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Veröffentlicht am 26.08.2019

Emmy wagt einen Neustart

Rückkehr ins kleine französische Landhaus
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Der Klappentext: „Emmy hat ihr altes Leben in England hinter sich gelassen und wagt einen Neuanfang - als Leiterin des La Cour des Roses, einem wunderschönen Hotel an der französischen Loire. Die Zusammenarbeit ...

Der Klappentext: „Emmy hat ihr altes Leben in England hinter sich gelassen und wagt einen Neuanfang - als Leiterin des La Cour des Roses, einem wunderschönen Hotel an der französischen Loire. Die Zusammenarbeit mit ihrem besten Freund und Hotelbesitzer Rupert läuft harmonisch. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, denn der charmante Alain legt ihr die Welt zu Füßen. Was will man mehr? Allerdings hat Emmy die Rechnung ohne hysterische Gäste und einen schlafwandelnden nackten Reiseblogger gemacht. Außerdem steht die bisher größte Herausforderung für das La Cour des Roses an: Die Thomsons reisen an - eine muntere Großfamilie -, um eine Goldhochzeit zu feiern. Das kleine Hotel platzt aus allen Nähten und die Besucher haben mehr als nur einen Extrawunsch. Als dann auch noch Ruperts Exfrau Gloria auftaucht und ihr Gift in alle Richtungen versprüht, ist das (Gefühls-)Chaos komplett. Emmys Traum von endlosem Sonnenschein, wahrer Liebe und frischen Croissants droht zu zerplatzen. Kann sie ihn retten? …“
Zum Inhalt: Es handelt sich hier um die Fortsetzung des Buches „Das kleine französische Landhaus“, es ist aber nicht zwingend notwendig den ersten Teil zu kennen um sie hier zurechtzufinden, das wichtigste wird erwähnt: Emmy und ihr Freund Nathan machen Urlaub im La Cour des Roses. Nathan brennt mit der Ehefrau des Hotelbesitzers durch, nachdem der eine Herzattacke hatte und außerdem eine Beinverletzung. Kurzerhand springt Emmy ein und verliebt sich in das Hotel und das Land. Nun hat sie sich entschieden ihrem Leben in London den Rücken zu kehren und in der Loireregion einen Neuanfang zu wagen – sowohl beruflich als auch liebestechnisch. Sie ist nun Ruperts rechte Hand und schlägt sich mit ihm gemeinsam mit sehr eigenwilligen Gästen und dem Chaos das Gloria hinterlassen hat herum. Gleichzeitig will sie ihr eigenes Geschäft aufbauen und die Beziehung zu Alain ausbauen. Da sorgt eine Großfamilie als anspruchsvoller Gast für zusätzliche Aufregung.

Zum Stil: Erzählt wird die Geschichte von Emmy in der Ich-Form und in einem sehr flüssigen und lockeren Stil. Emmy ist einerseits eine sehr kompetente Person mit klaren Vorstellungen, doch das Chaos im Hotel wächst ihr fast über den Kopf, mit viel Humor und guten Freunden meistert sie die Situationen. Allein die Schilderungen der Gäste und einiger Begebenheiten haben mich persönlich wirklich zum lauten Loslachen gebracht, die Autorin beweist wirklich eine spitzfindige Beobachtungsgabe und erschafft sehr bildliche Beschreibungen von Land und Leuten. Und als wäre der voll ausgebuchte Hotelbetrieb nicht aufregend genug, sorgt auch das Auftauchen der untreuen Ehefrau für weitere Komplikationen und Spannungen. Langeweile kommt ganz bestimmt bei dieser Lektüre nicht auf – ich selbst konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Mein Fazit: Eine unterhaltsame Urlaubsgeschichte mit viel Humor und einer Prise Romantik.

Ich danke be-ebooks by Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Auf der Jagd nach einem Ehemann

Eine Lady mit gewissen Vorzügen
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Der Klappentext: „London 1813: Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Lady Titania Stanhope mit Entsetzen, dass dieser sein gesamtes Vermögen seiner Geliebten vermacht hat, und sie und ihr Bruder nun vollkommen ...

Der Klappentext: „London 1813: Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Lady Titania Stanhope mit Entsetzen, dass dieser sein gesamtes Vermögen seiner Geliebten vermacht hat, und sie und ihr Bruder nun vollkommen mittellos sind. Ihre einzige Chance: einen reichen Ehemann finden. Bewaffnet mit einem Schrank voller Roben und ihrer Gouvernante macht Titania sich auf in die Londoner High Society und trifft ausgerechnet auf den schrecklich attraktiven aber offenbar verarmten Earl of Oakley…
Edwin Worthington kehrt nach London zurück um ein beträchtliches Erbe anzutreten. Da ihm aber Frauen zu wider sind, die nur auf eine gute Partie aus sind, versteckt er seinen Reichtum hinter abgewetzten Jacken und Hosen. Als er Titania Stanhope trifft, ist er von der klugen, wortwitzigen und schönen jungen Frau fasziniert. Könnte sie die Richtige für ihn sein? Doch dann erfährt er, was der wahre Grund für ihren Aufenthalt in London ist, und wendet sich von ihr ab…“
Zum Inhalt: Für Titania bricht die Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater alles seine Geliebten und nicht ihr hinterlassen hat. Was bleibt ihr anderes übrig als möglichst schnell, bevor alle es wissen einen finanzkräftigen Ehemann zu finden? Gut gerüstet macht sie sich nach London auf um auf die Pirsch zu gehen. Leider verliebt sie sich ausgerechnet in den verarmten Edwin, nicht ganz ihr Beuteschema.
Zum Stil: Erzählt wird die Geschichte in der Dritten Person, wobei der Leser in der Hauptsache Titania begleitet. Aufgelockert wird die Geschichte durch Zeitungskolumnen aus der spitzen Feder von Titania und in Ich-Form, die unter dem Pseudonym Eine alleinstehende Dame ihren Beutezug nach einem Ehemann thematisiert, gerade diese ironischen Einblicke sorgen für einigen Humor. Titania und Edwin sind beides sehr sympathische Charaktere deren Tanz umeinander vielleicht etwas vorhersehbar, aber doch sehr unterhaltsam ist. Titania in ihrem Versuch sich der Gesellschaft anzupassen und einen passenden Ehemann zu finden und Edwin in seinen Bemühungen aus der Reihe zu tanzen und eigentlich jeden vor den Kopf zustoßen bieten auch einiges an Spannung auf.
Mein Fazit: Eine unterhaltsame historische Romanze in meinen Augen einfach eine angenehme und empfehlenswerte Lektüre für schöne Lesestunden.

Ich danke dem Forever by Ullstein Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 23.08.2019

Wenn ein Hund einen Toten ausgräbt

Leichenschmaus im Herrenhaus (Bee Merryweather ermittelt 2)
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Der Klappentext: „Es ist Herbst in South Pendrick und die Nachfrage nach Bees gehäkelten Eierwärmern steigt. Bee muss ihren Garnvorrat dringend aufstocken und macht sich auf den Weg ins Dorf. Als sie bei ...

Der Klappentext: „Es ist Herbst in South Pendrick und die Nachfrage nach Bees gehäkelten Eierwärmern steigt. Bee muss ihren Garnvorrat dringend aufstocken und macht sich auf den Weg ins Dorf. Als sie bei ihren neuen Nachbarn Percy und Lavinia in Waterford Manor vorbeikommt, trifft sie einen Fremden, der vorgibt Fotos vom Herrenhaus zu machen. Wenige Tage später buddelt der Nachbarshund die Leiche eben jenes Mannes aus. Bees Aufmerksamkeit ist geweckt, doch das Nachbarspaar, das sonst immer so freundlich ist, wirkt plötzlich abweisend und reagiert verstimmt auf Bees Schnüffeleien. Anlässlich eines Geburtstages wird auf dem Anwesen eine Feier veranstaltet, bei der ein weiterer Toter gefunden wird. Bee ist sofort klar, dass es nur einer von den Partygästen gewesen sein kann. Doch wer hatte ein Motiv?“
Zum Inhalt: Es handelt sich bei dem vorliegenden Krimi um den zweiten Fall der patenten 66 jährigen Witwe Bee Merryweather, die in dem englischen Örtchen South Pendrick auf Mördersuche geht. Was bleibt ihr auch anderes übrig, wenn ihr Hund einen Toten ausgräbt. Obwohl es sich um den zweiten Band einer Reihe handelt, sind Vorkenntnisse nicht notwendig, ich selbst kannte den ersten Band auch nicht und habe mich in South Pendrick sofort heimisch gefühlt und die einzelnen Charaktere gut kennen gelernt, natürlich wird das ein oder andere Mal auf den ersten Fall Bezug genommen, aber damit kommt man gut zurecht.
Der Stil: Der Schreibstil ist, in meinen Augen sehr fesselnd und leicht lesbar. Erzählt wird in der Dritten Form und man begleitet hauptsächlich Bee, wobei die anderen Charaktere aber nicht zu kurz kommen. Die Spannung bei der Mördersuche baut sich langsam auf und kann bis zum Schluss gehalten werden, wobei man als Leser gut miträtseln kann. Eine neugierige, schnüffelnde ältere Dame als Hobby-Detektivin ist seit Agatha Christis Miss Marple etabliert und ich gebe zu immer wieder parallelen gesucht zu haben, doch Bee ist ein ganz eigener Charakter, die mit sehr viel Charme, ein wenig Glück und einer Prise Humor ihre Fälle löst.
Mein Fazit: Ein wunderbarer Cozy-Krime vor der schönen Kulisse Cornwalls mit einer charmanten und sympathischen Hobby-Detektivin.
Ich danke dem Midnight by Ullstein Verlag und NetGalley für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Sylt und die Vergangenheit

Der kleine Laden am Strand
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Der Klappentext verrät schon relativ viel vom Inhalt, da möchte ich gar nicht mehr verraten: „Vor Jahren verließ Ebba völlig überstützt ihre Heimat Sylt. Was sie ihrem damaligen Freund Magnus nicht erzählte: ...

Der Klappentext verrät schon relativ viel vom Inhalt, da möchte ich gar nicht mehr verraten: „Vor Jahren verließ Ebba völlig überstützt ihre Heimat Sylt. Was sie ihrem damaligen Freund Magnus nicht erzählte: Sie war schwanger und verlor in dieser Nacht bei einem Autounfall das Baby. Niemand weiß davon und bis heute ist Ebba weder über den Verlust noch über ihr schlechtes Gewissen gegenüber Magnus hinweg. Durch einen Zufall lernt die Hebamme die Schwestern Carla und Marie kennen, die beide selbst durch schwere Zeiten gingen und für ihren Neuanfang gekämpft haben. Schnell findet Ebba in den beiden Vertraute und als sich die Gelegenheit bietet, reist sie mit ihnen nach Jahren wieder zurück nach Sylt. Es dauert nicht lang und sie trifft Magnus wieder. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist ungebrochen. Doch Magnus scheint ein neues Leben und eine neue Frau an seiner Seite zu haben. Er führt einen kleinen Laden direkt am Strand, ein Traum, den Ebba und er vor ihrer Abreise nicht mehr gemeinsam verwirklichen konnten. Ebba hadert mit ihrer Entscheidung nach Sylt gekommen zu sein und Magnus die Wahrheit über damals zu sagen. Aber dann überschlagen sich die Ereignisse und Ebba muss sich endlich entscheiden....“
Der Stil: Der Schreibstil ist, in meinen Augen sehr flüssig und leicht lesbar, so dass die Seiten nur so dahin flogen, die Sprache ist modern und gefühlvoll. Das merkt man auch bei der Beschreibung der Charaktere, die sehr lebensecht und realistisch wirken und mit ihren ganz persönlichen Ecken und Kanten überzeugen. Die Autorin Julia Rogasch wählte schon mehrmals die Insel Sylt als Schauplatz ihrer Romane und auch hier wird die Insel sehr realistisch und bildlich beschrieben und nimmt einen ganz besonderen Platz ein. Einige Figuren ihrer früheren Romane kommen auch hier vor, aber man kann dieses Buch auch ohne die Vorkenntnisse der anderen Teile genießen. Erzählt wird übrigens in der Dritten Person.
Mein Fazit: Eine emotionale Geschichte über Freundschaft und den Zusammenhalt, auch in schwierigen Zeiten
Ich danke dem Forever by Ullstein Verlag und NetGalley für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Das Erwachen

Aus Dunkelheit und Eis - Das Erwachen
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Das Cover mit dem männlichen Model mit Tattoo und der blauen Farbe erinnert stark an die Cover der erfolgreichen Serie „Die Herren der Unterwelt“ der Autorin, aber dieses Buch ist der Beginn einer neuen ...

Das Cover mit dem männlichen Model mit Tattoo und der blauen Farbe erinnert stark an die Cover der erfolgreichen Serie „Die Herren der Unterwelt“ der Autorin, aber dieses Buch ist der Beginn einer neuen Reihe „Aus Dunkelheit und Eis“.
Der Klappentext: „Jahrhundertelang hat das Eis ihn gefangen gehalten, jetzt ist der gefürchtete Kriegsgott Knox von Iviland endlich frei. Nur noch dreiundzwanzig unsterbliche Gegner trennen ihn von seinem Ziel: Er muss siegen und die Erde für seinen König gewinnen. Doch die selbstbewusste Vale London durchkreuzt seine Pläne. Der Anblick ihres Körpers verführt Knox und weckt seinen starken Beschützerinstinkt. Dann macht ein magisches Schwert Vale seiner ebenbürtig. Mit einem Mal muss Knox sich entscheiden: für die Freiheit leben oder für die Liebe sterben.“
Zum Inhalt: Der Band ist der Auftakt zu einer neuen Serie von Gena Showalter, die Erde ist Schauplatz eines Wettkampfes auf Leben und Tod, insgesamt 38 unsterbliche Kämpfer, ein jeder für ein anderes Königreich, kämpfen um die Erde, der Herrscher des Sieges kann das neue Territorium einnehmen. Mittlerweile sind es nur noch 24 Teilnehmer, die zu einem der regelmäßigen Treffen zusammenkommen – während der Treffen gilt Waffenstillstand. Doch die Kämpfer haben nicht mit den Menschen gerechnet, die sich gegen die außerirdischen Eroberer wehren. Alle werden eingefroren und erst Jahrhunderte später aufgetaut. Die Erde hat sich mittlerweile verändert und auch die Menschen. Hier in diesem Band begleiten wir den Krieger Knox, der einerseits versucht seinen Auftrag zu erfüllen und anderseits von Vale von der Erde fasziniert ist.
Der Stil: Der Schreibstil ist, in meinen Augen sehr fesselnd und leicht lesbar, so dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Erzählt wird in der Dritten Form und man begleitet in der Hauptsache Knox und Vale. Diese beiden Charaktere und ihre Einstellungen und Vorstellungen sind so unterschiedlich, dass es heftig zwischen den beiden kracht und knistert. Zugleich entsteht durch den ständigen Kampf eine große Spannung. Am Schluss des Buches gibt es ein Personenregister mit den besonderen Fähigkeiten der Krieger, was die Übersicht über die große Anzahl erleichtert. Auch wenn es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, ist die Geschichte von Knox und Vale in sich abgeschlossen – nur der Wettkampf wird fortgesetzt und das hoffentlich bald.
Mein Fazit: Ein gelungener erster Band einer neuen Serie, die den Herren der Unterwelt in nichts nachsteht – spannend, actionreich und romantisch.
Ich danke dem Mira Verlag und NetGalley für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.