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Veröffentlicht am 02.11.2020

Gelungenes Nachschlagewerk für Fantasy-Fans

Wonderlands
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"Wonderlands" bietet einen wunderbaren Einblick in einhundert fantastische Welten, alle entstanden in den letzten knapp 4000 Jahren. Unterteilt wird in die Kapitel "Alte Mythen & Legenden" (Gilgamesch-Epos, ...

"Wonderlands" bietet einen wunderbaren Einblick in einhundert fantastische Welten, alle entstanden in den letzten knapp 4000 Jahren. Unterteilt wird in die Kapitel "Alte Mythen & Legenden" (Gilgamesch-Epos, Tausendundeine Nacht, Don Quijote etc), "Wissenschaft & Romantik" (z.B. Alice im Wunderland, Die Schatzinsel, der Zauberer von Oz), "Das Goldene Zeitalter der Fantasy" (Das Schloss, Der kleine Prinz, Brave New World usw.). Außerdem noch in "Neue Weltordnung" (mit z.B. 1984, Per Anhalter durch die Galaxis, Der Herr der Ringe) sowie "Das Computerzeitalter" (u.A. Der Report der Magd, Game of Thrones, His Dark Materials).

Es ist also eine sehr vielfältige Auswahl, die hier geboten wird, einige Bücher hat man als begeisterter Fantasy-Fan sicher schon gelesen und von anderen zumindest mal gehört, einige sind einem vielleicht auch komplett neu. Jeder Welt werden ein bis drei Doppelseiten gewidmet, auf denen die Geschichte, die das jeweilige Buch beschreibt, kurz nacherzählt wird; auch gibt es Informationen zum Autor, oft zu den Umständen der Entstehungen des Werkes und zu ersten und längerfristigen Reaktionen darauf. Das Ganze wird ausgeschmückt mit zahlreichen Bildern, von Porträts der Autoren über Originalmanuskripte bis zu Filmszenen, Original-Filmplakaten und Co. Zwischendurch gibt es auch ganz- oder sogar doppelseitige Illustrationen, die den Text auflockern.

Der Schreibstil ist angenehm, man wird nicht von Informationen erschlagen und erhält dennoch einen guten Einblick in die verschiedenen Werke. Wahren Fans eines einzelnen Werkes wird "Wonderlands" wohl kaum neue Informationen darüber liefern, aber die Macht dieses Buches liegt darin, dass es so breit und vielfältig angelegt ist.

Laura Miller ist es gelungen, mit "Wnderlands" ein tolles Nachschlagewerk zu schaffen, das dazu anregt, noch viele weitere Fantasy-Welten zu entdecken, und das sich zudem großartig im Bücherregal macht!

Veröffentlicht am 27.10.2020

Da wäre mehr drin gewesen - hat mich erst gegen Ende überzeugt

Die letzte Dichterin
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Minna Fabelreich ist eine der letzten Dichterinnen Phantopiens. Einst war das ganze Land durchzogen von Magie, doch nun beschränkt sich diese auf die Stadt Fernab, in der die Königin lebt und zu der nur ...

Minna Fabelreich ist eine der letzten Dichterinnen Phantopiens. Einst war das ganze Land durchzogen von Magie, doch nun beschränkt sich diese auf die Stadt Fernab, in der die Königin lebt und zu der nur ausgewählten Gästen Einlass gewährt wird. Mit der Magie schwand nach und nach auch das Ansehen der Künste in Phantopien, sodass Minna hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten muss. Umso überwältigter ist sie, als sie eines Tages eine Einladung für Fernab erhält. Und mehr noch - sie darf an einem Dichterwettstreit teilnehmen, dessen Gewinner die Anerkennung und Wertschätzung seines Talents winkt. Das ist mehr, als Minna sich je zu erträumen gewagt hatte. Gemeinsam mit Finn Minengräber, der als Schatzsucher seinen Vater übertrumpfen muss, um einer alten Tradition gerechtwerden zu können, macht Minna sich auf den Weg. Doch die beiden ahnen nicht, dass hinter der Einladung der Königin viel mehr steckt als nur der Wunsch danach, längst vergessenen Künsten Respekt zu zollen...

In der ersten Hälfte des Buches plätschert die Geschichte eher gemächlich vor sich hin. Danach, und insbesondere auf den letzten etwa hundert Seiten, kommt dann aber doch deutliche Spannung auf und das ist auch der Grund, warum ich gerade so doch noch drei Sterne vergebe. Bis dahin konnte mich die Geschichte wenig überzeugen - eine interessante Idee steckt dahinter, aber die Umsetzung hatte mich doch etwas enttäuscht. Der erste Teil der Reise Minnas und Finns wurde noch relativ ausführlich beschrieben, der zweite Teil hingegen nur in wenigen Sätzen zusammengefasst. Zwar verstehe ich, dass der Fokus der Geschichte auf den späteren Ereignissen liegen soll, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich hier mehr Zeit gelassen hätte - auch für Beschreibungen der Umgebung, denn die kommen mir im ganzen Buch zu kurz, sodass ich beim Lesen kaum ein Bild von den Landschaften und den späteren Handlungsorten in Fernab hatte. Vielleicht hätte sich so auch die Möglichkeit geboten, die Charaktere etwas besser kennenzulernen, denn wir erfahren als Leser zwar alles über ihre aktuelle Lebenssituation und einiges zu ihrer Vergangenheit, trotzdem ist es mir nicht gelungen, eine emotionale Nähe zu den Protagonisten aufzubauen. Sie waren mir schlichtweg zu "glatt", zu wenig individuell, zu flach. Die einzige Figur, die ich wirklich spannend fand, war die der Königin, die mit widerstreitenden Gefühlen und Absichten zu kämpfen hat und tatsächlich deutlich mehr Tiefe besitzt als Minna oder Finn.

Wie gesagt haben es für mich allein die letzen hundert Seiten des Buches herumgerissen, weil ich dort zum ersten Mal mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Dennoch ist mir dann das Ende wiederum zu sehr "Happy End", aber das ist wohl Geschmackssache.

Insgesamt ein Buch, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, dennoch aber auch nicht "schlecht" ist. Ich hatte mir einfach etwas mehr erhofft und denke, dass hier noch deutlich mehr hätte herausgeholt werden können!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2020

Eine Suche nach Identität

Ada
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Ada wird 1945 in Leipzig geboren. Die ersten Jahre ihres Lebens verbringt sie mit ihrer Mutter in Argentinien, da diese Jüdin ist. Von einem Vater fehlt jede Spur, bis die beiden 1954 nach Deutschland ...

Ada wird 1945 in Leipzig geboren. Die ersten Jahre ihres Lebens verbringt sie mit ihrer Mutter in Argentinien, da diese Jüdin ist. Von einem Vater fehlt jede Spur, bis die beiden 1954 nach Deutschland zurückkehren und nun in Berlin leben. Dort treten zwei Männer in Adas Leben - Otto und Hannes. Mit beiden scheint ihre Mutter eine gemeinsame Vergangenheit zu teilen, und obwohl es Otto ist, der von nun an offiziell als Adas Vater gilt, bleibt in Ada stets ein leiser Zweifel zurück. Die Frage nach ihrer wahren Identität dehnt sich auch aus auf ihre Nationalität und ihre Religion: Ist sie Deutsche, weil dort geboren, oder Argentinierin, weil dort aufgewachsen? Jüdin, da ihre Mutter eine ist, oder Christin, weil sie so erzogen wurde? Oder ist sie alles davon, oder, schlimmer - nichts? Ada selbst äußert ihrem Psychologen gegenüber, den sie später als 45-Jährige aufsucht, sie habe eine glückliche Kindheit verlebt. Und dennoch steht hinter allem stets die Suche nach einer Identität, die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit.

Mit Ada schenkt Berkel seinem Roman eine sympathische, vielschichtige Protagonistin. Aus der Ich-Perspektive geschrieben ermöglicht er dem Leser einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt Adas, die sich schon als kleines Mädchen mit vielen schwierigen Themen auseinandersetzen muss, was nicht zuletzt dem gerade erst überstandenen Krieg geschuldet ist. Die Erwachsenen sind Ada keine große Hilfe, denn kaum jemand ist bereit dazu, die Vergangenheit neu aufleben zulassen, und auch Adas Mutter selbst weicht den Fragen ihrer Tochter aus.


Der Schreibstil gefiel mir gut, trotz der ernsten Thematik musste ich beim Lesen manches Mal schmunzeln. Es gelingt Berkel, die Kulisse der Nachkriegszeit glaubhaft und eindringlich nachzuzeichnen und an vielen Stellen wird die Melancholie, das Bedrückende, geradezu greifbar. Man kann der Geschichte gut folgen, und es macht auch nicht wiklich etwas, wenn man Berkels Debüt "Der Apfelbaum" vorher nicht gelesen hat. Vielleicht hätte das die ein oder andere Frage zur Vergangenheit der Eltern Adas geklärt, aber ich bin auch so zurechtgekommen - ich war in vielen Punkten eben genauso unwissend wie Ada.

Trotz aller positiven Aspekte hat mir irgendetwas gefehlt. Manche Szenen fand ich zu ausführlich, andere kamen mir dagegen zu kurz vor, da hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Außerdem war mir das Ende zu abrupt und nach dem Lesen hatte ich den Eindruck, dass da noch irgendetwas hätte kommen müssen.

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich nicht zu hundert Prozent damit warmgeworden bin!

Veröffentlicht am 18.10.2020

Kein Grund zur Sorge

Kalmann
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Kalmann ist fast 34 und der Sheriff von Raufarhöfn. Das kleine Dörfchen mit seinen 173 Einwohnern liegt etwas abgelegen an der Nordostküste Islands. Wirklich viel los ist da eigentlich nicht, umso faszinierender ...

Kalmann ist fast 34 und der Sheriff von Raufarhöfn. Das kleine Dörfchen mit seinen 173 Einwohnern liegt etwas abgelegen an der Nordostküste Islands. Wirklich viel los ist da eigentlich nicht, umso faszinierender finden es die Einwohner, als plötzlich Róbert McKenzie, der Fangquotenkönig des Ortes, verschwindet - und Kalmann eine Blutlache im Schnee entdeckt. Kein Grund zur Sorge, denkt sich Kalmann, doch der Sache wird natürlich auf den Grund gegangen, und so rückt die Polizei an, um den Fall zu untersuchen. Kalmann möchte eigentlich nur in Ruhe weiter Haie fangen, denn er ist der letzte Haifischfänger in der Gegend und macht den zweitbesten Gammelhai Islands, direkt nach seinem Großvater, von dem er alles gelernt hat. Denn Kalmann war schon immer ein bisschen anders als die anderen, ein bisschen spezieller und langsamer, doch er hat sich eine feste Position in der Dorfgemeinschaft erarbeitet und wird für seinen Gammelhai geschätzt. Da er aber nunmal ein wichtiger Zeuge im Fall des Verschwundenen ist, kann er sich den polizeilichen Ermittlungen nicht entziehen, und eigentlich findet er es ja selbst auch spannend. Kein Grund zur Sorge also.

Das Buch ist keine große Kriminalgeschichte, im Mittlepunkt stehen weniger der mögliche Mord an Róbert McKenzie als vielmehr die Natur Islands und die ganz besondere Sichtweise des Protagonisten, auch, wenn die Handlung sich natürlich an den Ermittlungen orientiert. Kalmann ist ein sehr liebenswürdiger Charakter, er kann Vieles nicht nachvollziehen, was die anderen Menschen tun, gibt aber sein bestes. In der Vergangenheit und manchmal auch noch heute hat er mit der Ablehnung anderer zu kämpfen, doch er hat gelernt, dass es das Beste ist, einfach mitzulachen - denn meistens ist es ja auch wirklich lustig. Kalmann akzeptiert, wer er ist und wie er ist und er kann sogar darauf stolz sein, denn wenn er auch in der Schule nicht so gut war wie die anderen Kinder und vieles nicht begreifen kann, so gibt es doch auch andere Dinge, in denen er viel besser ist - er kennt Melrakkaslétta wie seinen Westentasche, weiß sehr viel über die Tiere und die Natur dort und ist ein guter Jäger. Da die Geschichte aus seiner Sicht geschrieben ist erfährt somit auch der Leser Einiges über Island und kann wunderbar eintauchen in diese ganz besondere Amosphäre. Man kann fast den Schnee unter den Schuhen spüren, das Meer in der Ferne erahnen und das kleine Dörfchen unten am Fuß des Hügels, den Fuchs sehen, der gerade auf der Jagd ist...

Das, was Kalmann charakterlich auszeichnet, spiegelt sich auch in der sprachlichen Umsetzung wider. Aus der Ich-Perspektive erzählt sind die Sätze so formuliert, wie Kalmann sie vielleicht denken würde, wir haben also eine beinahe kindliche Sichtweise auf die Dinge, die gelegentlich aber auch sehr ernst werden kann. Anfangs hatte ich noch die Befürchtung, dass dies auf Dauer anstrengend werden könnte, doch im Gegenteil - ich finde den Schreibstil sogar sehr gelungen, er ist angenehm zu lesen und verleiht dem Roman zusätzliche Authentizität.

