerade gut gefallen hat, aber sorgt für die eine oder andere spannende Szene.
Doch nicht nur die spannende Seite des Buches konnte mich überzeugen, das Buch punktet auch mit ruhigeren und gefühlvollen Momenten, die für eine gute Mischung sorgen.
Außerdem fand ich das Wiedersehen mit vielen Figuren aus der Obsidian-Reihe toll. Da es schon etwas länger her ist, dass ich diese Reihe gelesen hatte, konnte ich die Namen nicht mehr so richtig zu ordnen, aber nach kurzer Recherche war das auch kein Problem mehr. Es war schön zu sehen, wie es ihnen ergangen ist.
Das Ende, muss ich sagen, kam mir dann etwas schnell und plötzlich, da hätte ich mir schon etwas mehr gewünscht, auch von der Auflösung her, aber da noch einiges offen ist, bin ich schon gespannt, was der zweite Band für einen parat hält.

Luc und Evie haben mir sehr gut gefallen. Sie haben toll miteinander harmoniert und ich habe sie beide ins Herz geschlossen. Vor allem Luc konnte mich anfangs viel mehr überzeugen als damals Daemon in „Obsidian“. Ich weiß nicht, irgendwie konnte er mich gleich in seinen Bann ziehen und ich war einfach nur fasziniert von ihm. Er hat so viele tolle Eigenschaften und gleichzeitig ist er sowas von unverschämt, dass man ihm am liebsten eine klatschen möchte. Das macht wohl auch den Reiz an ihm aus. Da das Buch aus Evies Perspektive geschrieben ist, nimmt man Luc natürlich nur aus ihrer Perspektive war, weswegen er auch so auf einen als Leser wirkt. Von Evie selbst bekommt man dadurch noch viel mehr mit. Sie mochte ich ebenfalls gleich von Anfang an, da sie zwar ängstlich aber gleichzeitig auch mutig ist und eine starke Persönlichkeit hat. Sie denkt über vieles nach und handelt nur in Notsituationen impulsiv. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern. Sie kommt einfach wahnsinnig natürlich und realitätsnah rüber, weswegen man einfach auch das Gefühl hatte, sie schon ewig zu kennen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten. Man ist gut voran gekommen und hatte auch das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Er hat eine tolle Atmosphäre passend zu der Geschichte und den Ereignissen von vor 4 Jahren geschaffen und schafft es auch, die Gefühle der Protagonisten zum Leser zu transportieren. Daher konnte man sich wunderbar in die Geschichte und in die Protagonisten einfühlen.

Insgesamt also einfach ein fantastischer Auftakt einer neuen Lux-Reihe, der mich wirklich überzeugen konnte und die Vorfreude auf den zweiten Band geweckt hat.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Ein erfrischender Roman mit witzigen und ernsten Momenten

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Inhalt
Tiffy muss dringend aus der Wohnung ihres Exfreundes ausziehen und stößt auf eine etwas seltsame Wohnungsanzeige: Sie soll sich mit dem Mieter, Leon, ein Zimmer mit allem drum und dran teilen, auch ...

Inhalt
Tiffy muss dringend aus der Wohnung ihres Exfreundes ausziehen und stößt auf eine etwas seltsame Wohnungsanzeige: Sie soll sich mit dem Mieter, Leon, ein Zimmer mit allem drum und dran teilen, auch das Bett. Tiffy ist so verzweifelt, dass sie sich darauf einlässt, ohne Leon vorher zu begegnen. Das funktioniert nur mit guten Absprachen: Tiffy arbeitet tagsüber und hat das Zimmer nachts für sich, Leon arbeitet nachts und ist tagsüber in der Wohnung. Doch so einfach scheint es dann noch nicht zu sein…

Meine Meinung
Obwohl ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil hatte, hat mir das Buch richtig gut gefallen, denn es hatte viel Witz und Charme, aber auch eine gute Portion Spannung.

Die Idee der Geschichte fand ich irgendwie so verrückt und witzig, dass ich gleich von der ersten Seite von der Handlung gefesselt war und unbedingt wissen wollte, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird. Die Handlung nimmt einen tollen Verlauf und steigert sich von Seite zu Seite. Die anfängliche Leichtigkeit wird tiefgründiger und komplexer, was nicht nur zur Spannung beiträgt, sondern dadurch auch ernstere Themen angesprochen werden.
Sie punktet durch einige überraschende Wendungen, die zur Spannung beitragen und einen noch einmal mehr an das Buch fesseln.

Die Geschichte wurde durch diese wunderbaren Figuren noch einmal mehr abgerundet. Tiffy fand ich anfangs zwar etwas schwierig mit ihrer Art und ihrer Einstellung, aber dann konnte ich sie doch ins Herz schließen und fand sie einfach herrlich. Sie hat so eine positive Art, die einfach ansteckend war und einem ein richtig gutes Gefühl gegeben hat.
Auch Leon fand ich toll. Er war so sympathisch und es wurde mir einfach so warm ums Herz, wenn er sich um seine Patienten kümmert. Das fand ich einfach toll.
Ohne schon vorweg greifen zu wollen, fand ich es einfach toll, wie der Schreibstil sich den Protagonisten angepasst hat und ihre Charakterzüge dadurch einfach fantastisch wiedergespiegelt und rübergebracht hat.

