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Veröffentlicht am 26.04.2026

Loki light

Loki − Her Twisted Heart
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„Er hat den schlimmsten Verrat begangen, den ein Gott je ausüben konnte.“
(Erster Satz)

Kann der Gott der Lügen wahrhaftig lieben oder ist das alles nur eine weitere Täuschung?

Die Optik des Buches ...

„Er hat den schlimmsten Verrat begangen, den ein Gott je ausüben konnte.“
(Erster Satz)

Kann der Gott der Lügen wahrhaftig lieben oder ist das alles nur eine weitere Täuschung?

Die Optik des Buches einfach nur Wow! Ich finde den Farbschnitt richtig schön und die Illustrationen im Klappeninneren sind ein echter Blickfang. Doch hinter der hübschen Fassade verbirgt sich eine Geschichte, die mich zwiespältig zurücklässt.

Zunächst finde ich die Grundidee richtig stark. Die regelkonforme Agrai-Kriegerin Harlow und der Chaos- Gott Loki, welcher ihre Hilfe braucht. Ein Pakt und ein Fluch der sie aneinanderbindet. Ja klingt wirklich vielversprechend. Ich hatte mich auf Plot Twists, emotionale Spannungen und geniale Lügen eingestellt. Doch bekommen habe ich etwas anderes.

Harlow als Prota hätte spannend sein können, sie hatte das Zeug dazu. Eine starke Kriegerin, welche sich nicht immer an die ihr auferlegten Regeln hält oder sie zumindest mal hinterfragt. Aber sie war sehr naiv und leichtgläubig. Sie hinterfragt kaum, lässt die Dinge einfach über sich ergehen und ist nicht der kritische Charakter, der einem am Anfang durch ihr Auftreten suggeriert wurde. Und Loki? Ufff… ja vielleicht hatte ich da zu sehr Tom Hiddleston im Kopf… Aber dieser Loki war seicht, seine Lügen leicht durchschaubar oder anders gesagt eher schwach. Geniale Tricks, Hinterlistigkeit oder Vielschichtigkeit habe ich bei diesem Loki vergeblich gesucht. Ich habe mir da wirklich mehr den Bösewicht mit Ecken und Kanten, Raffinesse und mehr diese Bedrohlichkeit gewünscht. Das wars leider nicht… er war zu blass und eher eine handzahme Version mit dem Stempel des eigentlichen Lokis.

Die Lovestory hat mich auch eher enttäuscht. Der Leser bekommt erzählt, wie tief die Zerrissenheit und die Verbindung zwischen den beiden ist, aber gefühlt habe ich davon nichts. Das war vielleicht auch mein größtes Problem mit dem Buch. Die Weichgespültheit und dass wir es nur erzählt bekommen. Es fehlte die Tension, die sich bei zwei Feinden entwickeln sollte, welche durch einen Fluch aneinandergekettet sind. Das war mir irgendwie zu wenig. Ich mag es nicht, wenn etwas nur behauptet wird oder mir erzählt wird, was ich fühlen soll, aber es durch Handlungen nicht bei mir ankommt.

„Her Twisted Heart“ war ein solider Auftakt mit viel liegengelassenen Potenzial. Leider mit vielen Schwächen in der Umsetzung, durch die genannten Kritikpunkte. Ich bin neugierig auf Band 2, da ich den Twist am Ende ganz gut fand. Aber Teil 1 konnte mich nicht mitreißen, auch wenn es sich gut lesen lässt durch den eher einfachen Schreibstil.


Randnotiz: Der kleine Wassergeist Kaia hat für die nötige Portion Charme gesorgt und war schon cute.


⭐️⭐️⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2026

„Grausames kleines Biest“

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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„Vessel – Ein nicht entfernbarer Ring, der fähig ist, eine Bindung zwischen Geist und Mensch zu beherbergen und zu beschützen.“ (Seite 13)

„Vesselless - Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn ist ...

„Vessel – Ein nicht entfernbarer Ring, der fähig ist, eine Bindung zwischen Geist und Mensch zu beherbergen und zu beschützen.“ (Seite 13)

