Profilbild von Areti

Areti

Lesejury Star
offline

Areti ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Areti über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Ein grandioser Auftakt der Flammengeküsst-Reihe

Fourth Wing – Flammengeküsst
0

Inhalt:
Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.

Violets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War College zu werden, zerplatzt jäh, da sie als Tochter ...

Inhalt:
Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.

Violets Traum, Schriftgelehrte am renommierten Basgiath War College zu werden, zerplatzt jäh, da sie als Tochter der Generalin am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilnehmen muss. Das erste Jahr wird nicht einmal die Hälfte aller Bewerber überleben, denn Drachen binden keine schwachen Menschen, sie fackeln sie nieder. Die meisten Kadetten wollen Violet allein aufgrund ihrer Herkunft niederstrecken – besonders Xaden, der mächtigste und skrupelloseste unter den Geschwaderführern. Und ohne Frage auch der attraktivste. Ausgerechnet ihm wird Violet unterstellt. Sie wird jeden Vorteil nutzen müssen, wenn sie überleben will. Denn am Basgiath War College haben alle eine Agenda und es gibt nur zwei Wege hinaus: den Abschluss machen oder sterben.

Meine Meinung:
"Fourth Wing – Flammengeküsst" ist der erste Band der Flammengeküsst-Reihe von Rebecca Yarros und ein grandioser Auftakt der Fantasy-Reihe. Für mich war das Buch das bisherige Highlight in der ersten Jahreshälfte.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Das Hardcover hat ein Lesebändchen, der Verlags-Farbschnitt ist richtig toll und der Farbschnitt der Exklusivausgabe ist noch einmal anders und ganz besonders schön. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und wirkt sehr schön und edel.

Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitgerissen und gefesselt. Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil ist besonders flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass man gar nicht merkt, wie man in dem Buch voranschreitet.

Violet ist eine sehr sympathische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen und mit der man als Leser besonders gut mitfühlen und mitfiebern kann. All ihre Handlungen und Entscheidungen sind schlüssig und nachvollziehbar. Ich habe so sehr mit ihr mitgefühlt, dass sie für mich richtig lebendig wurde.

Die Autorin schafft es, diese Fantasy-Welt mit den Drachen und den verschiedenen Quadranten mit ihren Worten vor den Augen des Lesers aufleben zu lassen. Man fühlt sich, als würde man sich einen Film anschauen, als wäre man mittendrin und völlig mit dabei. Alles ist sehr anschaulich und besonders bildhaft.

Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die Auswahl an Figuren. Ob Xaden, Dain, Violet, Ridoc, Liam, Imogen oder viele weitere – alle sind sehr unterschiedlich, haben ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen, mit denen sie das Buch ausfüllen, und sorgen dafür, dass die Geschehnisse besonders vielschichtig und spannend werden.
Es ist sehr aufregend mitzuerleben, wie sich die einzelnen Figuren weiterentwickeln. Vor allem bei Violet ist es besonders spannend. Denn mit ihr kann man versuchen, hinter die Fassaden all ihrer Mitstreiter zu blicken, um herauszufinden, wem sie trauen kann und wem nicht.
Manche Entwicklungen sind hierbei genau, wie ich es mir erhofft habe, anderes kam dabei sehr überraschend. Die Spannung bleibt daher nicht aus.

Auch die Drachen in diesem Buch sind sehr bildhaft beschrieben. Es ist unglaublich faszinierend zu erleben, wie die Reiter zu ihnen Bindungen aufbauen oder es ihnen nicht gelingt. Niemand ist hier sicher und überall, auch unabhängig von den Drachen, lauern Gefahren.

Das Ende des Buches hält einen riesigen Cliffhanger bereit, der mich sehr überrascht hat. Ich bin nun unglaublich gespannt auf den nächsten Band der Reihe und muss unbedingt zeitnah weiterlesen.

Fazit:
Für mich war "Fourth Wing" ein absolutes Lesehighlight, das sehr viel Spannung, Abwechslung und unfassbar bildhafte Beschreibungen bereithält, die einen von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch fesseln. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen und kann es kaum erwarten, den zweiten Band der Reihe endlich zu lesen. Es ist ein definitiv lesenswerter Reihenauftakt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2025

Das Schönste am Buch ist das Cover – der Rest konnte mich leider nicht überzeugen

Blood of Hercules
0

Inhalt:
Die Welt ist gefährlich und voller Ungeheuer, aber Alexis ist keine Heldin. Sie versucht einfach nur zu überleben. Doch das Schicksal hat Größeres mit ihr vor. Als sich ihre wahre Abstammung offenbart, ...

