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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2019

Spannend, witzig, romantisch, fesselnd

Der letzte erste Blick
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Inhalt
Mit Beginn ihres Studiums möchte Emery einen kompletten Neuanfang wagen und zurücklassen, was an ihrer alten Schule passiert ist. Doch schon steht sie vor einem neuen Problem: durch einen Fehler ...

Inhalt
Mit Beginn ihres Studiums möchte Emery einen kompletten Neuanfang wagen und zurücklassen, was an ihrer alten Schule passiert ist. Doch schon steht sie vor einem neuen Problem: durch einen Fehler im System muss sie ihr Zimmer mit einem Kerl teilen. Dann lernt sie seinen besten Freund, Dylan, kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Dylan ist noch dazu einer von den „Guten“, von denen Emery sich mit allen Mitteln fernhalten wollte…

Meine Meinung
Mir hat dieses Buch wirklich sehr gut gefallen. Es hat mich gut unterhalten, hat mich mitfiebern lassen und mich mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt genommen.

Die Handlung beginnt total witzig und humorvoll. Wir lernen Emery in einer unfassbar komischen Situation kennen und ich konnte einfach nur staunen, wie sie damit umging. Sie ist mir da schon direkt ans Herz gewachsen und ich hab mich umso mehr auf die Geschichte gefreut.
Diese wurde dann sehr fesselnd, da man unbedingt mehr aus Emerys Vergangenheit wissen wollte und natürlich, wie sich das mit ihr und Dylan entwickelt.
Auch von Dylan wollte man unbedingt mehr erfahren, da er sehr geheimnisvoll wirkte.
Dadurch blieb das Buch durchweg spannend und fesselnd.
Das Buch war auch sehr abwechslungsreich und hatte eine gute Mischung zwischen gefühlvollen Momenten, die ans Herz gingen, spannenden Momenten, die einen haben mitfiebern, hoffen und bangen lassen, und viele witzigen und humorvollen Momenten, die vor allem durch Emerys und Dylans Umgang miteinander entstanden.

Emery war mir direkt sympathisch. Ich mag ihre Kämpfernatur und gleichzeitig auch ihre verletzlich Seite, die sie einfach menschlich und nahbar macht. Da man die Geschichte zum Teil aus ihrer und zum Teil aus Dylans Perspektive erlebt, bekommt man von beiden die Gefühle und Absichten mit und weiß daher, wo ihre Probleme liegen. Das machte die Geschichte noch einmal spannender.
In beide konnte ich mich gut hineinversetzen und einfühlen, da ihre Gefühle und Absichten deutlich und sehr gut dargestellt wurden.
Auch die Nebencharakter mochte ich sehr, da sie wichtiger Bestandteil des Buches sind und irgendwie spannend sind und Potenzial für mehr haben. Daher bin ich auch schon sehr gespannt auf die Nachfolgebände dieser Reihe.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist locker und leicht, schafft eine tolle Atmosphäre und transportiert die Gefühle wunderbar zum Leser. Daher konnte man sehr gut mit Emery und Dylan mitfühlen, mit ihnen hoffen, bangen, lachen und weinen.
Die Geschichte hat mich einfach mitgerissen und nicht mehr los gelassen.

Insgesamt ein toller Reihenauftakt, der mich komplett überzeugt hat und total Lust auf die Folgebände gemacht hat.

Veröffentlicht am 26.06.2019

Überzeugende Idee und überzeugender Anfang - danach flaute es ab

Ein Meer aus Tinte und Gold (Das Buch von Kelanna 1)
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Inhalt
Sefia schlägt sich mit ihrer Tante Nin alleine durch, da ihre Eltern beide tot sind. Dann wird Nin plötzlich entführt. Allein ein Buch kann ihr helfen, Nin zu finden. Doch Bücher kennt in ihrer ...

