Kann es leider nicht empfehlen
Das achte HausMeinung: Das Cover und der Klappentext haben meine Neugier geweckt. Ich wusste nicht, was mich in diesem Buch erwarten würde. Im Jahr 1948 wird die 9-jährige Birgitta ermordet aufgefunden, und der Fall ...
Meinung: Das Cover und der Klappentext haben meine Neugier geweckt. Ich wusste nicht, was mich in diesem Buch erwarten würde. Im Jahr 1948 wird die 9-jährige Birgitta ermordet aufgefunden, und der Fall wurde nie gelöst. 70 Jahre später beginnt die Autorin Linda Segtnan in diesem Mordfall zu recherchieren, weil es sie nicht loslassen kann. Klingt doch vielversprechend, oder? So habe ich es auch gedacht. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In einem wird die Story in der Gegenwart erzählt, über das Leben von Linda und welche Auswirkungen dieser Mordfall auf ihr Leben hat. Im anderen erfahren wir ein bisschen mehr über das getötete Mädchen und alles, was die Autorin zu den Ermittlungen herausfinden konnte.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig; der Erzählstrang über Birgittas Mord ist durchaus interessant. Die Erzählung über das Leben der Autorin war mir jedoch extrem detailliert beschrieben, und der esoterische Touch hat mir überhaupt nicht zugesagt. Ich verstehe, dass die Autorin eine tolle Geschichte schreiben wollte und sich darin engagiert hat, jedoch hat sie sich meiner Meinung nach in privaten Details verloren. Ich hätte mir mehr Informationen über den Fall gewünscht, anstatt so viele Einblicke in ihr privates Leben zu erhalten. Mich hat es nicht interessiert, wie sie badet und sich danach eincremt… Meine Erwartung war eine Cold-Case-Erzählung mit Fakten und vielleicht sogar einer Lösung des Falls.
Am Ende habe ich mich gefragt, was die Autorin mit diesem Buch uns sagen wollte. War es eine Reflexion über ungelöste Verbrechen, oder sollte es eher eine persönliche Reise der Autorin sein? Die Botschaft blieb mir leider unklar.
Insgesamt kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen. Vielen Dank an Tine für den tollen Buddyread.