Inhalt:
Die Welt ist gefährlich und voller Ungeheuer, aber Alexis ist keine Heldin. Sie versucht einfach nur zu überleben. Doch das Schicksal hat Größeres mit ihr vor. Als sich ihre wahre Abstammung offenbart, muss sie sich in der spartanischen Kriegsakademie mitten in den Dolomiten ausbilden lassen und sich dem Privileg der Unsterblichkeit als würdig erweisen. Um das tödliche Training, mordlustige Mitschüler und den Kampf gegen blutrünstige Bestien zu überstehen, muss Alexis selbst über Leichen gehen und ihre Menschlichkeit aufs Spiel setzen.

Die heißen Gladiatoren Achilles und Patro formen Alexis zu einer gefährlichen Kriegerin. Ihre nicht weniger attraktiven Professoren Augustus und Kharon, die düsteren Erben der Unterwelt, verfolgen eifersüchtig jeden ihrer Schritte … und Gedanken.

Wenn Alexis ehrlich ist, möchte sie dieser Jagd vielleicht auch gar nicht entkommen. Götter und Monster haben es auf Alexis abgesehen – und nicht immer weiß Alexis, mit was sie es zu tun hat.

Meine Meinung:
"Blood of Hercules: Berühre sie und stirb" von Jasmine Mas ist der Auftakt einer Dark-Romantasy-Reihe. Mich konnte dieses Buch leider absolut nicht überzeugen.
Bei dem Klappentext habe ich mir viel erhofft, denn ich bin ein großer Fan von griechischer Mythologie. Eine eher ungewöhnliche Protagonistin, die keine typische Heldin ist, sich in der Männerwelt durchsetzen kann, dazu ein bisschen Dark-Romantasy – das klingt an sich eigentlich sehr gut und vielversprechend. Nur leider wurden meine Erwartungen keineswegs erfüllt.

Das Schönste am Buch ist die Aufmachung. Das Cover ist ein Traum, der Schutzumschlag sieht sehr edel aus, der Farbschnitt ist echt schön und auch das Innenlayout ist toll. Inhaltlich konnte mich das Buch dagegen leider nicht mitreißen.

Während im Klappentext steht, dass Alexis einfach nur versucht zu überleben, ist das Buch eher von ihrer großen Todessehnsucht geprägt. Immer wieder muss man lesen, wie sie sich vorstellt oder erhofft, ihr Leben möge bald ein Ende nehmen.

Die griechische Mythologie ist auch ganz anders, als man sie kennt. Achilles ist nicht der typische Held, wie man ihn aus der klassischen Mythologie kennt. An sich wäre das nicht schlimm, aber sehr viele klassische Verbindungen sind einfach auf den Kopf gestellt und nur das Grundgerüst ist noch gleich. Wer ein Fan der typischen griechischen Mythologie ist, wird hier echt Probleme haben und verwirrt sein.

Die Protagonistin Alexis macht im ganzen Buch so gut wie keine oder zumindest keine großartige Entwicklung durch. Obwohl man alles aus ihrer Perspektive miterlebt, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl alles zu durchschauen, während sie nur naiv und leider etwas dumm (obwohl sie ja so schlau ist) einfach nichts um sich herum so richtig wahrnimmt oder durchschaut.

Die vier Männer (ihre Professoren und Mentoren), die als so attraktiv und heiß angepriesen werden, sind einfach nur toxisch, anstrengend und extrem besitzergreifend.

Die Handlung geht kaum voran. Es ist sehr eintönig und es gibt kaum Entwicklungen. Ganz kurz gibt es zwei Abschnitte, in denen etwas Spannung aufgebaut wird und die mich ein wenig mitgerissen haben. Insgesamt bleibt es jedoch eher langweilig.

