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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2017

Spannend, emotional und berührend

Der Engelsbaum
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Greta hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren. Nach über 20 Jahren kehrt sie nun an einen Ort ihrer Vergangenheit zurück. Allerdings ist er ihr nur noch durch Erzählungen bekannt.

Wieder ein wirklich ...

Greta hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren. Nach über 20 Jahren kehrt sie nun an einen Ort ihrer Vergangenheit zurück. Allerdings ist er ihr nur noch durch Erzählungen bekannt.

Wieder ein wirklich emotionaler und berührender Roman von Lucinda Riley, bei dem dieses mal auch die Spannung nicht zu kurz kommt.

Man lernt Greta zum einen in der Gegenwart kennen und erfährt durch ihre Verwandten, wie sie auf andere wirkt und wie sie sich durch ihren Gedächtnisverlust verändert hat. Zum anderen lernt man Greta durch Rückblicke in die Vergangenheit kennen.

Die Erzählungen erstrecken sich über 3 Generationen von Frauen, die alle kein einfaches Leben hatten und es scheint, dass alles auf einen einzigen Moment zurückzuführen ist.

Neben den emotionalen Seiten des Buches ist es auch wirklich spannend, da man erst nach und nach erfährt, was wirklich passiert ist.

Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen – wie bislang jeder Roman von Lucinda Riley – allerdings hatte ich bei diesem hier ein paar Startschwierigkeiten, da ich es am Anfang wirklich verwirrend fand. Ich konnte zunächst die ganzen Charakter und in welcher Beziehung sie zueinander standen nicht zu ordnen. Das hat den Lesefluss zunächst etwas gestört, da ich ständig nachlesen musste, um welche Person es sich nun handelt.

Ich denke aber, dass das mit Greta zusammenhängt. Die Geschichte ist größtenteils aus ihrer Perspektive geschrieben und, da sie sich an die ganzen Leute nicht erinnern kann, erfährt der Leser die Verwandtschaftsverhältnisse nur durch ihre verwirrten Gedanken. Hier hätte ich mir allerdings trotzdem mehr Klarheit gewünscht.

Trotzdem ein wirklich gelungener und vor allem sehr, sehr spannender Roman.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Unheimlich und gut

Infernale (Band 1)
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Davey ist ein Wunderkind schlechthin. Mit 3 Jahren konnte sie schon Klavier spielen, ohne jemals Unterricht genommen zu haben oder Noten lesen zu können. Sie ist eine Einserschülerin und eins der wohlerzogensten ...

Davey ist ein Wunderkind schlechthin. Mit 3 Jahren konnte sie schon Klavier spielen, ohne jemals Unterricht genommen zu haben oder Noten lesen zu können. Sie ist eine Einserschülerin und eins der wohlerzogensten Mädchen, die es gibt. Sie hat einen tollen Freund und eine wirklich gute Freundin. Alles scheint bei ihr perfekt zu sein, bis sie eines Tages erfährt, dass sie eine Mörderin sein wird.

Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Buch gefreut, da es mir wärmstens empfohlen wurde.

Das Buch ist wirklich kurzweilig und es wird sich nicht lange mit unnötigen Details aufgehalten. Es geht auch wirklich schnell ins eingemachte und die Spannung steigt von Seite zu Seite.

Auch die kleinen Passagen am Ende eines jeden Kapitel, in denen man Hintergrundinformationen zu dem System rund um das „Mördergen“ bekommt, passen von der Länge und dem Inhalt genau zu dem Buch.

Besonders interessant und spannend fand ich zu lesen, wie sich die Hauptfigur – die einem direkt sympathisch war – von einem Ereignis zum anderen immer weiter verändert. Es ist dabei unheimlich erschreckend zu sehen, was aus ihr wird, nur weil die anderen Menschen sie plötzlich in eine Schublade stecken. Man merkt so langsam, wer ihr letztlich wirklich noch zur Seite steht und wer ihr in den Rücken fällt.

Diese Veränderung wird nicht nur erschreckend sondern auch sehr emotional dargestellt. Dabei spürt man fast selbst, wie sehr sie leidet.

Insgesamt fand ich das Buch richtig gut und das lange Warten hat sich wirklich gelohnt.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Spannend

Die 100
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Die Welt in 300 Jahren: Die letzten Menschen, die vor der großen Atomkatastrophe geschafft haben ins Weltall zu fliehen, leben nun dort auf einem Raumschiff. 100 Jugendliche Straftäter sollen nun auf die ...

Die Welt in 300 Jahren: Die letzten Menschen, die vor der großen Atomkatastrophe geschafft haben ins Weltall zu fliehen, leben nun dort auf einem Raumschiff. 100 Jugendliche Straftäter sollen nun auf die Erde geschickt werden, um herauszufinden, ob diese wieder bewohnbar ist.

Ich kannte „The 100“ bislang nur aus der Werbung für die TV-Serie, habe diese aber nie geschaut. Dadurch wusste ich gar nicht, was mich genau erwartet.

Ich muss aber sagen, dass ich positiv überrascht bin. Jeder der Charaktere hat eine Vergangenheit bzw. ein Geheimnis, weswegen er als Verbrecher auf die Erde geschickt wurde. Es ist dadurch unheimlich spannend, nach und nach die ganzen Geschichten zu erfahren, dadurch auch die Charaktere näher kennen zu lernen und zu verstehen, wie ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Das wird noch dadurch unterstützt, dass jedes Kapitel aus Sicht einer anderen Hauptperson geschrieben wurde. Man kann sich dadurch optimal in die Charaktere hineinversetzen und versteht die Handlungsweisen und Empfindungen der Person besser.

Es wird nicht sofort alles offenbart, sondern entdeckt nach und nach immer mehr Neues und versteht so langsam, wie die Menschen im All leben und wie sich alles in 300 Jahren verändert hat. Das hat mir auch sehr gut gefallen, da zum einen dadurch eine richtige Spannung aufgebaut wurde und zum anderen, es mal was ganz anderes ist, weil man in eine komplett neue Welt eingeführt wird.

Ebenso fand ich es toll, wie die Figuren reagieren, als sie das erste Mal auf die Erde kommen. Das zeigt einem, dass es die Natur eben doch etwas Besonderes und Faszinierendes an sich hat, man das aber gar nicht so bemerkt, weil es für einen total normal und alltäglich ist.

Dem allen kommt natürlich auch der kurzweilige Schreibstil zugute und die zahlreichen Cliffhanger. Die Kapitel und die Beschreibungen der Umgebung sind kurz gehalten, sodass man durch die Seiten nur so fliegt.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Einziger Kritikpunkt ist: durch die vielen kurzen Kapitel am Anfang, die aus 4 verschiedenen Perspektiven geschrieben wurden und in denen noch viele andere Charaktere vorkamen, brauchte ich zunächst ein bisschen, um die Figuren einordnen zu können.

Veröffentlicht am 07.04.2017

Berührend

Die sieben Schwestern
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Maia ist eine von sechs Schwestern, die von ihrem Adoptivvater auf einem wunderschönen Anwesen groß gezogen wurden. Maia ist die einzige der drei Schwestern, die dort nie ausgezogen ist. Umso schlimmer ...

Maia ist eine von sechs Schwestern, die von ihrem Adoptivvater auf einem wunderschönen Anwesen groß gezogen wurden. Maia ist die einzige der drei Schwestern, die dort nie ausgezogen ist. Umso schlimmer war es für sie, als ihr Vater während ihrem London-Aufenthalt gestorben ist. Er hinterließ allen sechs Mädchen einen Hinweis auf den Ort ihrer Geburt. Maia zögert zunächst, aber macht sich dann auf den Weg nach Brasilien, wo sie laut ihrem Adoptivvater geboren wurde…

Da mir bislang alle Bücher von Lucinda Riley sehr gut gefallen haben – vor allem wegen ihrem einzigartigen Schreibstil – habe ich mich auch schon auf dieses Buch gefreut. Alle Bücher von ihr sind so grundverschieden, dass ich gar nicht wusste, was mich diesmal erwartet.

Der Anfang hat mich zunächst sehr berührt wegen dem Verlust des Vaters. Es wird wirklich einfühlsam beschrieben, wie die Schwestern auf unterschiedliche Weise trauern.

Die Kulisse von „Atlantis“ und das Anwesen in Brasilien werden wunderschön und detailgetreu beschrieben, dass man denken könnte, man wäre selbst dort gewesen.

Da ich nicht zu viel verraten möchte nur so viel: Natürlich gibt es auch wieder Rückblenden in die Vergangenheit und eine Liebesgeschichte – was typisch für Lucinda Riley ist. Dadurch gibt es auch sehr emotionale und gefühlvolle Momente.

Auch die Spannung kommt in diesem Roman nicht zu kurz. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart gibt es die einen oder anderen Dinge, auf deren Auflösung man begierig wartet.

Insgesamt also wieder ein toller Roman von einer tollen Autorin.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Tolle Einblicke hinter die Kulissen

Famous in Love 1: Famous in Love
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Paige hat es geschafft: Gestern war sie noch eine Schülerin und heute spielt sie die Hauptrolle in dem heisbegehrtesten Film des Jahres. An ihrer Seite: die bestaussehndsten und angesagtesten Schauspieler ...

Paige hat es geschafft: Gestern war sie noch eine Schülerin und heute spielt sie die Hauptrolle in dem heisbegehrtesten Film des Jahres. An ihrer Seite: die bestaussehndsten und angesagtesten Schauspieler ihrer Generation.

Ich bin total begeistert.
Das Buch ist leicht und einfach geschrieben, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und einfach nur mehr über das Leben in Hollywood erfahren möchte.
Es ist einfach richtig spannend Paige bei ihrem Weg von Nobody zum Hollywoodstar zu begleiten und dabei eben auch die Schattenseiten mitzuerleben.
Paige ist bodenständig und kann ihr Glück kaum fassen. Das macht sie total sympathisch. Vor allem, weil sie nichts für selbstständig hält und auch weiterhin an sich arbeitet.

Ich fand das Buch einfach wirklich gelungen, witzig und spannend und freue mich auf den zweiten Teil.

Vor allem würde ich auch gerne das Buch, welches in diesem Buch verfilmt wird, gerne mal lesen.