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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Schönes Setting, aber emotional hat es mich nicht erreicht

Der Sommer, der uns blieb
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Ich war direkt angetan von der liebevollen Gestaltung und dem super flüssigen Einstieg – man ist sofort in der Geschichte drin. Gerade die Idee mit den drei Freunden, die sich verlieren und später wieder ...

Ich war direkt angetan von der liebevollen Gestaltung und dem super flüssigen Einstieg – man ist sofort in der Geschichte drin. Gerade die Idee mit den drei Freunden, die sich verlieren und später wieder aufeinandertreffen, um Vergangenes aufzuarbeiten, fand ich richtig vielversprechend.

Leider blieb es für mich genau dabei: viel Potenzial, aber wenig emotionale Tiefe. Ich bin zwar schnell durch die Seiten geflogen, habe aber kaum mitgefühlt. Die Figuren wirken eher eindimensional und bleiben in ihren Rollen, ohne große Entwicklung oder Überraschungen.
Auch die Freundschaft als zentrales Thema konnte mich nicht wirklich berühren.

Das sommerliche Setting mochte ich sehr, aber insgesamt bleibt die Geschichte für mich zu oberflächlich und wird mir vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Wenn Nähe herausfordert und stärkt

Sie wollen uns erzählen
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Birgit Birnbacher erzählt intensiv und sehr persönlich über Mutter und Sohn, die beide auf ihre Weise aus dem Raster fallen. Die Figuren sind authentisch, ihre Dynamik nah, chaotisch, manchmal tragikomisch. ...

Birgit Birnbacher erzählt intensiv und sehr persönlich über Mutter und Sohn, die beide auf ihre Weise aus dem Raster fallen. Die Figuren sind authentisch, ihre Dynamik nah, chaotisch, manchmal tragikomisch. Der direkte, teilweise rohe Stil erfordert etwas Eingewöhnung, fesselt dann aber sofort. Das Setting im Grünen verstärkt die besondere Atmosphäre, und die Familiengeschichte über Generationen verleiht Tiefe. Ein Roman, der berührt, herausfordert und zeigt, wie Nähe und Verständnis trotz Widrigkeiten wachsen können. Sehr empfehlenswert für alle, die sich auf authentische Familiendynamik einlassen möchten.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Erwachsenwerden, Freundschaft und der eigene Weg

Zum ersten Mal
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Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass hier weniger eine klassische Geschichte erzählt wird, sondern vielmehr persönliche Erfahrungen und Gedanken geteilt werden, die einen direkt mitnehmen.

Als Sachbuch ...

Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass hier weniger eine klassische Geschichte erzählt wird, sondern vielmehr persönliche Erfahrungen und Gedanken geteilt werden, die einen direkt mitnehmen.

Als Sachbuch rund um das Erwachsenwerden, Freundschaften und Lebenswege hat mich das Buch vor allem durch seine ehrliche und nahbare Erzählweise überzeugt. Durch die zwei Perspektiven bekommt man unterschiedliche Blickwinkel, was das Lesen abwechslungsreich macht.

Besonders spannend fand ich die Auseinandersetzung mit Erwartungen an Frauen und dem Druck, der damit einhergeht. Auch die Frage, wie sich Träume im Laufe der Zeit verändern, wird sehr greifbar dargestellt.

Die Autorinnen schaffen es, ihre Gedanken so zu vermitteln, dass man sich selbst darin wiederfindet. Freundschaft wird dabei als etwas Beständiges gezeigt, das Halt gibt und sich gleichzeitig weiterentwickelt.

Ein ehrliches, gut lesbares Buch, das ich gern weiterempfehle – und bei dem ich mir gut vorstellen kann, die Geschichte in einem weiteren Band weiterzuverfolgen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Vielversprechender Start, enttäuschendes Ende


Tainted Love
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Die Geschichte beginnt spannend und zieht einen schnell in die 80er-Jahre-Atmosphäre mit Musik-Referenzen und Rückblicken in die analoge Fotografie. Die ersten Kapitel lassen sich flüssig lesen, und man ...

Die Geschichte beginnt spannend und zieht einen schnell in die 80er-Jahre-Atmosphäre mit Musik-Referenzen und Rückblicken in die analoge Fotografie. Die ersten Kapitel lassen sich flüssig lesen, und man kommt gut in die Handlung hinein.

Im weiteren Verlauf verliert die Handlung jedoch deutlich an Tempo. Viele Szenen wirken ruhig und ereignisarm, die Figuren bleiben recht oberflächlich, und der Spannungsbogen ist kaum vorhanden. Einige Entwicklungen wirken wenig nachvollziehbar und überraschen kaum.

Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zugänglich, was das Lesen angenehm macht, aber in Verbindung mit der ruhigen Handlung konnte mich das Buch insgesamt nicht fesseln. Einige interessante Ansätze, wie Geheimnisse der Vorgeschichte, bleiben eher im Hintergrund und hätten intensiver ausgearbeitet werden können.

Insgesamt hatte das Buch einige charmante Momente und eine nette Grundidee, konnte mich aber in puncto Spannung, Figurenzeichnung und Tiefe nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Neuanfang im Norden

Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick
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Ein sehr einladendes Cover, das sofort Lust auf eine Geschichte zwischen Meer, Weite und einem Hauch von Luxus macht. Der Umbruch der Familie – weg vom gewohnten Leben hin zu einem einfacheren Alltag im ...

Ein sehr einladendes Cover, das sofort Lust auf eine Geschichte zwischen Meer, Weite und einem Hauch von Luxus macht. Der Umbruch der Familie – weg vom gewohnten Leben hin zu einem einfacheren Alltag im Norden – bildet den emotionalen Kern der Handlung.

Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Figuren. Gerade die Entwicklung innerhalb der Familie und das Entdecken neuer Stärken haben mir gut gefallen.

Der Kontrast zwischen den Lebenswelten wird anschaulich dargestellt und macht die Geschichte besonders interessant. Gleichzeitig bleibt alles gut lesbar und kurzweilig.
Insgesamt eine schöne Familiengeschichte mit klaren Themen, die mich gut unterhalten hat, auch wenn sie für mich kein Highlight war.

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