„Vesselless - Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn ist ein Auftakt, der mit einer spannenden Grundidee, einer düsteren Atmosphäre, einem neuartigen Magiesystem und interessanten Figuren zu überzeugen weiß.
Im Fokus steht Nizzara, die Tochter des Königs von Zarr, die in einer Welt aufwächst, in der Machtkämpfe durch Duelle entschieden werden und Geister mithilfe sogenannter Vesseln gebunden und genutzt werden können. Obwohl sie sich der Gefahr bewusst ist, lehnt sie diese Form der Magie zunächst ab. Als sie jedoch gezwungen werden soll zu heiraten, sieht sie keinen anderen Ausweg und verbündet sich mit Dagen, einem Deathwalker und zugleich dem rechtmäßigen, verstorbenen König von Zarr. Zwischen ihnen entsteht eine fragile Zusammenarbeit, die von Misstrauen, Zweck und einer langsam wachsenden Verbindung geprägt ist.
Nizzara war für mich von Anfang an eine sehr greifbare und sympathische Protagonistin. Sie ist geprägt von einer harten Umgebung und vielen Einschränkungen, zeigt aber innerlich Mitgefühl und den Wunsch, sich nicht vollständig den Erwartungen ihres Umfelds zu beugen. Besonders ihre Zerrissenheit zwischen Pflicht, Angst und dem Wunsch nach Freiheit macht sie so authentisch für den Leser. Gleichzeitig wirkt sie oft gefangen in den Umständen, was ihre Entwicklung nachvollziehbar, aber stellenweise auch eingeschränkt erscheinen lässt.
Dagen empfand ich zunächst als schwer einzuordnen. Seine Rolle zwischen Auftrag und aufkeimenden Gefühlen sorgt für einen inneren Konflikt, der sich im Verlauf der Geschichte immer stärker zeigt. Gerade diese Ambivalenz macht ihn interessant, da er beginnt, seine eigenen Entscheidungen zu hinterfragen und nicht blind seinem ursprünglichen Ziel folgt. Dennoch bleiben seine Motive nicht immer vollständig durchschaubar, was ihn zugleich geheimnisvoll, aber auch distanziert auf mich wirken lässt.
Die Handlung selbst ist geprägt von Intrigen, Machtkämpfen und einer durchgehend düsteren Stimmung. Das Magiesystem rund um die Vesseln ist eine der stärksten Ideen des Buches, da es dem Setting eine eigene Note verleiht und gut zur Welt passt. Gleichzeitig empfand ich die Umsetzung der Welt als nicht immer vollständig stimmig. Einige Elemente wirkten überladen oder nicht ganz logisch eingebettet, wodurch es mir zeitweise schwerfiel, vollständig in die Welt einzutauchen.
Auch das Erzähltempo war für mich nicht durchgehend gleichmäßig. Es gibt Abschnitte, die durch Spannung und emotionale Momente überzeugen, während sich andere Passagen deutlich ziehen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Nizzara und Dagen erfolgt langsam und eher subtil, was gut zur Atmosphäre des Buches passt, jedoch nicht immer ausreichend Dynamik erzeugt, um dauerhaft zu fesseln.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch wird aus der Sicht beider Protas erzählt, was nochmal einen tieferen Einblick in die Gefühlswelten erlaubt und die Geschichte gut abrundet.
Insgesamt ist „Vesselless“ ein Buch mit interessanten Ansätzen, starken Figuren und einer überzeugenden Grundidee. Gleichzeitig bleiben einige Schwächen im Worldbuilding und im Erzähltempo bestehen, sodass die Geschichte ihr volles Potenzial nicht vollständig entfalten kann. Doch letztlich waren es nur kleinere Punkte die mich gestört haben und im Großen und Ganzen war es eine tolle Geschichte mit spannenden Plot Twists und steigender Spannung bis zum Schluss. Ich bin definitiv neugierig auf den zweiten Teil.

4,5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2026

Olympia als Fake-Kulisse

One Date to Gold
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Für mich wars das leider nicht. Ich hatte richtig Lust auf eine Eishockeyromance. Die Themen klangen auch wirklich einladend. Olympia, Snowboard, Eishockey, Fake Dating… Alles Aspekte für viel Spannung ...

Für mich wars das leider nicht. Ich hatte richtig Lust auf eine Eishockeyromance. Die Themen klangen auch wirklich einladend. Olympia, Snowboard, Eishockey, Fake Dating… Alles Aspekte für viel Spannung und Gefühl. Ich habe mich wirklich auf das Setting gefreut.

Die Geschichte hat sich für mich unglaublich gezogen. Es wird viel erklärt, viel aufgebaut, aber ohne, dass dabei wirklich etwas entsteht. Ich hatte ständig das Gefühl, dass sich alles im Kreis dreht und einfach nicht vorankommt. Statt neugierig zu machen, hat es mich eher müde gemacht. Ich wurde null in die Geschichte gesogen. Es war alles so oberflächlich.
Auch Amie und Hunter konnten mich nicht wirklich erreichen. Ich habe verstanden, was ihre Probleme sind, was sie geprägt hat, aber es kam einfach nicht bei mir an. Es blieb alles so seltsam distanziert. Als würde man ihnen zusehen, aber nie wirklich bei ihnen sein. Keine Tension. Dabei ist das in so einem Buch ein wichtiger Ankerpunkt.
Gerade bei einer Fake Dating Geschichte erwarte ich dieses langsame Kippen. Dieses Gefühl, dass da plötzlich mehr ist als gespielt. Aber hier wurde mir das eher erzählt als gezeigt.
Am meisten enttäuscht hat mich fast das Setting. Olympia hat so viel Potenzial. Druck, Emotionen, dieser Ausnahmezustand. Olympia nur als Randnotiz. Leider war das Setting aber mehr ein Hintergrundrauschen und nicht eine tragende Säule der Geschichte.

Fazit für mich: Eine Geschichte mit schöner Idee, die mich aber überhaupt nicht berührt hat. Zu langatmig, zu wenig Gefühl, zu wenig von allem, was ich mir erhofft hatte. Leider ziemlich belanglos.

