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Veröffentlicht am 10.11.2020

Unterhaltsamer Weihnachtskrimi

Leise rieselt der Tod
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Uli Aechtner hat es mit „Leise rieselt der Tod“ einen Krimi geschaffen, der auch Weihnachtsflair, idyllisches Dorfleben und sogar etwas Romantik beinhaltet. Und wie es sich für einen Weihnachtskrimi gehört ...

Uli Aechtner hat es mit „Leise rieselt der Tod“ einen Krimi geschaffen, der auch Weihnachtsflair, idyllisches Dorfleben und sogar etwas Romantik beinhaltet. Und wie es sich für einen Weihnachtskrimi gehört fließt wenig bis gar kein Blut. Die Geschichte ist unterhaltsam und wartet mit unerwarteten Wendungen sowohl für die Charaktere als auch für mich auf.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Auch wenn es nicht hochdramatisch zugeht, fand ich die Geschichte spannend und habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

Insgesamt hat mir die Geschichte einige unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden bereitet und bekommt von mir vier Sterne.

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Veröffentlicht am 09.11.2020

Ein besonderer Schatz in meiner Sammlung

Wundervolle Weihnachtsbäckerei
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Dieses kleine, aber feine Backbuch kommt in einer besonders edlen Aufmachung daher. Es ist sehr liebevoll gestaltet. Wunderschöne und teils sehr stimmungsvolle und private Fotos nicht nur von den Leckereien ...

Dieses kleine, aber feine Backbuch kommt in einer besonders edlen Aufmachung daher. Es ist sehr liebevoll gestaltet. Wunderschöne und teils sehr stimmungsvolle und private Fotos nicht nur von den Leckereien haben bei mir für vorweihnachtliche Stimmung gesorgt. Zitate, Gedichte und Erlebnisse wie z. B. der Besuch einer Hampelmann-Werkstatt oder die „Kleine Schlossbäckerei“ haben zusätzlich dazu beigetragen.

Neben nützlichen Tipps rund ums Backen enthält das Buch auch Bastelanleitungen für Papiersterne und ein Knusperhäuschen.

Mit wenig Aufwand werden aus „einfachen“ Butterplätzchen „Süße Schwäne“ oder einem Knetteig „Himmlische Federn“. Natürlich dürfen Kipferl und Zimtsterne in einem Weihnachts-Backbuch nicht fehlen. Einige bekannte Rezepte erfahren eine kleine Veränderung und werden damit zu etwas Neuem, wie z. B. die Florentiner mit Tonkabohne und weißer Schokolade.

Die Zutatenlisten sind übersichtlich gestaltet und die Anweisungen einfach und klar beschrieben. Ich habe bisher nur die Quitten-Tröpfchen nachgebacken (lecker), aber in den nächsten Wochen wird mit Sicherheit noch das ein oder andere Rezept ausprobiert.

Dieses Backbuch hat mich in weihnachtliche Stimmung versetzt und bei mir die Backlust sofort geweckt. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Fesselnde Fortsetzung

Der Glanz der neuen Zeit
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Bei „Der Glanz der neuen Zeit“ handelt es sich um Band zwei der Speicherstadt-Saga. Da die Bände aufeinander aufbauen, ist es nicht ratsam dieses Buch ohne Kenntnis des Vorgängers zu lesen.

Inzwischen ...

Bei „Der Glanz der neuen Zeit“ handelt es sich um Band zwei der Speicherstadt-Saga. Da die Bände aufeinander aufbauen, ist es nicht ratsam dieses Buch ohne Kenntnis des Vorgängers zu lesen.

Inzwischen ist der Erste Weltkrieg vorbei und die deutsche Wirtschaft läuft nur schleppend wieder an. Auch in der Hamburger Speicherstadt haben die Kaufleute mit den Folgen des Krieges zu kämpfen.

