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Veröffentlicht am 24.03.2020

Einfallsreiches und spannendes Abenteuer einer süßen kleinen Maus

Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus
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Ich habe mich schon in Sammy schockverliebt als ich das Bild auf dem Cover sah und bin immer noch ein großer Fan dieser kleinen Maus.

Mit Sammy hat Henry Cole einen liebenswerten und freundlichen Charakter ...

Ich habe mich schon in Sammy schockverliebt als ich das Bild auf dem Cover sah und bin immer noch ein großer Fan dieser kleinen Maus.

Mit Sammy hat Henry Cole einen liebenswerten und freundlichen Charakter mit einem großen Herzen zum Hauptakteur dieser Geschichte gemacht. Man muss diese kleine Maus einfach gerne haben. Auch die Freunde von Sammy sind liebenswert, aber natürlich gibt es auch die bösen Gegenspieler.

Auch Hilfsbereitschaft und eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den unterschiedlichsten Tieren sind ein Thema. Dem Leser wird immer wieder vor Augen geführt, dass jede Kreatur zum Erfolg einer Aktion/eines Projektes mit der ihr eigenen Fähigkeit beitragen kann. Dafür muss man nicht unbedingt groß oder stark sein.

Die sehr detaillierten schwarz-weißen Zeichnungen sind ein echtes Highlight und verdeutlichen das Gelesene noch. Bei manchen Zeichnungen muss man sehr genau hinschauen, um alles zu entdecken.

Durch die große Schrift, den weiten Zeilenabstand und die kurzen Kapitel eignet sich das Buch für kleine Leseratten auch sehr gut zum Selberlesen.

Von mir bekommt diese spannende Abenteuergeschichte fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Eine ungewöhnliche Buchhandlung und seine bemerkenswerte Inhaberin

Meine Inselbuchhandlung
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Als ich mich bei einer Leserunde für dieses Buch beworben habe, hatte ich eine ganz andere Vorstellung von dem Inhalt dieses Buches. Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass es sich um eine Art Sachbuch ...

Als ich mich bei einer Leserunde für dieses Buch beworben habe, hatte ich eine ganz andere Vorstellung von dem Inhalt dieses Buches. Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass es sich um eine Art Sachbuch oder vielleicht besser einem Ausschnitt aus einer Autobiographie handelte. Nach dem ich einige Seiten gelesen hatte, war ich plötzlich gefesselt von dem was ich las.

Sehr anschaulich und unterhaltsam beschreibt Petra Dittrich , die ihre Kindheit und Jugend auf Rügen verbrachte, wie sie nach der Grenzöffnung die neue Freiheit auskostet. Dies und das ausprobiert, um anschließend wieder in ihrer Heimat zu landen.

Mit viel Herzblut, Energie und vielen Ideen betreibt sie ihre Buchhandlung, die ich gerne besuchen würde. Für sie scheinen Probleme und Schwierigkeiten nur da zu sein, um überwunden zu werden. Geht nicht, gibt’s für sie anscheinend nicht.

Besonders positiv ist mir im Gedächtnis geblieben, wieviel Zeit sich Petra Dittrich auch gerade für die jungen Leser nimmt. Klar, erhofft sie sich dadurch auch einen größeren Umsatz, aber dieser Ansatz hat sich bisher wohl noch nicht rumgesprochen.

Toll fand ich auch die Auflistung der Lieblingsorte auf Rügen oder der Lieblingsbücher der Autorin.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass sich wohl jede Leseratte so eine Buchhandlung mit einer solch engagierten Inhaberin in seiner Nähe wünscht. Von mir bekommt „Meine Inselbuchhandlung“ vier wohlverdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 17.03.2020

Allerbeste Unterhaltung

Krabbenkuss mit Schuss
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Für mich war es ein Wiederlesen mit alten Bekannten über das ich mich sehr gefreut habe. „Krabbenkuss mit Schuss“ ist schon Band 7 aus dieser Reihe. Man kann dieses Buch auch unabhängig von den Vorgängern ...

Für mich war es ein Wiederlesen mit alten Bekannten über das ich mich sehr gefreut habe. „Krabbenkuss mit Schuss“ ist schon Band 7 aus dieser Reihe. Man kann dieses Buch auch unabhängig von den Vorgängern lesen (verpasst dann allerdings was), denn der Fall ist in sich abgeschlossen. Für Neueinsteiger werden im Anhang auch die familiären und sonstigen Beziehungen auseinandergepuzzelt.

Die beiden Autorinnen schreiben mit dem wohl für den Landstrich typischen trockenen Humor – Situationskomik vom Feinsten.