2,5 ⭐️

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Die Auflösung hat es iwie kaputt gemacht

A Lesson in Murder
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2.5 🌟
Die Auflösung wars nicht. Da hat mir persönlich die Raffinesse, der Kniff gefehlt. Schade, das Setting war so vielversprechend und die Ansätze sowie der Schreibstil toll.
Die Schule wurde leider ...

2.5 🌟
Die Auflösung wars nicht. Da hat mir persönlich die Raffinesse, der Kniff gefehlt. Schade, das Setting war so vielversprechend und die Ansätze sowie der Schreibstil toll.
Die Schule wurde leider zu wenig genutzt. Es waren Fakten aber kein wirkliches Erlebnis.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Ein tödlicher Wettkampf hinter violetten Augen

Magic Drowned in Blood
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„Ich sehe nicht, was am anderen Ende auf uns wartet. Ich sehr gar nichts, außer eine viel zu schöne untote Frau, der mein ewiger Hass gehört.“ (Seite 14)

Die Gestaltung der BLOOD AND MAGIC-Reihe ist ein ...

„Ich sehe nicht, was am anderen Ende auf uns wartet. Ich sehr gar nichts, außer eine viel zu schöne untote Frau, der mein ewiger Hass gehört.“ (Seite 14)

Die Gestaltung der BLOOD AND MAGIC-Reihe ist ein absoluter Hingucker (sowohl innen als auch außen) und verspricht genau die düstere Romantasy-Atmosphäre, die ich im Moment so gerne mag. Doch hält der Inhalt, was das schöne Aussehen verspricht?
Wir begleiten Lark, eine Halbvampirin mit Restmagie, die am Nightcastle College eigentlich nur eines will: unsichtbar bleiben. Doch dann wird ihr Name bei der Auswahlzeremonie zur Schattengeliebten für einen der beiden Prinzen Loras und Tarabas gezogen. Die tödlichen Prüfungen beginnen.
Doch wer hat ihren Namen ins Losverfahren gebracht?
Warum ist sie so anders als die anderen?
Diese Mischung aus Vampirismus und Magie fand ich extrem spannend und mal was anderes. Lark ist als Protagonistin angenehm tough, nicht auf den Mund gefallen und hat genau die richtige Portion Biss, um sich in dieser feindseligen Welt zu behaupten.
Es gab auch so ein paar Punkte die mich gestört haben. Muss das Mobbing an solchen Elite-Colleges eigentlich immer so unfassbar kindisch sein? Manchmal fühlte sich das Gehabe der Mitschüler eher nach Sandkasten als nach blutrünstigem Vampir-Adel an. Ich weiß man erwartet so ein Drama an solchen Colleges. Aber in dem Buch ist ja eigentlich davon die Rede, dass jedes Alter an dieses College geht, sobald man zum Vampir wird, meiner Meinung nach war es dadurch zu viel Drama und Body-Shaming. Diese Diskrepanz zwischen der düsteren Welt und dem teils albernen Verhalten hat für mich leider etwas an der Glaubwürdigkeit gekratzt. Manchmal hat mir bisschen was gefehlt. Es gab zudem viele gute Ideen die aber nur oberflächlich blieben.
Drei Männer und ein Schicksal… Was mir richtig gut gefallen hat, sind die verschiedenen Perspektiven. Es bleibt nicht nur bei Lark, sondern wir dürfen auch in die Köpfe der zwei Prinzen: Loras und Tarabas schauen. Und dann ist da noch Payne, ein weiterer Charakter, der das Gefüge noch mal interessanter macht. Diese unterschiedlichen Sichtweisen machen die Handlung deutlich vielschichtiger und man fragt sich ständig: Wer spielt hier eigentlich welches Spiel und wem kann man trauen? Die Dynamik zwischen den Brüdern Loras und Tarabas ist dabei besonders reizvoll, da sie zwei völlig unterschiedliche Pole verkörpern.
Man fliegt förmlich durch die Seiten. Der Schreibstil von Christina Rain ist locker, leicht und hat eine enorme Sogwirkung. Man merkt gar nicht, wie die Kapitel verstreichen ich würde es als ein klassisches „Nur-noch-ein-Kapitel“-Buch beschreiben. Auch bekommen wir Leser sehr viel spice. Er ist wirklich gutgeschrieben, ansprechend dosiert und fügt sich stimmig in die Geschichte ein, ohne die eigentliche Handlung komplett zu überlagern. Es knistert an den richtigen Stellen und die Spannung zwischen Lark und ihren "Gegenspielern" ist greifbar.
Fazit: Ein fesselnder Auftakt, der vor allem durch das rasante Tempo und die interessante Magie-Vampir-Mischung punktet. Wer über das teils kindische Verhalten am College hinwegsehen kann und Lust auf eine ordentliche Portion Vampire, gut geschriebenen Spice und royale Machtspiele hat, wird hier gut unterhalten. Ein solider Reihenstart, der neugierig auf die weitere Entwicklung von Lark macht. Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen.

3,5 ⭐️

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  • Handlung
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