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Veröffentlicht am 05.06.2022

Ein etwas anderes Märchen

Der kleine Raubdrache (Bd. 1)
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Der kleine Drache ist nun alt genug, um seinen ersten Prinzessinnenraub vorzunehmen. Widerstrebend, aber sorgfältig sucht er sich sein Opfer aus, aber oh je … diese Prinzessin entspricht so gar nicht den ...

Der kleine Drache ist nun alt genug, um seinen ersten Prinzessinnenraub vorzunehmen. Widerstrebend, aber sorgfältig sucht er sich sein Opfer aus, aber oh je … diese Prinzessin entspricht so gar nicht den Vorstellungen des kleinen Drachen. Ein weiterer Grund warum er keine Prinzessinnen rauben möchte.

Ein sehr unterhaltsames Märchen, das mit viel Witz und jeder Menge Drachen-Schimpfwörtern erzählt wird. Ich fühlte mich prima unterhalten.

Sowohl die tierischen als auch die menschlichen Protagonisten sind starke Persönlichkeiten und ihre Charaktere sehr gut dargestellt.

Unterschiedliche Schriftgrößen und verschiedenfarbige Wörter lockern den Text auf. Die durchweg farbigen Illustrationen von Sabine Rothmund sind niedlich und verstärken den Text zusätzlich.

Ein etwas anderes Märchen, das sich nicht nur zum Vorlesen, sondern auch für jüngere Leser sehr gut eignet.

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Veröffentlicht am 05.06.2022

Zauberhafter Wohlfühlroman

Liebe funkelt apfelgrün
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Mila lebt in Heidelberg, arbeitet als Rezeptionistin in einem kleinen Hotel und bildet mit ihren drei Freunden den sogenannten Romantikclub. Ihr Glück scheint perfekt als sie eines abends Theo trifft, ...

Mila lebt in Heidelberg, arbeitet als Rezeptionistin in einem kleinen Hotel und bildet mit ihren drei Freunden den sogenannten Romantikclub. Ihr Glück scheint perfekt als sie eines abends Theo trifft, in den sie sich sofort verliebt. Als sie erfährt, dass Theo bereits verlobt ist und sie gleichzeitig ihre Stelle verliert, flieht sie zum House-Sitting nach Schottland in das kleine Dorf Applemore.

Mila war mir vom ersten Augenblick an sympathisch. Sie ist eine große Romantikerin, sieht daher auch liebend gerne Liebesfilme und glaubt unverbrüchlich an die eine große Liebe. Mir hat ihre persönliche Entwicklung in Schottland gefallen.

Milas Freunde wie auch die unterschiedlichen Bewohner von Applemore (nachdem sie „aufgetaut“ waren), mochte ich auch gut leiden.

Der Schreibstil von Pauline Mai ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Ihre bildhaften und detaillierten Beschreibungen setzten mein Kopfkino in Gang. So sah ich nicht nur die wunderschöne Landschaft und das reizende Dörfchen Applemore vor meinem inneren Auge, sondern auch die Bewohner nahmen mehr und mehr Gestalt an. Zwischendurch vermeinte ich sogar Brotgeruch wahrzunehmen, wenn Mila zu Werke ging.

Eine coole Idee diese Tauschgeschäfte Brote/Backwaren gegen alles Mögliche. Ich konnte mir diese Tauschbörse lebhaft vorstellen.

Ein wunderschöner Wohlfühlroman, in dem es um Freundschaft, Zusammenhalt und die große Liebe geht.

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Veröffentlicht am 04.06.2022

Gut gemeinte Überraschungsparty, aber ...

Schlaflos auf Sylt
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Mir hat es schon das Cover angetan, denn bei Büchern, die am Meer spielen kann ich kaum widerstehen. Auch der Titel und der Hinweis auf einen Glücksroman sagten mir zu. Und die ersten Kapitel entsprachen ...