Die Protagonisten sind mir im Laufe der Reihe bereits sehr ans Herz gewachsen. Man merkt, dass sich Christiane Franke und Cornelia Kuhnert sehr gut in diese Personen hineinversetzen können und selbst auch Spaß bei der Entstehung der Geschichte hatten.

Normalerweise erwähne ich das Cover eines Buches in meiner Rezension nicht. Hier muss ich eine Ausnahme machen, denn die Komposition mit Dünenlandschaft, Leuchtturm, Möwe mit Sonnenbrille und dem zuckersüßen Lama im Vordergrund finde ich einfach genial.

Für mich gehören diese Krimis mit zu einer meiner liebsten Reihen und ich hoffe auf viele weitere Abenteuer von Rosa, Rudi und Henner. Vorerst bleibt mir nur fünf Sterne für diesen humorigen Krimi zu vergeben.

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Veröffentlicht am 13.03.2020

Ein schönes Kinderbuch üner eine besondere Freundschaft

Monty, Castor und der Findelfuchs
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Der Waschbär Monty und Castor der Biber haben es im Winter schwer ausreichend Nahrung zu finden, denn ihr Wald fiel nach und nach dem Bauboom zum Opfer. Sie leben jetzt quasi auf einer kleinen Insel umgeben ...

Der Waschbär Monty und Castor der Biber haben es im Winter schwer ausreichend Nahrung zu finden, denn ihr Wald fiel nach und nach dem Bauboom zum Opfer. Sie leben jetzt quasi auf einer kleinen Insel umgeben von Verkehrsadern. Als sie den kleinen Fuchs finden und retten, überzeugt dieser sie davon, dieses Stück Land zu verlassen.

Dieses Buch beinhaltet so viel mehr als eine schöne Geschichte. Sie erzählt von einer besonderen Freundschaft zwischen ganz unterschiedlichen Tieren, deren Lebensraum normalerweise sehr unterschiedlich ist. Auch von der Hilfsbereitschaft einiger Tiere untereinander handelt es. Ein anderes Thema ist die Ausbreitung des Menschen und der damit einhergehenden Zerstörung des Lebensraums vieler Tiere. All dies wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vorgebracht, sondern ist wunderbar in dieser spannenden Geschichte, die hin und wieder auch zum Schmunzeln ist, untergebracht.

Wunderschön sind die farbigen und teilweise witzigen Illustrationen von Betina Gotzen-Beek, die auch sowohl die Vorder- als auch Rückseite des Covers verzieren.

In dieser Geschichte sind die knuffigen Tiere die Hauptpersonen, aber an ihnen können/sollten sich die Menschen ein Beispiel nehmen. Ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kreaturen/Rassen ist also möglich.

Ein schönes Kinderbuch zum Vorlesen und aufgrund der großen Schrift und dem größeren Zeilenabstand auch prima für kleine Selbstleser geeignet. Es ist unterhaltsam, spannend und lehrreich. Ich vergebe sehr gerne fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Erfahrungsbericht einer Mutter

Wendemanöver
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Franziska Kraffts ältester Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten. Er ist kriminell geworden, um seine Drogen finanzieren zu können. Nach der Entziehungskur soll er für ein Jahr in Jugendhaft. Seine Mutter ...

Franziska Kraffts ältester Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten. Er ist kriminell geworden, um seine Drogen finanzieren zu können. Nach der Entziehungskur soll er für ein Jahr in Jugendhaft. Seine Mutter befürchtet das Schlimmste für ihr Kind, wenn er dort in Haft sitzt. In jeder Einrichtung ist es den Gefangenen meist möglich, weiterhin an Drogen zu kommen.

Franziska hat daher die Idee, mit Jonas eine mehrwöchige Segeltour zu unternehmen, denn dort ist er weit weg von allen Versuchungen, die an Land lauern. Bis es so weit ist, muss Franziska hart kämpfen und sowohl Ärzte als auch das Jugendamt davon überzeugen, dass es eine Alternative ist. Aber endlich sind alle Hürden genommen.

Mir gefällt bei der Erzählung die Abwechselung zwischen Rückblicken und dem Leben auf dem Boot. Da es sich um einen Erfahrungsbericht handelt, gleicht der Schreibstil auch eher einem Bericht als einem Roman. Zwischendurch schien es mir als würde Franziska einem Freund die Geschehnisse dieser Reise erzählen.

Ich fand die Geschichte sehr interessant und habe Hochachtung vor Franziska, die ihren Sohn nicht aufgegeben hat. Aufgeben scheint für sie auch in anderen Lebenslagen keine Option zu sein. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit.

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