Alexis' Herkunft war mir schon fast von Anfang an klar, nur in dem Buch schien so gut wie keiner sich dessen bewusst zu sein, erst recht sie nicht, obwohl sie zumindest von ihren Professoren immer wieder darauf gestoßen wird.
Am Ende des Buches wird ihre wahre Identität offenbart. Für einige mag dies überraschend gekommen sein, ich persönlich habe jedoch schon im ersten Viertel des Buches eine Verbindung in diese Richtung gezogen, sodass auch das keine große Überraschung mehr für mich war.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Irgendwie wirkt es stellenweise recht plump und abgehackt. Einige grammatikalische Fehler sind mir auch aufgefallen.

Aus den genannten Gründen konnte mich das Buch daher leider nicht überzeugen und ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt den nächsten Band lesen werde. Vermutlich eher nicht.

Fazit:
Mich konnte dieses Buch weder durch die Handlung noch durch die Protagonistin überzeugen.
Wer eher die klassische griechische Mythologie mag, der wird es mit diesem Buch auch eher schwer haben.
Wem das nicht so wichtig ist und wer auch keine großartigen Entwicklungen bei der Handlung oder den Figuren erwartet, der kann hier vielleicht noch etwas Lesevergnügen finden.
Ansonsten kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2025

Eine gelungene Fortsetzung der Gardasee-Krimireihe

Salute - Die letzte Fahrt
0

Inhalt:
Der zweite Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein

»Manche Schuld lässt sich nicht mit Geld begleichen!«

Als der ehemalige Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler ...

Inhalt:
Der zweite Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein

»Manche Schuld lässt sich nicht mit Geld begleichen!«

Als der ehemalige Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler frühmorgens an der Uferpromenade entlangspaziert, wird er auf einen Hundebesitzer aufmerksam, der in voller Montur ins Wasser springt. Grund dafür ist ein Körper, der leblos im See treibt. Doch für den Bootsbauer Vincenzo Morelli kommt jede Hilfe zu spät. Der charismatische Commissario Lanza aus Bardolino ist sich sicher, dass es kein Unfall war.

Da Morelli eine größere Menge Geld bei sich trug, ist die Verwunderung groß. Denn erste Ermittlungen ergeben, dass er hoch verschuldet war. Hat jemand dafür gesorgt, dass er seine Schulden nicht begleichen konnte?

Meine Meinung:
"Salute - Die letzte Fahrt" von Friedrich Kalpenstein ist eine spannende und humorvolle Fortsetzung der Gardasee-Krimireihe.
Ich habe bisher fast jedes Buch des Autors gelesen und war sehr gespannt, ob mich auch die Fortsetzung der neuen Reihe genauso überzeugen kann wie der erste Band. Dieses Buch fand ich auch sehr gut, aber Band 1 hat mir noch einen Funken besser gefallen. Da ich aber nur ganze Sterne verteile, komme ich auch hier wieder auf die volle Punktzahl.

Der Schreibstil ist, wie man es von Kalpenstein gewohnt ist, sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.

Das Buch spielt hauptsächlich in Bardolino am Gardasee. Mir hat dieser Schauplatz sehr gut gefallen. Alles ist so wundervoll beschrieben und strahlt einen herrlichen Charme aus, dass man sich direkt ins schöne Bella Italia versetzt fühlt und Fernweh bekommt. Das Café von Paul Zeitler, der von den Italienern Paolo genannt wird, ein italienisches Restaurant, eine Boutique und ein Bäcker, der die tollsten Köstlichkeiten vorbeibringt, sorgen dafür, dass man ganz schnell nach Italien reisen möchte. Ich konnte mir alles ganz genau vorstellen. Während dieser besondere Flair im ersten Band eine besonders große Rolle einnimmt und auch die Personen um Zeitler herum eine große Rolle spielen, hatte ich diesmal das Gefühl, dass es etwas kürzer kommt. Und genau das hat mir leider etwas gefehlt.

Was mir dagegen besser gefallen hat als im ersten Band, war, dass man zwar wieder viel Zeit an Zeitlers Seite verbringt und das meiste mit ihm miterlebt, aber diesmal auch Lorenzo Lanza und seine Ermittlungen noch mehr in den Vordergrund rücken. Es ist ausgewogener als im Reihenauftakt und bekommt im Finale nochmal ein tolles Highlight.

