Cover-Bild Gwendys letzte Aufgabe
Band 3 der Reihe "Gwendy-Reihe"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 09.05.2022
  • ISBN: 9783453426382
Stephen King, Richard Chizmar

Gwendys letzte Aufgabe

Roman
Sven-Eric Wehmeyer (Übersetzer)

Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein gelungener Abschluss der Trilogie

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Inhalt:
Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie ...

Inhalt:
Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.

Meine Meinung:
"Gwendys letzte Aufgabe" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, der einen mitnimmt und nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen.

Besonders gut gefällt mir das Cover, denn es passt perfekt zum Buch und zu der Handlung. Der braune Rahmen erinnert an das Holz des Wunschkastens. Der Astronautenhelm, der von den Sternen umgeben ist, ist direkt im Mittelpunkt und spiegelt so sehr gut den Inhalt und Gwendys letzte Aufgabe wider.

Der Schreibstil ist besonders flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, was mich sehr überrascht hat. Hier war es wieder wie im ersten Band, deutlich besser als im zweiten, bei dem ich erst ein wenig gebraucht habe, um ins Buch hineinzufinden.

Die Geschichte wird aus Sicht von Gwendy erzählt. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit, kennt ihre innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Das macht es einem besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Sie ist keine Protagonistin, die in allem von Anfang an perfekt ist, sondern hat ihre Ecken und Kanten, sodass man ihr besonders nah sein kann. Und in diesem Buch hat sie ein besonders schweres Los zu tragen, denn sie muss sich nicht nur um den Wunschkasten kümmern, sondern kämpft auch noch mit gesundheitlichen Problemen, die ihr diese letzte Aufgabe besonders schwer machen.

Man fragt sich die ganze Zeit, wie sie es schaffen soll, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, ob sie sich gegen ihre Widersacher wehren kann und ob ihre fortschreitenden gesundheitlichen Probleme dafür sorgen, dass sie es nicht schaffen wird.

Das Ende der Trilogie habe ich so nicht erwartet. Das hat mich ziemlich überrascht. Es war für die Geschichte sehr stimmig und auch passend für Gwendy als Figur.

Fazit:
"Gwendys letzte Aufgabe" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein mitreißendes und spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt und in die Welt des Wunschkastens eintauchen lässt. Es ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 20.07.2022

Lesenswerter Abschluss der Trilogie

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Inhalt:
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission ...

Inhalt:
Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.
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Meine Meinung:
Der dritte und abschließende Band des Autorenteams King und Chizmar über Gwendy und ihren Wunschkasten führt sie ins Weltall - und ich hatte etwas “Angst” vor diesem Setting. Einfach weil ich generell nicht so gerne darüber lesen mag. Dachte ich zumindest. Hier war das anders, vielleicht auch, weil Gwendys Mission nur dort wirklich Sinn ergab.

Gwendy ist für mich eine wahnsinnig starke Hauptprotagonistin, die sich trotz beginnender Demenz ihrer Aufgabe stellt und diese, ungeachtet ihrer (absolut nachvollziehen) Angst, meistert.
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In diesem Buch greifen die Autoren Themen wie die politische Situation in den USA, Klimaschutz, die aktuelle COVID-19 Problematik auf und außerdem wird sich hier und da auf frühere Stephen King Bücher bezogen - was mich als Fan sehr freute.
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Fazit:
Lesenswerter Abschlussband der Trilogie, dessen Ende mich zu Tränen rührte.
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Meine Bewertung:
4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.07.2022

Ein gelungener Abschluss der Trilogie

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Inhalt: 2026. Die US-Senatorin Gwendy Peterson befindet sich in einer Rakete, die zur neuen internationalen Raumstation MF-1 fliegt. Offiziell soll sie nur Daten über das Klima sammeln, doch zugleich hat ...

