nicht so gut wie der erste teil, aber trotzdem lesenswert
Und ein ganzes JahrKlappentext
Wenn Du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Aber was, wenn du dann tatsächlich vor ihm stehst?
Eine große, überwältigende ...
Klappentext
Wenn Du einem Menschen begegnet bist, der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür tun, ihn wiederzufinden. Aber was, wenn du dann tatsächlich vor ihm stehst?
Eine große, überwältigende Geschichte von Entscheidungen und Zufällen – und vom Glück, wenn beides zusammenkommt.
Wer ist Willem wirklich?
Was ist in diesem Jahr passiert?
Und – was ist noch zwischen ihnen?
Jetzt erzählt er seine Geschichte!
Meine Meinung
Ich hatte mich während dem ersten Band die ganze Zeit gefragt, was Willem sich dabei nur gedacht hat! Und bei diesem fiesen offenen Ende aus Band 1 ist er uns diese Antwort ja auch noch schuldig geblieben. Umso glücklicher hat es mich gemacht, dass dieser Band das Jahr aus seiner Sicht erzählt.
Gut hat mir gefallen, dass das Buch nicht den kompletten Tag in Paris noch einmal aus seiner Sicht erzählt, sondern kurz nachdem Willem Allyson „verlässt“ beginnt.
Dieses Buch ist dementsprechend natürlich aus Willems Sicht geschrieben und man erlebt erfährt, was Willem das komplette Jahr über so gemacht hat. Nachdem ich im ersten Buch ihm gegenüber etwas zwiespältig war, ist er mir nun genau wie Allyson auch ans Herz gewachsen. Er ist ein sympathischer und liebenswürdiger Charakter.
Wie schon Band 1 ist auch Band 2 jetzt nicht so unfassbar spannend und fesselnd, dass man es am Liebsten in einem Rutsch lesen möchte. Es ist ein schönes Buch, mit dem man schöne Lesestunden verbringen kann und, was einen gewissen Reiz hat. Das fesselnde an dem Buch ist eher den Fragen nachzugehen: Wie steht Willem zu Allyson? Was hat Willem in diesem Jahr gemacht, während Allyson ihn furchtbar vermisst hat? Und vor allem, was mich beschäftigt hatte: Wer ist das Mädchen mit dem Allyson Willem nach dem Theaterstück gesehen hatte? Gibt es ein Happy End für Allyson und Willem?
Einzige Kritikpunkte waren für mich zum einen, dass ich Willem am Anfang nicht so ganz folgen konnte. Er hatte über verschiedene Leute in seinem Leben nachgedacht, bei denen ich erst nicht zuordnen konnte, um wen es sich da handelt. Das hat das Lesen am Anfang ein bisschen anstrengend gemacht.
Und zum anderen fand ich das Buch zwischendurch ein bisschen langatmig, weil nicht groß etwas passiert war und Willem entweder nur zur ziellos durch die Gegend ging oder seinen Gedanken nach hing. Das passte zwar zu ihm und seiner Geschichte, war für mich im Lesefluss aber etwas zu langatmig.
Dementsprechend hat mir Band 1 zwar besser gefallen, aber um ruhig schlafen zu können (weil man eben am Ende von Band 1 die eben genannten Fragen beantwortet haben möchte), sollte man Band 2 auf jeden Fall auch lesen.