Kriminalroman. Auftakt einer neuen Reihe für Fans von Liz Moore und Martin Walker
Sommer 1986 im nordhessischen Zonenrandgebiet. Die Luft flirrt vor Hitze, der Wald stirbt leise. Die Region ist ein verwunschenes Idyll, in dem Dörfer Märchennamen tragen und die Grenze zur DDR das Ende der Welt markiert. Hier leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin. Sie sind Suchende, die sich in einer schrecklichen Nacht, in der ein kleines Mädchen verschwand, kennen- und lieben lernten.
Jetzt bringt die Sonne, die seit Wochen auf die Wälder niederbrennt, in einem See einen luxuriösen Wagen ans Licht. Wer hat ihn versenkt? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Martin und Christine suchen Antworten - und stoßen auf dunkle Zeichen von Liebe und Mord.
Irgendwo im Nirgendwo mitten in den Achtzigern, leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin.
Nachdem ein ...
Irgendwo im Nirgendwo mitten in den Achtzigern, leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin.
Nachdem ein altes Autowrack aus einem See geborgen wird, erwacht in beiden der Detektiv.
Eine Geschichte mit dem Flair der 80er Jahre. Egal ob Musik, Sprüche oder einfach das was damals up to date war. Es ist eine kleine sentimentale Zeitreise mit Krimiflair. Der heiße Sommer, die dörfliche Idylle (die auch mal trügt) und die Geheimnisse die hinter den Fassaden und der Vergangenheit lauern, machen das Buch so spannend und fesselnd. Mir hat es richtig gut gefallen.
Christiane und Martin sind authentische Figuren, denen ich gerne gefolgt bin. Ich bin gespannt auf weitere Fälle und ihre gemeinsame Zukunft.
Mich sprach von Anfang an das Cover an und der Klappentext las sich so gut dass ich direkt neugierig wurde.
D r Einstieg in das auch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig ...
Mich sprach von Anfang an das Cover an und der Klappentext las sich so gut dass ich direkt neugierig wurde.
D r Einstieg in das auch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen.
Dank des tollen schreibstils bin ich direkt in der Zeit zuruckgereist und habe mich ständig in der Zeit wieder gefunden.
Die Geschichte an sich läuft gemütlich dahin was ich persönlich aber gut fand denn das ist kein rasantes und hektisches Buch sondern eher eins das man gemütlich lesen kann
Mir persönlich hat es sehr gut gefallen und ich bin gespannt was da noch kommen wird
Von mir persönlich gibt es daher auch eine persönliche Leseempfehlung!
80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang ...
80er Vibes, die man fühlen kann – ein Krimi zum Eintauchen
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen – der Schreibstil ist so angenehm und flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Von Anfang an fühlt man sich direkt in den Sommer der 80er zurückversetzt. Diese Atmosphäre hat der Autor einfach unglaublich gut eingefangen – man merkt richtig, wie viel Liebe zum Detail hier drinsteckt.
Die Geschichte spielt im Jahr 1986 und lebt vor allem von genau diesem besonderen Setting. Der Mix aus Hitze, ländlicher Umgebung und dieser unterschwelligen Spannung funktioniert richtig gut. Für mich war das ganz klar das Highlight des Buches.
Martin und Christine fand ich beide sehr sympathisch und authentisch. Besonders ihre Dynamik hat mir gefallen – sie wirken einfach echt und nicht überzogen. Auch das „Drumherum“, also die kleinen Alltagsmomente und Nebenfiguren, haben für mich total zur Stimmung beigetragen, auch wenn das für manche vielleicht etwas ruhiger oder weniger spannend wirken könnte.
Man sollte hier allerdings keinen actiongeladenen Thriller erwarten. Es ist ein klassischer Kriminalroman mit eher ruhiger Entwicklung. Der Krimianteil ist definitiv vorhanden und auch gut gemacht, aber nicht das, was im Vordergrund steht. Für mich war das aber überhaupt kein Problem.
Auch wenn das Buch jetzt keinen riesigen Wow-Effekt hinterlassen hat, ist es trotzdem absolut lesenswert. Gerade wegen der besonderen Atmosphäre und dem authentischen 80er-Feeling.
