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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Tolles Buch

Die Toten von Marnow
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Klappentext versprach ein fesselndes Leseerlebnis – ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, greift jedoch ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Klappentext versprach ein fesselndes Leseerlebnis – ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, greift jedoch ein spannendes und zugleich verstörendes Thema aus der deutsch-deutschen Ost-West-Vergangenheit auf. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Routinefall wirkt, entpuppt sich Schritt für Schritt als komplexer Polit-Krimi mit gefährlichen Drahtziehern und undurchsichtigen Verstrickungen.Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und lässt einen das Geschehen hautnah miterleben. Man hat fast das Gefühl, selbst Teil der Ermittlungen zu sein. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch, und die zahlreichen actionreichen Momente sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet – vielschichtig, authentisch und mit eigenen Ecken und Kanten. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in das Privatleben der Ermittler, die den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen.
Der Schreibstil ist leicht und zugleich bildhaft; man fliegt förmlich durch die Seiten. Die detailreichen Beschreibungen machen es leicht, sich Schauplätze und Situationen lebendig vorzustellen. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die Handlung auf einem realen historischen Hintergrund basiert.
Ich kann es jedem empfehlen

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Die Party - Gefangen mit einem Mörder …
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Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine ...

Meinung: Ich habe mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, besonders weil mir „Silvester“ damals so gut gefallen hat. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Klappentext klang spannend: Eine traditionelle Flusskrebs-Party in einer luxuriösen Villa in den Stockholmer Schären – ein scheinbar idyllisches Setting, das für eine Gruppe von Freunden zum Albtraum wird. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Schon der Einstieg fiel mir überraschend schwer. Ich habe mich zu keiner Zeit mit den Figuren verbunden gefühlt. Die Charaktere wirkten auf mich sehr distanziert und blieben über die gesamte Handlung hinweg blass. Ihre Beweggründe und Beziehungen untereinander waren oft schwer nachvollziehbar, was es mir erschwerte, in die Geschichte einzutauchen oder echtes Mitgefühl zu entwickeln.
Der Schreibstil an sich ist durchaus angenehm und flüssig zu lesen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich interessant und stilistisch gut umgesetzt. Was mir am meisten fehlte, war die Spannung. Die Handlung plätscherte stellenweise dahin, ohne wirkliche Höhepunkte oder Wendungen, die mich überrascht oder gefesselt hätten. Obwohl ich natürlich wissen wollte, wie die Geschichte am Ende aufgelöst wird, hat sie mich nie wirklich gepackt. Es fehlte schlicht der Sog, der ein gutes Buch für mich ausmacht.
Das Ende wiederum war in sich schlüssig und hat die Ereignisse logisch abgeschlossen – das rechne ich dem Buch durchaus positiv an.
Insgesamt war dieses Buch für mich leider eine Enttäuschung. Ich kann es daher persönlich nicht weiterempfehlen – aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Vielleicht spricht euch die Geschichte ja mehr an

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Ganz ok, nichts besonderes

Confession Room
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Meinung: Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, denn überall wurde es in höchsten Tönen gelobt. Das Cover hat mich angesprochen, auch der Klappentext hat mich sofort gecatcht. Die Idee eines anonymen ...


Meinung: Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, denn überall wurde es in höchsten Tönen gelobt. Das Cover hat mich angesprochen, auch der Klappentext hat mich sofort gecatcht. Die Idee eines anonymen Beichtforums, in dem Geheimnisse tödlich enden können, klingt faszinierend – und gleichzeitig unheimlich.
„Willkommen im Confession Room – in dem dich dein Geheimnis töten kann.“
Allein dieser Satz weckt sofort Spannung und Fragen. Was verbirgt sich hinter diesem virtuellen Raum? Wer steckt dahinter? Was geschieht mit denjenigen, die ihre Sünden beichten? Emilia stößt durch Zufall auf das Forum und wird schnell in dessen düsteren Bann gezogen. Ihre Faszination wächst von Seite zu Seite, und sie beginnt, tiefer zu graben – auf der Suche nach der Wahrheit und angetrieben vom Wunsch, weitere Morde zu verhindern. Doch je mehr sie erfährt, desto gefährlicher wird es für sie selbst… und plötzlich ist sie mittendrin.
Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten. Aber es bleibt die Frage: Bin ich Opfer oder Täter? Wenn ich die Wahrheit sage, ist es falsch. Wenn ich lüge, ist es genauso falsch.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und mitreißend. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss enorm. Die Spannung baut sich anfangs stark auf, flacht im Mittelteil jedoch etwas ab, bevor es zum Finale hin wieder anzieht. Das Ende war für mich okay, aber nicht ganz so packend, wie ich es mir erhofft hatte. Ein kleiner Wow-Effekt hätte dem Abschluss gutgetan.
Die Charaktere wirken glaubwürdig, auch wenn ich persönlich etwas gebraucht habe, um mit ihnen warm zu werden. Manche Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber sie haben zur Geschichte gepasst. Die Grundidee des Confession Rooms fand ich sehr interessant – auch wenn sie nicht komplett neu war. Ich hätte mir an manchen Stellen eine noch realistischere Umsetzung gewünscht.

Insgesamt ein unterhaltsames Buch – aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Ganz ok

Ein Schrei, den niemand hört
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen – düster, spannend, genau mein Ding! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht: Die Frau von DCI Robert Kett ist seit zwei Wochen verschwunden. Und das ausgerechnet ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen – düster, spannend, genau mein Ding! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht: Die Frau von DCI Robert Kett ist seit zwei Wochen verschwunden. Und das ausgerechnet bei jemandem, der auf Vermisstenfälle spezialisiert ist...
Er bleibt allein mit drei kleinen Töchtern zurück – und dann verschwinden zwei weitere Mädchen beim Zeitungsaustragen. Kann Kett den Fall lösen, während er selbst am Limit ist?

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wird aber mit der Zeit flüssiger. Die Charaktere sind gut gezeichnet, auch wenn ich persönlich keine starke Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.
Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch, die Handlung ist spannend und glaubwürdig. Viel Fokus liegt auch auf dem Privatleben von Kett – was dem Thriller eine emotionale Tiefe verleiht.

Ein ruhiger, aber intensiver Thriller – perfekt für zwischendurch!

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Absolute Leseempfehlung

Niemand sieht dich
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Meinung:Nachdem „Niemand hört dich“ für mich ein echtes Highlight war, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In der Kirche von Bylderup wird eine Pastorin brutal ...

Meinung:Nachdem „Niemand hört dich“ für mich ein echtes Highlight war, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In der Kirche von Bylderup wird eine Pastorin brutal ermordet aufgefunden. Ihre Hände wurden abgetrennt, und sie ist an den Altar gefesselt – ein grausames und zugleich fesselndes Szenario. Klingt spannend, oder? Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, doch alle Spuren führen zunächst in Sackgassen.
Dann wird eine männliche Leiche entdeckt. Ein neuer Fall für Mads und Thomas Beckmann, die sofort einen Zusammenhang erkennen.
Der Schreibstil ist – wie schon im ersten Teil – angenehm leicht und flüssig. Man beginnt zu lesen und möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind mir aus dem ersten Band bereits vertraut, und die neu eingeführten Figuren sind ebenfalls sehr gelungen gezeichnet. Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Band auch das Privatleben von Mads mehr Raum einnimmt.
Der Fall selbst ist spannend und gut konstruiert – ich habe richtig mitgefiebert. Auch das Setting ist wieder wunderbar düster beschrieben, sodass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein.

Was mir jedoch ein wenig gefehlt hat, war die Brutalität, die im ersten Teil sehr intensiv und mitreißend war. Hier wurde etwas zurückhaltender erzählt – das ist Geschmackssache.
Trotzdem habe ich dieses Buch mit großer Begeisterung gelesen. Für mich eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung

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