Cover-Bild Gwendys letzte Aufgabe
Band 3 der Reihe "Gwendy-Reihe"
(7)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 09.05.2022
  • ISBN: 9783453426382
Stephen King, Richard Chizmar

Gwendys letzte Aufgabe

Roman
Sven-Eric Wehmeyer (Übersetzer)

Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2022

Lesenswerter Abschluss der Trilogie

0

Inhalt:
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission ...

Inhalt:
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Meinung:
Der dritte und abschließende Band des Autorenteams King und Chizmar über Gwendy und ihren Wunschkasten führt sie ins Weltall - und ich hatte etwas “Angst” vor diesem Setting. Einfach weil ich generell nicht so gerne darüber lesen mag. Dachte ich zumindest. Hier war das anders, vielleicht auch, weil Gwendys Mission nur dort wirklich Sinn ergab.

Gwendy ist für mich eine wahnsinnig starke Hauptprotagonistin, die sich trotz beginnender Demenz ihrer Aufgabe stellt und diese, ungeachtet ihrer (absolut nachvollziehen) Angst, meistert.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
In diesem Buch greifen die Autoren Themen wie die politische Situation in den USA, Klimaschutz, die aktuelle COVID-19 Problematik auf und außerdem wird sich hier und da auf frühere Stephen King Bücher bezogen - was mich als Fan sehr freute.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Fazit:
Lesenswerter Abschlussband der Trilogie, dessen Ende mich zu Tränen rührte.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2022

Ein gelungener Abschluss der Trilogie

0

Inhalt: 2026. Die US-Senatorin Gwendy Peterson befindet sich in einer Rakete, die zur neuen internationalen Raumstation MF-1 fliegt. Offiziell soll sie nur Daten über das Klima sammeln, doch zugleich hat ...

Inhalt: 2026. Die US-Senatorin Gwendy Peterson befindet sich in einer Rakete, die zur neuen internationalen Raumstation MF-1 fliegt. Offiziell soll sie nur Daten über das Klima sammeln, doch zugleich hat Gwendy noch eine weitere – geheime – Mission. Denn: Der Wunschkasten ist zurück – und diesmal wirkt er einen gewaltigen Sog aus, dem man sich kaum entziehen kann…

Persönliche Meinung: „Gwendys letzte Aufgabe“ ist der Abschlussband der „Gwendy“-Trilogie, die gemeinsam von Stephen King und Richard Chizmar konzipiert worden ist. Nachdem der zweite Band „Gwendys Zauberfeder“ von Chizmar allein geschrieben worden ist, ist King bei „Gwendys letzte Aufgabe“ (wie beim ersten Band „Gwendys Zauberkasten“) als Co-Autor mit an Bord. Trotz der Mehrautorenschaft wirkt der Schreibstil, der häufig mit trockenem Humor aufwartet und insgesamt eher unaufgeregt ist, wie aus einem Guss, sodass sich „Gwendys letzte Aufgabe“ flüssig lesen lässt. Generell kann man der Handlung auch ohne Kenntnis der Vorgänger folgen; seine volle Wirkung entfaltet der Roman aber erst, wenn man die Reihe chronologisch liest. Erzählt wird „Gwendys letzte Aufgabe“ von einem auktorialen Erzähler in zwei Handlungssträngen. Der Haupthandlungsstrang beschäftigt sich mit Gwendys Erlebnissen auf der Raumstation MF-1. Spannung entsteht hier besonders dadurch, dass Gwendy Anzeichen von Demenz zeigt und öfter unter Erinnerungslücken/Aussetzern leidet. Sie ist stellenweise unsicher, wem auf der Station sie trauen kann; weiß nicht genau, ob sie Dinge verlegt hat oder ob jemand in ihr Zimmer eingebrochen ist und diese entwendet hat. Der zweite Handlungsstrang schließt schlaglichtartig die zeitliche Lücke zwischen dem Ende von „Gwendys Zauberfeder“ und dem Beginn von „Gwendys letzte Aufgabe“. Hier erfährt man, wie es Gwendy in den letzten Jahren ergangen ist, warum sie zu der Raumstation reist und wie sie wieder in Besitz des Wunschkastens (dessen Herkunft auch geklärt wird) gekommen ist. In beiden Handlungssträngen finden sich sowohl Science-Fiction-Elemente als auch leichte Krimi-/Thriller-Anleihen (wie diese genau aussehen, werde ich nicht verraten 🙃). Daneben finden sich im Roman immer wieder Referenzen auf andere King-Bücher: So ist das ein oder andere Easter Egg versteckt und Figuren, die aus älteren Werken Kings stammen, haben Cameos. Zudem spiegelt „Gwendys letzte Aufgabe“ stark die innere Zerrissenheit der (amerikanischen) Gesellschaft wider. So werden gegenwärtige Themen wie der Umgang mit Corona, die Präsidentschaft Trumps, politische Schmutzkampagnen und der Wahlkampf zwischen Demokraten und Republikanern thematisiert. Die Figuren, die in „Gwendys letzte Aufgabe“ auftreten, sind daher verstärkt Träger bestimmter (gesellschaftlicher) Eigenschaften und Meinungen. Die Handlung von „Gwendys letzte Aufgabe“ ist stimmig, das Ende nicht ohne Tragik. Insgesamt ist „Gwendys letzte Aufgabe“ ein gelungener Abschluss der Trilogie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2022

Völlig losgelöst

0

Gwendys letzte Aufgabe steht an. Der Wunschkasten soll von der Erde verschwinden, damit nicht doch noch ein globales Unglück passieren kann. Als der Hüter des Wunschkastens bei ihr auftaucht, ist er krank ...