Es gibt noch weitere Figuren wie die Journalistin Antonia Romana, den Restaurantbesitzer Alessandro Burati, die Boutique-Inhaberin Lisa mit ihrer Hündin Principessa sowie den Konditormeister Manuel Leone, die immer wieder auftauchen und bei denen ich gespannt bin, wie es sich mit ihnen weiterentwickelt.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
Ab dem ersten Auftauchen einer bestimmten Person, hatte ich einen bestimmten Verdacht und mein Fokus blieb die ganze Zeit darauf. Mein Gespür war sehr gut, denn ich lag in vielerlei Hinsicht goldrichtig. Dennoch blieb es bis zum Ende spannend, da die Auflösung und vor allem die genauen Zusammenhänge erst am Ende aufgedeckt wurden und mich dort noch einiges überraschen konnte. Ich habe zwar die richtige Person verdächtigt, dachte allerdings, dass das Motiv ein anderes sei.
Zudem gab es zwischendrin noch mehrere Personen, die näher in den Verdächtigenkreis gerückt sind und die mich auf eine andere Fährte hätten locken können. Aber ich bin bei meinen Verdächtigungen eisern geblieben.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Besonders von Zeitler, den Leuten um ihn herum und in diesem Band auch von Lanza bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sich Paul ganz genau vorstellen und er ist sehr sympathisch. Auch Lanza ist mir in dieser Fortsetzung immer sympathischer geworden und ich konnte mir ein besseres Bild von ihm machen.
Ich bin vor allem auch gespannt, was noch für weitere Fälle auf die beiden warten werden.
Sehr gespannt bin ich auch auf die Weiterentwicklung all der Personen an diesem schönen Ort in Italien.

Fazit:
Für mich war dieser Gardasee-Krimi eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Italien-Flair. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen. Aber Achtung: Fernweh ist vorprogrammiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Vom Anfang bis zum Ende spannend und mitreißend

Reserve
0

Inhalt:
Für Harry ist der Moment gekommen, endlich seine Geschichte zu erzählen
Es war eines der berührendsten Bilder des 20. Jahrhunderts: Zwei Jungen, zwei Prinzen, die hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen, ...

Inhalt:
Für Harry ist der Moment gekommen, endlich seine Geschichte zu erzählen
Es war eines der berührendsten Bilder des 20. Jahrhunderts: Zwei Jungen, zwei Prinzen, die hinter dem Sarg ihrer Mutter gehen, während die Welt voller Trauer und Entsetzen zusieht. Beim Begräbnis von Prinzessin Diana fragten sich Milliarden von Menschen, was die Prinzen in diesem Moment dachten und fühlten – und welchen Verlauf ihr Leben von diesem Augenblick an wohl nehmen würde.
Für Harry ist jetzt der Moment gekommen, endlich seine Geschichte zu erzählen.
In seiner unverstellten, unerschrockenen Offenheit ist »Reserve« ein einzigartiges Hörbuch voller Einblicke, Eingeständnisse, Selbstreflexion und der hart erkämpften Überzeugung, dass die Liebe die Trauer für immer besiegen kann.

Ungekürzte Lesung mit Steffen Groth

Meine Meinung:
Mir hat das Hörbuch "Reserve" von Prinz Harry sehr gut gefallen. Ich habe lange gezögert, ob ich mir das Hörbuch kaufen soll, aber als ich es dann hatte, habe ich es sehr schnell durchgehört.

Der Sprecher Steffen Groth ist grandios. Er liest die Biografie wundervoll mit so guten Betonungen, dass es besonders spannungsvoll ist und man kann gar nicht mehr aufhören kann, weil man wissen möchte, was da noch alles kommt.

Man hat durch die Medien ja schon einiges über die englische Königsfamilie und vor allem über Prinz Harrys Mutter, Prinzessin Diana, mitbekommen, selbst wenn man sich gar nicht intensiv damit auseinandergesetzt hat. Dieser Einblick über die Presse oder "Freunde" der Familie ist natürlich immer getrübt. Umso spannender war es, nun hinter die Fassade blicken zu können und das direkt von jemandem, der uns die innersten und tiefsten Einblicke bieten kann.

