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Veröffentlicht am 06.08.2025

Weihnachten zum Anfassen – Mit dem BOOKii Stift direkt im Stall von Bethlehem

Wie war das eigentlich ... als Jesus geboren wurde?
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Dieses Buch ist der Knaller! "Wie war das eigentlich … als Jesus geboren wurde?" hat bei uns zuhause einen festen Stammplatz – direkt neben dem Adventskranz, versteht sich. Schon beim ersten Aufklappen ...

Dieses Buch ist der Knaller! "Wie war das eigentlich … als Jesus geboren wurde?" hat bei uns zuhause einen festen Stammplatz – direkt neben dem Adventskranz, versteht sich. Schon beim ersten Aufklappen war klar: Das hier ist keine langweilige Vorleserunde, das ist biblisches Actionkino zum Mitmachen! Mit dem BOOKii Stift wird man quasi zum Reporter direkt vor Ort im Stall von Bethlehem. Maria, Josef, Engel, Hirten – alle am Start, als wäre man selbst eingeladen zur allerersten Weihnachtsfeier der Geschichte.

Die Illustrationen sind einfach Zucker. So liebevoll und detailverliebt, dass man ständig denkt: „Oh, das muss ich nochmal antippen!“ Und schwupps, erklingt ein Lied, irgendwo blökt ein Schaf oder Maria erzählt, warum ihre Reise nicht gerade ein Wellnessurlaub war. Das ist so charmant gemacht, dass sogar ich beim zigsten Durchlauf noch schmunzeln muss.

Die große Ausklappseite hat mir zwar kurz einen Knoten ins Hirn gezaubert, aber hey, was wäre Weihnachten ohne eine kleine Geduldsprobe? Einmal geschnallt, macht es richtig Laune, sich von Klappe zu Klappe zu lesen und mit den Figuren die Reise von Nazareth bis nach Ägypten mitzugehen.

Was mir besonders gefällt: Dieses Buch kommt komplett ohne Kaufrausch-Kitsch und blinkende Plastiksterne aus. Es zeigt Weihnachten so, wie es eigentlich gedacht war – ehrlich, warmherzig und trotzdem mit einem Augenzwinkern.

Mein Fazit? Absolute Empfehlung für kleine und große Bibelentdecker, die Lust haben, Weihnachten mal nicht aus dem Einkaufswagen, sondern direkt aus dem Stall zu erleben. Fünf Sterne mit Engelsflügeln oben drauf!

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Veröffentlicht am 05.08.2025

König des Nichts, wir kommen! Vater-Tochter-Action im Palast der Träume

Thirteen Witches - Der Palast der Träume
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Kaum hatten wir das Buch aufgeschlagen, schon saßen meine Tochter und ich im Raumschiff – anschnallen? Fehlanzeige! Jodi Lynn Anderson hat uns direkt durch die Galaxie geschleudert, ohne Sicherheitswarnung, ...

Kaum hatten wir das Buch aufgeschlagen, schon saßen meine Tochter und ich im Raumschiff – anschnallen? Fehlanzeige! Jodi Lynn Anderson hat uns direkt durch die Galaxie geschleudert, ohne Sicherheitswarnung, aber mit einer ordentlichen Portion Sternenstaub im Gesicht. Rosie, diese tapfere Chaotin, hat uns sofort eingesackt und mitten in ihr Chaos-Abenteuer geworfen. Mein Highlight: der König des Nichts – selten so einen herrlich gruseligen Bösewicht erlebt, der gleichzeitig so viel Charisma versprüht. Meine Tochter nennt ihn liebevoll „den Nebel-Opa“, was die Spannung bei den Showdowns nicht unbedingt mindert.

Das Museum der fantastischen Dinge? Leute, wir haben uns beim Lesen fast gestritten, wer es sich wohl als erstes vorstellen darf. Ich sagte: „Ganz klar eine riesige Wundertüte im Nebel!“ Sie meinte: „Viel eher ein schwebendes Labyrinth voller Glitzerfallen!“ Tja, Buddyread-Probleme deluxe. Trotzdem, bei jedem Kapitelende war klar: Wir müssen weiterlesen. Schlaf wird überbewertet, wenn Rosie das Universum retten will.

Andersons Sprache ist wie Konfetti – mal fliegt einem ein frecher Spruch ins Gesicht, mal glitzert ein Satz so schön, dass man ihn laut vorlesen muss. Wir haben abwechselnd gelacht, geflucht (natürlich jugendfrei) und gestaunt, wie oft eine Geschichte uns überraschen kann. Die Zeithexe, die man am liebsten in den Arm nehmen und gleichzeitig wegsperren will, sorgt für eine emotionale Achterbahnfahrt, die uns beide ziemlich erwischt hat.

Der finale Showdown? Popcorn-Kino im Kopf! Ich habe meine Tochter erwischt, wie sie mit den Fäusten in der Luft rumgefuchtelt hat – ich war nicht besser. Danach saßen wir da, klatschnass vor lauter Nebel-Action, und grinsten uns an: „Das war’s jetzt? Echt jetzt?“

„Der Palast der Träume“ ist für uns nicht nur der krönende Abschluss der Reihe gewesen, sondern auch ein Buddyread-Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Mit Fächer, Finesse und Frechheit – Lagerfelds Leben als Graphic Novel-Feuerwerk

Lagerfeld
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Normalerweise lasse ich Modebiografien links liegen, weil mir das Geschnatter über Seide und Samt auf Dauer die Synapsen verklebt. Doch „Lagerfeld“ von Alfons Kaiser, illustriert von Simon Schwartz, hat ...

Normalerweise lasse ich Modebiografien links liegen, weil mir das Geschnatter über Seide und Samt auf Dauer die Synapsen verklebt. Doch „Lagerfeld“ von Alfons Kaiser, illustriert von Simon Schwartz, hat mich in einen stilvollen Sog gezogen, aus dem ich freiwillig nicht mehr auftauchen wollte. Hier wird nicht einfach Karl Lagerfelds Wikipedia-Eintrag hübsch nacherzählt – das ist eine famos gezeichnete Expedition in das Oberstübchen eines Mannes, der sich selbst zur Marke gemacht hat.

Schwartz' Illustrationen? Eine Wucht! Sie sind so treffsicher wie Lagerfelds berüchtigte Spitzen und haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Kaiser gräbt sich dabei durch Lagerfelds Leben wie ein neugieriger, aber respektvoller Mode-Archäologe. Der Autor zieht keine Boulevard-Nummer ab, sondern zeigt einen Lagerfeld, der zwischen Größenwahn, Einsamkeit und preußischer Disziplin eine faszinierende Gratwanderung hinlegt.

Die Szenen auf dem Dachboden seiner Kindheit haben mich genauso gepackt wie das verbissene Duell mit Yves Saint Laurent – und ehrlich, dieses „wer überstrahlt wen“-Drama liest sich wie ein Couture-Western in schwarz-weißem Tuschestil. Auch Lagerfelds Liebe zu Jacques de Bascher bekommt hier Raum, ohne ins Kitschige abzudriften.

Was mich richtig begeistert hat: Man wird nicht mit plumpen Lebensweisheiten beworfen, sondern darf sich selbst ein Bild von diesem exzentrischen Genie machen. Lagerfeld war vieles – Modezar, Bürgerschreck, Genießer und Zitatmaschine – und diese Graphic Novel serviert ihn mit so viel Esprit und Biss, dass selbst der Meister selbst wohl anerkennend „genau so“ geflüstert hätte.

Dieses Buch ist kein Hochglanz-Monument, sondern ein lebendiges Porträt mit Augenzwinkern, das zeigt, wie viel Mensch hinter dem Logo steckte. Fazit: Wer glaubt, Lagerfeld sei nur Chanel und Sonnenbrille, wird hier angenehm eines Besseren belehrt – und zwar mit Stil.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Ein literarischer Höhenflug mit Federn und Philosophie

Psychopompos
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Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen mit einem schrägen Grinsen zurücklässt und gleichzeitig den Kopf in philosophische Schleifen zwingt. „Psychopompos“ von Amélie Nothomb ist so ein Ding. Da ...

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen mit einem schrägen Grinsen zurücklässt und gleichzeitig den Kopf in philosophische Schleifen zwingt. „Psychopompos“ von Amélie Nothomb ist so ein Ding. Da wird nicht einfach über Vögel geplappert – nein, hier flattern Kraniche, stürzen sich Adler in den Text und Spatzen picken an den Synapsen. Nothomb erzählt von Federn, als wären es magische Schreibfedern, die direkt ins Leben und ins Jenseits kritzeln.