Wie schon am Anfang angedeutet, hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Das Buch ist abwechselnd aus Tiffys und aus Leons Perspektive geschrieben. Mit Tiffys Kapiteln hatte ich keine Probleme. Sie ließen sich gut und flüssig lesen, sodass ich auch gut voran gekommen bin. Leons Kapitel allerdings waren eher abgehackt geschrieben. Er hat keine vollständigen Sätze „gedacht“ sondern eher so „Gehe jetzt da und da hin. Mache jetzt das und das“. Damit hatte ich wirklich meine Probleme bzw es hat mich anfangs total aus dem Lesefluss gebracht, weil mir die fehlenden Wörter beim Lesen gefehlt hatten. Nichtsdestotrotz hatte ich mich nach ein paar Kapiteln daran gewöhnt und konnte dann auch gut damit umgehen. Es hat mir trotz der Probleme auch gut gefallen, dass sich der Schreibstil Leons Persönlichkeit angepasst und diese auch wiedergespiegelt hat.
Bei beiden Protagonisten wurden die Gefühle und Emotionen gut rübergebracht, sodass sie auch bei einem ankamen und von den Geschehnissen berührt wurde. Man konnte dadurch gut mit ihnen mit fiebern, sich in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Es hat einen einfach mitgerissen und man war richtig in der Geschichte drin.
Auch die Atmosphäre des Buches fand ich toll. Sie war locker und leicht, sodass man sich richtig wohl gefühlt hatte, konnte sich aber trotzdem den ersteren Stellen gut anpassen, wo einem dann auch mal ein Schauer über den Rücken gelaufen ist.

Insgesamt also einfach ein tolles Buch, mit tollen Charakteren und einer einzigartigen Geschichte.

Veröffentlicht am 10.07.2019

Leider sehr vorhersehbar

The One
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Inhalt
Lizzie und Josh wollen heiraten und die Hochzeit rückt immer näher. Lizzie steckt komplett in den Vorbereitungen, als sich plötzlich Alex bei ihr meldet, ihre erste große Liebe, von dem sie zuletzt ...

Inhalt
Lizzie und Josh wollen heiraten und die Hochzeit rückt immer näher. Lizzie steckt komplett in den Vorbereitungen, als sich plötzlich Alex bei ihr meldet, ihre erste große Liebe, von dem sie zuletzt vor 10 Jahren gehört hat. Alex hatte sie damals so furchtbar verletzt, dass es sehr lange gedauert hat, um das zu verarbeiten. Nun möchte er mit ihr reden und ihr etwas Wichtiges sagen, doch Lizzie will nur mit ihrer Vergangenheit abschließen…

Meine Meinung
Ich muss leider sagen, dass das Buch leider nicht mein Fall war. Ich fand es einfach zu vorhersehbar, weswegen mir jegliche Spannung gefehlt hatte.

Die Handlung begann langsam und interessant. Es brauchte etwas, bis das Ganze Fahrt aufgenommen hatte. Die Geschichte wird aus Lizzies Perspektive erzählt, abwechselnd aus der Vergangenheit zur Zeit von Alex und der Gegenwart zur Zeit von Josh. Das hat mir einerseits gut gefallen, weil man so viel über Lizzie und ihre Einstellung zu Alex erfährt, aber andererseits fand ich, dass dadurch beide Zeitstränge zu kurz gekommen sind. Es konnten keine Gefühle oder eine Atmosphäre aufgebaut werden und auch die Spannung ist dadurch etwas auf der Strecke geblieben. Das lag nicht zuletzt daran, dass schon relativ früh Hinweise gestreut wurden, die einen ahnen ließen, wie das Ganze ausgehen wird bzw was noch passieren wird. Daher empfand ich die Geschichte als sehr vorhersehbar.
Außerdem kam noch dazu, dass ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte an manchen Stellen unnötig in die Länge gezogen wurde. Ein paar Dinge fand ich einfach nicht relevant für die Handlung oder haben sie nicht nachvornegebracht.

Lizzie als Hauptfigur war mir sympathisch, aber ich fand sie auch ein bisschen anstrengend. Ich hätte ihr manchmal gerne einfach einen Tritt in den Hintern verpasst, damit sie mal etwas tut. Sie war hauptsächlich eher fremdbestimmt und hat sich von anderen eher anleiten lassen. Klar, war dadurch Entwicklungspotenzial da, aber es war einfach zu offensichtlich und eben anstrengend mit ihr und halt doch wieder sehr vorhersehbar, welche Entwicklung sie durchmacht.
Ich konnte auch nicht so gut mit ihr mitfiebern, da ich mich zum einen nicht gut in sie hineinversetzen konnte und zum anderen wegen der Vorhersehbarkeit.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass man gut voran gekommen ist. Leider konnten die Gefühle und Emotionen nicht gut zum Leser transportiert werden, weswegen man auch von den teilweise tragischen und traurigen stellen nicht berührt und mitgerissen wurde.

Insgesamt konnte mich das Buch also nicht überzeugen und auch nicht mitreißen.