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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ein wunderbares Kinderbuch, welches Demokratie anschaulich erklärt

Das Trumpeltier
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Im Dschungel taucht eines Tages das Trumpeltier auf und erklärt, dass der Dschungel einen Anführer benötigt. Erstaunlich, dass ausgerechnet das Trumpeltier sich als Stärkster, Schnellster und Größter herausstellt. ...

Im Dschungel taucht eines Tages das Trumpeltier auf und erklärt, dass der Dschungel einen Anführer benötigt. Erstaunlich, dass ausgerechnet das Trumpeltier sich als Stärkster, Schnellster und Größter herausstellt. Der Orang-Utan ist kein angenehmer Herrscher und langsam kommt Maki der Verdacht, dass sich das Trumpeltier diese Position durch Betrug erschlichen hat.

Als Erwachsener fällt einem auch aufgrund des Namens und der Frisur sofort die Parallele zu einem aktuellen Politiker auf, der es auch nicht so genau mit der Wahrheit nimmt. Kinder ab ca. 4 Jahren können diesen Bezug natürlich noch nicht herstellen, aber auch sie erkennen sehr schnell, dass sich das Trumpeltier nicht korrekt verhält. Daher finden sie es auch richtig, dass dieser Herrscher aus dem Dschungel verjagt wird und Tiere, die für die Allgemeinheit da sind und helfen am Ende als Herrscher gewählt werden.

Die vielen farbenprächtigen Illustrationen von Nadine Reitz laden nicht nur zu einer Entdeckungsreise in ihnen ein, sondern lassen den Text lebendig werden.

Diese Fabel von Thea Dormeyer erklärt nicht nur Kindern was Demokratie ist, sondern unterhält auch Erwachsene aufgrund der aktuellen Parallelen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Immer wieder ein Vergnügen

Spröde Sprotten schwimmen schlecht
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Ich liebe diese Reihe und hätte mir auch hier gerne ein „Bitte-nicht-stören-Schild“ um den Hals gehangen als ich das Buch zur Hand nahm. Schon beim Blick auf das maritime Cover und dem wieder speziellen ...

Ich liebe diese Reihe und hätte mir auch hier gerne ein „Bitte-nicht-stören-Schild“ um den Hals gehangen als ich das Buch zur Hand nahm. Schon beim Blick auf das maritime Cover und dem wieder speziellen Titel ging mir das Herz auf.

Bereits zum zwölften Mal begleitete ich Rosa, Rudi und Henner bei ihren privaten Ermittlungen. Eine große Hilfe wäre ich ihnen nicht, denn meistens befinde ich mich im Tal der Ahnungslosen, was meinem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Dieses Mal wähnte ich mich aber auf der richtigen Spur, doch die beiden Autorinnen Christiane Franke und Cornelia Kuhnert machten mit einer sehr unerwarteten Wendung meinen Erfolg zunichte.

Mir sind nicht nur Rosa, Henner und Rudi inzwischen ans Herz gewachsen. Ich mag ihre Freunde und Familienmitglieder mit ihrer Warmherzigkeit auch sehr und finde es super wie sie für einander da sind. Damit es nicht zu harmonisch wird, spielt Kriminaloberkommissar Schnepel mit. Er sorgt bei mir regelmäßig für erhöhten Puls.

Diese Reihe kommt mit viel Humor in einem lockeren und frischen Schreibstil daher. Geschickt haben die Autorinnen für Ostfriesland typische Gebräuche und Gerichte integriert. Und die Beschreibungen von Neuharlingersiel und Wind und Wetter befördern mich direkt an die Küste.

Wer gute und spannende Krimis mit Humor mag, dem lege ich diese Reihe ans Herz. Aber unbedingt mit Band 1 beginnen!!

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Waldwissen kindgerecht und spannend aufbereitet

Peter Wohllebens Schule des Waldes
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Dieses Buch von Peter Wohlleben kann man in folgende drei Kategorien aufteilen: Bäume und Pflanzen entdecken, Tiere kennenlernen und der Wald und ihr. Viele Fotos und Zeichnungen ergänzen die einzelnen ...

Dieses Buch von Peter Wohlleben kann man in folgende drei Kategorien aufteilen: Bäume und Pflanzen entdecken, Tiere kennenlernen und der Wald und ihr. Viele Fotos und Zeichnungen ergänzen die einzelnen Kapitel. Anhand des kleinen Waldverzeichnisses am Ende des Buches können Bäume, Blätter, Pflanzen, Früchte und Tiere bestimmt werden.

Mir gefällt, dass sich der Autor in jedem Kapitel nur eine bestimmte Sache vornimmt und hierzu eine kurze und kindgerechte Erklärung abgibt. Passend zum jeweiligen Thema steht eine Aufgabe auf dem Stundenplan wie z. B. Waldfarben oder Zapfen sammeln. Es gibt aber auch so interessante Aufgaben wie einen Quirl herstellen oder sich mit Baumshampoo waschen. Die Aufgaben sind vielfältig, sorgen nicht nur dafür, dass sich Kinder intensiver mit der Natur, hier speziell dem Wald beschäftigen, sondern das erlernte und erfahrene Wissen bleibt auch besser im Gedächtnis.

