Zwischen Blutdurst und Begierde
Forged in BloodSchon die ersten Seiten fühlten sich an wie ein Schritt durch schwere alte Universitätsflure, in denen hinter jeder Tür ein dunkles Geheimnis lauert. Montridge University wirkte auf mich gleichzeitig wunderschön ...
Schon die ersten Seiten fühlten sich an wie ein Schritt durch schwere alte Universitätsflure, in denen hinter jeder Tür ein dunkles Geheimnis lauert. Montridge University wirkte auf mich gleichzeitig wunderschön und bedrohlich. Genau diese Atmosphäre hat mich komplett eingesogen.
Ophelia mochte ich überraschend schnell. Hinter ihrer Unsicherheit steckt unglaublich viel Stärke und gerade ihre Vergangenheit als Pflegekind machte sie für mich greifbar und emotional nah. Zwischen all den manipulativen Vampiren wirkte sie manchmal wie ein kleines Licht mitten in einem Sturm und genau das machte ihre Dynamik mit Axl, Malachi und Xavier so spannend.
Besonders intensiv war die Mischung aus Gefahr, Verlangen und dieser ständigen unterschwelligen Bedrohung. Jede Begegnung knisterte. Jede Berührung fühlte sich verboten an. Professor Dracos sorgte zusätzlich für dieses dunkle Ziehen im Bauch, bei dem man genau weiß, dass man sich besser fernhalten sollte und trotzdem immer näher rückt.
Die Story lebt aber nicht nur vom Spice. Hinter den Geheimnissen rund um Ophelia steckt viel mehr, als man anfangs ahnt. Verrat, Machtspiele und versteckte Identitäten sorgen dafür, dass ständig neue Fragen entstehen. Mehr als einmal musste ich nachts weiterlesen, obwohl ich längst schlafen wollte.
Wer düstere Vampire, obsessive Männer, Dark Academia und emotional aufgeladene Romantasy liebt, wird dieses Buch vermutlich inhalieren. Dieses gefährliche, sündige und gleichzeitig überraschend emotionale Gefühl bleibt auch lange nach der letzten Seite noch im Kopf.