Gwendys letzte Aufgabe steht an. Der Wunschkasten soll von der Erde verschwinden, damit nicht doch noch ein globales Unglück passieren kann. Als der Hüter des Wunschkastens bei ihr auftaucht, ist er krank und bittet Gwendy um eine letzte Mission. Sie bereitet sich auf eine Weltraummission vor, bei der der Kasten für immer im All verschwinden soll. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

Der letzte Teil der Reihe hat mir richtig gut gefallen. Gwendy ist 64 Jahre alt und leidet an beginnender Demenz. Sie bereitet sich auf die Weltraummission vor und hat Pläne für den Wunschkasten. Der Aufenthalt in der Raumstation gestaltet sich dann auch als richtig spannend, weil noch ein Besatzungsmitglied den Wunschkasten in die Hände bekommen will.

Gut gefallen hat mir, dass es King wieder gelingt, seine anderen Bücher mit diesem zu verknüpfen. Der dunkle Turm lässt grüßen und die finsteren Gestalten, die das Chaos über die Welt bringen wollen, sind gruselig und wohlbekannt.

Am Ende ist das Buch richtig spannend. Der finale Kampf um den Wunschkasten hat mich wirklich gepackt und meinen Puls nach oben gejagt.

Ich bin froh, dass Gwendy mit ihrer letzten Aufgabe ihren Zweck erfüllt hat und der Kasten aus den Fängen gieriger anderer Leute gebracht wurde. Gutes Ende!

Veröffentlicht am 07.06.2022

Gleichstand

0

Seit ihrer Kindheit spielt der Wunschkasten eine große Rolle in Gwendys Leben. Immer wieder muss sie für Mr Farris auf ihn aufpassen, doch diesmal ist ihre Aufgabe unermesslich groß. Der Wunschkasten ist ...

Seit ihrer Kindheit spielt der Wunschkasten eine große Rolle in Gwendys Leben. Immer wieder muss sie für Mr Farris auf ihn aufpassen, doch diesmal ist ihre Aufgabe unermesslich groß. Der Wunschkasten ist zu mächtig geworden und hat eine immense Zerstörungswut. Doch nicht nur das – er hat auch mächtige Helfer gewonnen. Gwendy muss die Welt retten, doch der Preis dafür könnte hoch sein …

Ich gebe zu, der erste Band um Gwendy und den Wunschkasten hat mir am besten gefallen. Dieser letzte Band beinhaltet ein paar Punkte, die mich innerlich aufstöhnen ließen. Vermutlich werden sich viele Leser genau darüber freuen, für mich sind sie leider eher Grund zur Enttäuschung. Auch wenn das typisch für King ist und im Grunde auch die Erklärung für viele offene Fragen ist, hätte ich es mir einfach anders gewünscht. So oft sich King neu erfindet und neue Wege beschreitet, hier kehrt er an einen Punkt zurück, den ich nicht als seinen besten sehe. Doch wie gesagt, die Mehrheit der Fans wird das genau anders sehen.

Ansonsten gefällt mir sehr, wie Gwendy immer wieder Kraft und Mut findet, die ihr gestellten Aufgaben zu meistern. Ihre Entwicklung ist nicht selbstverständlich, aber großartig. Das Ende ist gleichzeitig überraschend, als auch vollkommen logisch und in sich stimmig. Im Grunde möchte ich sagen, dass man das am Anfang schon hätte wissen können oder gar müssen, wenn man wie ich alle Bücher Kings gelesen hat und seine Art, seinen Stil und seine Tricks kennt. Dennoch hat er mich völlig überrumpelt und mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch das ist typisch King, oder?

Das Setting ist hier sehr speziell. Die Querverweise (wovon eben ein paar der Grund meines „Unmutes“ sind) werden King-Fans mehr oder weniger stark auffallen. Ob Neulinge etwas damit anfangen können, bezweifle ich stark. Am Ende des Buches kam mir gar nicht die auffälligste Verbindung in den Sinn, sondern „Erhebung“. Das hat mich dann sogar wieder ein wenig mit der Geschichte versöhnt. Dass King und Chizmar hier auch ein bisschen die Pandemie verarbeiten, finde ich richtig und gut.

Trotz allem freue ich mich auf weitere Werke des Autors, der mich so viele Jahre schon mit seinen Büchern begleitet und mal mehr, mal weniger begeistert, der aber immer authentisch ist. Ich gebe vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2022

Guter Abschluss der Trilogie

0

Das dritte Mal taucht Farris in Gwendys Leben auf und sie soll natürlich wieder den Wunschkasten übernehmen. Doch diesmal ist alles anders, nicht nur, dass sie älter geworden ist, auch das der Wunschkasten ...

