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Veröffentlicht am 03.02.2026

Eine gute Fortsetzung der Gardasee-Krimireihe

Salute - Das letzte Gebet
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Inhalt:
Der dritte Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein

»Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen!«

Als Immacolata morgens in Bardolino die Kirche aufschließen ...

Inhalt:
Der dritte Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestseller-Autor Friedrich Kalpenstein

»Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen!«

Als Immacolata morgens in Bardolino die Kirche aufschließen möchte, bemerkt sie, dass die Tür aufgebrochen wurde. Im Inneren des Gotteshauses entdeckt sie einen jungen Mann tot am Weihwasserbecken. In seinem Mund findet die Spurensicherung ein paar Seiten aus dem Gesangbuch. Etwa ein Zeichen?

Commissario Lanza nimmt die Ermittlungen auf. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem jungen Mann um Marcello Ferretti, der aus gutem Grund an den Lago di Garda gereist war, denn seine Erfindung könnte sich positiv auf die Wasserqualität des Sees auswirken. Lanza erkennt schnell, dass er mit seiner Innovation polarisiert.

Ferretti war kein gläubiger Mensch. Was also hatte er in der Kirche zu suchen? War es Zufall oder warum musste er dort sein Ende finden?

Meine Meinung:
"Salute - Das letzte Gebet" von Friedrich Kalpenstein ist eine spannende und humorvolle Fortsetzung der Gardasee-Krimireihe.
Ich habe bisher fast jedes Buch des Autors gelesen und war sehr gespannt, ob mich auch die Fortsetzung der neuen Reihe wieder genauso überzeugen kann. Ich wurde auf alle Fälle von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten und gefesselt.

Der Schreibstil ist, wie man es von Kalpenstein gewohnt ist, sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.

Das Buch spielt hauptsächlich in Bardolino am Gardasee. Mir hat dieser Schauplatz sehr gut gefallen. Alles ist so wundervoll beschrieben und strahlt einen herrlichen Charme aus, dass man sich direkt ins schöne Bella Italia versetzt fühlt und Fernweh bekommt. Das Café von Paul Zeitler, der von den Italienern Paolo genannt wird, ein italienisches Restaurant, eine Boutique und ein Bäcker, der die tollsten Köstlichkeiten vorbeibringt, sorgen dafür, dass man ganz schnell nach Italien reisen möchte (,was ich letztes Jahr dann auch direkt gemacht habe). Ich konnte mir alles ganz genau vorstellen.

In diesem Band fand ich besonders schön, dass Zeitler immer mehr ein Teil der Gemeinschaft wird. Sei es durch die italienischen Wörter, die er immer besser versteht, oder durch das Verhalten der Einheimischen, die ihm immer mehr Vertrauen entgegenbringen: Es war auf jeden Fall eine schöne Entwicklung.

Was mir besser gefallen hat als im ersten Band, war, dass man wie auch schon in Band 2 zwar wieder viel Zeit an Zeitlers Seite verbringt, aber diesmal auch Lorenzo Lanza und seine Ermittlungen noch mehr in den Vordergrund rücken. Es ist sehr ausgewogen und man bekommt von beiden Seiten richtig viel mit.

Es gibt noch weitere Figuren wie die Journalistin Antonia Romana, den Restaurantbesitzer Alessandro Burati, die Boutique-Inhaberin Lisa mit ihrer Hündin Principessa sowie den Konditormeister Manuel Leone, die immer wieder auftauchen und bei denen ich gespannt bin, wie es sich mit ihnen weiterentwickelt.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
Auch diesmal bin ich dem Täter wieder direkt auf die Schliche gekommen.
Ab dem ersten Auftauchen einer bestimmten Person, hatte ich einen bestimmten Verdacht und mein Fokus blieb die ganze Zeit darauf. Mein Gespür war sehr gut, denn ich lag in vielerlei Hinsicht goldrichtig. Dennoch blieb es bis zum Ende spannend, da die Auflösung und vor allem die genauen Zusammenhänge erst am Ende aufgedeckt wurden und mich dort noch einiges überraschen konnte.
Zudem gab es zwischendrin noch mehrere Personen, die näher in den Verdächtigenkreis gerückt sind und die mich auf eine andere Fährte hätten locken können. Aber ich bin bei meinen Verdächtigungen eisern geblieben.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Besonders von Zeitler, den Leuten um ihn herum und von Lanza bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sich Paul und Lorenzo ganz genau vorstellen und sie sind sehr sympathisch.

Ich bin vor allem auch gespannt, was noch für weitere Fälle auf die beiden warten werden.
Sehr gespannt bin ich auch auf die Weiterentwicklung all der Personen an diesem schönen Ort in Italien.

Fazit:
Für mich war dieser Gardasee-Krimi eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Italien-Flair. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen. Aber Achtung: Fernweh ist vorprogrammiert.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Gelungene und spannende Fortsetzung der historischen Trilogie

Schwestern im Geiste
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Inhalt:
Zwischen politischen Spannungen und der Ausbildung ihrer Schülerinnen kämpft Pauline für ihr Glück

Diedenhofen, 1911. Zwischen Pauline Martin und dem preußischen Hauptmann Erich hat sich eine ...

Inhalt:
Zwischen politischen Spannungen und der Ausbildung ihrer Schülerinnen kämpft Pauline für ihr Glück

Diedenhofen, 1911. Zwischen Pauline Martin und dem preußischen Hauptmann Erich hat sich eine tiefe Freundschaft entwickelt. Auch wenn Pauline sich manchmal nach mehr sehnt, ist eine Liebesbeziehung für sie als Lehrerin undenkbar. Noch stärker als zuvor konzentriert sie sich auf ihre Schützlinge und stellt eine zusätzliche Lehrkraft ein. Rhona O’Meally soll ihren Schülerinnen nicht nur die englische Sprache, sondern auch die irische Kultur näherbringen. Rhona sorgt für frischen Wind, hat jedoch ein gefährliches Geheimnis. Als es im Pensionat zu Diebstählen kommt und in Diedenhofen vermehrt antipreußische Schmierereien auftauchen, gerät Pauline selbst unter Verdacht. Die politischen Spannungen verhärten sich – in der Moselstadt und in ganz Europa –, und Pauline muss für ihre Zukunft kämpfen.

Meine Meinung:
"Schwestern im Geiste. Das Pensionat an der Mosel" von Marie Pierre ist eine gelungene und spannende Fortsetzung einer historischen Trilogie.
Das Cover versetzt einen schon in die passende Stimmung für diese Geschichte, denn das Buch spielt im Jahr 1910 im Reichsland Elsaß-Lothringen.

Man steigt sofort in die Geschichte ein und befindet sich direkt mitten im Geschehen, ohne große Worte vorneweg. Das gefällt mir sehr gut, denn man fühlt sich direkt wieder mittendrin und abgeholt.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Sprache passt gut in die damalige Zeit. Immer mal wieder sind kleine Wendungen auf Französisch mit eingebaut oder Sätze im Diedenhofener Platt. Das meiste davon kann man schon direkt beim Lesen durch den Zusammenhang verstehen oder es wird direkt erklärt, aber es gibt am Ende des Buches noch ein fremdsprachliches Glossar, in dem all die Wendungen aufgelistet und genau erläutert sind.

Die Figuren bringen eine große Vielfalt mit. Zum einen sind da die Schülerinnen, die sehr unterschiedlich sind und auch aus verschiedenen Gegenden kommen, zum anderen ist dort Pauline mit dem übrigen Lehrpersonal und den Hausangestellten. Des Weiteren gibt es den Hauptmann Pliesnitz sowie weitere Soldaten und Figuren. Das sorgt dafür, dass das Buch sehr abwechslungsreich ist und hier die verschiedensten Charaktere aufeinanderprallen. Konflikte und unterschiedliche Ansichten und Meinungen sind da vorprogrammiert.

Ich habe sehr mit Pauline mitgefiebert und fand besonders ihre Geschichte sehr interessant.
Für viel Spannung sorgen auch Rhona O'Meallys Handlungen und Geheimnisse, welche die eine oder andere Person verbirgt. Man ist durchgehend an das Buch gefesselt und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit all den Figuren weitergeht.
Besonders Rhona fand ich als neue Figur sehr spannend.

Manche Entwicklungen habe ich vorausgeahnt, andere haben mich umso mehr überrascht. Das hat mir sehr gut gefallen.

Schön fand ich auch, dass die Handlung sich nicht die ganze Zeit nur im Pensionat abspielt, sondern dass hier viele verschiedene Schauplätze vorhanden sind, die einen guten Einblick in das Gebiet und die historischen Gegegebenheiten bieten.
Man merkt direkt beim Lesen, dass Marie Pierre sehr gut recherchiert hat. Dies wird auch deutlich, wenn man am Ende die Aufzählung der Personen liest, welche die Autorin wissenschaftlich beraten haben.

Am besten hat mir jedoch gefallen, wie manche Figuren sich weiterentwickeln und wie Pauline dafür sorgt, dass ihre Schülerinnen zu selbstbewussten und eigenständigen jungen Frauen heranwachsen.

Ich bin sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie und werde ihn sicher bald lesen.

Fazit:
Mir hat die Fortsetzung der historischen Trilogie von Marie Pierre sehr gut gefallen, da er historisch sehr gut recherchiert ist und mit vielen verschiedenen Figuren und tollen Schauplätzen dafür sorgt, dass die Spannung nie nachlässt. Man fühlt sich wohl zwischen all den Figuren und fiebert mit ihnen mit. Ich kann es kaum erwarten, den letzten Band der Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Leider genauso schwach wie der erste Band

Bonds of Hercules
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Inhalt:
Alexis hat sich in Sparta den Ruf einer unbarmherzigen, gefährlichen Kriegerin erworben. Das verlockt nicht wenige Männer, ihr Glück bei Alexis zu versuchen.
Kharon und Augustus, die beiden düsteren ...

Inhalt:
Alexis hat sich in Sparta den Ruf einer unbarmherzigen, gefährlichen Kriegerin erworben. Das verlockt nicht wenige Männer, ihr Glück bei Alexis zu versuchen.
Kharon und Augustus, die beiden düsteren Götter der Unterwelt geben sich jede Mühe ihr zu gefallen. Doch auch Alexis attraktive Mentoren Achilles und Patro sind sich auf einmal sicher, dass sie und Alexis füreinander bestimmt sind. Es sieht so aus, als müsste zwischen den Göttern wählen - aber ist das wirklich eine gute Idee?

Den vier verliebten Göttern aus dem Weg zu gehen, ist leider keine Option. Denn als Chthonische Erbin ist es Alexis‘ Pflicht, dem mörderischen Dream Team, der Assembly of Death beizutreten und mit ihnen den Kampf gegen die Titanen aufzunehmen.

Alexis ist umgeben von dunklen Göttern, die ihr immer näher kommen, und Geheimnissen, deren tödliches Netz sich immer enger um sie zieht.

Meine Meinung:
"Bonds of Hercules: Liebe das Monster in mir" von Jasmine Mas ist die Fortsetzung einer Dark-Romantasy-Reihe. Nachdem der erste Band der Reihe mich leider absolut nicht überzeugen konnte, wollte ich mich trotzdem an Band 2 wagen und der Reihe noch eine Chance geben. Doch auch diesmal wurde insgesamt nicht viel besser, sodass ich mich nach 300 Seiten entschlossen habe, das Buch abzubrechen.

Das Schönste am Buch ist die Aufmachung. Das Cover ist ein Traum, der Schutzumschlag sieht sehr edel aus, der Farbschnitt ist echt schön und auch das Innenlayout ist toll. Inhaltlich konnte mich das Buch dagegen leider nicht mitreißen.

Während Alexis im ersten Band von ihrer großen Todessehnsucht geprägt ist und man immer wieder lesen muss, wie sie sich vorstellt oder erhofft, ihr Leben möge bald ein Ende nehmen, hat es sich diesmal geändert: Hier wirkt sie zum Teil stärker. Sie zeigt Kampfgeist und will ihren Willen durchsetzen. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich habe echt gehofft, dass mich diese Fortsetzung überzeugen könnte. Aber leider kamen dann immer wieder Stellen auf, an denen sie eher schwach wirkte und sich zu den Männern hingezogen fühlt, wenn sie ihre toxische Seite zeigen.

Für mich wirkte das alles nicht stimmig.
Denn auch die Männer, vor allem Kharon und Augustus, schienen erst eine deutliche Entwicklung durchgemacht zu haben. Man hat mehr aus ihren Perspektiven mitbekommen, was das Ganze etwas spannender machte.

Was mich leider weiterhin stört: Die griechische Mythologie ist ganz anders, als man sie kennt. Achilles ist nicht der typische Held, wie man ihn aus der klassischen Mythologie kennt. An sich wäre das nicht schlimm, aber sehr viele klassische Verbindungen sind einfach auf den Kopf gestellt und nur das Grundgerüst ist noch gleich. Wer ein Fan der typischen griechischen Mythologie ist, wird hier echt Probleme haben und verwirrt sein.

Die Handlung geht kaum voran. Es ist sehr eintönig und es gibt kaum Entwicklungen. Ganz kurz gibt es zwar Abschnitte, in denen etwas Spannung aufgebaut wird und die mich ein wenig mitgerissen haben, aber dann kommen immer wieder Rückschläge, bei denen Alexis in alte Muster zu verfallen scheint.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Irgendwie wirkt es stellenweise recht plump und abgehackt. Einige grammatikalische Fehler sind mir auch aufgefallen.

Insgesamt bleibt es somit eher langweilig, sodass das Lesen für mich wirklich zu einer Qual wurde und ich mich schweren Herzens entschlossen habe, das Buch abzubrechen. Das ist mir wirklich schwer gefallen, da ich normalerweise Bücher immer bis zum Ende durchziehe, auch wenn sie mich nicht überzeugen können. Aber wenn ich nach 300 Seiten immer noch das Gefühl habe, dass kaum Handlung vorhanden ist, und mir ein Buch die Lust am Lesen nimmt, dann muss ich leider einen Schlussstrich ziehen.

Fazit:
Mich konnte dieses Buch weder durch die Handlung noch durch die Protagonistin überzeugen.
Wer eher die klassische griechische Mythologie mag, der wird es mit diesem Buch auch eher schwer haben.
Wem das nicht so wichtig ist und wer auch keine großartigen Entwicklungen bei der Handlung oder den Figuren erwartet, der kann hier vielleicht noch etwas Lesevergnügen finden.
Ansonsten kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Konnte mich leider nicht komplett überzeugen

FRAGILE. Niemand kennt dich so wie ich (Sparrow Falls 1)
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Inhalt:
Die Erinnerung an die Vergangenheit kann heilen – doch was, wenn sie dich in den dunkelsten aller Albträume reißt?
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren ...

Inhalt:
Die Erinnerung an die Vergangenheit kann heilen – doch was, wenn sie dich in den dunkelsten aller Albträume reißt?
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren – den Ort, an dem ein verheerendes Feuer einst ihre Familie auslöschte. Doch schon bald merkt sie, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist. Seltsame Unfälle, beunruhigende Botschaften und das Gefühl, beobachtet zu werden, lassen sie zweifeln: War das Feuer wirklich nur ein tragischer Unfall?
Auf der Baustelle trifft sie auf Anson Hunt, den besten Freund ihres Stiefbruders. Er ist verschlossen, aber wachsam – und ganz offensichtlich nicht erfreut, dass sie ständig in seiner Nähe auftaucht. Trotzdem entwickelt sich eine unleugbare Spannung zwischen ihnen, auch wenn Anson beharrlich Distanz wahrt. Als die Bedrohungen eskalieren und Rhodes‘ Leben in Gefahr gerät, steht ausgerechnet Anson an ihrer Seite. Widerstrebend vertraut sie ihm, denn er scheint mehr zu wissen, als er zugibt.
Während Rhodes die Schatten ihrer Vergangenheit ergründet, zieht sich die Schlinge um sie immer enger. Jemand in Sparrow Falls will um jeden Preis verhindern, dass sie die Wahrheit aufdeckt – und dieser Jemand hat sie schon immer im Blick gehabt. Still, geduldig, verborgen in der Dunkelheit. Und jetzt ist er bereit, ein tödliches Spiel zu beenden, das längst begonnen hat.

Meine Meinung:
"Fragile – Niemand kennt dich so wie ich" von Catherine Cowles ist der Auftakt einer neuen Buchreihe. Für mich war das Buch leider etwas anders als erwartet und konnte mich daher nicht komplett überzeugen.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Der brennende Schriftzug passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches. Auch der Buchschnitt sieht sehr ansprechend aus. Die Zitate aus dem Buch, die sich darauf befinden, machen neugierig auf die Geschichte und sorgen dafür, dass sich schon vor dem Lesen große Spannung aufbaut.
Leider werden diese Erwartungen, die auch durch den vielversprechenden Klappentext kommen, nicht erfüllt.

Zu Beginn des Buches ist für meinen Geschmack viel zu viel von Romance und auch Erotik. Rhodes und Anson werden heiß, sobald sie sich nur sehen oder das Gegenüber sich bewegt, und sie würden sich am liebsten die ganze Zeit bespringen. Das habe ich in diesem Buch definitiv nicht erwartet und hier als eher störend empfunden.

Was mir auch nicht so gut gefallen hat, war, dass in diesem kleinen Ort, Sparrow Falls, scheinbar so gut wie jeder ein riesengroßes Trauma hat und dass alles so unfassbar dramatisch ist. Keine Frage: So gut wie jeder Mensch hat schon leichtere oder sehr schlimme Schicksalsschläge hinter sich, aber dennoch ist nicht jeder gleich davon sein Leben lang traumatisiert. Das fand ich sehr unrealistisch.

Der Schreibstil ist teilweise etwas anstrengend und nicht besonders flüssig zu lesen. Woran das liegt, kann ich gar nicht so genau festmachen.

Das letzte Drittel des Buches hat mich dagegen deutlich mehr überzeugt. Da hat es dann Spaß gemacht, mitzurätseln und mitzufiebern, wer hinter den Bränden aus Rhodes' Vergangenheit stecken könnte und wer nun hinter ihr her ist. Ich hatte zwar ziemlich rasch den richtigen Riecher, aber diese Hintergründe habe ich so nicht erwartet. Vor allem, da noch eine zweite Sache aufgelöst wird. Diese war mir dann leider wieder ein bisschen zu weit hergeholt und zu viel Zufall für meinen Geschmack.

Fazit:
Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht komplett erfüllen, denn es kam anfangs zu viel Erotik und zu wenig Spannung auf.
Da es aber zum Ende hin deutlich spannender wurde, gebe ich insgesamt noch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.12.2025

Eine sehr spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga

Alea Aquarius 10. Der Stern des Schicksals
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Inhalt:
Ein gefährlicher Virus

Alea ist endlich mit ihrer Zwillingsschwester Thea vereint. Aber die Freude währt nur kurz: Nixe Akira ist schwer erkrankt! Doktor Orion muss den Virus gegen Magische in ...

Inhalt:
Ein gefährlicher Virus

Alea ist endlich mit ihrer Zwillingsschwester Thea vereint. Aber die Freude währt nur kurz: Nixe Akira ist schwer erkrankt! Doktor Orion muss den Virus gegen Magische in Umlauf gebracht haben. Im Wasser sind sie in Lebensgefahr, doch wohin können sie fliehen? Wie viele Magische haben sich schon angesteckt? Ist auch Cassaras in Gefahr, da er halb Landgänger, halb Nixe ist? Gemeinsam mit Lennox und Thea macht Alea sich auf die Suche nach ihm. Und wo befindet sich Doktor Orion? Ist er bereit, zurückzuschlagen? Doch ohne die Magischen hat die Alpha Cru keine Chance, ihn zu besiegen.

Meine Meinung:
"Alea Aquarius - Der Stern des Schicksals" ist eine enorm spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga von Tanya Stewner. Dieses Buch ist, obwohl es der zehnte Band ist, bereits das elfte Buch der Reihe, da Band 9 anders als die vorherigen Bände in zwei Teile geteilt war.
Schon seit dem ersten Band bin ich ein riesen Fan dieser Saga und fiebere jedem neuen Band unheimlich entgegen.

Das Buch ist sehr schön und aufwendig gestaltet. Es gibt wieder fantasievolle schöne Zeichnungen bei jedem neuen Kapitelanfang und Wassertropfen auf den Seiten. Da bekommt man schon direkt bei jedem Anfang Lust auf das Kapitel.

Die einzelnen Charaktere - Alea, Ben, Sammy, Lennox, Tess, Siska und Thea - sind sehr gut ausgearbeitet und in gewisser Weise so unterschiedlich, dass sicher jeder Leser hier einen Protagonisten finden kann, mit dem er besonders sympathisiert. Besonders schön an diesem Band ist, dass hier auch weitere Meerkinder wieder eine größere Rolle spielen: Nexon, Zuzana und Evelin. Das bringt noch mehr Spannung und besondere Fähigkeiten mit in die Geschichte. Gerade Evelin finde ich sehr spektakulär. Wieder mit dabei ist auch der Nixenprinz Cassaras, um den man sich hier nun wegen des Virus besonders große Sorgen macht.

Man kann sich die einzelnen Figuren sowohl bildlich als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Richtig schön finde ich auch, dass nicht nur Alea immer im Mittelpunkt ist, sondern dass auch auf die anderen Charaktere ein großes Augenmerk gelegt wird.
Besonders spannend fand ich hier, dass man merkt, wie wichtig jedes einzelne Meerkind, aber auch die anderen Cru-Mitglieder sind und was sie alle bewirken können, wenn sie zusammenhalten.

In dieser Fortsetzung geht es vor allem darum, dass die Cru die Magischen vor dem neuen Virus retten und Orion endlich überwältigen möchte. Es gibt super spannende Szenen, die sehr dramatisch und fesselnd sind, aber auch ruhigere, in denen man noch bessere Einblicke in die Meerwelt und in die Gefühlswelt der Figuren bekommt. Man selbst erlebt hier ein Wechselbad der Gefühle. Mal geht es bergauf, mal bergab. Mal ist man voller Hoffnung und Frohsinn, dann verliert man wieder den Mut und die Lage spitzt sich zu. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen gelegt.

Das liegt auch daran, dass der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist und die Geschichte voll von Spannung und reich an Abenteuern ist. An manchen Stellen hat man das Gefühl, kaum noch zu Atem zu kommen, weil es so dramatisch zugeht. Es gab hier einige überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe, aber auch Entwicklungen, die sich genau so erfüllt haben, wie ich sie mir erhofft habe.

Es ist auch immer wieder schön, wenn es Begegnungen mit den magischen Wesen gibt. Auch die werden schön mit Worten ausgemalt. Man kann wirklich in diese fantasievolle Welt des Meeres abtauchen und träumen. Manche Szenen und vor allem Wesen hatte ich dabei besonders bildlich vor Augen. Es ist fantastisch, wenn neue Magische vorkommen, die man noch nicht kennt. Man taucht immer weiter ein in die Welt der Ozeane.

Auch in diesem Band spielt eine wichtige Botschaft eine ganz besondere Rolle: Nämlich wie wichtig es für die Wesen im Meer ist, dass die Meere sauber gehalten werden. Die Umweltverschmutzung und Probleme, über die berichtet werden, wirken nicht aufgezwungen, sondern haben einen passenden Platz in der Geschichte gefunden, sodass es den Leser zum Nachdenken anregt und auch Kindern schon leicht klarmachen kann, wie bedeutend es für das Meer und auch uns Menschen ist, dass wir nachhaltiger leben.

Ich war sehr traurig, als es schon wieder so schnell vorbei war. Am liebsten hätte ich direkt weitergelesen.
Ich bin gespannt, wie es mit der Alpha Cru weitergehen wird, und kann es kaum erwarten.

Fazit:
Dies ist ein tolles und unheimlich spannendes Buch über Freundschaft, Liebe, das Meer und viele Abenteuer. Es ist auf alle Fälle sehr lesenswert, abwechslungsreich und hat einen hohen Lernfaktor.
Aber Vorsicht: Danach sehnt man sich sehr nach dem Meer und kann es kaum erwarten weiterzulesen!

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