Inhalt: 2026. Die US-Senatorin Gwendy Peterson befindet sich in einer Rakete, die zur neuen internationalen Raumstation MF-1 fliegt. Offiziell soll sie nur Daten über das Klima sammeln, doch zugleich hat Gwendy noch eine weitere – geheime – Mission. Denn: Der Wunschkasten ist zurück – und diesmal wirkt er einen gewaltigen Sog aus, dem man sich kaum entziehen kann…

Persönliche Meinung: „Gwendys letzte Aufgabe“ ist der Abschlussband der „Gwendy“-Trilogie, die gemeinsam von Stephen King und Richard Chizmar konzipiert worden ist. Nachdem der zweite Band „Gwendys Zauberfeder“ von Chizmar allein geschrieben worden ist, ist King bei „Gwendys letzte Aufgabe“ (wie beim ersten Band „Gwendys Zauberkasten“) als Co-Autor mit an Bord. Trotz der Mehrautorenschaft wirkt der Schreibstil, der häufig mit trockenem Humor aufwartet und insgesamt eher unaufgeregt ist, wie aus einem Guss, sodass sich „Gwendys letzte Aufgabe“ flüssig lesen lässt. Generell kann man der Handlung auch ohne Kenntnis der Vorgänger folgen; seine volle Wirkung entfaltet der Roman aber erst, wenn man die Reihe chronologisch liest. Erzählt wird „Gwendys letzte Aufgabe“ von einem auktorialen Erzähler in zwei Handlungssträngen. Der Haupthandlungsstrang beschäftigt sich mit Gwendys Erlebnissen auf der Raumstation MF-1. Spannung entsteht hier besonders dadurch, dass Gwendy Anzeichen von Demenz zeigt und öfter unter Erinnerungslücken/Aussetzern leidet. Sie ist stellenweise unsicher, wem auf der Station sie trauen kann; weiß nicht genau, ob sie Dinge verlegt hat oder ob jemand in ihr Zimmer eingebrochen ist und diese entwendet hat. Der zweite Handlungsstrang schließt schlaglichtartig die zeitliche Lücke zwischen dem Ende von „Gwendys Zauberfeder“ und dem Beginn von „Gwendys letzte Aufgabe“. Hier erfährt man, wie es Gwendy in den letzten Jahren ergangen ist, warum sie zu der Raumstation reist und wie sie wieder in Besitz des Wunschkastens (dessen Herkunft auch geklärt wird) gekommen ist. In beiden Handlungssträngen finden sich sowohl Science-Fiction-Elemente als auch leichte Krimi-/Thriller-Anleihen (wie diese genau aussehen, werde ich nicht verraten 🙃). Daneben finden sich im Roman immer wieder Referenzen auf andere King-Bücher: So ist das ein oder andere Easter Egg versteckt und Figuren, die aus älteren Werken Kings stammen, haben Cameos. Zudem spiegelt „Gwendys letzte Aufgabe“ stark die innere Zerrissenheit der (amerikanischen) Gesellschaft wider. So werden gegenwärtige Themen wie der Umgang mit Corona, die Präsidentschaft Trumps, politische Schmutzkampagnen und der Wahlkampf zwischen Demokraten und Republikanern thematisiert. Die Figuren, die in „Gwendys letzte Aufgabe“ auftreten, sind daher verstärkt Träger bestimmter (gesellschaftlicher) Eigenschaften und Meinungen. Die Handlung von „Gwendys letzte Aufgabe“ ist stimmig, das Ende nicht ohne Tragik. Insgesamt ist „Gwendys letzte Aufgabe“ ein gelungener Abschluss der Trilogie.

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Veröffentlicht am 09.07.2022

Völlig losgelöst

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Gwendys letzte Aufgabe steht an. Der Wunschkasten soll von der Erde verschwinden, damit nicht doch noch ein globales Unglück passieren kann. Als der Hüter des Wunschkastens bei ihr auftaucht, ist er krank ...

Gwendys letzte Aufgabe steht an. Der Wunschkasten soll von der Erde verschwinden, damit nicht doch noch ein globales Unglück passieren kann. Als der Hüter des Wunschkastens bei ihr auftaucht, ist er krank und bittet Gwendy um eine letzte Mission. Sie bereitet sich auf eine Weltraummission vor, bei der der Kasten für immer im All verschwinden soll. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.