Mina ist eine unheimlich starke und sympathische Frau und versucht alles, um die Firma ihrer Vorväter zu retten. Ihr Ehemann ist das genaue Gegenteil und der Unsympath dieser Reihe. Überraschen konnten mich im Verlauf der Geschichte einige der übrigen Protagonisten, die ich nach meinen Kenntnissen aus Band eins teilweise anders eingeschätzt hatte. Aber ich mag es, wenn sich die Charaktere weiter- bzw. anders als erwartet entwickeln.

Der Schreibstil ist unterhaltsam und fesselnd. Die bildhaften Beschreibungen ließen einzelne Szenen vor meinem inneren Auge entstehen. Interessant fand ich die Informationen über das Leben in Hamburg – insbesondere in den Kaufmannsfamilien - in den zwanziger Jahren.

Mich konnte auch Band zwei der Saga wieder fesseln und viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt. Jetzt warte ich sehnsuchtsvoll auf die Fortsetzung. Die Reihe bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung und gerne vergebe ich fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 04.11.2020

Ein Idol stürzt

Opfer ohne Gewissen
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Der Titel lässt schon ahnen, dass in diesem Fall nicht das Opfer den bedauernswerten Part inne hat. Mal ein ganz anderer Ansatz für eine Krimi, aber von skandinavischen Krimis bin ich schon öfters überrascht ...

Der Titel lässt schon ahnen, dass in diesem Fall nicht das Opfer den bedauernswerten Part inne hat. Mal ein ganz anderer Ansatz für eine Krimi, aber von skandinavischen Krimis bin ich schon öfters überrascht worden.

Auch für Kommissar Casper Munk ein nicht ganz einfacher Fall. Je weiter er in seinen Ermittlungen fortschreitet, desto mehr muss er seine Meinung über sein ehemaliges Idol revidieren. Viele Spuren, die aber alle im Nichts enden. Munk greift zu sehr drastischen Mitteln, um diesen Fall abzuschließen.

Ein einfacher, aber fesselnder Schreibstil, der den Leser zügig durch das Buch trägt. Zum Ende wird es richtig spannend und das Ende konnte mich überraschen.

Ein unblutiger Krimi, der die Sympathie des Lesers im Verlauf immer mehr weg vom Opfer und auf den Täter transportiert. Mich hat das Buch gut unterhalten und gerne vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2020

Enttäuschend

Vida und der Weihnachtself
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Ich habe dieses Kinderbuch bei einer Leserunde gewonnen und mich tierisch darauf gefreut. Schließlich versprachen mir das wunderschöne winterliche Cover und ein Hinweis auf der Rückseite eine zauberhafte ...

Ich habe dieses Kinderbuch bei einer Leserunde gewonnen und mich tierisch darauf gefreut. Schließlich versprachen mir das wunderschöne winterliche Cover und ein Hinweis auf der Rückseite eine zauberhafte Adventsgeschichte.

Leider stellte sich statt weihnachtlichem Wohlbefinden ziemlich bald Enttäuschung bei mir ein. Nicht nur, dass der Text häufig mehr für den erwachsenen Vorleser als für ein Kind konzipiert zu sein schien, auch gewisse Sprüche und Themen haben meiner Meinung nach nichts in einem Kinderbuch verloren. Es wird geflucht, die Kinder sind teilweise Erwachsenen gegenüber respektlos und der Tod egal ob im Zusammenhang mit Pflanze, Tier oder Mensch kommt öfters zur Sprache. Gerade mit letzterem möchte ich mich in einem Weihnachtsbuch nicht beschäftigen, auch wenn es ein sehr wichtiges Thema ist.

Den Schreibstil fand ich zu holprig, ohne fließende Übergänge, so dass selten ein Lesefluss aufkommen konnte.

Gefallen haben mir die Anregungen wie sich Kinder auch ohne Fernsehen beschäftigen können.

Trotz der edlen Aufmachung mit Hardcover und den fantastischen durchweg mehrfarbigen teils ganz- bzw. sogar doppelseitigen Illustrationen kann ich nicht mehr als zwei Sterne vergeben, da es sich meiner Meinung nach weder um eine kindgerechte noch um eine zauberhafte Adventsgeschichte handelt.

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