Das dritte Mal taucht Farris in Gwendys Leben auf und sie soll natürlich wieder den Wunschkasten übernehmen. Doch diesmal ist alles anders, nicht nur, dass sie älter geworden ist, auch das der Wunschkasten immer zerstörerischer wird. Und Gwendys Aufgabe besteht jetzt, ihn ein für alle Mal loszuwerden.

Das Cover ist wieder ähnlich wie die der beiden Bänder vorher. Es wirkt holzig, aber wenn man genau hinschaut, sieht man den Astronautenhelm und so kann man sich vorstellen, was Gwendys Aufgabe miteinschließt.
Denn sie soll mit dem Wunschkasten ins All fliegen und ihn dort für immer loswerden.
Mittlerweile ist sie Senatorin und da sie für Klimafragen verantwortlich ist, soll sie von der neugegründeten Raumstation das Wetter im Blick behalten. Das schwierige an ihrer Mission ist allerdings ihr Alter, denn manchmal weiß sie einige Dinge nicht mehr so genau.
Ich finde das haben die Autoren sehr gut beschrieben, wenn Gwendy wieder einen Namen ihrer Mitreisenden vergisst und sich deshalb total unsicher fühlt. Ich konnte das als Leserin sehr gut nachvollziehen und habe mit ihr gefühlt. Außerdem war da die Angst, was wäre wenn sie vergisst was sie mit dem Wunschkasten machen soll? Was wäre wenn er dann wieder mit ihr auf der Erde landet und dort seine zerstörerische Wirkung vollends zeigt?
Obwohl hier in der Geschichte meiner Meinung nach nicht so viel passiert, ist es interessant zu lesen gewesen, wie Gwendy es schafft als Senatorin ins All zu kommen. Denn man erfährt nicht nur die Geschichte aus der Gegenwart, sondern auch durch Rückblicke wie ihr Leben bis zum Zeitpunkt des Weltraumfluges verlaufen ist. Und es ist einiges passiert und wie es beim Wunschkasten so ist, natürlich nicht nur Gutes.
So im Rückblick auf den zweiten Teil, habe ich jetzt nicht so groß gemerkt das hier an diesem Band wieder Stephen King mitgeschrieben hat, oder halt eben am mittleren Teil nicht. ;)
Ich finde Richard Chizmar hat einen guten Job gemacht und den Stil von King gut aufgenommen und weiterverarbeitet.
Leider erfährt man auch im Abschlussband nicht so viel über die Hintergründe des Wunschkastens, obwohl man hier als King Kenner*in sich vieles Denken kann. Es ist mit Sicherheit also von Vorteil, wenn man einige King Bücher kennt (zum Beispiel der Dunkle Turm), aber auch ohne Vorwissen kann man die Trilogie lesen. Wobei es natürlich immer gut ist, wenn man sich im King’schen Universum auskennt, denn es gibt ja immer wieder Querverweise. ;)
Auf jeden Fall vermisst man hier in der Story auch die Horrorgestalten oder lebendig gewordenen Alpträume, die man aus manch einem anderen King Buch kennt. Aber genauso fehlt mir wie es auch schon im zweiten Teil war, das mysteriöse der Story, dass mich am ersten Band so gefesselt hatte. Auch wenn Gwendy mit und wegen dem Wunschkasten zur Raumstation reist, ist er weniger im Mittelpunkt und die böse Anziehung, die von ihm ausgeht, kommt auch im letzten Drittel erst richtig zur Geltung. Die Reihe ist nicht schlecht zu lesen, aber mir persönlich fehlte etwas Grusel. Dieser kommt meiner Meinung nach leider nur im ersten Teil so richtig raus.
Das Ende allerdings war gut gelungen und da ich Gwendy ins Herz geschlossen habe, war ich doch etwas traurig, dass ihre Aufgabe hier endet. Auch wenn es ein melancholisches Ende ist, liest man Hoffnung daraus. Und vor allem Hoffnung, dass es doch noch weitergehen kann und wird. Wir müssen nur wie Gwendy unser Bestes geben, auch wenn die Umstände nicht immer leicht sind.

Mein Fazit: Der dritte Band ist ein guter Abschluss der Trilogie und das Ende ist stimmig und passt zum Geschehen. Obwohl mir ab dem zweiten Band das im Hintergrund lauernde Böse des Wunschkastens etwas fehlt, habe ich trotz allem die beiden Nachfolgebände gerne gelesen. Stephen King und Richard Chizmar haben eine fantastische Geschichte erschaffen, die sich sehr gut in das King’sche Universum einfügt. Und auch für nicht Kenner dieser Welten ist das Buch durchaus lesenswert. Natürlich hat man immer etwas mehr Freude, wenn man bekannten Dinge, Wesen etc. begegnet. ;)
Doch ich würde diese Trilogie auf jeden Fall empfehlen, denn Gwendy ist ein toller Charakter, die einem beim lesen sehr viel Spaß macht. 

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere