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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2020

Jahreshighlight!

Dort, wo die Sterne im Wasser leuchten
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Es gibt eigentlich nur eines zu diesem Buch zu sagen und das ist WOW! Ich bin wirklich sprachlos. So eine wunderbare und geniale Geschichte hätte ich im Traum nicht erwartet. Ein Wahnsinnsdebüt!

Ich ...

Es gibt eigentlich nur eines zu diesem Buch zu sagen und das ist WOW! Ich bin wirklich sprachlos. So eine wunderbare und geniale Geschichte hätte ich im Traum nicht erwartet. Ein Wahnsinnsdebüt!

Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war emotional, lustig, herzzerreißend und spannend. Mich hat es einfach nur mitgerissen.

Die Charaktere sind alle liebevoll ausgearbeitet, sie haben Ecken und Kanten und das gibt ihnen so viel Tiefe mit, dass sie einem in kürzester Zeit ans Herz wachsen. Ich war regelrecht traurig, als ich das letzte Kapitel gelesen habe, es hätte noch ewig so weiter gehen können.

Zur Story möchte ich nichts verraten, denn jeder sollte diese Geschichte für sich selbst entdecken.

Ich denke, ich werde dieses Buch noch mehrmals lesen, um alle kleinen Details zu erfassen. Besonders auch um die Geschichte nach diesem Ende nochmal aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.

Dieses Buch ist zu Recht Gewinner des Titels „Bestseller von morgen“.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Young Adult für zwischendurch

What I Like About You
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In "What I like about you" lernen wir Halle kennen, die
Bücher und Cupcakes liebt und einen sehr erfolgreichen Blog als Kels betreibt. Ihre wahre Identität hält sie aber geheim.
Da ihre Eltern beruflich ...

In "What I like about you" lernen wir Halle kennen, die
Bücher und Cupcakes liebt und einen sehr erfolgreichen Blog als Kels betreibt. Ihre wahre Identität hält sie aber geheim.
Da ihre Eltern beruflich ins Ausland müssen, zieht sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Ollie für ihr Abschlussjahr zu ihrem Großvater.
An ihrer neuen Schule muss sie sich plötzlich nicht nur mit Abschlussprüfungen und Collegebewerbungen auseinander setzen, sondern auch mit Nash, ihrem langjährigen Onlinefreund, dem sie vorher noch nie begegnet ist und der nicht weiß, wer sich hinter Kels verbirgt. Chaos ist also vorprogrammiert.

Im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury durfte ich dieses Buch vorablesen und ich möchte mich herzlich für das Leseexemplar bedanken.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, er war flüssig zu lesen und man kam schnell in die Geschichte rein. Aufgelockert wird dieses Buch durch Chatnachrichten und Twitterbeiträge, die perfekt zur Thematik passen.

Halle ist eine typische Jugendliche, ihr Charakter ist sehr realistisch dargestellt. Sie wirkt noch sehr unsicher und naiv und traut sich in manchen Situationen noch nicht viel zu. Ich mochte sie eigentlich von Anfang an, dennoch konnte ich manche Handlungsweisen von ihr nicht ganz nachvollziehen, was aber an unserem Altersunterschied liegen mag.
Ihre Entwicklung im Buch empfand ich dafür sehr schön und auch eine schöne Botschaft für Jugendliche.

Nash hat im Laufe des Buches ein paar tolle Momente, doch leider blieb er für mich im Gegensatz zu Halle blass und konnte auch im Laufe des Buches keine Tiefe entwickeln. Ich hatte eigentlich das Gefühl ihn nicht richtig kennengelernt zu haben.

In "What I like about you" werden sehr viele Themen wie die jüdische Religon, Trauerbewältigung, Coming out und z.B. auch Selbstfindung eingebaut. Ich für meinen Teil fand es manchmal schon etwas zu überladen, weil manche Themen einfach nicht den Raum gekriegt haben, die sie vermutlich gebraucht hätten.
Für mich wurden auch viele Themen groß aufgebaut und man hat darauf hin gefiebert, nur um dann festzustellen, dass sie so nebenbei laufen oder in einem Nebensatz abgehandelt werden. Das fand ich wirklich sehr schade und verschenktes Potential.

Das Ende kam für mich sehr abrupt und ich hätte mir einen schönen Epilog mit einem kleinen Einblick in die nahe Zukunft der Charaktere gewünscht.

Das Buch wusste mich dennoch zu fesseln und ich habe es gerne gelesen. Es gibt wirklich sehr schöne Momente, die mich auch sehr berührt haben.

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Veröffentlicht am 02.10.2020

Authentisch, bewegend und absolut empfehlenswert!

Die Bibliothekarin von Auschwitz
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Obwohl ich schon mehrere Bücher über dieses Thema gelesen habe, bin ich doch immer wieder über die Schilderungen aus den Konzentrationslagern und die Grausamkeiten der Nazis schockiert und bestürzt. Diese ...

Obwohl ich schon mehrere Bücher über dieses Thema gelesen habe, bin ich doch immer wieder über die Schilderungen aus den Konzentrationslagern und die Grausamkeiten der Nazis schockiert und bestürzt. Diese Taten sind furchtbar und nicht zu begreifen.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, schonungslos schildert der Autor den Alltag im Konzentrationslager Auschwitz. Tot, Krankheiten und Hunger sind dort allgegenwärtig.
Doch zwischen all dem Grauen gibt es auch Hoffnung, durch einen Block, Block 31, in dem 8 ramponierte Bücher den Insassen etwas von ihrem traurigen Alltag nehmen. Die Bücher geben ihnen Trost und sind Erinnerung an bessere Zeiten. Aber sie setzen auch ein Zeichen des Widerstands, denn in Auschwitz sind Bücher verboten.

Der Autor schafft es hierbei gekonnt Fiktion und wahre Begebenheiten zu kombinieren, sodass es sehr authentisch und realistisch wirkt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, aber auch sehr klar in seinen Worten; hier wird nichts beschönigt.

Seinen Figuren haucht er wahrlich Leben ein, Dita war eine außergewöhnliche Persönlichkeit und ihr Schicksal hat mich sehr berührt.

In seinem Roman richtet der Autor seinen Blick aber nicht nur auf Dita und ihre Arbeit als Bibliothekarin, sondern wendet sich auch intensiv den anderen Nebencharakteren zu, von denen es viele im wahren Leben wirklich gegeben hat.

Der Epilog war wundervoll und hat mich zutiefst berührt. Sehr interessant empfand ich auch die zusätzlichen Informationen vom Verbleib einiger im Roman vorkommender Personen.

Ein gelungener und gut recherchierter Roman, der auch nach mehreren Tagen noch nachhallt und in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 16.09.2020

Gelungene Fortsetzung

Vortex – Das Mädchen, das die Zeit durchbrach
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Da mir der erste Teil von Vortex sehr gut gefallen hat, war sofort klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen musste und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der zweite Teil schafft eine ...

Da mir der erste Teil von Vortex sehr gut gefallen hat, war sofort klar, dass ich auch den zweiten Teil lesen musste und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Der zweite Teil schafft eine gelungende Überleitung vom ersten und man ist nach kürzester Zeit wieder voll im Geschehen drin.

Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder sehr begeistert und in seinen Bann gezogen. Für mich gab es keine Längen in dem Buch. Ich empfand es als sehr spannend und mitreißend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Ein bisschen schwierig empfand ich das Verständnis für die Zeitreisen. Dieses Hin und Her kann einen schon ziemlich verwirren und ich glaube der Autorin ist auch ein kleiner Logikfehler unterlaufen. Wenn man diesen aber außer Acht lässt, kann einen die Geschichte um Ellie und Bale schon sehr überzeugen.

Beide Charaktere sind sehr authentisch und haben mich in manchen Situationen doch sehr überrascht.
Auch die Twist in der Geschichte haben mich manchmal zum Staunen gebracht und mit dem Ende hätte ich so definitiv nicht gerechnet.
Die Autorin schafft einen gelungenen Cliffhanger, der mich erneut dazu bringt, sehnsüchtig auf den nächsten Teil der Reihe zu warten.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Die Geschichte einer mutigen Frau

Das Mädchen, das ein Stück Welt rettete
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Dieses Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und handelt von der damals sechzehnjährigen Stefania und ihrer kleinen Schwester Helena, die zur Zeit des zweiten Weltkrieges 13 Jüdinnen und Juden auf ihrem ...

Dieses Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und handelt von der damals sechzehnjährigen Stefania und ihrer kleinen Schwester Helena, die zur Zeit des zweiten Weltkrieges 13 Jüdinnen und Juden auf ihrem Dachboden versteckten.
Obwohl es für sie selber den Tod bedeuten könnte und Angst ihr ständiger Begleiter ist, lässt sich Stefania nicht unterkriegen und findet auch in brenzligen Situationen immer einen Ausweg.
Sharon Cameron ist mit diesem Roman ein toller Beitrag gegen das Vergessen gelungen und ich finde auch eine gelungene Ehrung der Taten dieser beeindruckenden jungen Frau.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, mich hat das Buch und vor allem die Geschichte um Stefania von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.
Die Emotionen im Buch konnten mich sehr überzeugen, es hat mich erschüttert und zu tiefst berührt.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und hoffe, dass die Geschichte von Stefania noch viele andere Menschen erreicht.

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