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Veröffentlicht am 10.08.2017

Eine gute Fortsetzung der MeeresWeltenSaga

MeeresWeltenSaga 3: In den endlosen Tiefen des Atlantiks
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Inhalt:
Hüte dich vor dem Gesang der Sirenen
Farbenprächtige Seepferde und verborgene Unterwasserschätze. Auch wenn Adellas zum Greifen nahe liegende Chance, wieder zum Menschen zu werden, mit dem Kampf ...

Inhalt:
Hüte dich vor dem Gesang der Sirenen
Farbenprächtige Seepferde und verborgene Unterwasserschätze. Auch wenn Adellas zum Greifen nahe liegende Chance, wieder zum Menschen zu werden, mit dem Kampf im Pazifikmeer zunichte gemacht wurde, gibt sie die Hoffnung nicht auf. Denn es gibt noch ein weiteres Königreich unter Wasser, in dem sie fündig werden könnte. Seine Könige sind jedoch nicht ohne und gewähren keine Hilfestellung, ohne ein besonderes Geschenk zu erhalten. Daher macht sich die neugeborene Meerjungfrau auf den Weg zum gefährlichen Bermudadreieck, um einen seltenen Schatz zu finden. Unter ihren neuen Gefährten befindet sich auch diesmal der undurchdringliche Nobilis, dessen Gegenwart sie mehr verunsichert, als sie es jemals zugeben würde…

Meine Meinung:
"MeeresWeltenSaga 3: In den endlosen Tiefen des Atlantiks" von Valentina Fast ist eine gute Fortsetzung der ersten beiden Bände, die neugierig auf die Fortsetzungen dieser Reihe macht.

Das Cover ist wieder wunderschön und passt perfekt zum Buch. Hier sind nun nicht mehr die Eiskristalle wie beim ersten Band oder die zwei Quallen wie bei Band 2 vorhanden, sondern Pflanzen aus der Unterwasserwelt. Vor allem die langen, scheinbar undurchdringlichen grasartigen Pflanzen aus dem Hintergrund spielen in diesem Teil auch eine Rolle.

Die Geschichte wird weitestgehend in Ich-Erzählung aus der Sicht von Adella erzählt. Man erlebt also alles genau wie sie mit und weiß genau, was sie fühlt und denkt. Das macht es einem leicht, sich in sie hinein zu versetzen und mit ihr mitzufühlen.
Allerdings sind dieses Mal je zwei Kapitel auch aus der Sicht von Marus, Nobilis, Santur und Leonardus, die wir alle schon aus den vorherigen Bänden kennen. Das macht das Ganze noch spannender und interessanter, da man nun auch deren Gefühle und Gedanken kennt und vor allem auch einige Dinge erfährt, die vor Adella verborgen sind.

Der Schreibstil ist angenehm und weitestgehend flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahingleiten.
Auch die Beschreibungen der Meereswelt sind gut gelungen. Ich konnte mir gut vorstellen, wie es in dem Ozean aussieht.
Worauf in diesem Teil verzichtet wurde, war die Charaktere nochmal zu beschreiben, aber da man die MeeresWeltenSaga der Reihe nach lesen sollte, ist das nicht weiter schlimm, denn man kennt die Personen schon.

Gemeinsam mit Adella erlebt man, wie sie sich auf die Reise durch den Atlantik hin zum Bermudadreieck macht und darauf hofft, hier den Schatz zu finden, den sie für die Könige des indischen Ozeans benötigt. Mit dabei sind wieder viele Begleiter. Doch wem kann sie trauen? Das herauszufinden ist neben den Strapazen der Reise auch noch eine große Aufgabe, die sie bewältigen muss.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Adella auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Dieser dritte Band hat mir genauso gut gefallen wie Band zwei. Auch wenn hier nicht viele neue Personen auftauchten, war es trotz allem recht spannend. Vor allem, weil hier neue Sichtweisen von anderen Charakteren dazu kamen. Allerdings waren auch hier wieder einige Tippfehler vorhanden, die mich manchmal doch ein wenig aus dem Lesefluss gerissen haben. Ich bin aber auf jeden Fall gespannt, wie es mit Adella weitergeht und wohin ihr Weg noch alles führt.

Fazit:
Mir hat die Fortsetzung der MeeresWeltenSaga von Valentina Fast recht gut gefallen, da sie eine faszinierende Welt aufleben lässt, die einen in den Bann zieht und aus der man nicht mehr auftauchen möchte. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf Band 4 der Reihe.

Veröffentlicht am 10.08.2017

Authentisch, direkt, schockierend und schonungslos ehrlich

9 Tage wach
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Inhalt:
Eric Stehfest gehört zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, er ist Hauptdarsteller in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« und brillierte in der Tanzshow »Let’s dance«.
Was nur wenige wissen: ...

Inhalt:
Eric Stehfest gehört zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, er ist Hauptdarsteller in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« und brillierte in der Tanzshow »Let’s dance«.
Was nur wenige wissen: In seiner Jugend war er jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Erst über eine einjährige Entziehungskur – Auslöser war ein neun Tage langer Rausch, den er fast nicht überlebte – schaffte er den Absprung. Heute ist er clean und hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären. In »9 Tage wach« berichtet Eric Stehfest schonungslos über seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und ein jahrelanges Doppelleben.

Meine Meinung:
"9 Tage wach" von Eric Stehfest und Michael J. Stephan ist ein sehr authentisches, direktes, schockierendes und schonungslos ehrliches Buch über die jahrelange Drogensucht von Eric Stehfest, den zerstörenden Rausch und den harten Kampf zurück.

Nach einem Vorwort ist das Buch in drei Teile gegliedert, die jeweils in einige Kapitel unterteilt sind. Man kann das Buch also gut nach und nach lesen, wenn man es denn schafft, aus diesem Bann auszubrechen.

Der Schreibstil, vor allem im ersten Teil des Buches, ist gewöhnungsbedürftig. Wir erleben Erics Geschichte aus seiner Sicht, allerdings in 3. Person. Hierbei erfahren wir alle seine Gedanken und Gefühle, auch wenn es nicht in Ich-Erzählung geschrieben ist.
Die Sätze sind zum Teil abgehackt und sprudeln auf einen ein wie ein Gedankenfluss, der auf einen nieder prasselt.
Allerdings ist es doch genau das, was einem die Situation und vor allem den Drogenrausch näher bringt. Man fühlt sich, als wäre man mittendrin, als sei man selbst berauscht. Die ganzen schlimmen Ereignisse, die Eric in seiner 10 jährigen Drogensucht erlebte, werden sehr authentisch und vor allem direkt vermittelt. So kommt es auch, dass die Wortwahl zum Teil derb und schonungslos ehrlich ist.
Im zweiten und vor allem im dritten Teil ändert sich der Schreibstil dann. Man merkt darin eine Entwicklung, genau wie die Entwicklung, die auch Eric mitmachen musste. Es wird flüssiger, verständlicher, offensichtlicher.
Dadurch, dass dieses Buch so offen und ehrlich ist, erlebt man genau mit, in was für ein Elend Drogen einen ziehen können, und vor allem auch, wie schwer es ist, diesem Sog wieder zu entkommen.

Mir hat diese offene Direktheit und Ehrlichkeit sehr gut gefallen und ich hoffe, dass einigen Menschen damit geholfen werden kann, damit sie gar nicht erst in so eine Situation gelangen. Denn dieses Buch, dieser Weg und der Kampf, den Eric Stehfest durchmachen musste, sind sehr abschreckend.

Fazit:
"9 Tage wach" von Eric Stehfest hat mir gut gefallen, weil es sehr authentisch und direkt den Drogenrausch sowie vor allem den Kampf daraus darstellt und somit hoffentlich als abschreckendes Beispiel gelten kann.

Veröffentlicht am 09.08.2017

Unheimlich spannender Auftakt einer neuen Thriller-Serie

Spectrum
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Inhalt:
August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme ...

Inhalt:
August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.

Meine Meinung:
"Spectrum" von Ethan Cross ist ein unheimlich spannender Auftakt einer neuen Thriller-Serie, der mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt hat.

Wir erleben hier die Erzählung aus verschiedenen Handlungssträngen, die sich nach und nach immer weiter überschneiden und miteinander verbinden.
Man bekommt nicht nur die Sichtweise von August Burke und den Handlungen des FBI mit, sondern zudem auch die Geschehnisse in dem Gebäude, während der Geiselnahme. Dies geschieht teilweise aus der Perspektive der Geiselnehmer, aber auch aus derjenigen der Geiseln.
Somit hat man einen weiten Überblick, was an welchen Orten gerade geschieht und man weiß mehr als das FBI, allerdings gibt es immer noch so viel, was geheim bleibt, sodass ununterbrochen pure Spannung herrscht.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass man hier diese vielen Perspektiven hat und somit die Handlungen und Denkweisen von möglichst vielen Personen mitbekommt. So findet sicherlich jeder Leser mindestens einen Charakter, mit dem er besonders sympathisiert und mitfiebert.
Besonders gut hat mit August Burke gefallen. Er ist schon recht speziell mit seiner Art, überaus intelligent und wird nicht von allen direkt verstanden. Sein Vorgehen und seine Denkweise fand ich unheimlich spannend.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er war besonders flüssig und angenehm zu lesen. Da mochte ich das Buch gar nicht aus den Händen legen.
Die Kapitel sind nicht allzu lang, sodass man immer mal schnell eines lesen kann.

Fazit:
"Spectrum" von Ethan Cross ist ein absolut spannender Auftakt seiner neuen Thriller-Reihe, der mich vom Anfang bis zum Ende fesseln konnte, mich mit seinem Schreibstil überzeugt hat und den ich auf alle Fälle weiter empfehlen kann.
 

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
Veröffentlicht am 30.07.2017

Eine sehr gelungene und unheimlich spannende Fortsetzung

Chosen 2: Das Erwachen
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Inhalt:
Eine packende Internats-Geschichte um Liebe und Verrat
Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von ...

Inhalt:
Eine packende Internats-Geschichte um Liebe und Verrat
Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen? Das fulminante Finale zu „Chosen – Die Bestimmte“.

Meine Meinung:
Nach Band 1 "Chosen - Die Bestimmte" konnte ich es kaum abwarten, endlich Band 2 "Chosen - Das Erwachen" zu lesen.
Eines ist klar: Das Warten hat sich auf alle Fälle gelohnt. Denn wie schon Band 1 ist auch Band 2 der Dilogie unheimlich spannend.

Dieses Mal wird die Geschichte sogar aus drei Perspektiven geschildert: Emma und Aidan jeweils in Ich-Erzählung, Jacob dagegen in der 3. Person. Jeweils ein oder mehrere Kapitel direkt hintereinander sind den Protagonisten zugeordnet.
Somit erlebt man nicht nur die Gedanken und Gefühle der drei Personen mit, sondern man erfährt auch zugleich, was an den drei Schauplätzen geschieht, an denen sie sich aufhalten - in der Hoffnung, dass sie früher oder später alle zusammen geführt werden.
Diese Erzählweise macht es einem sehr leicht, dass man sich in die Charaktere hineinversetzen kann. Für jeden Leser ist sicherlich eine Person dabei, mit der er am meisten sympathisiert und mitfiebert.

Auch der Schreibstil ist, wie schon in Band 1, wieder grandios: Er ist sehr flüssig und locker-leicht zu lesen. Ich habe die Seiten förmlich in mich eingesogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Man wird es Öfteren hier überrascht, wie die Geschichte verläuft.
Vor allem aber fand ich es interessant, welche Veränderungen manche Charaktere durchgemacht haben.

Fazit:
"Chosen - Das Erwachen" von Rena Fischer ist ein gelungener Abschluss der Chosen-Dilogie, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und immer wieder überrascht.
Ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 29.07.2017

Ein spannender Reihenauftakt

Göttin der Dunkelheit (Die Chroniken der Götter 1)
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Inhalt:
*Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen*
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere ...

Inhalt:
*Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen*
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen…  

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Die Mischung aus schwarz und Gold wirkt sehr edel.

"Göttin der Dunkelheit" ist der erste Band der "Chroniken der Götter" von Anke Unger.
Schon auf den ersten Seiten ist man mitten drin im Geschehen. Man wird dort quasi hineingeworfen und bekommt auf einmal viele Informationen, die man für sich erstmal ordnen muss. Daher war der Anfang zum Teil etwas verwirrend. Nach einigen Seiten hat sich das aber größtenteils gelegt und es wurde klarer.

Die Geschichte erzählt abwechselnd aus der Sicht von Areshva, der Priesterin, und von Silvrin, einem Schmied. Deren Erlebnisse werden jeweils in der 3. Person wiedergegeben, sodass man als Leser von außen die Erzählungen betrachtet und über beide gut bescheid weiß.

Mir persönlich haben vor allem die Teile, die von Silvrin handeln, besonders gut gefallen, da sie sehr spannend und angenehm zu lesen waren.
Auch Areshvas Erlebnisse waren größtenteils sehr spannend, doch es gab dabei auch ein paar Stellen, die sich für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben.

Man lernt beide Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle gut kennen und kann sich somit ein klares Bild von ihnen schaffen.
Auch die Schauplätze, an denen die Geschehnisse sich ereignen werden gut dargestellt, sodass man sich alles gut vorstellen kann.

Fazit:
Das Buch hat zwar meine Erwartungen nicht ganz erfüllen können, aber es war dennoch spannend und gut zu lesen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band 2.