Inhalt
Sefia schlägt sich mit ihrer Tante Nin alleine durch, da ihre Eltern beide tot sind. Dann wird Nin plötzlich entführt. Allein ein Buch kann ihr helfen, Nin zu finden. Doch Bücher kennt in ihrer Welt fast niemand mehr und lesen kann auch fast keiner, genau wie Sefia. Doch als Sefia sich näher mit dem Buch beschäftigt, lernt sie, die Zeichen zu lesen. Als sich dann die Ereignisse überschlagen, findet sie sich plötzlich an der Seite eines stummen Jungen wieder, der ebenfalls ein Geheimnis hütet…

Meine Meinung
Was soll ich sagen? Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, weil mir einfach dieses wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen ist. Als ich es dann aufgeschlagen und kurz einmal durchgeblättert habe, war ich hellauf begeistert: es gibt Anmerkungen in dem Buch, unterschiedliche Schriftarten, Zeichen und Wörter neben den Seitenzahlen. Ich war total gespannt, was das alles zu bedeuten hat und, wie sich das in die Geschichte einfügt. Also die Aufmachung des Buches hat mir schon mal richtig gut gefallen.

Auch der Beginn der Geschichte konnte mich überzeugen. Es wurde schnell Spannung aufgebaut und die Geschichte hatte einfach einen gewissen Reiz, mit ihren versteckten Hinweisen und diesem „rätselhaften“-Teil der Aufmachung.
Doch nach der ersten Euphorie kam die Ernüchterung. Der Handlung fehlte mir persönlich das richtige Tempo. Es schleppte sich nach den ersten Kapiteln so ein bisschen dahin und über allem schwebte die Frage, was das alles zu bedeuten hatte, weswegen man natürlich trotzdem unbedingt weiterlesen wollte. Es wurde teilweise auch etwas verwirrend, da plötzlich Abschnitte nicht mehr aus Sefias Perspektive erzählt waren, sondern aus der Perspektive von Figuren, die man noch gar nicht kannte und man auch nicht einordnen konnte, zu welcher Zeit diese spielen sollten. Gleichzeitig versuchte man möglichst aufmerksam alle Details zu beachten, um bloß nicht diesen „Aha“-Moment zu verpassen. Das war schon etwas anstrengend, vor allem, da die Geschichte eben nur so ein bisschen dahin plätscherte. Wenn man dachte, dass sie jetzt endlich Fahrt aufnimmt, war das Kapitel dann aber beendet und ein Neues aus einer anderen Perspektive begann.
Tja und dann kam das Ende, welches mir einfach zu schnell ging, mit einer Auflösung, die mich persönlich auch nicht überzeugen konnte, da hatte ich mir schon etwas mehr erhofft, nachdem das alles so rätselhaft aufgebauscht wurde. Es wirkte einfach etwas gekünstelt und schnell abgehakt. Vor allem war ich da auch von unserer Hauptfigur Sefia enttäuscht, deren Reaktion am Ende überhaupt nicht zu ihrem vorherigen Auftritt gepasst hatte.

Die Figuren in dem Buch blieben meiner Meinung nach generell irgendwie blass. Sie hatten keine Tiefe und auch ihre Gefühle und Emotionen konnten mich nicht mitreißen, weswegen ich mich auch nicht gut in sie einfühlen konnte. Trotzdem waren sie mir aber irgendwie sympathisch.

In den Schreibstil musste ich mich ebenfalls erst einmal einfinden. Er war etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten war ich dann drin und bin auch gut in dem Buch voran gekommen.

Insgesamt eine tolle Idee mit vielen tollen Aspekten in dem Buch und einer spannenden Handlung, die sich aber zwischenzeitlich etwas schleppte.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Wunderschön und tragisch

Drei Schritte zu dir
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Inhalt
Stella hat Mukoviszidose und ist deshalb erneut im Krankenhaus. Ihre einzige Chance zum Überleben ist eine neue Lunge. Um eine Ansteckung zu verhindern, muss sie sich von jedem anderen Patienten ...

Inhalt
Stella hat Mukoviszidose und ist deshalb erneut im Krankenhaus. Ihre einzige Chance zum Überleben ist eine neue Lunge. Um eine Ansteckung zu verhindern, muss sie sich von jedem anderen Patienten fernhalten. Insbesondere vor Will, der ebenfalls Mukoviszidose hat. Ihm ist bewusst, dass er sterben wird und will seine letzte Zeit nicht im Krankenhaus verbringen, sondern lieber sein Leben leben, was Stella wiederum wahnsinnig macht. Sie verbringen Zeit miteinander und fühlen sich zueinander hingezogen, was den Abstand, den sie zueinander einhalten müssen, unerträglich macht...

Meine Meinung
Das Buch ist einfach so unfassbar schön und tragisch. Auf jeder einzelnen Seite steckt so viel Gefühl und Emotionen, dass man einfach die ganze Zeit mit den Protagonisten mitgelitten hat und es einem bei jedem schönen Moment warm ums Herz wurde.