Apropos Wissen: ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht nur die Kinder viel Neues erfahren, sondern dass die eine oder andere Information auch für die Eltern neu sein dürfte.Wer wusste schon vorher, dass sich Bäume verabreden oder duschen?

Wenn dieses Buch bei euch einzieht, sind öde Waldspaziergänge passé und ihr werdet den Wald mit ganz anderen und offenen Augen betrachten und ebenfalls die Ohren spitzen.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Ein typischer Schwedenkrimi voller Spannung

Schwedenlicht
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Mich konnte schon der Vorgänger Schwedensommer begeistern, daher war ich gespannt, ob Jesper Lund dieses Niveau halten konnte. Er konnte und hat sich meiner Meinung nach sogar noch gesteigert.

Das Ermittlerduo ...

Mich konnte schon der Vorgänger Schwedensommer begeistern, daher war ich gespannt, ob Jesper Lund dieses Niveau halten konnte. Er konnte und hat sich meiner Meinung nach sogar noch gesteigert.

Das Ermittlerduo Niklas Zetterberg und seine Kollegin Emma Steen wird zu einem grausamen Mord in dem kleinen Fischerort Kivik hinzugezogen. So idyllisch dieses Dorf auch ist, unter der Oberfläche scheint einiges im Argen zu liegen. Und eine Art Ehrenkodex der Bewohner erschwert die Ermittlungen nicht unerheblich. Zudem ist Niklas persönlich betroffen, denn seine Eltern leben ebenfalls in diesem Fischerort.

Jesper Lund schreibt sehr flüssig und einmal mit dem Buch begonnen, konnte ich es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wer hinter der Tat steckt. Aber ich musste lange rätseln bevor ich zur Lösung kam. Ich liebe solche Krimis! Ich mochte auch die Diskrepanz zwischen den grausamen Morden und der landschaftlichen Schönheit, die der Autor immer wieder in Szene setzt.

Ein spannender und sehr unterhaltsamer Schwedenkrimi und ich bin nun definitiv Fan von Jasper Lund.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Fesselnder und informativer Mittelalterroman

Die Wächterin von Köln
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In diesem historischen Roman nimmt uns Petra Schier wieder mit nach Köln. Die junge Elsbeth beginnt mit sechzehn Jahren im Bordell „Zur schönen Frau“ als Dirne zu arbeiten. Wir begleiten sie auf ihrem ...

In diesem historischen Roman nimmt uns Petra Schier wieder mit nach Köln. Die junge Elsbeth beginnt mit sechzehn Jahren im Bordell „Zur schönen Frau“ als Dirne zu arbeiten. Wir begleiten sie auf ihrem Weg von der Dirne zur Eigentümerin des Bordells und Badehauses. Sie macht sich ihre Kontakte zunutze, spinnt sich ein Netz aus Informanten und Helfern und wird damit zur Drahtzieherin der Unterwelt. Hilfe erhält sie dabei von ihrem Halbbruder, den sie auch mit Informationen unterstützt.

Elsbeth mochte ich von Beginn an. Sie ist eine empathische und gerechtigkeitsliebende Frau und bildet damit sicherlich eine große Ausnahme in diesem Berufsstand. Trotz unliebsamer Erfahrungen hat sie ein Herz für ihre Mitmenschen. Zur Seite steht ihr der Henker Johannes, der für die Dirnenhäuser zuständig ist. Der sich aber auch in ihre Träume schleicht und mit dem sie schließlich auch mehr verbindet.

Die Autorin gibt uns einen guten Einblick nicht nur in die Zustände des mittelalterlichen Kölns, sondern auch in die Lebensbedingungen der Hübschlerinnen wie die Dirnen auch genannt werden. Einige Szenen waren für mich dabei kaum erträglich, aber es gehört bei einem Buch über dieses Milieu einfach dazu. Im Nachwort erfahren wir nicht nur was Realität und was Fiktion in dieser Geschichte war, sondern bekommen noch zusätzliche Erläuterungen z. B zu unehrlichen Berufen oder der Rolle des Henkers.

Wie gewohnt weiß Petra Schier ihre Leser von Beginn an zu fesseln, selbst bei einer Geschichte, die schon mal geschrieben wurde und hier nur aus einer anderen Perspektive, nämlich der von Elsbeth erzählt wird. Da verwundert es nicht, dass Kenner ihrer bisherigen Romane viele Protagonisten aus anderen Romanen wiedertreffen.

Auf dem Stadtplan von Köln aus dem Jahr 1423 kann man die Wege der beteiligten Personen verfolgen und das Personenregister ist hilfreich sollte man mal den Überblick verlieren.

Ich lese die historischen Romane von Petra Schier sehr gerne. Sie sind immer sehr gut recherchiert, spannend und ich lerne mit jedem Buch etwas dazu.

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