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Veröffentlicht am 29.10.2025

Spannende und fesselnde Vorgeschichte

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Inhalt:
Ein Kampf ums Überleben - und um die Liebe

Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten ...

Inhalt:
Ein Kampf ums Überleben - und um die Liebe

Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.

Meine Meinung:
"Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an" ist ein super spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht und fesselt. Mir hat es sehr gut gefallen, die Vorgeschichte von Haymitch kennenzulernen, den man aus der Trilogie kennt, und so mehr über ihn zu erfahren.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt gut zu dem vierten Band der Reihe und hat somit einen hohen Wiedererkennungswert. Das L, welches für die 50. Hungerspiele steht, gemeinsam mit der Ähre im Vordergrund passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Auch die illustrierte Klappe um den Buchblock, auf welcher sich das selbe Zeichen befindet, gefällt mir gut.

Der Schreibstil von Suzanne Collins ist locker-leicht und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fällt es einem sehr leicht, direkt in die Handlung einzusteigen und sich mitreißen zu lassen. Die Seiten fliegen nur so dahin.

Haymitch' Vorgeschichte und Entwicklung innerhalb des Buches fand ich sehr spannend. Man lernt ihn so viel besser kennen, kann sich ein genaues Bild von ihm machen und erfährt, wie er zu der Person geworden ist, die wir aus der Trilogie kennen.

Die Beschreibungen des Distrikts und der Arena sind detailliert und besonders bildhaft. Ich hatte wieder einmal alles ganz genau vor Augen, als würde ich einen Film schauen. Das ist besonders gut gelungen.

Sehr gut hat mir auch gefallen, gemeinsam mit Haymitch mitzuerleben, wie sich langsam ein Plan bei ihm für die Spiele entwickelt, wie er die anderen Tribute kennenlernt und wie sich Bündnisse und Feindschaften bilden. Er ist ein Charakter, mit dem man besonders gut mitfühlen und mitfiebern kann. Es ist super spannend, seine Gedankengänge und Handlungen zu erfahren und zu lesen, wie er auf bestimmte Situationen reagiert und seinen Plan weiterentwickelt.

Auch die andere Charaktere des Buches haben mir gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich, haben andere Stärken und Schwächen und ergänzen sich gut oder sind gefährliche Gegner. Besonders die Geschichten der anderen Tribute aus Distrikt 12 sorgen dafür, dass man beim Lesen intensive Gefühle durchlebt. Da treffen wirklich viele Schicksalsschläge aufeinander.

Und wenn man glauben könnte "Jetzt hat er es geschafft. Jetzt wird alles gut.", kommt natürlich nochmal ein richtiger Schlag.

Ich finde die Geschichte sehr stimmig und perfekt als Vorgeschichte, denn sie erklärt sehr gut, was Haymitch alles miterlebt hat und wie er zu demjenigen geworden ist, den man aus Katniss' Hungerspielen als ihren Mentor kennt.

Fazit:
"Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an" ist eine fesselnde und spannende Vorgeschichte, die einen von der ersten bis zur letzten Seite packt und nicht mehr loslässt. Sie ist eine sehr gute Ergänzung für den Rest der Reihe. Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 13.10.2025

Eine grandiose Fortsetzung der Flammengeküsst-Reihe

Iron Flame – Flammengeküsst
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Inhalt:
Wem kannst du vertrauen, wenn der größte Verräter dein eigenes Herz ist?

Violet muss entscheiden, ob sie ans tödliche Basgiath War College zurückkehren will … und inwieweit sie Xaden vertrauen ...

Inhalt:
Wem kannst du vertrauen, wenn der größte Verräter dein eigenes Herz ist?

Violet muss entscheiden, ob sie ans tödliche Basgiath War College zurückkehren will … und inwieweit sie Xaden vertrauen kann.
Alle hatten erwartet, dass Violet Sorrengail während ihres ersten Jahres am Basgiath War College sterben würde – Violet eingeschlossen. Doch sie hat überlebt.
Das richtige Training beginnt erst jetzt und Violet fragt sich, wie sie das überstehen soll. Die Herausforderungen sind zermürbend, extrem brutal und dafür gedacht, die Schmerzgrenze der Reiter ins Unermessliche zu treiben, aber das größte Problem ist der neue Vizekommandeur, der Violet brechen will – es sei denn, sie hintergeht den Mann, den sie liebt.
Auch wenn Violets Körper schwächer und fragiler ist, hat sie immer noch ihren Verstand – und ihren eisernen Willen. Und die wichtigste Lektion, die sie bisher gelernt hat, scheinen alle anderen zu vergessen: Drachenreiter machen ihre eigenen Regeln ...

Meine Meinung:
"Iron Flame – Flammengeküsst" ist der zweite Band der Flammengeküsst-Reihe von Rebecca Yarros und eine grandiose Fortsetzung der Fantasy-Reihe. Für mich war das Buch definitiv ein Highlight in diesem Jahr.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Das Hardcover hat ein Lesebändchen, der Verlags-Farbschnitt ist richtig toll und der Farbschnitt der Exklusivausgabe ist noch einmal anders und ganz besonders schön. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches und wirkt sehr schön und edel.

Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitgerissen und gefesselt. Band 2 habe ich direkt nach Band 1 gestartet und man war wieder sofort mittendrin. Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Der Schreibstil ist besonders flüssig und sehr angenehm zu lesen, sodass man gar nicht merkt, wie man in dem Buch voranschreitet.

Violet ist eine sehr sympathische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen und mit der man als Leser besonders gut mitfühlen und mitfiebern kann. All ihre Handlungen und Entscheidungen sind schlüssig und nachvollziehbar. Ich habe so sehr mit ihr mitgefühlt, dass sie für mich richtig lebendig wurde.

Die Autorin schafft es, diese Fantasy-Welt mit den Drachen und den verschiedenen Quadranten mit ihren Worten vor den Augen des Lesers aufleben zu lassen. Man fühlt sich, als würde man sich einen Film anschauen, als wäre man mittendrin und völlig mit dabei. Alles ist sehr anschaulich und besonders bildhaft.

Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die Auswahl an Figuren. Ob Xaden, Dain, Violet, Ridoc, Sawyer, Rhi, Cat, Maren, Imogen oder viele weitere – alle sind sehr unterschiedlich, haben ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen, mit denen sie das Buch ausfüllen, und sorgen dafür, dass die Geschehnisse besonders vielschichtig und spannend werden.
Es ist sehr aufregend mitzuerleben, wie sich die einzelnen Figuren weiterentwickeln. Vor allem bei Violet ist es besonders spannend. Denn mit ihr kann man versuchen, hinter die Fassaden all ihrer Mitstreiter zu blicken, um herauszufinden, wem sie trauen kann und wem nicht.
Manche Entwicklungen sind hierbei genau, wie ich es mir erhofft habe, anderes kam dabei sehr überraschend. Die Spannung bleibt daher nicht aus.

Auch die Drachen in diesem Buch sind sehr bildhaft beschrieben. Es ist unglaublich faszinierend zu erleben, wie die Reiter die Bindungen zu ihnen weiter aufbauen und welche Fähigkeiten sie dadurch bekommen. Niemand ist hier sicher und überall, auch unabhängig von den Drachen, lauern Gefahren.

Besonders spannend fand ich in diesem Band, dass wir weitere neue Orte kennengelernt und viel mehr über die Flieger, Greifen, Veneni und den Schutzzauber erfahren haben.

Das Ende des Buches hält einen riesigen Cliffhanger bereit. Ich bin nun unglaublich gespannt auf den nächsten Band der Reihe und muss unbedingt zeitnah weiterlesen.

Fazit:
Für mich war "Iron Flame" ein absolutes Lesehighlight, das sehr viel Spannung, Abwechslung und unfassbar bildhafte Beschreibungen bereithält, die einen von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch fesseln. Ich kann es auf alle Fälle weiterempfehlen und kann es kaum erwarten, den dritten Band der Reihe zu lesen. Es ist eine definitiv lesenswerte Fortsetzung der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ein super spannender neuer Band der Provinzkrimi-Reihe

Prost, auf den Doktor
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Inhalt:
»Vertrauen Sie mir, ich bin Arzt!«

Diesen Satz hatte Sebastian Burgegger bestimmt oft gesagt, bevor er in seinem Gästezimmer im KRAUSE tot aufgefunden wird. Es gibt keinen Zweifel, dass er ermordet ...

Inhalt:
»Vertrauen Sie mir, ich bin Arzt!«

Diesen Satz hatte Sebastian Burgegger bestimmt oft gesagt, bevor er in seinem Gästezimmer im KRAUSE tot aufgefunden wird. Es gibt keinen Zweifel, dass er ermordet wurde. Grund seines Aufenthalts in Brunngries war ein Motorradtreffen, zu dem er mit seinem Club auf seinem Zweirad angereist kam. Nun verlässt er den wunderschönen Ort im Chiemgau auf vier Rädern im Kofferraum eines Leichenwagens.

Hauptkommissar Tischler nimmt die Ermittlungen auf. Doch je tiefer er in den Fall eintaucht, desto mehr wird klar, dass der Arzt alles andere als vertrauenswürdig war.