Zunächst einmal zum Cover: Ich finde es einfach unfassbar schön. Es wirkt so romantisch, traurig und lebendig zugleich und spiegelt somit fast jede Emotion aus dem Buch wider. Es spricht mich einfach total an und ist ein richtiger Eyecatcher.

Die Handlung ist von der ersten Seite an sehr emotional. Es gibt auch viele witzige Momente, vor allem, weil Stella sehr schlagfertig ist, die die Stimmung dann auch wieder auflockern. Dennoch hat man beim Lesen ja ständig im Hinterkopf, dass Will und Stella todkrank sind, was dem Ganzen einen sehr traurigen Beigeschmack verleiht.
Obwohl ich mir ja schon so meine Gedanken beim Lesen gemacht hatte wie so eine schicksalshafte Geschichte verlaufen könnte, wurde ich dann doch noch ein paar Mal überrascht und hätte damit so auch nicht gerechnet. Das gleiche gilt auch für das Ende des Buches, was für mich aber, so wie es war, einfach perfekt war.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Stella und Will geschrieben. So bekam man von beiden ihre Absichten und Gefühle mit, was für mich das ganze abgerundet hat. Beide waren mir sehr sympathisch und zusammen waren sie einfach zuckersüß. Ich konnte gut mit ihnen mit fiebern, mit ihnen lachen, mit ihnen weinen, einfach das volle Programm, weil mich die Geschichte und vor allem diese zwei Protagonisten richtig mitgerissen haben. Ich habe sie einfach in mein Herz geschlossen.
Auch die fantastischen Nebencharaktere möchte ich nicht missen. Sie passen wunderbar in diese Geschichte und haben dem ganzen noch das gewisse Etwas gegeben.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass man gut und schnell voran gekommen ist. Trotzdem hat er eine einzigartige Atmosphäre geschaffen und konnte auch die Gefühle und Emotionen gut zum Leser transportieren.

Insgesamt also einfach eine fantastische Geschichte mit fantastischen Protagonisten, die man so schnell nicht wieder vergisst, weil sie einen so berührt und mitgerissen hat.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Was für ein Ende…

Falling Fast
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Inhalt
Hailee befindet sich auf einem Roadtrip mit dem Ziel, möglichst viele Dinge zu machen, vor denen sie Angst hat und einfach mutig zu sein. Doch dann begegnet sie dem attraktiven Chase. Entgegen ...

Inhalt
Hailee befindet sich auf einem Roadtrip mit dem Ziel, möglichst viele Dinge zu machen, vor denen sie Angst hat und einfach mutig zu sein. Doch dann begegnet sie dem attraktiven Chase. Entgegen ihrer Pläne muss sie dann auch noch länger in der kleinen Stadt bleiben, was dazu führt, dass sie Chase näher kennen lernt und er etwas in ihr berührt. Doch je länger sie bleibt, desto näher kommt Chase ihr und ihrem Geheimnis…

Meine Meinung
Dieses Buch ist einfach wundervoll. Es hat mich von der ersten Seite an gekriegt und berührt. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen und in ihr versinken…bis zu diesem unfassbaren Ende…Wieso nur? Wie kann man nur so ein Ende schreiben und einen dann noch so lange bis zu Band 2 warten lassen?

Die Handlung ist spannend und gefühlvoll. Es gibt viele verschiedene Aspekte in dem Buch, die es durchweg spannend und fesselnd halten oder auf deren Auflösung man hinfiebert. Klar, wird am Ende nicht alles offen gelegt, weswegen man seine Neugier noch etwas zügeln muss.
Außerdem gibt es ein paar interessante Wendungen und ganz viele berührende und auch tragische Momente, die wirklich ergreifend sind, sodass auch mal das eine oder andere Tränchen geflossen ist.