Mir hat es schon das Cover angetan, denn bei Büchern, die am Meer spielen kann ich kaum widerstehen. Auch der Titel und der Hinweis auf einen Glücksroman sagten mir zu. Und die ersten Kapitel entsprachen auch genau meiner Vorstellung von der Geschichte. Aber dann gab es diese Überraschungsparty und von da an war ich alles andere als glücklich mit dem Buch.

Merle, die ihren fünfzigsten Geburtstag ganz ruhig nur mit den Eltern auf Sylt verbringen will, war mir von Beginn an sympathisch. Bei der Feier mit fünfzig Gästen aus ihrer Vergangenheit habe ich mit ihr gelitten. Allem Anschein nach waren ihr in der Vergangenheit nur, sagen wir mal seltsame und skurrile Personen begegnet. Ich fand weder die „Geister der Vergangenheit“ noch die verschiedenen Spielchen oder die slapstickartigen Szenen lustig.

Claudia Thesenfitz hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, mit dem sie mich aber nur zu Beginn fesseln konnte.

Schade, insgesamt konnte mich die Geschichte, die so schön begann leider nicht überzeugen. Der zweite Teil entsprach so gar nicht meinem Sinn für Humor.

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Veröffentlicht am 02.06.2022

Einfach nur wunderschön

Verrückt verliebt
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Bei Martina Gerckes Bücher muss ich nicht lange überlegen … es sind unbedingte must-have-bücher. Auch wenn man nach den ersten Seiten schon vermutet, wo die Reise hingehen wird, stört das den Lesegenuss ...

Bei Martina Gerckes Bücher muss ich nicht lange überlegen … es sind unbedingte must-have-bücher. Auch wenn man nach den ersten Seiten schon vermutet, wo die Reise hingehen wird, stört das den Lesegenuss überhaupt nicht. Sie sind gespickt mit viel Romantik, Liebe, Humor und einigen Wirrungen. Besonders erwähnenswert sind auch die beschaulichen Handlungsorte. Sie sind so anschaulich und reizend beschrieben, dass ich am liebsten sofort meine Koffer packen und wie in diesem Fall in das Cottage ziehen und die Gegend erkunden möchte.

Diese Mal ist die sympathische Poppy aber nicht nur dem Reiz der landschaftlichen Schönheit der schottischen Highlands, sondern auch dem sexy Herzchirurg Connor verfallen. Mir waren beide Protagonisten von Beginn an sehr sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr unterhaltsam. Sie weiß Atmosphäre zu schaffen. Schon nach den ersten Seiten bin ich völlig in der Geschichte versunken. Ich klebte förmlich am Buch und verschlang Seite um Seite.

Ich hoffe Martina Gercke gehen die Ideen für weitere tolle Geschichten nicht so schnell aus, denn ich will unbedingt mehr davon!

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Sehr ruhig und wenig Krimi

Tiefes, dunkles Blau
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Es handelt sich um den Start einer neuen Serie. Schauplatz ist Zürich und der See spielt eine wichtige Rolle. Verständlich, dass die Ermittlerin Rosa Zambrano etwas weitschweifiger eingeführt werden soll. ...

Es handelt sich um den Start einer neuen Serie. Schauplatz ist Zürich und der See spielt eine wichtige Rolle. Verständlich, dass die Ermittlerin Rosa Zambrano etwas weitschweifiger eingeführt werden soll. Auch wenn ich Krimis mag, in denen auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt, war es mir hier etwas zu viel von der Vergangenheit, der Lebenssituation und den Gedanken von Rosa.

Sehr interessant fand ich die Themen Kinderwunschpraxis und Genmanipulation. Auch die Frage ob Erkenntnisse daraus der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollen oder einige wenige diese finanziell nutzen dürfen/sollen.

Durch sehr detaillierte Beschreibungen von Wegen, Straßen und Schauplätzen hat Seraina Kobler die Atmosphäre in Zürich gut eingefangen und transportiert. Ich hätte mir zur besseren Vorstellung einen skizierten Stadtplan gewünscht.

Insgesamt wurde der Krimi für mich zu sehr in den Hintergrund gedrängt und es fehlte mir an Spannung. Außerdem waren mir teilweise die Zeitsprünge und die Übergänge zu abrupt.

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