Kalmann macht sich viele Gedanken, nicht nur um das Verschwinden Róberts und die Natur, sondern auch um seinen Großvater, der seit einer Weile in einem Pflegeheim lebt, und um das, was er von den anderen über die mögliche Zukunft des Dorfes hört. Denn Róbert besaß einige Quoten, die ihm das Fischen erlaubten, doch mit seinem Verschwinden ist die Zukunft des Dorfes ungewiss, da er der wohlhabendste Einwohner des Dorfes war und nicht nur ein Hotel führte, sondern auch an einem Projekt arbeitete, um mehr Touristen anzulocken. Nun besteht die Gefahr, dass Raufarhöfn verarmt, und diese Sorge wird unterschwellig auch im Roman deutlich.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es sind die ganz besondere Sichtweise des Protagonisten, die eingänge Beschreibung der Umgebung, die teils ein wenig eigentümlichen, aber keinesfalls überzeichneten Charaktere, die ihn auszeichnen. Ich fühlte mich beim Lesen direkt an Kalmanns Seite versetzt und konnte sehr gut eintauchen in diesen ganz besonderen Roman. Also kein Grund zur Sorge, sondern eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.10.2020

Konnte mich überzeugen

Wild like a River
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Haven kennt nichts anderes als den Wald. Nach dem Tod ihrer Mutter vor vielen Jahren hat ihr Vater einen Job als Ranger im Jasper Nationalpark angenommen und ist gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in ...

Haven kennt nichts anderes als den Wald. Nach dem Tod ihrer Mutter vor vielen Jahren hat ihr Vater einen Job als Ranger im Jasper Nationalpark angenommen und ist gemeinsam mit seiner kleinen Tochter in eine einsame Holzhütte, ein gutes Stück entfernt von der nächsten Kleinstadt, gezogen. Bald schon verblassen Havens Erinnerungen an ihre frühe Kindheit, sie fühlt sich vollkommen wohl umgeben nur von den Bäumen und Tieren in den tiefen Wäldern Kanadas. Alles, was diese Harmonie gelegentlich stört, sind die Fragen: Wie wäre es, wenn sie in einer Stadt leben würde? Hätte sie Freunde? Ein "normales" Leben wie jedes andere Mädchen in ihrem Alter auch? Und - wäre es nicht einen Versuch wert, einfach bloß um zu wissen, was sein könnte?

Da taucht eines Tages Jackson im Park auf, um ein paar Tage in der Natur zu entspannen und die Semesterferien zu genießen. Er wohnt in Edmonton, Havens früherer Heimatstadt, und während sie Jackson besser kennenlernt, kommt Haven zu einem Entschluss. Doch kann sie, das Waldmädchen, einem Leben in der Stadt wirklich standhalten?



Zunächst einmal finde ich es sehr schön, hier mal eine Protagonistin zu haben, die nicht viel mit dem Verhalten Gleichaltriger anfangen kann. Warum sind alle ständig am Handy, schreiben sich Nachrichten, statt einfach schnell 2 Minuten zu telefonieren? Was spielt es für eine Rolle, weche Kleidung man trägt, wenn der Mensch darunter doch derselbe bleibt? Ich habe mich Haven gleich sehr verbunden gefühlt.

Auch wird gerade im ersten Teil des Buches die Natur sehr eindrucksvoll beschrieben. Man hat die kleine Hütte Havens und ihres Vaters direkt vor Augen, umgeben von hohen Bäumen, in der Nähe die Wasserfälle, ein kleiner, versteckt liegender See... Die Kulisse lässt nichts zu wünschen übrig. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Natur im Laufe des Buches immer weiter in den Hintergrund rückt, doch auch während Haven in der Stadt lebt spielt der Wald weiterhin eine große Rolle für sie.

Dass sich zwischen Haven und Jackson eine Beziehung anbahnt, ist natürlich absehbar, dennoch fand ich es die meiste Zeit über nicht allzu kitschig und offensichtlich, was als nächstes passieren würde.

Der Schreibstil ist nichts Besonderes, lässt sich aber gut und flüssig lesen. Die Nebencharaktere blieben mir teils etwas zu blass, da hätte sicher noch mehr herausgeholt werden können. Dafür liegt der Fokus auf Havens beachtlicher Entwicklung, denn sie muss wirklich Einiges mitmachen, ist das Leben in der Stadt für sie doch in jeder Hinsicht ungewohnt und neu.

Insgesamt hat mir "Wild like a River" sehr gut gefallen. Ich denke, alle Leser von Young-Adult-Romanen sowie Freunde von Kanada-Büchern kommen hier voll auf ihre Kosten, daher kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen!