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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2017

Ein spannender und fesselnder Thriller

The Couple Next Door
4 0

Inhalt:
Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd ...

Inhalt:
Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer. Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird...

Meine Meinung:
"The Couple Next Door" von Shari Lapena ist ein spannender und fesselnder Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte, weil es mich so gepackt hat.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen und man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Man erlebt die Geschichte um das Verschwinden des Kindes und die darauf folgenden Wochen vor allem aus der Sicht von Anne und Marco, den beiden Eltern von Cora, aber auch aus der Sicht des ermittelnden Kommissars. Hierbei lernt man die Gedanken, Gefühle und die Ermittlungsfortschritte kennen. Man hat also einen möglichst breiten Blick auf die Geschehnisse, was es besonders interessant macht. 

Ich war am hin und her überlegen, wer nun hinter dem ganzen steckt und war dann selbst am zweifeln. Alles schien möglich, nichts war sicher.
Auch wenn ich einiges schon geahnt habe, wurde ich doch immer wieder getäuscht im Verlauf der Geschichte und es entwickelte sich zunächst anders als erwartet. Der Leser wurde hier wirklich gut in die gewollten Bahnen gelenkt und in die Irre geführt.
Insgesamt hat mir der Thriller sehr gut gefallen.

Meine Meinung:
"The Couple Next Door" von Shari Lapena ist ein spannender und fesselnder Thriller, der zwar zum Teil etwas vorhersehbar ist, einen aber immer wieder in die Irre führt und bis zum Ende zweifeln und rätseln lässt. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 29.03.2018

Grandios, faszinierend, spannend

Ich bin der Hass
3 0

Inhalt:
Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders ...

Inhalt:
Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators reichen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinaus: Er betrachtet sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber.

Das Hörbuch zum 5. Band der fesselnden Thriller-Reihe aus der Feder von Bestseller-Autor Ethan Cross

Meine Meinung:
"Ich bin der Hass" von Ethan Cross ist der fünfte Band der Thrillerreihe mit dem Serienkiller Francis Ackerman jr.
Für mich war es der zweite Teil, den ich aus dieser Reihe gelesen habe, denn ich bin mit dem 4. Band eingestiegen. Das war überhaupt nicht problematisch. Natürlich gab es Anspielungen auf vorherige Bände, aber es war nicht hinderlich beim Hören des Hörbuchs. Ich konnte auch so sehr gut zurecht finden.

Das Buch wird auf 6 CDs mit 100 Tracks in 442 Minuten vorgelesen. Hierbei handelt es sich um eine bearbeitete Fassung.
Der Sprecher Thomas Balou Martin ist wirklich grandios. Die Erzählstimme ist sehr angenehm und man kann sich gut darauf einlassen. Besonders toll fand ich, dass er für all die verschiedenen Personen, die in dem Buch vorkommen - und das sind wirklich einige - verschiedene Stimmen hatte, die man ganz deutlich und klar voneinander unterscheiden und den einzelnen Personen zuordnen konnte. Besonders prägnant ist hierbei die Stimme Ackermans.

Dieses Hörbuch war einfach nur faszinierend, spannend und bombastisch gut! Es hat mich wirklich absolut umgehauen.
Ich habe eine CD nach der anderen gehört, weil es so super spannend war. Und das Beste: Ich habe absolut nicht vorausgeahnt, wer genau hinter dem Gladiator stecken könnte, was es mit allem auf sich hat und welche Motive er haben könnte. Die ganze Zeit habe ich gerätselt und war am Ende total überrascht, wie sich alles entwickelt hat.

Die Protagonisten und die Umgebung sind wie schon in dem vorherigen Band sehr präzise und detailliert dargestellt, sodass man alles sehr gut vor Augen hat und sich die einzelnen Personen sowohl charakterlich als auch vom Äußeren her gut vorstellen kann. Man ist völlig gefangen in der Welt des Buches und taucht in die Szenerie ein.
Faszinierend fand ich vor allem, dass ich wie schon im Vorband wieder mit dem Serienkiller Francis Ackerman jr. mitgefiebert habe. Das war mal eine ganz neue Erfahrung für mich.

Für mich war es ein rundum gelungenes Buch, das mich sehr neugierig auf die ersten 3 Bände der Reihe gemacht hat, die ich unbedingt noch lesen muss.
Ethan Cross ist nun definitiv einer meiner neuen Lieblingsautoren!

Dennoch muss ich sagen, dass ich in Zukunft lieber wieder zum Buch greifen werde statt zum Hörbuch, denn dabei bin ich noch ein wenig konzentrierter. Hier beim Hörbuch kam es besonders beim Anfang ab und zu mal vor, dass ich einen Track wiederholen musste, weil ich mich nicht komplett darauf einlassen konnte und dann etwas verpasst habe. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, geht es aber immer besser. Ich bin wohl eher eine Leserin als ein Hörbuch-Mensch. Allerdings ist dieses Hörbuch das Beste, das ich bisher gehört habe.

Fazit:
"Ich bin der Hass" von Ethan Cross ist in unglaublich faszinierendes Hörbuch, dass von der ersten bis zur letzten Minute spannend ist, einen packt, aus dem Leben reißt, nicht mehr loslässt und absolut nicht vorhersehbar war.
Von mir gibt es hier eine glasklare Empfehlung.

Veröffentlicht am 19.09.2016

Ein spannender und fantasievoller Thriller

Teufelsgold
2 0

Inhalt:
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist ...

Inhalt:
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle?

Meine Meinung:
"Teufelsgold" von Andreas Eschbach ist ein spannender und fantasievoller Thriller, der mich des Öfteren überrascht hat.
Das Buch ist unglaublich gut, angenehm und flüssig zu lesen.
Der Schreibstil hat mich sofort mitgerissen und die Spannung baut sich von Seite zu Seite immer mehr auf.

Einerseits spielt die Geschichte in der heutigen Zeit (mit einem Zeitraffer), sodass es zum Teil sehr aktuell ist, andererseits tauchen aber auch immer wieder jahrhundertealte Schriften auf, die sich schon allein vom Schreibstil stark von der eigentlichen Geschichte abheben und somit sehr authentisch wirken. Dafür muss man dem Autor schonmal ein großes Lob aussprechen. Man kommt an diesen Stellen in eine ganz andere Stimmung hinein und kann sich alles richtig gut vorstellen.

Allgemein lässt sich auch sagen, dass "Teufelsgold" durch bildhafte Beschreibungen besticht und den Leser völlig in den Bann zieht. Man wird aus der jetzigen Welt abgeholt und taucht völlig in die Welt der Alchemie ein. Das ist richtig klasse gemacht.

Die zwei Brüder, die dem Geheimnis der Alchemie auf die Schliche kommen wollen und den Stein der Weisen suchen sind Hendrik und Adalbert. Sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, ergänzen sich bei ihrer Suche aber zum Teil perfekt. Zudem kann man sich die beiden sowohl charakterlich als auch äußerlich sehr gut vorstellen.

Für mich war das Buch definitiv lesenswert.
Allein das Ende kam mir dann etwas zu schnell. Da hätte ich gerne noch ein wenig mehr gelesen oder auf eine Fortsetzung gehofft, die aber nicht geplant ist.

Fazit:
"Teufelsgold" von Andreas Eschbach ist ein absolut lesenswertes Buch, das mich des Öfteren überraschen konnte und mich völlig in seinen Bann gezogen hat.

Veröffentlicht am 30.03.2018

Ein grandioses Spinn-Off mit zauberhaften Illustrationen zur Enyador Saga

Die Chronik von Enyador
1 0

Inhalt:
Wie entstanden die vier Völker Enyadors? Wer sind ihre Götter und was ihre wichtigsten Bräuche? Diese Chronik, niedergeschrieben von Beltain dem Mächtigen, Hexenmeister des ersten Zeitalters, ...

Inhalt:
Wie entstanden die vier Völker Enyadors? Wer sind ihre Götter und was ihre wichtigsten Bräuche? Diese Chronik, niedergeschrieben von Beltain dem Mächtigen, Hexenmeister des ersten Zeitalters, enthält bislang unbekanntes Wissen über die Funktionen der Magie und die Ureinwohner des Feengebirges. Erstmals wird zudem das Geheimnis um Leyna von Aelfstan, die Mutter der Zwillinge Istariel und Isora, preisgegeben.

***

Fans der Enyador-Saga erhalten in diesem Spin-Off zur Reihe zahlreiche Hintergrundinformationen über die Welt von Enyador. Empfohlener Lesezeitpunkt ist nach der Lektüre von Band 2 - "Die Wächter von Enyador".

Meine Meinung:
"Die Chronik von Enyador" von Mira Valentin ist ein unfassbar gutes Spin-Off zur Enyador-Saga, das mit zahlreichen zauberhaften Illustrationen lockt. Nachdem mich Band 1 damals schon von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und absolut atemberaubend war und der zweite Band damit nicht nur locker mithalten konnte, sondern das Ganze sogar noch übertroffen hat, weil es noch spannender, noch düsterer, noch faszinierender war - einfach nur magisch!, musste ich natürlich das Spinn-Off zur Reihe lesen.

Das Cover, das von Alexander Kopainski entworfen wurde, passt sehr gut zu den ersten beiden Bänden, hat somit einen sehr hohen Wiedererkennungswert und hebt sich dennoch von den beiden Vorgängern ab. Diesmal zeigt es im Mittelpunkt das Zeichen, das alle Symbole der vier Völker Enyadors vereint: Das Schwert, welches das Elbenschwert der Elben darstellen soll, erscheint hier mit den zwei sich überschneidenden Kreisen, die für den Doppelring der Menschen stehen. Zudem sind auch die Punkte, die die Augen der Dämonen darstellen, sowie die Flammen, die das Drachenfeuer symbolisieren, zu sehen. Durch den goldenen Rand mit seinen Verzierungen wirkt das Cover sehr edel und vermittelt etwas Magisches und Geheimnisvolles, was perfekt zu den Vorgängern und zum Inhalt des Buches passt.

Der Schreibstil ist wie schon in den ersten Bänden wieder unglaublich flüssig und sehr angenehm zu lesen, obwohl es hier sehr anders ist; denn es ist keine fortlaufende erzählende Geschichte, sondern eine nähere Erklärung zu den einzelnen Völkern, magischen Wesen und Ereignissen der Geschichte Enyadors.

Nachdem die vier Königshäuser des ersten Zeitalters mit Wappen, Stammbaum und weiteren wichtigen Dingen vorgestellt werden und der Fall der vier Könige geschildert wird, folgen die Erzählungen zum zweiten Zeitalter Enyadors. Hier erfährt mein einiges zum Drachenkrieg, Dämonenkrieg sowie zu Beltain und Eliyah und dem darauf folgenden Zeitalter der Wächter. Man lernt also die Vorgeschichte zu den beiden ersten Enyador-Bänden hier besser kennen.
Damit man noch tiefer in die Welt Enyadors und all ihre Eigenarten und Begebenheiten eintauchen kann, folgt eine Einweisung in die Brauchtümer und die Magie der vier Völker.
Zudem lernt man hier auch das Volk der Feen und endlich auch das Geheimnis um Leyna von Aelfstan kennen. Es ist also wieder richtig spannend.
Nachdem auch die Pflanzen und Tiere Enyadors näher vorgestellt werden, folgt am Ende die gesamte Prophezeiung der Wächter. (Daher sollte man das Buch definitiv nicht als Reiheneinstieg wählen).

Man taucht also noch weiter in die Welt Enyadors ein als je zuvor. Noch hilfreicher machen dies auch die Illustrationen von Lucy-Mae Tatzel, die sowohl die einzelnen Wesen, Wappen oder Szenen darstellen. Nun hat man immer ein noch genaueres Bild als zuvor schon durch die bildhaften Beschreibungen Mira Valentins vor Augen, wenn man die nächsten Enyador-Bände liest. Man sieht auch deutlich, dass die Illustrationen der Künstlerin sich enorm gesteigert haben im Vergleich zum ersten Band. Das ist ein ganz besonderes Highlight, das den Lesegenuss noch weiter steigert.

Mein Fazit:
"Die Chronik von Enyador" war für mich eine unheimlich gutes, spannendes und vor allem wunderschön gestaltetes Spinn-Off, das mich richtig neugierig auf den nächsten Band gemacht hat und mich vom Anfang bis zum Ende begeistern konnte. Ich bin immer noch total überrascht, wie sehr mich diese Reihe fesseln konnte, da ich normalerweise nicht unbedingt die "klassische Drachengeschichten-Leserin" bin. Doch die Vielfalt und die Besonderheit der Drachen haben mich absolut überzeugen können. Seit der Enyador-Saga bin ich absolut hingerissen von dieser Welt.
Für mich war es wieder einmal ein faszinierendes Highlight!

Veröffentlicht am 20.03.2018

Allgäu meets griechisches Flair

Spätsommerliebe
1 0

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Dieses Buch erscheint am 16.07.2018 und ich durfte es im Rahmen der #HelloSunshine Kampagne vorablesen. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung zu dem Inhalt des Buches.

Inhalt: ...

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HelloSunshine

Dieses Buch erscheint am 16.07.2018 und ich durfte es im Rahmen der #HelloSunshine Kampagne vorablesen. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung zu dem Inhalt des Buches.

Inhalt:
Im Dorf Maierhofen im Allgäu leben die Freundinnen Magdalena, Christine, Rosi und Greta. Nachdem Magdalena und Christine im letzten Sommer voller Liebe waren, holt sie nun der Alltag ein. Besonders Magdalena kommt mit der griechischen lockeren Lebensweise ihres Freundes Apostoles nicht ganz zurecht und fühlt sich überfordert.
Nun taucht auch noch die Autorin Michelle in dem Dorf auf und möchte in Christines Pension ihren Liebesroman schreiben.
Können die Frauen ihre Liebe bis in den Spätsommer bringen oder scheitern sie am Alltag?

Meine Meinung:
Dies ist bereits der vierte Band der Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning.
Man kann die Bücher jedoch alle unabhängig voneinander lesen, sodass ich direkt mit dem vierten Band einsteigen konnte.

Nach einem Vorwort der Autorin, das einen direkt in die richtige Stimmung für das Buch bringt, geht es mit einem Prolog auf Kreta los.
Das war für mich, mein griechisches Herz und meine Liebe zu Griechenland ein perfekter Einstieg. Man bekommt dieses gelassene griechische Lebensgefühl sowie die Schönheit des Strandes und des Meeres direkt mit. Da kommt man sofort in Urlaubsstimmung.

Nachdem man nun den Einstieg auf Kreta erlebt hat, befindet man sich wieder in Deutschland - und hier zunächst an zwei Schauplätzen: zum einen ist dort das Dorf Maierhofen, zum anderen lernt man die Autorin Michelle noch an ihrem gewöhnlichen Wohnort kennen, dem sie dann zum Schreiben entflieht und in das idyllische Maierhofen kommt.

Man lernt die vier Maierhofener Freundinnen, die im mittleren Alter sind und zum Teil schon erwachsene Kinder haben, sowie Michelle sehr gut kennen. Ohne die drei Vorbände zu kennen, kann man alle Charaktere schnell an ganz bestimmten Eigenschaften identifizieren. Jede von diesen Frauen hat ihre eigene Liebe, ihre eigene Geschichte und die eigenen Probleme und doch verbindet sie alle etwas: der Zusammenhalt im Dorf.

Der Schreibstil in dem Buch ist locker-leicht und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen und man sich vollkommen auf die Geschichte konzentrieren kann.

Was mir an diesem Buch gut gefallen hat, war, dass eben nicht alles als wunderschön und toll in der Liebe beschrieben wird, sondern dass die Frauen mit üblichen Problemen und dem Alltag zu kämpfen haben - ganz so wie es auch im wahren Leben ist.

Am allerbesten gefiel mir jedoch der griechische Flair, der in diesem Buch immer mal wieder durchkam - und das nicht nur bei dem Besuch auf Kreta im Prolog, sondern auch später in Maierhofen bei einem Fest, das sehr griechisch angehaucht war. Das ließ mein griechisches Herz direkt wieder höher schlagen.

Schön ist auch, dass am Ende des Buches sehr viele Rezepte sind. So kann man alles nachkochen, was einem während des Buches das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

Mein Fazit:
„Spätsommerliebe“ von Petra Durst-Benning ist ein Roman, der das idyllische Allgäu mit dem sommerlichen griechischen Flair verbindet und der zeigt, dass es gar nicht so einfach ist, die Liebe am Leben zu halten, dass es eben nicht so ist, wie viele andere Liebesromane es einem vorgaukeln. Somit ist es sehr authentisch, direkt aus dem Leben gegriffen und es macht neugierig auf die anderen Bände der Maierhofen-Reihe.