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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2026

geniales Buch

Dorn. Ruf der Toten
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Meinung: Kennt ihr dieses ganz besondere Gefühl, wenn man ein Buch aufschlägt und plötzlich alles vertraut ist? Als würde man nach Hause kommen. Genau dieses Gefühl hat mich bei diesem Buch sofort überrollt. ...

Meinung: Kennt ihr dieses ganz besondere Gefühl, wenn man ein Buch aufschlägt und plötzlich alles vertraut ist? Als würde man nach Hause kommen. Genau dieses Gefühl hat mich bei diesem Buch sofort überrollt. Ich habe so lange auf die Fortsetzung gewartet und kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich wieder mittendrin. Kein Zögern, kein langsames Herantasten. Die Geschichte hat mich direkt gepackt und nicht mehr losgelassen. Simon Dorn steht nach dem Tod seiner bisherigen „Sponsorin“ Karla Hofbauer vor dem finanziellen Abgrund. Als ihn im Internet eine mysteriöse Klientin kontaktiert, wirkt es zunächst wie ein Hilferuf. Doch schnell wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Es ist der Beginn eines perfiden Spiels... Als der Kontakt plötzlich abbricht, bittet Simon Lea Wagner, nach der Frau zu sehen. Doch die Klientin ist tot. Seit Wochen. Verdurstet. Und doch hat sie Kontakt zu Simon aufgenommen. Wie kann das sein? Und vor allem: warum?
Der Schreibstil ist unglaublich leicht, mitreißend und flüssigg. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten flieg .Durch die wechselnden Perspektiven und Schauplätze entsteht ein rasantes Tempo, das die Spannung konstant hochhält.
Die Charaktere fühlen sich so echt an, dass sie mir längst ans Herz gewachsen sind. Simon mochte ich von der ersten Seite an. Er ist gebrochen, müde vom Leben, voller innerer Narben und genau das macht ihn so unnahbar. Mehr als einmal hatte ich den Wunsch, ihn einfach in den Arm zu nehmen. Lea ergänzt ihn perfekt und besonders ihr Bruder hat mich dieses Mal zum Schmunzeln gebracht.
Diese Szenen fühlten sich an, als wäre ich selbst mit ihnen im Hotel, mitten im Geschehen.

Das Thema KI ist hier nicht nur spannend umgesetzt, sondern beängstigend realistisch. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich dachte: Das könnte uns schneller einholen, als uns lieb ist.

Und dann dieses Ende … dieser Cliffhanger ist schlichtweg gemein. Er hat mich sprachlos zurückgelassen und gleichzeitig voller Vorfreude. Ich kann es kaum erwarten, erneut ein Zimmer im Dornwald zu betreten.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Highlight

Die weiße Nacht
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sich zwischen diesen Seiten verbirgt, hat mich vollkommen überrascht und begeistert. Bereits nach wenigen Seiten war ich der Geschichte verfallen ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Anne ...

sich zwischen diesen Seiten verbirgt, hat mich vollkommen überrascht und begeistert. Bereits nach wenigen Seiten war ich der Geschichte verfallen ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Anne Stern hat mit diesem Roman definitiv eine neue Leserin für sich gewonnen.
Berlin 1946: Inmitten dieser Ruinen stößt die junge Fotografin Lou Faber auf eine tote Frau. Doch anstatt Angst zu verspüren, wächst ihre Verwunderung – denn die Lage der Leiche wirft Fragen auf. Gemeinsam mit Kriminalkommissar Alfred König, der den Fall übernimmt, beginnt eine Suche nach Antworten. Die Ermittlungen sind mühsam, denn es fehlt an allem: Nahrung, Wärme, funktionierenden Strukturen. Als auch noch die Tatortfotos zerstört werden, ist Lou plötzlich unverzichtbar. Und obwohl sie offiziell keine Ermittlerin ist, lässt sie das Geschehen nicht los. Dann folgt die nächste Leiche und die Situation spitzt sich dramatisch zu.
Der Schreibstil ist federleicht, bildhaft und unglaublich atmosphärisch. Seite um Seite bin ich tiefer in diese Geschichte hineingezogen worden, bis ich das Buch schließlich in einem einzigen Rutsch beendet habe. Weglegen? Unmöglich. Die Charaktere sind mit so viel Liebe und Tiefe gezeichnet, dass man sie sofort ins Herz schließt. Man leidet mit ihnen, hofft mit ihnen und wünscht sich nichts sehnlicher, als sie auf ihrem Weg zu begleiten
Besonders beeindruckt hat mich, wie meisterhaft die Autorin den spannenden Kriminalfall mit den persönlichen Schicksalen ihrer Figuren verwebt. Die düstere Nachkriegsatmosphäre ist so greifbar, dass ich die eisige Kälte beinahe selbst gespürt habe.
Der Plot ist klug konstruiert, historisch fundiert und emotional fordernd. Die Grausamkeiten der Zeit werden nicht beschönigt, sondern ehrlich und eindringlich dargestellt – so sehr, dass das eigene Gerechtigkeitsempfinden immer wieder ins Wanken gerät. Zum Ende hin verdichten sich die Ereignisse, verschiedene Erzählstränge laufen zusammen, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Ein echtes Highlight absolute Leseempfehlung
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

toller Krimi

Hörst du den Schrei?
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Meinung: Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und schon nach wenigen Seiten wusste ich: Diese Geschichte lässt mich nicht mehr los. Und tatsächlich: Ich bin nicht nur positiv überrascht, sondern ...

Meinung: Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut und schon nach wenigen Seiten wusste ich: Diese Geschichte lässt mich nicht mehr los. Und tatsächlich: Ich bin nicht nur positiv überrascht, sondern regelrecht hineingezogen worden.
Fagernes, Norwegen: Vor fünfzehn Jahren verschwand die kleine Leah spurlos. Keine Leiche, keine endgültigen Antworten nur ein Vater, Tobias, der wegen Mordes verurteilt wurde. Jahre später nimmt der Krimi-Podcaster Markus Heger den Fall wieder auf. Eigentlich nur für eine Podcast-Serie. Doch als eine Journalistin verschwindet, die sich ebenfalls mit Leahs Schicksal beschäftigt hat, wird aus Neugier Besessenheit. Markus beginnt selbst zu ermitteln und stößt auf Wahrheiten, die besser im Dunkeln geblieben wären. Denn der wahre Täter könnte näher sein, als man denkt …
Ich war ab der ersten Seite gefangen. Dieses Buch hat mich gepackt, festgehalten und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und unglaublich atmosphärisch, sodass man förmlich durch die Seiten fliegt. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man sich immer wieder sagt: Nur noch eins – und plötzlich ist es mitten in der Nacht.
Besonders berührt haben mich die Figuren. Sie sind lebendig, glaubwürdig und emotional greifbar. Ich habe mit Markus gehofft, gezweifelt und gefürchtet.
Die Mischung aus Podcast-Gegenwart und Rückblicken in die Vergangenheit ist meisterhaft umgesetzt. Stück für Stück setzt sich ein Puzzle zusammen, bei dem man verzweifelt versucht, der Wahrheit zuvorzukommen. Ich wollte unbedingt wissen, was damals wirklich passiert ist und je näher ich der Lösung kam, desto stärker wurde das beklemmende Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.
Die Spannung schleicht sich leise an, wächst unaufhaltsam und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Und das Ende?
Unerwartet. Düster. Und genau so, dass es mir noch lange nach dem Zuklappen des Buches im Kopf geblieben ist

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Spannung pur

Der Zögling
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Meinung: Der Auftakt der englischen Krimireihe, die durch „Der Botaniker“ (Band 5) große Bekanntheit erlangt hat. Nachdem ich diesen Band gelesen hatte, war ich mir zunächst unsicher, ob ich die Reihe ...

