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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

Tolle Mischung von Spannung und Magie

Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint
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Bewertet mit 4.5 Sternen

Robin würde gerne zurück zu ihrem alten Zuhause und ihren Freundinnen. Nun sitzt sie aber an der Küste in dem verschlafenen Nest Post Mint. Zu allem Überfluss findet heute ihr ...

Bewertet mit 4.5 Sternen

Robin würde gerne zurück zu ihrem alten Zuhause und ihren Freundinnen. Nun sitzt sie aber an der Küste in dem verschlafenen Nest Post Mint. Zu allem Überfluss findet heute ihr First Flush statt, bei dem ihre magische Begabung zu Tage tritt. Nach dem Genuss dieses besonderen Tees hat sie ausgerechnet eine verbotene Gabe vererbt bekommen. Niemand darf davon wissen, auch nicht ihre neuen Freunde, mit denen sie einer Verschwörung auf der Spur ist.

Ich hatte sofort Mitleid mit Robin. Neuer Ort, neue Schule, noch keine Freunde und dann die verbotene Gabe. Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Eigentlich sollte diese Aufgabe ja ihrer Mutter zufallen, aber die glänzt meistens durch Abwesenheit. So ist es nicht verwunderlich, dass Robin auf eigene Faust versucht, Antworten zu finden und so beginnt das spannende und nicht ganz ungefährliche Abenteuer.

Der Spannungsbogen wird von Vivien Verley langsam gespannt und steigert sich zum Ende hin immer mehr. Ihre fantasievolle Verknüpfung der Magie mit einem besonderen Tee fand ich für eine in England spielende Geschichte sehr passend. Witzig finde ich die eingebauten Assoziationen zu dem Thema Tee wie z. B. Magisteerium. Einmal so etwas entdeckt, hält man unwillkürlich Ausschau nach weiteren Bezügen solcher Art.

Unbedingt erwähnen muss ich auch noch das von Caroline Garcia gestaltete wunderschöne farbenfrohe Cover mit dem goldenen Rahmen. Zusammen mit dem Farbschnitt ist das Buch ein echter Hingucker.

Dieser erste Band macht Lust auf mehr, aber ich finde es schade, dass am Ende einige Fragen offen bleiben, daher gibt es einen kleinen Abzug in der Bewertung.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Eher für Backeinsteiger

Cozy baking time
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Wie Theresa Haubs in ihrem Vorwort schreibt, handelt es sich überwiegend um seit Generationen in der Familie erprobte und weitergegebene Rezepte. Einen modernen Anstrich hat sie ihnen mit einem neuen hippen ...

Wie Theresa Haubs in ihrem Vorwort schreibt, handelt es sich überwiegend um seit Generationen in der Familie erprobte und weitergegebene Rezepte. Einen modernen Anstrich hat sie ihnen mit einem neuen hippen Namen verpasst. Rührend finde ich, dass sie quasi als Untertitel die Bezeichnung ihrer Mama nennt. Unter diesen Namen sind mir die meisten Backwaren auch bekannt. Auch die hier aufgeführten Back-Hacks, Pannenhilfen und Rezept-Upgrades sind mir geläufig. Daraus kann man schließen, dass ich wohl eher nicht zur Zielgruppe dieses Backbuchs gehöre. Dazu gehören wohl eher junge Menschen in Theresas Alter.

Für die Rezepte selbst sind die Zutaten übersichtlich getrennt nach Teig, Füllung und Guss aufgelistet. Die benötigten Utensilien sind ebenfalls angegeben und meist wird, anders als im Vorwort gesagt, mehr als nur der Handmixer benötigt. Die Backanleitungen sind kurz und knapp, aber ausreichend und verständlich. Mich störte hierbei besonders dieser Jugend-Sprech, der mir manchmal auch zu gewollt und aufgesetzt erschien. Zu jedem Rezept gibt’s auch ein ansprechendes Foto des fertigen Backwerks.

Insgesamt ist dieses Backbuch mit vielen unterschiedlichen Backwerken von Plätzchen über Crumble bis hin zu Torten, eine solide Grundlage für Backneulinge oder noch nicht so versierte Bäcker. Für mich enthielt dieses Werk leider nichts Neues.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Alles zerbricht

Lügennebel
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Sechs junge Studenten freuen sich auf einen einwöchigen Ski-Urlaub. Die Freude ist groß und der Alkohol fließt in Strömen. Was als eine ausgelassene Fahrt beginnt, endet schon bald in einem Albtraum.

Die ...

Sechs junge Studenten freuen sich auf einen einwöchigen Ski-Urlaub. Die Freude ist groß und der Alkohol fließt in Strömen. Was als eine ausgelassene Fahrt beginnt, endet schon bald in einem Albtraum.