Der letzte Teil der Reihe hat mir richtig gut gefallen. Gwendy ist 64 Jahre alt und leidet an beginnender Demenz. Sie bereitet sich auf die Weltraummission vor und hat Pläne für den Wunschkasten. Der Aufenthalt in der Raumstation gestaltet sich dann auch als richtig spannend, weil noch ein Besatzungsmitglied den Wunschkasten in die Hände bekommen will.

Gut gefallen hat mir, dass es King wieder gelingt, seine anderen Bücher mit diesem zu verknüpfen. Der dunkle Turm lässt grüßen und die finsteren Gestalten, die das Chaos über die Welt bringen wollen, sind gruselig und wohlbekannt.

Am Ende ist das Buch richtig spannend. Der finale Kampf um den Wunschkasten hat mich wirklich gepackt und meinen Puls nach oben gejagt.

Ich bin froh, dass Gwendy mit ihrer letzten Aufgabe ihren Zweck erfüllt hat und der Kasten aus den Fängen gieriger anderer Leute gebracht wurde. Gutes Ende!

Veröffentlicht am 07.06.2022

Gleichstand

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Seit ihrer Kindheit spielt der Wunschkasten eine große Rolle in Gwendys Leben. Immer wieder muss sie für Mr Farris auf ihn aufpassen, doch diesmal ist ihre Aufgabe unermesslich groß. Der Wunschkasten ist ...

Seit ihrer Kindheit spielt der Wunschkasten eine große Rolle in Gwendys Leben. Immer wieder muss sie für Mr Farris auf ihn aufpassen, doch diesmal ist ihre Aufgabe unermesslich groß. Der Wunschkasten ist zu mächtig geworden und hat eine immense Zerstörungswut. Doch nicht nur das – er hat auch mächtige Helfer gewonnen. Gwendy muss die Welt retten, doch der Preis dafür könnte hoch sein …

Ich gebe zu, der erste Band um Gwendy und den Wunschkasten hat mir am besten gefallen. Dieser letzte Band beinhaltet ein paar Punkte, die mich innerlich aufstöhnen ließen. Vermutlich werden sich viele Leser genau darüber freuen, für mich sind sie leider eher Grund zur Enttäuschung. Auch wenn das typisch für King ist und im Grunde auch die Erklärung für viele offene Fragen ist, hätte ich es mir einfach anders gewünscht. So oft sich King neu erfindet und neue Wege beschreitet, hier kehrt er an einen Punkt zurück, den ich nicht als seinen besten sehe. Doch wie gesagt, die Mehrheit der Fans wird das genau anders sehen.

Ansonsten gefällt mir sehr, wie Gwendy immer wieder Kraft und Mut findet, die ihr gestellten Aufgaben zu meistern. Ihre Entwicklung ist nicht selbstverständlich, aber großartig. Das Ende ist gleichzeitig überraschend, als auch vollkommen logisch und in sich stimmig. Im Grunde möchte ich sagen, dass man das am Anfang schon hätte wissen können oder gar müssen, wenn man wie ich alle Bücher Kings gelesen hat und seine Art, seinen Stil und seine Tricks kennt. Dennoch hat er mich völlig überrumpelt und mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Auch das ist typisch King, oder?

Das Setting ist hier sehr speziell. Die Querverweise (wovon eben ein paar der Grund meines „Unmutes“ sind) werden King-Fans mehr oder weniger stark auffallen. Ob Neulinge etwas damit anfangen können, bezweifle ich stark. Am Ende des Buches kam mir gar nicht die auffälligste Verbindung in den Sinn, sondern „Erhebung“. Das hat mich dann sogar wieder ein wenig mit der Geschichte versöhnt. Dass King und Chizmar hier auch ein bisschen die Pandemie verarbeiten, finde ich richtig und gut.

Trotz allem freue ich mich auf weitere Werke des Autors, der mich so viele Jahre schon mit seinen Büchern begleitet und mal mehr, mal weniger begeistert, der aber immer authentisch ist. Ich gebe vier Sterne.

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