Warum musste Burgegger sterben? Hatte er es sich mit ein paar Kumpels seines Motorradclubs verscherzt oder ist sein Mörder vielleicht unter seinen Patienten zu finden?

Meine Meinung:
"Prost, auf den Doktor" von Friedrich Kalpenstein ist der mittlerweile schon elfte Band und eine sehr spannende sowie amüsante Fortsetzung seiner Provinzkrimi-Reihe.
Ich habe bisher jedes Buch des Autors gelesen und bin besonders von seiner humorvollen Herbert-Reihe und der neuen Gardasee-Krimireihe begeistert. Nachdem schon die ersten zehn Bände der Provinzkrimi-Reihe mich überzeugen konnten, war ich sehr gespannt, ob auch der elfte wieder einmal mithalten kann und ob ich dem Täter auf die Schliche kommen kann. Mal klappt das und mal tappe ich nahezu im Dunkeln.

Der Schreibstil ist, wie man es von Kalpenstein gewohnt ist, sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.
Ich habe das Buch als Buddyread mit einer Freundin zusammen gelesen. Für das Rätseln zu zweit ist dieses Buch bestens geeignet.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
In diesem Band gingen meine Verdächtigungen in alle möglichen Richtungen. Etwas, das mir schon lange nicht mehr bei den Büchern des Autors passiert ist: Ich hatte absolut keinen Verdächtigen, bei dem ich die ganze Zeit fest blieb. Zwar hatte ich zwei Personen mehr im Auge, aber es hätte absolut jeder sein können. Und von den beiden, die ich besonders im Blick hatte, war es am Ende auch keiner. Kalpenstein schafft es hier immer wieder aufs Neue, dass man seine gut zurecht gelegten Theorien nochmal über den Haufen werfen und wieder mehr in eine andere Richtung gehen muss.
Ich habe zwar kurz auch an die richtige Person gedacht, diese jedoch recht schnell ausgeschlossen. Zwischendurch dachte ich auch einmal: Hmm, was wenn es doch ganz anders ist, als es scheint? Aber auch diese Idee hatte ich schnell wieder verworfen, obwohl genau das die richtige Spur gewesen wäre.
Für mich war die Auflösung diesmal also sehr überraschend.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen. Besonders die Kommunikation zwischen Tischler und Fink ist immer wieder sehr amüsant und sorgt für einige Lacher. Gut gefallen mir hierbei auch die Gespräche mit den anderen Personen aus dem Team.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Von Tischler und Fink bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sie sich charakterlich ganz genau vorstellen und beide sind sympathisch. Auch in das Privatleben der beiden bekommt man gelegentlich einige Einblicke und auch die Dackeldame Resi spielt erneut eine kleine Rolle.

Sehr gut hat mir auch gefallen, wie die Geschichte mit Tereza und Nori weitergeht. Die beiden sind in diesem Band gemeinsam mit Steiner wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Das fand ich besonders spannend.
Es gibt so viele Intrigen in Brunngries. Da bin ich echt gespannt, was der nächste Band bereithält.

Fazit:
Für mich war dieser Krimi eine gelungene Mischung aus Spannung bis zur letzten Seite, Humor und bayerischer Schein-Idylle. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein gelungener Abschluss der Trilogie

Gwendys letzte Aufgabe
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Inhalt:
Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie ...

Inhalt:
Castle Rock, wir haben ein Problem!

Gwendy, inzwischen in einem hohen politischen Amt und für Klimafragen zuständig, begibt sich zu wissenschaftlichen Zwecken in die Erdumlaufbahn. Dabei ist sie aber auf ihrer eigenen geheimen Mission unterwegs. Der Wunschkasten ist zu ihr zurückgekehrt, mächtiger und zerstörerischer denn je. Die Aufgabe, die Welt zu retten, könnte für sie zu einer Reise ohne Rückkehr werden.

Meine Meinung:
"Gwendys letzte Aufgabe" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, der einen mitnimmt und nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch recht schnell durchgelesen.

Besonders gut gefällt mir das Cover, denn es passt perfekt zum Buch und zu der Handlung. Der braune Rahmen erinnert an das Holz des Wunschkastens. Der Astronautenhelm, der von den Sternen umgeben ist, ist direkt im Mittelpunkt und spiegelt so sehr gut den Inhalt und Gwendys letzte Aufgabe wider.

Der Schreibstil ist besonders flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, was mich sehr überrascht hat. Hier war es wieder wie im ersten Band, deutlich besser als im zweiten, bei dem ich erst ein wenig gebraucht habe, um ins Buch hineinzufinden.

Die Geschichte wird aus Sicht von Gwendy erzählt. Gemeinsam mit ihr erlebt man alles mit, kennt ihre innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Das macht es einem besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Sie ist keine Protagonistin, die in allem von Anfang an perfekt ist, sondern hat ihre Ecken und Kanten, sodass man ihr besonders nah sein kann. Und in diesem Buch hat sie ein besonders schweres Los zu tragen, denn sie muss sich nicht nur um den Wunschkasten kümmern, sondern kämpft auch noch mit gesundheitlichen Problemen, die ihr diese letzte Aufgabe besonders schwer machen.

Man fragt sich die ganze Zeit, wie sie es schaffen soll, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, ob sie sich gegen ihre Widersacher wehren kann und ob ihre fortschreitenden gesundheitlichen Probleme dafür sorgen, dass sie es nicht schaffen wird.

Das Ende der Trilogie habe ich so nicht erwartet. Das hat mich ziemlich überrascht. Es war für die Geschichte sehr stimmig und auch passend für Gwendy als Figur.

Fazit:
"Gwendys letzte Aufgabe" von Stephen King und Richard Chizmar ist ein mitreißendes und spannendes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite mitnimmt und in die Welt des Wunschkastens eintauchen lässt. Es ist ein gelungener Abschluss der Trilogie. Ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Eine spannende und fesselnde Geschichte

Billy Summers
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Inhalt:
Der Killer und das Mädchen – der neue große Roman von Stephen King um Wahrheit und Fiktion

Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass ...

Inhalt:
Der Killer und das Mädchen – der neue große Roman von Stephen King um Wahrheit und Fiktion

Billy ist Kriegsveteran und verdingt sich als Auftragskiller. Sein neuester Job ist so lukrativ, dass es sein letzter sein soll. Danach will er ein neues Leben beginnen. Aber er hat sich mit mächtigen Hintermännern eingelassen und steht schließlich selbst im Fadenkreuz. Auf der Flucht rettet er die junge Alice, die Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde. Billy muss sich entscheiden. Geht er den Weg der Rache oder der Gerechtigkeit? Gibt es da einen Unterschied? So oder so, die Antwort liegt am Ende des Wegs.

Meine Meinung:
"Billy Summers" von Stephen King ist ein spannendes Buch über einen Auftragskiller, das mich vom Anfang bis zum Ende überwiegend gefesselt hat.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen: Ein Auftragskiller, der noch einen allerletzten Job erledigen und sich dann zur Ruhe setzen will, trifft auf eine junge Frau, rettet sie und muss sich nun entscheiden, ob er sie rächt oder sich wirklich zurückzieht und ein neues Leben beginnt.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Man taucht dadurch mitten in das Geschehen hinein.

Die Beschreibungen der verschiedenen Schauplätze und Personen sind sehr bildhaft und ausführlich. Ich hatte dadurch ein genaues Bild von allem vor Augen und konnte es mir ganz genau vorstellen. Man ist mittendrin und es wirkt sehr lebhaft.

Nach und nach lernt man Billy und seine Hintergrundgeschichte besser kennen, man erfährt, wie er zu seinem besonderen Job kam, wie er sich auf seinen letzten Auftrag vorbereitet und auch wie er danach aussteigen und ein neues Leben beginnen will. Er hat alles gut durchdacht und der Plan scheint perfekt – bis Alice in sein Leben trifft und alles auf den Kopf gestellt wird.

Für die Rückblenden in Billys Vergangenheit hat Stephen King sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er lässt Billy eine Geschichte in der Geschichte schreiben. Der Schreibstil hier ist natürlich komplett anders, zumindest zu Beginn. Das unterstützt nochmal die Handlungen, denn Billy spielt allen etwas vor. Für mich war dies am Anfang etwas zu ausführlich, aber im Nachhinein wird klar, warum all das so genau beschrieben wird: Denn dadurch wird klar, wieso er später genau so handelt, wie er es tut.
Der Schreibstil der von Billy geschriebenen Geschichte war für mich zunächst etwas anstrengend, aber später legt es sich.

Einige Dinge haben sich genauso entwickelt, wie ich es mir erhofft oder erwartet habe, anderes hat mich dagegen komplett überrascht. Vor allem das Ende habe ich so nicht erwartet.

Fazit:
Wer gerne ausführliche und detailreiche Geschichten mit Spannung und bildhaften Beschreibungen mag, dem kann ich das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen. Für manche Leser mag es jedoch etwas zu ausführlich sein.
Ich komme insgesamt auf 4,5 Sterne.

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