Die Aufklärung des Todesfalls gestaltet sich wirklich sehr schwierig. Es gibt keine Anhaltspunkte oder Beweise, die Jugendlichen halten mit Informationen hinter dem Berg und zusätzlich kämpfen die Polizisten alle mit privaten Problemen. Genau wie die Ermittler schwankte ich mit meinen Verdächtigungen von einer Person zur nächsten, um am Ende doch überrascht zu werden.

Viveca Sten versteht es wirklich, komplexe Handlungen zu einem spannungsreichen Krimi zusammenzufügen. Die kurzen Kapitel und die ständig wechselnden Perspektiven sorgten dafür, dass die Seiten nur so dahinflogen und ich das Buch kaum zur Seite legen mochte. Ich mag dieses Miträtseln und dabei nicht zu wissen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege.

Dies ist bereits der vierte Band aus der Reihe mit Hanna Ahlander und David Lindskog. Ich kannte keinen der Vorgänger, was für den Fall aber auch nicht erforderlich war. Aber trotz der Hinweise auf frühere Ereignisse und Einblicke in ihr Privatleben fremdelte ich mit den Ermittlern, auch wenn ihre Charaktereigenschaften hier gut zur Geltung kamen.

Mir hat dieser Krimi in der eiskalten, aber atemberaubend schönen Schneelandschaft Nordschwedens sehr gut gefallen und ich werde diese Reihe im Auge behalten.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch

Dreamslinger – Der Ruf des Drachen
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Die 14-jährige Aria wurde mit dem Dreamslinger-Gen geboren. Diese Mutation ist verantwortlich dafür, dass sie gewaltige Elementarmagie wirken kann. Bisher wurde ihr immer gepredigt, dass dies ein Makel ...

Die 14-jährige Aria wurde mit dem Dreamslinger-Gen geboren. Diese Mutation ist verantwortlich dafür, dass sie gewaltige Elementarmagie wirken kann. Bisher wurde ihr immer gepredigt, dass dies ein Makel sei und gefährlich dazu. Es galt diese Traumkraft zu unterdrücken. Aber bald lernt sie im Königlichen Hanguk ein ganz anderes und aufregendes Leben kennen.

Schon bevor ich das Buch überhaupt aufgeschlagen habe, haben mich das farbenfrohe Cover und der wunderschöne Farbschnitt begeistert. Auf den Klappeninnenseiten finden wir vorne je eine Karte der Schlafenden Welt und des Königlichen Hanguk, hinten sind die vier Arten der Traumgefährten abgebildet.

Aria war mir von Beginn an sympathisch. Graci Kim hat mit ihr ein starkes Mädchen beschrieben, deren Gefühle ich jederzeit gut erkennen, aber auch nachempfinden konnte; sei es der Druck, der wegen ihres Vaters und seiner Arbeit auf ihr lastet oder ihre Freude aber auch innere Zerrissenheit im Königlichen Hanguk.

Die Autorin hat einen flotten und fesselnden Schreibstil. Sie hat mit der Schlafenden Welt eine so fantasiereiche, magische, spannende, bildhafte und bunte Welt erschaffen, dass ich beim Lesen tief in sie eingetaucht und aus dem Staunen kaum herausgekommen bin. Aber die Geschichte handelt auch von Selbstfindung, Freundschaft und Zusammenhalt. Gut gefallen hat mir, dass ich ganz nebenbei auch noch etwas über die koreanische Kultur erfahren habe.

Auch wenn ich nicht zu der Zielgruppe Jugendlicher ab ca. 10 Jahre gehöre, hat mich die Geschichte begeistert und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Habe das Gefühl vermisst

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Bewertet mit 2.5 Sternen

Ich hatte mich richtig auf dieses Buch gefreut, denn ich erwartete ein gefühlvolles Buch voller Romantik vor herbstlicher Kulisse rund um die Welt der Kürbisse. Okay, von den ...

Bewertet mit 2.5 Sternen

Ich hatte mich richtig auf dieses Buch gefreut, denn ich erwartete ein gefühlvolles Buch voller Romantik vor herbstlicher Kulisse rund um die Welt der Kürbisse. Okay, von den Kürbissen ist immer mal wieder die Rede, aber ansonsten konnte die Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Mit Sadie bin ich überhaupt nicht warm geworden. Das lag nicht an ihrer Kratzbürstigkeit sondern an ihren oft nicht nachvollziehbaren Handlungen. Josh kam sympathischer daher, aber auch seine Reaktionen fand ich oft befremdlich. Der Beziehung zwischen den Beiden fehlte es meiner Meinung nach an Wärme und Tiefe. Und die wie aus dem Nichts entstehenden Sexszenen hätte ich in dieser Ausführlichkeit nicht gebraucht.

Eigentlich schade, denn es wäre mehr drin gewesen. Es gab genügend Möglichkeiten, der Geschichte mehr Tiefe zu geben, wenn ich da nur an Sadies Verhältnis zu ihrer Mutter denke.

So lässt mich das Buch mit dem schönen Cover und Farbschnitt enttäuscht zurück und mehr als 2,5 Sterne kann ich nicht vergeben.

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