Das Buch ist abwechselnd aus Hailees und aus Chase Perspektive geschrieben, sodass man von beiden weiß, was in ihnen vorgeht. Vor allem aber von Chase erfährt man ein paar geheime Dinge, die im zweiten Band (hoffentlich) noch eine Rolle spielen werden.
Beide fand ich sehr sympathisch, vor allem da Beide ihre Ecken und Kanten haben, sodass ich mich auch gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern konnte.
Auch ihre Gefühle, Emotionen und Absichten wurden gut rübergebracht, weswegen man sich auch gut in die Protagonisten einfühlen kann.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist einfach und flüssig gehalten, hat aber eine tolle Atmosphäre geschaffen, die auch zu diesem kleinen Städtchen gepasst hat. Zudem konnte er, wie schon erwähnt, alle Emotionen gut darstellen, sodass einen die Geschichte auch berühren konnte.

Insgesamt also ein toller erster Band, der absolut lesenswert ist und dessen Ende einen einfach umhaut.

Veröffentlicht am 25.06.2019

Locker, leichte Sommerlektüre mit einem ernsten und berührenden Beigeschmack

Das Leben fällt, wohin es will
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Inhalt
Marie liebt es mit ihren Freunden feiern zu gehen und einfach von einem Tag auf den anderen zu leben. Pünktlichkeit ist ein Fremdwort für sie.
Doch dann wird ihre Schwester Christine schwer krank ...

Inhalt
Marie liebt es mit ihren Freunden feiern zu gehen und einfach von einem Tag auf den anderen zu leben. Pünktlichkeit ist ein Fremdwort für sie.
Doch dann wird ihre Schwester Christine schwer krank und bittet sie, bei ihr einzuziehen und sich um ihre zwei Kinder zu kümmern. Gleichzeitig soll sie auch noch Christine in ihrem Job vertreten, worauf Marie überhaupt keine Lust hat. Denn Christine ist Geschäftsführerin in der familieneigenen Werft für Segelboote. Laut ihrem Vater soll sie dort einfach nur anwesend sein und Small-Talk führen. Doch das sieht Daniel, der dort nun für sie verantwortlich ist, etwas anders. In Maries Leben jagt eine Katastrophe nun die nächste und Marie wünscht sich einfach nur ihr altes Leben zurück. Doch nach und nach merkt sie, dass es noch wichtigere Dinge als Party machen im Leben gibt …

Meine Meinung
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte die Mischung zwischen dieser humorvollen Leichtigkeit von Marie und den ernsten Tönen von Christines Krankheit sehr gerne.
Die Autorin schafft es, den ernst der Krankheit sehr klar und deutlich rüber zu bringen und konnte einen damit auch richtig berühren, aber gleichzeitig durch den Wirbelwind Marie trotzdem noch die Leichtigkeit beizubehalten. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Humor und die Leichtigkeit von Marie zieht sich durch das ganze Buch bzw durch die ganze Handlung durch. Man kommt aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus und hat einfach Spaß dabei, Marie durch das ganze Chaos zu begleiten.
Das ganze geschieht aber mit so viel Liebe und Herzlichkeit, dass man sich gar nicht über Marie und ihre leichte Ungeschicklichkeit und Naivität ärgern oder aufregen konnte. Das wird einfach alles so Liebenswert dargestellt, dass man irgendwann einfach nur noch gegrinst und gedacht hat „Ach Marie, was machst du nur?“.

Am Anfang wird schon deutlich, dass Marie sehr viel Entwicklungspotenzial innewohnt. Sie wird vor eine große Herausforderung gestellt, die es zu meistern gilt und muss sich zwangsläufig von ihren alten Gewohnheiten verabschieden, um das alles zu schaffen. Man fiebert die ganze Zeit mit ihr mit und drückt ihr die Daumen, dass sie das schafft.
Man konnte sich auch gut in ihre Lage hineinversetzen und mit ihr hoffen und bangen, das alles gut geht. Dadurch bekommt man auch Stück für Stück mit, wie sich ihre Ansichten und Beweggründe verändern und sie sich weiter entwickelt. Das hat mir sehr gut gefallen und war wirklich spannend zu lesen.

Durch diesen lockeren und leichten Schreibstil bin ich auch gut in dem Buch voran gekommen und habe irgendwann gar nicht mehr mitbekommen, wie viel ich gelesen hatte. Nicht zuletzt liegt das natürlich auch an der sehr spannend gehaltenen Handlung, da hier viele Probleme und Themen angesprochen wurden, bei denen man natürlich wissen wollte, wie sie ausgehen.

Insgesamt also ein wirklich tolles, spannendes und unterhaltsames Buch, was ein schwieriges Thema mit viel Leichtigkeit aufbereitet und gut rüber gebracht hat.