Der Blick einer Diplomatentochter auf Japan, China, Bangladesch und Bhutan wirkt wie ein Weltreise-Flugticket für den Kopf, inklusive Kunstflug-Einlage. Jeder Vogel wird zur Metapher, jede Anekdote zum akrobatischen Looping zwischen Leben, Tod und der absurden Kunst, das alles in Worte zu fassen. Wer hier einen schnöden Ornithologie-Kurs erwartet, landet krachend daneben – das ist Poesie auf Speed, philosophisch und federleicht zugleich.

Zwischen den Zeilen springt einem Nothombs unverwechselbare Mischung aus Ironie und zarter Melancholie ins Gesicht, so liebevoll, dass man gar nicht anders kann, als sich selbst als flatterhaftes Wesen zu begreifen. Brigitte Grosses Übersetzung trifft diesen Ton perfekt, als hätte sie selbst ein paar Federn gelassen, um diese Sprachschönheit zu weben.

Es ist eines dieser Bücher, das sich anfühlt, als würde einem ein Vogel mit einem frechen Zwinkern etwas Entscheidendes zuflüstern – über das Leben, das Sterben und warum Schreiben der schönste aller Flugversuche ist. Selten so elegant in die Absurdität gestürzt worden!

Fazit: Wer „Psychopompos“ liest, wird nicht nur Fan von Nothomb, sondern bekommt auch Federn fürs eigene Gedankenfliegen. Ein schräges, kluges Vergnügen mit Langzeitwirkung.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Highbury in Farbe – Wie eine störrische Heldin mein Leserherz erobert hat

Emma - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Na gut, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster: Emma – Die Graphic Novel ist nicht einfach nur ein Klassiker im neuen Gewand, sondern eine visuelle Liebeserklärung an alle, die Jane Austen schon immer ...

Na gut, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster: Emma – Die Graphic Novel ist nicht einfach nur ein Klassiker im neuen Gewand, sondern eine visuelle Liebeserklärung an alle, die Jane Austen schon immer ein bisschen moderner erleben wollten. Man wird von Seite eins an in das kleine Städtchen Highbury katapultiert, wo Emma Woodhouse mit einem Selbstbewusstsein durchs Leben stolziert, das irgendwo zwischen liebenswert überheblich und herrlich naiv pendelt.

Ich dachte eigentlich, ich wüsste, worauf ich mich bei Austen einlasse – Pustekuchen! Claudia Kühn und Tara Spruit haben diesem Klassiker einen Frischekick verpasst, der mich ständig zwischen Schmunzeln, Augenrollen (im besten Sinne) und Staunen schwanken ließ. Die Illustrationen? Pure Augenweide! Farben, Details, Mimik – das ist Regency-Ära trifft Instagram-Ästhetik, aber ohne Filterwahn.

Emma als Kupplerin wider besseres Wissen? Man möchte sie gelegentlich liebevoll schütteln und gleichzeitig für ihren Dickkopf feiern. Dass ich als Leser dazwischen immer wieder selbst zur Erkenntnis gelotst werde, macht den Reiz dieser Graphic Novel aus. Harriet Smith als süß-naiver Wirbelwind und Mr. Knightley als stoischer Ruhepol – die Chemie stimmt, Funken fliegen (manchmal auch quer über die Seiten).

Was mir richtig gefallen hat: Trotz aller Leichtigkeit bleibt der gesellschaftskritische Biss von Austen erhalten. Es ist diese subtile Ironie, die einem in hübschen Panels entgegengrinst und mich mehr als einmal laut lachen ließ. Das Buch nimmt sich selbst nicht zu ernst – und genau deshalb funktioniert es so grandios.

Für Austen-Einsteiger eine perfekte Einstiegsdroge, für Austen-Kenner eine herrlich charmante Neuinterpretation. Wer Romantik mit einem Augenzwinkern mag, kommt an dieser Graphic Novel nicht vorbei. Fazit: Emma? Du bist mir zwar hoffnungslos beratungsresistent – aber ich liebe dich dafür!

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