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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2024

Klasse gemacht

Krähentage
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Für mich war „Krähentage“ das erste Buch von Benjamin Cors und ich war auch aufgrund der Vorschusslorbeeren, die dieses Buch erhalten hat schon sehr gespannt. Heute kann ich sagen, dass das Buch sich die ...

Für mich war „Krähentage“ das erste Buch von Benjamin Cors und ich war auch aufgrund der Vorschusslorbeeren, die dieses Buch erhalten hat schon sehr gespannt. Heute kann ich sagen, dass das Buch sich die Lorbeeren auch verdient hat.

Jakob Krogh und Mila Weiss sollen die neue Sondereinheit für komplexe Serienstraftaten leiten. Ihnen zur Seite stehen einige Spezialisten. Bevor die Räume eingerichtet sind und die Mitglieder der Gruppe 4 sich richtig kennenlernen können, bekommen sie schon den ersten Fall zugeteilt. Und dieser hat es selbst für so erfahrene Ermittler in sich.

Die Mitglieder der Sondereinheit sind alle ziemlich speziell und manch einer verbirgt auch ein Geheimnis, aber sie sind durchweg gut und authentisch ausgearbeitet. Das gilt auch für den Täter, den wir bereits von Beginn an kennen.

Der Schreibstil von Benjamin Cors ist fesselnd und sehr atmosphärisch. Den Spannungsbogen hat er sehr früh aufgebaut und er lässt im weiteren Verlauf kaum nach. Wir schauen tief in die menschlichen Abgründe und fragen uns ein ums andere Mal, wie und warum ein Mensch so handeln kann. Hinzu kommt noch die Frage nach der Bedeutung der allgegenwärtig zu sein scheinenden Krähen.

Der Autor hat mit „Krähentage“ einen spannenden und atmosphärischen Thriller mit einigen Wendungen geschrieben, der mich super unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Der letzte Abgang

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
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Bewertet mit 3.5 Sternen

Ich mag die Geschichten und das Setting der Bücher von Tanja Janz. Allerdings las ich bisher keinen ihrer Küstenkrimis, die ebenfalls in St. Peter-Ording spielen. Dies ist bereits ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Ich mag die Geschichten und das Setting der Bücher von Tanja Janz. Allerdings las ich bisher keinen ihrer Küstenkrimis, die ebenfalls in St. Peter-Ording spielen. Dies ist bereits der dritte Band aus der Reihe, aber ich hatte keinerlei Verständnisprobleme. Einige Anspielungen auf Geschehnisse in der Vergangenheit blieben für mich daher etwas diffus.

In SPO ist im Sommer immer viel los, aber nun wird dort eine Sendung für eine beliebte Krimiserie gedreht. Das ruft natürlich viel Publikum und auch Autogrammjäger auf den Plan, aber nicht nur die! Als der Hauptdarsteller ermordet wird, nehmen die ansässigen Kommissare Fred und Ernie die Ermittlungen auf. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von Freds Vater, seines Zeichens Hauptkommissar a. D. aus Gelsenkirchen und Ernies Schwester Ilva. Diese Hilfe war auch nötig, denn mir kamen die zuständigen Polizisten etwas hilflos bei ihren Ermittlungen vor.

Der Schreibstil der Autorin ist locker-leicht und die Mischung aus Ermittlungen und persönlichen Belangen hält sich in etwa die Waage. Der Spannungsbogen ist flach. M. E. lebt der Krimi durch die anschaulichen Beschreibungen des Küstenortes und dem Flair, das Tanja Janz hervorragend auf ihre Leser zu transportieren weiß.

Ein netter und unterhaltsamer Krimi, vorzugsweise für einen Tag im Strandkorb.

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Veröffentlicht am 01.05.2024

Kunst - alles andere als langweilig

Bildspringer (Band 2)
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Ich kannte Band eins dieser Reihe vorher nicht und obwohl ich der Handlung gut folgen konnte, halte ich es für sinnvoll, den Vorgänger gelesen zu haben, damit man alle Zusammenhänge versteht.

Die Bildspringer ...

Ich kannte Band eins dieser Reihe vorher nicht und obwohl ich der Handlung gut folgen konnte, halte ich es für sinnvoll, den Vorgänger gelesen zu haben, damit man alle Zusammenhänge versteht.

Die Bildspringer Vincent, Holly und Sam könne in ein Gemälde hineinspringen und sich von dort in andere Gemälde desselben Künstlers begeben – egal wo das Bild sich befindet. Eigentlich wollen die drei Jugendlichen nach verschollenen Bildern suchen, bekommen es aber plötzlich mit dunklen Mächten zu tun. Ein spannendes, rasantes und nicht ungefährliches Abenteuer beginnt.

Eigentlich sind Vincent, Holly und Sam ganz normale Kinder. Sie müssen zur Schule und haben Hobbys. Wenn da nicht ihre zusätzliche Gabe als Bildspringer wäre. Mir waren die drei auf Anhieb sympathisch. Eine Bereicherung für die Geschichte finde ich Vincents indische Großmutter, die nicht nur für einige Schmunzler meinerseits verantwortlich war, sondern durch die ich auch etwas über die indische Kultur erfahren habe.

Mir gefallen an dieser Reihe die Informationen, die man über bedeutende Kunstwerke und ihre Künstler erhält. Im Anhang werden die erwähnten Bilder samt Maler und ihrem Aufenthaltsort zusätzlich aufgelistet.

Ein fantasievolles Abenteuerbuch, bei dem insbesondere Wissen über bedeutende Maler und ihre Bilder vermittelt wird. Ich möchte diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Neubeginn mit Hindernissen

Dich schaff ich auch noch
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Für Tilda bricht eine Welt zusammen als sie ihren Mann in flagranti ertappt. Sie verliert nicht nur ihren Ehemann, sondern gleichzeitig auch Wohnung und Job. Die Arbeitssuche gestaltet sich nicht so einfach, ...

Für Tilda bricht eine Welt zusammen als sie ihren Mann in flagranti ertappt. Sie verliert nicht nur ihren Ehemann, sondern gleichzeitig auch Wohnung und Job. Die Arbeitssuche gestaltet sich nicht so einfach, daher greift sie bei einem etwas ungewöhnlichen Angebot zu, nicht ahnend wie sehr das ihr Leben verändern wird.

Ich liebe die Romane von Angelika Schwarzhuber. Ihre Themen sind genauso aus dem Leben gegriffen wie ihre Protagonisten. Auch bei diesem Roman könnte es sich um eine wahre Geschichte handeln. Tilda war mir von Beginn an sehr sympathisch, auch wenn ich sie für etwas blauäugig in Bezug auf ihren Gatten gehalten habe. Super gefällt mir ihre Entwicklung im weiteren Verlauf. Sie lernt, sich zu behaupten und gewinnt an Selbstbewusstsein. Betty mochte ich trotz ihres anfänglichen Verhaltens ebenfalls. Auch sie zieht einen Gewinn aus der Begegnung mit Tilda.

Mir gefällt der lockere Schreibstil der Autorin sehr. Sie verpackt relevante Themen mit einem Augenzwinkern in ihre Geschichten. Der Spannungsbogen wird zwar nicht konstant hoch gehalten, aber auch wenn er abflacht, wird es nie langweilig.

Wie auch bei vorherigen Romanen von Angelika Schwarzhuber fühlte ich mich bestens unterhalten.

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Unterstützung für Borowski

Heiner ist tot
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Bei einem Spaziergang am Strand findet Karin den Postboten Heiner tot im Strandkorb. Sofort informiert sie Elsbeth und Ursel, die anderen beiden rüstigen Rentnerinnen ihrer WG. Als absolute Tatort-Fans, ...

Bei einem Spaziergang am Strand findet Karin den Postboten Heiner tot im Strandkorb. Sofort informiert sie Elsbeth und Ursel, die anderen beiden rüstigen Rentnerinnen ihrer WG. Als absolute Tatort-Fans, die keine Folge der sonntäglichen Sendung verpassen, beginnen sie mit eigenen Ermittlungen.

Ich habe die drei sympathischen und lebensfrohen Damen sofort in mein Herz geschlossen. Eine schöne Vorstellung, seinen Lebensabend in der Gesellschaft von Freundinnen in einer gemeinsamen WG zu verbringen. Mit ihrem Umgang untereinander erinnern sie mich stark an die TV-Sendung „Golden Girls“. Irgendwie haben die Damen es geschafft, dass für mich der Fall in den Hintergrund getreten ist.

Jette Jakobi schreibt in einer lockeren und spritzigen Art mit viel Humor. Der Schönberger Strand und die Umgebung riefen zudem Erinnerungen an mehrere Urlaube in mir wach. Bei diesem ersten Fall des Ostsee-Mordclubs fühlte ich mich bestens unterhalten und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Ermittlungen.

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