Fazit:
Ein tolles, schnell zu lesendes Buch mit starkem Setting und sympathischen Charakteren. Perfekt für alle, die es etwas ruhiger mögen und sich gerne in eine andere Zeit versetzen lassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Bände!
Inhalt: Bad Sooden-Allendorf, nahe der innerdeutschen Grenze, 1986. Die Sonne knallt, die Luft flirrt. Durch die Hitze ist ein luxuriöser Wagen ans Tageslicht gekommen, der zuvor gut versteckt am Boden ...
Inhalt: Bad Sooden-Allendorf, nahe der innerdeutschen Grenze, 1986. Die Sonne knallt, die Luft flirrt. Durch die Hitze ist ein luxuriöser Wagen ans Tageslicht gekommen, der zuvor gut versteckt am Boden eines Sees schlummerte. Doch warum ist er versenkt worden? Was ist mit dem Fahrer geschehen? Fragen, die die Journalistin Christine Lehmann gerne beantworten würde. Gemeinsam begibt sie sich mit ihrem Partner, dem Bibliothekar Martin Ritter, auf Spurensuche - und stößt auf ein wohlgehütetes Geheimnis…
Persönliche Meinung: “Tainted Love” ist ein Kriminalroman von Vincent Tal. Es handelt sich um den Auftakt einer Krimireihe um die beiden Ermittlerfiguren Martin und Christine, aus deren personalen Perspektiven die Handlung wechselweise erzählt wird. Der Krimi wird in einem eher unaufgeregten Ton erzählt, der aber unheimlich atmosphärisch ist: Man spürt die sengende, pulsierende Hitze, die die Figuren umgibt, geradezu; die 80er Jahre mit ihrer typischen Musik sowie den gesellschaftspolitischen Themen (deutsche Teilung, Atomenergie) werden lebendig. Zudem finden sich stellenweise sehr stark beschriebene brenzlige Situationen für die Figuren, deren Bedrohlichkeit plastisch wirkt. Die Handlung selbst setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen: dem eigentlichen Fall um das luxuriöse Auto und dem Privatleben von Martin und Christine. In beiden Schwerpunkten tauchen immer mal wieder kleine - ich nenne sie mal - “Fällchen” auf, die für Spannung sorgen. So haben sich die beiden Protagonisten bspw. durch das - immer noch ungeklärte - Verschwinden eines Kindes aus dem Freundeskreis kennengelernt; Martin ist seinem Vater nie wirklich begegnet, sodass er nebenbei nach dessen Verbleib forscht. Durch die “Fällchen” ist in der Handlung immer etwas los, sodass “Tainted Love” von vorne bis hinten spannend bleibt. Die Auflösung der Handlung ist gelungen und überraschend - insbesondere da sie mehr Antworten gibt, als man vielleicht vermuten würde. Mehr will ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Insgesamt ist “Tainted Love” ein atmosphärischer, stark erzählter sowie fesselnder Auftakt einer Krimi-Reihe, die man unbedingt im Blick behalten sollte.
Der Kriminalroman TAINTED LOVE von Vincent Tal handelt von dem Paar Christine und Martin, die sich in den 80er Jahren kennenlernen – an einem Tag, an dem ein kleines Mädchen spurlos verschwunden ist.
Einige ...
Der Kriminalroman TAINTED LOVE von Vincent Tal handelt von dem Paar Christine und Martin, die sich in den 80er Jahren kennenlernen – an einem Tag, an dem ein kleines Mädchen spurlos verschwunden ist.
Einige Jahre später wird ein Auto gefunden, das in einem See in der Nähe des Wohnortes von Martin versenkt war. Hat dieses Auto etwas mit dem verschwundenen Mädchen zu tun? Die Anzeichen verdichten sich und die Journalistin Christine und ihr Freund Martin, der als Bibliothekar arbeitet, kommen des Rätsels Lösung immer näher.
Ich habe diesen Kriminalroman sehr gerne gelesen, weil er einfach wunderbar das Gefühl der 80er Jahre eingefangen hat und man sich direkt in diese Zeit zurückversetzt fühlte. Darüber hinaus war der Roman so angenehm leicht geschrieben und entschleunigend, ohne langatmig zu sein, dass man sich richtig dabei entspannen konnte. Ich freue mich sehr auf den Folgeband!