Meinung: Der Auftakt der englischen Krimireihe, die durch „Der Botaniker“ (Band 5) große Bekanntheit erlangt hat. Nachdem ich diesen Band gelesen hatte, war ich mir zunächst unsicher, ob ich die Reihe überhaupt weiterverfolgen möchte. Umso glücklicher bin ich jetzt, denn ich habe für mich einen neuen absoluten Lieblingsautor entdeckt.
Drei verbrannte Leichen werden in Steinkreisen in der Grafschaft Cumbria gefunden. Fallanalystin Tilly entdeckt auf einer der Leichen den Namen des suspendierten Detectives Washington Poe, der daraufhin kurzerhand zur Einsatztruppe zurückbeordert wird. Die Opfer scheinen zunächst keinerlei Verbindung zueinander zu haben, doch Poe beginnt unermüdlich, nach dem entscheidenden Zusammenhang zu suchen.
Das Ermittlerduo könnte unterschiedlicher kaum sein und genau das macht es so großartig. Ich habe die beiden dermaßen ins Herz geschlossen, dass ich sie mir aus der Reihe inzwischen gar nicht mehr wegdenken kann. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und lässt einen kaum noch los, selbst wenn nicht immer jedes Detail vollkommen logisch erscheint. Der typisch britische Humor lockert die düstere Atmosphäre immer wieder perfekt auf. Die kurzen Kapitel sorgen für einen enorm schnellen Lesefluss, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und unglaublich fesselnd. Die Handlung ist hervorragend durchdacht und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Besonders die detaillierten Beschreibungen haben mir ausgesprochen gut gefallen. Für mich war es weniger ein klassischer Krimi, sondern vielmehr ein packender Thriller.
Ich habe hier ganz klar eine neue Lieblingsreihe für mich entdeckt und ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Bände

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Veröffentlicht am 06.01.2026

absolute Leseempfehlung

Der Gourmet
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Meinung: Nach den ersten Seiten war ich sofort wieder mittendrin gefangen in dieser dunklen, gnadenlosen Welt, aus der es kein Entkommen gibt. Das ist kein klassischer Serienmörder-Thriller. Das hier ist ...

Meinung: Nach den ersten Seiten war ich sofort wieder mittendrin gefangen in dieser dunklen, gnadenlosen Welt, aus der es kein Entkommen gibt. Das ist kein klassischer Serienmörder-Thriller. Das hier ist viel perfider, viel verstörender und genau das liebe ich daran. Jared Keaton, gefeierter Star-Koch, sitzt seit sechs Jahren im Gefängnis. Verurteilt wegen des Mordes an seiner Tochter. Keine Leiche. Keine endgültige Gewissheit. Und dann geschieht das Unfassbare: Elisabeth steht plötzlich auf einem Polizeirevier. Lebendig. Unversehrt. Washington Poe, der Mann, der Keaton hinter Gitter gebracht hat, steht vor einer Wahrheit, die alles infrage stellt. Wie lebt man mit dem Gedanken, möglicherweise einen Unschuldigen verurteilt zu haben? Poe nimmt die Ermittlungen erneut auf, zum Glück nicht allein, denn meine geliebte Tilly ist wieder an seiner Seite.
Der Fall ist ein einziges emotionales Minenfeld. Man tritt auf der Stelle, kommt scheinbar nicht voran, zweifelt an allem und irgendwann auch an sich selbst. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt zu denken: Vielleicht ist er wirklich unschuldig. Genau dieses perfide Spiel mit meinen Gedanken hat mich komplett vereinnahmt.
Der Schreibstil ist ein Traum: flüssig, klar, gnadenlos effektiv. Die kurzen Kapitel ziehen einen immer tiefer hinein, bis man merkt, dass man längst nicht mehr loslassen kann. Die Spannung entsteht nicht durch blutige Jagden, sondern durch Motive, Andeutungen und Beweise, die sich langsam, aber unaufhaltsam wie ein Netz um einen legen.
Und dieses Ende … es hat mich sprachlos zurückgelassen. Harter Tobak. Schmerzhaft. Unvergesslich. Mit dieser Auflösung hätte ich niemals gerechnet. Diese Reihe hat mich endgültig süchtig gemacht. Ich brauche dringend meine nächste Droge und die heißt „Der Kurator“, der bereits sehnsüchtig auf mich wartet.
Absolute Leseempfehlung

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