Prinz Harry erzählt uns seine Lebensgeschichte und das direkt von seiner Kindheit an. Wir erleben mit ihm, wie es für ihn war, als seine Mutter gestorben ist. Wie er seine Jugend durchlebt hat und wie sein Verhältnis zu seinem Bruder William war. Er gibt uns gute Einblicke in seine Zeit beim Militär, in seine ersten Liebesbeziehungen und wie er schließlich seine Frau Meghan Markle kennengelernt hat.
Dabei ist er schonungslos ehrlich, selbst wenn er sich selbst das ein oder andere Mal ins schlechte Licht rückt, und scheut sich auch nicht davor, offen über die Königsfamilie zu sprechen.

Ich denke, dass jedem klar ist, dass die Presse nicht immer die Wahrheit zeigt. Wie anders manches doch in Wirklichkeit zu sein scheint, sollte man Harry glauben können, ist wirklich erschreckend.

Das Hörbuch ist von der ersten bis zur letzten Minute unfassbar spannend, berührend und teilweise sehr schockierend. Man fühlt mit Prinz Harry mit, der nur die "Reserve" für die Thronfolge war, sollte seinem Bruder etwas zustoßen. Es war sicher nicht leicht, immer nur an zweiter Stelle zu stehen und ganz anders behandelt zu werden.

Am Ende kann man nur sagen: Gut, dass er aus dem Ganzen "ausgebrochen" ist und nun hoffentlich endlich zur Ruhe kommen und sein Leben so genießen kann, wie es ihm gefällt.

Fazit:
Ich kann dieses Hörbuch definitiv weiterempfehlen, da der Sprecher Steffen Groth diesen ohnehin sehr spannenden Inhalt noch spannender rüberbringt und es mich von Anfang bis zum Ende gepackt hat. Wenn man sich darauf einlässt und ohne Vorurteile daran geht, kann man hier viele neue Einblicke in das Leben eines Royals gewinnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2025

Gute Unterhaltung für zwischendurch

Gwendys Zauberfeder
0

Inhalt:
Das Böse kommt zurück nach Castle Rock

Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten ...

Inhalt:
Das Böse kommt zurück nach Castle Rock

Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause ... wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert.

Meine Meinung:
"Gwendys Zauberfeder" von Richard Chizmar ist der zweite Band der Gwendy-Reihe, die gemeinsam mit Stephen King entstanden ist. Nachdem der erste Band der Reihe mich sehr gepackt und mitgerissen hat, waren meine Erwartungen extrem hoch. Die Fortsetzung ist zwar gut, konnte allerdings nicht ganz mit dem Reihenauftakt mithalten.

Besonders gut gefällt mir wieder einmal das Cover. Im Hintergrund ist das braune Holz, das an den Wunschkasten erinnert. Zudem ist dann diesmal auch die Zauberfeder abgebildet, die den Titel des Buches darstellt.

Am Anfang ist es mir etwas schwer gefallen, in das Buch hineinzufinden. Der Schreibstil war nicht ganz so flüssig, wie ich es aus Band 1 gewohnt war. Aber als ich mich dann daran gewöhnt hatte, ging es gut voran und ich habe gut in die Geschichte hineingefunden. Allerdings habe ich sie nicht in einem Rutsch durchgelesen, wie es bei dem Reihenauftakt der Fall war.

Wir begleiten hier wieder Gwendy, die mittlerweile Politikerin ist, nachdem 25 Jahre vergangen sind. Wieder einmal hat der Wunschkasten zu ihr gefunden. Kann sie dem Drang widerstehen, gewisse Tasten zu drücken oder wird sie eine globale Katastrophe auslösen?
Nebenbei gibt es noch einen Vermisstenfall, der gelöst werden muss.
Und auch die Zauberfeder spielt eine Rolle, allerdings meines Erachtens nach eher eine untergeordnete, denn es geht doch größtenteils wieder um den Wunschkasten.

Es ist spannend mitzuverfolgen, ob und wie Gwendy ihrer Aufgabe gerecht werden kann.

Fazit:
Auch wenn mich die Fortsetzung der Gwendy-Reihe nicht ganz so mitgerissen hat wie der Vorgängerband, wurde ich dennoch gut unterhalten und bin vor allem gespannt auf den dritten Band, der von Stephen King verfasst wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere