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Veröffentlicht am 15.02.2019

Vorsicht die Honigdachse kommen

Honey Badgers
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Das Cover: Das Cover ist in Schwarz-Weiß gehalten, die Profilbilder eines jungen Frau und eines jungen Mannes sind Hinterkopf an Hinterkopf gegeneinander gesetzt. Der Titel hebt sich von dem relativ dunkel ...

Das Cover: Das Cover ist in Schwarz-Weiß gehalten, die Profilbilder eines jungen Frau und eines jungen Mannes sind Hinterkopf an Hinterkopf gegeneinander gesetzt. Der Titel hebt sich von dem relativ dunkel gehaltenen Titelbild in einem Goldton deutlich ab. Das O in Honey endet in einem stilisierten Dachskopf.

Der Klappentext: „Als Grizzly-Gestaltwandler war Berg Dunn schon in vielen ungewöhnlichen Situationen. Doch dass eine hübsche, nackte Frau wie aus dem Nichts auf seinem Balkon auftaucht, findet selbst er merkwürdig. Und dann fordert die Unbekannte auch noch von ihm, dass er ihr seine beste Pistole überlässt! Berg findet heraus, dass sie eine Honigdachs-Gestaltwandlerin ist, und verliert sein Herz an sie. Doch Charlie Taylor-MacKilligan muss ihre kleinen Schwestern vor ihrem mordlustigen Vater beschützen und es passt ihr gar nicht, dass Berg sich plötzlich als ihr Aufpasser aufspielt. Immerhin sind Honigdachse Überlebenskünstler! Aber Berg ist unverschämt sexy, das muss Charlie zugeben. Vielleicht jagt sie ihn nicht fort – wenn er denn mit ihr mithalten kann. ...“

Zum Inhalt: Der Honigdachs, der zoologisch zur Mardergruppe gehört, gilt als ausgesprochen aggressiv und furchtlos. Im Tierreich hat er eigentlich keinen natürlichen Feind und schlägt selbst deutlich größere und stärkere Raubtieren wie Raubkatzen oder Bären in die Flucht. Seiner großen Vorliebe für Honig verdient er seinen Namen. Mit dieser Tierrasse erschuf G.A. Aiken sehr ungewöhnliche Gestaltwandler, vor allem wenn sie, wie in diesem Fall auch noch Hybride – sprich Mischlinge sind. Die Geschichte handelt von drei Schwestern: einem Honigdachs-Wolf- Mischling, einem reinen Honigdachs und einem Honigdachs-Tiger-Mischling, alle drei auf ihre ganz besondere Weise ungewöhnlich, durchgeknallt und dennoch faszinierend. Durch die Schuld ihres Vaters stehen die drei auf der Abschussliste und werden verfolgt, als gerade für die älteste und vernünftigste durch den sexy Grizzly-Wandler eine verführerische Ablenkung auftaucht.

Zum Stil: Der Schreibstil ist äußerst mitreißend und flüssig. Die Ereignisse folgen so schnell aufeinander, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Anfangs mögen die verschiedenen Charaktere und vor allem ihre Wandler spezifischen Eigenheiten etwas verwirrend sein, doch man kann sehr gut einen Überblick gewinnen. Schnell werden einem die Hauptfiguren näher gebracht und stehen dem Leser klar vor Augen. Gerade das Zusammenspiel der drei tollkühnen, verrückten und doch wie Pech und Schwefel zusammenhaltenden Schwestern, sorgt für einige dramatische und witzige Szenen. Auch die natürlichen Vorlieben und Abneigungen der jeweiligen Tierrassen der Wandler werden berücksichtigt und sorgen für Konfliktpotential, so lieben z.B. sowohl Bären als auch Honigdachse Honig, wer gewinnt wohl im direkten Streit um das begehrte klebrige Gold?
Obwohl einige Protagonisten aus früheren Büchern hier auftauchen, kann man dieses Buch auch wunderbar für sich lesen, auch wenn ich persönlich schon sehr gespannt bin wie es mit den beiden anderen Honigdachs-Wandlerinen weitergeht.

Mein Fazit: Eine spannende und sexy Story aus der Welt der Gestaltwandler, mit äußerst amüsanten und lustigen Szenen.

Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 10.02.2019

Bad Boy trifft auf die Welt der Mode

Beautiful Danger - Vertrau mir nicht
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Das Cover: Vor einer nächtlichen Skyline von New York steht ein muskulöser Mann mit verschiedenen schwarzen Tattoos auf dem nackten Oberkörper – passend zum Bad Boy in dieser Geschichte. Der Titel hebt ...

Das Cover: Vor einer nächtlichen Skyline von New York steht ein muskulöser Mann mit verschiedenen schwarzen Tattoos auf dem nackten Oberkörper – passend zum Bad Boy in dieser Geschichte. Der Titel hebt sich vom relativ dunkel gehaltenem Titelbild in klaren Buchstaben deutlich ab.

Der Klappentext: „Julia Stonefields Traum ist zum Greifen nah. Der berühmte Modedesigner Giuliano Meloni ist bereit sie als Praktikantin einzustellen, wenn sie es schafft, dass Levin McKenzie, ein berüchtigtes New Yorker Bandenmitglied, nach seiner Haftstrafe als Model für ihn arbeitet.
Keine leichte Aufgabe für Julia, denn Levin passt mit seinem Benehmen so gar nicht in die schillernde Modewelt - er ist rau, unverschämt und gefährlich. Als er schließlich dem Angebot zustimmt, ist es Julias Job ihm Manieren beizubringen. Schnell merkt sie, dass Levins Abgründe tiefer sind, als sie sich vorstellen kann. Trotzdem übt er eine Anziehungskraft auf sie aus, derer sie sich nicht entziehen kann - und bringt Julia damit in ein Dilemma, das sie vor eine schwere Entscheidung stellt. Sie muss aufpassen, dass sie sich nicht die Finger an dem Bad Boy verbrennt, denn Levin McKenzie ist die personifizierte Sünde und ein Mann voller Geheimnisse ...“

Zum Inhalt: Levin McKenzie ist ranghohes Mitglied der SinDangers und sitzt momentan im Gefängnis. Sein gutes Aussehen beschert ihm die Aufmerksamkeit des Modedesigners Meloni, der ihn unter allen Umständen unter Vertrag nehmen. Laut seinen Bewährungsauflagen braucht Levin einen festen Job, also wird er Model. Was das für ihn bedeutet kann er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Vor allem weil ihm die bieder Julia Stonefield als Assistentin/Kindermädchen zur Seite gestellt wird. Es prallen Welten aufeinander. Julia hat außerdem ihre eigenen Sorgen: einen Verlobten der auf die Enthaltsamkeit vor der Ehe besteht, eine Mutter die etwas vor ihr verheimlicht und einen Chefdesigner, der mit seinen Ansprüchen Miranda Priestly, der Rolle von Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“ in nichts nachsteht.

Zum Stil: Der Stil ist modern, die Sprache klar und durchaus hart, aber äußerst mitreißend und flüssig. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Julia und Levin in Ich-Form erzählt und der Leser kann so wunderbar in die Gedankenwelt der beiden, so unterschiedlichen Charaktere eintauchen. Allein durch das Aufeinandertreffen der beiden Hauptprotagonisten knistert die Luft vor Witz, Spannung und Erotik. Die Welt der Mode wird wunderbar beschrieben, aber auch die Welt einer äußerst kriminellen Gang wird klar aufgezeichnet.

Als besonderen Bonus empfand ich den Abschnitt „Was wurde aus…“. Hier werden, ähnlich wie bei einem Abspann in einem, auf wahren Begebenheiten basierenden Film die weiteren Schicksale der einzelnen Charaktere in wenigen Worten skizziert.

Mein Fazit: Eine spannende Story, in der die kriminelle Welt der Bandenkriege und die Welt der Mode aufeinander prallen. Die beiden Hauptprotagonisten sorgen für Witz und Erotik. Außerordentlich unterhaltsam und fesselnd.

Ich danke dem LYX.digital Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Ein Sportroman der besonderen Art

Invincible - Ich geb dich niemals auf
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Das Cover: Vor einem hellblau weiß gestupften Hintergrund steht ein muskulöser Mann (der Coautor Stuart Reardon selbst) mit nackten Oberkörper und übersäht mit schwarzen Tattoos. Die Arme hat er hinter ...

Das Cover: Vor einem hellblau weiß gestupften Hintergrund steht ein muskulöser Mann (der Coautor Stuart Reardon selbst) mit nackten Oberkörper und übersäht mit schwarzen Tattoos. Die Arme hat er hinter dem Kopf verschränkt und ein weißes Handtuch liegt über seinem Nacken. Der Titel ist in klaren, geraden Lettern gehalten.

Der Klappentext: „Seine Welt liegt in Scherben. Er ist gebrochen. Er hat alles verloren. Aber sein Herz ist unbesiegbar.
Als Nick Renshaw mit sechsundzwanzig Jahren seine Profikarriere als Rugbyspieler wegen einer Sportverletzung aufgeben muss, verliert er nicht nur den Sport, den er über alles liebt, sondern auch seine Verlobte und alle Hoffnung. Die Ärztin Anna Scott soll das Aushängeschild der Rugby-Liga wieder fit machen, doch sie merkt bald, dass Nicks Seele den größten Schaden davongetragen hat. Nur langsam dringt sie zu ihm vor, doch als ihre eigene Vergangenheit sie einzuholen droht, wird Nick klar, dass man erst unbesiegbar sein kann, wenn man gemeinsam stark ist!“

Zum Inhalt: Nick Renshaw, ein aufstrebender Rugby-Spieler steht plötzlich vor dem drohenden Aus seiner hart erkämpften Karriere. Eine Verletzung – das Ende? Alkohol, Verdrängung, Depressionen und enttäuschte Fans, die Abwärtsspirale droht Nick mit zu reißen. Sein Club stellt ihm die Sportpsychologin Anna Scott zur Seite, sie soll ihm aus dem Tief herausholen.

Zum Stil: Der Stil ist modern, mitreißend und flüssig. Man bemerkt beim Lesen sofort, dass mit Stuart Reardon ein ehemaliger Rugby-Spieler die Story beeinflusst. Gerade die Rugby-Spiele sind äußerst atmosphärisch beschrieben, aber so dass auch ein Laie, in dem für uns eher unbekannten Spiel mitkommt. Die Charaktere sind äußerst authentischen und sympathischen beschrieben worden, ihre Gefühle und Beweggründe sehr gut nachvollziehbar. Die Erotik ist in diesem Buch heiß aber stilvoll beschrieben.

Mein Fazit: Ein gelungenes Buch über die Problematiken in der Welt des Profisports und des damit verbundenen Ruhms, das auch einem Sportmuffel diese Thematik näher bringt. Die Liebesgeschichte bleibt in dieser Geschichte eher eine wichtige Nebenhandlung.

Ich danke dem LYX.digital Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 05.02.2019

Vom Glück und ganz alltäglichen Dramen

Vom Glück und den Tagen dazwischen
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Das Cover: Das Titelbild zeigt eine gewundene Straße entlang einer schroffen Küstenlandschaft mit strahlend blauem Sommerhimmel. Über dieses Bild ist ein Rahmen aus aquarellierten Blüten in Pastellfarben ...

Das Cover: Das Titelbild zeigt eine gewundene Straße entlang einer schroffen Küstenlandschaft mit strahlend blauem Sommerhimmel. Über dieses Bild ist ein Rahmen aus aquarellierten Blüten in Pastellfarben gelegt und der Titel in einer schwungvollen weißen Schrift. Alles in allem lässt einen der Titel sofort an einen Urlaub in Nordfrankreich denken.

Der Klappentext: „Nach zahlreichen gescheiterten Liebesbeziehungen beschließt Emmi mit Ende 30 die Suche nach dem perfekten Mann ein für alle Mal zu beenden und alleine glücklich zu werden. Trotzdem (oder gerade deswegen) schmuggelt sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Freundes ein - mit ungeahnten Folgen. Um sich von den Ereignissen abzulenken und einem drohenden Urlaub mit ihren Eltern zu entkommen, begibt sie sich kurzerhand mit vier sehr ungleichen Frauen auf eine spontane Fahrt ins Ungewisse ...“

Zum Inhalt: Emmi ist Grundschullehrerin, Ende 30 und hat endlich mit der Suche nach Mr. Right abgeschlossen, sie ist Single und wird es bleiben. Schluss aus, sie hat die Nase von der Suche und den Enttäuschungen voll. Außerdem stehen die Sommerferien vor der Tür und es ist Zeit für einen Neuanfang. Da kommt ihr die Chance gerade recht zusammen mit ihrer frisch verwitweten Vermieterin und deren Freundinnen in einen Spontan-Urlaub nach Frankreich zu fahren. Es treffen fünf sehr unterschiedliche Frauen mit großen Altersunterschieden, die scheinbar selbstbewusste Emmi, die zurückhaltende Witwe Lore, die kesse Jutta, die biedere Marlies und die arglose Paula auf diesem Road Trip zusammen.

Der Stil: Die Autorin Frida Matthes hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist. Es treffen sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander und die daraus resultierenden Streitgespräche und einige eigentlich alltägliche Situationen sorgen immer wieder für eine gewisse Komik. Einige Wendungen und Ereignisse kommen etwas überraschend und ich persönlich hätte mir teilweise die eine oder andere Information mehr gewünscht.

Mein Fazit: Ein toller Frauenroman der zwar einige Klischees bedient, dafür aber mit einem gewissen Humor und einer Prise Ironie ausgleicht. Kurz und knapp: ein amüsanter und durchaus dramatischer Roman.

Ich danke dem Verlag Bastei Lübbe und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 30.01.2019

Eine Jugendliebe, eine zweite Chance und die Zukunft

Maybe this Kiss – Und mit einem Mal doch
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Das Cover: Eine eher abstrakte, aber harmonische Gestaltung in hellen Blautönen mit einem raumfüllenden Schneekristall und der Silhouette einer Baumlandschaft, beides ist ebenfalls in Blaunuancen gehalten ...

Das Cover: Eine eher abstrakte, aber harmonische Gestaltung in hellen Blautönen mit einem raumfüllenden Schneekristall und der Silhouette einer Baumlandschaft, beides ist ebenfalls in Blaunuancen gehalten und passt sich dem Hintergrund an. Der Titel ist in einem schwungvollen Schriftzug in Schwarz darauf gesetzt. Die komplette Serie ist im Cover aufeinander abgestimmt und unterscheidet sich in den Farbtönen und den Motiven, der herausstechende Schrifttyp ist immer der Gleiche.

Der Klappentext: „Neil Healy ist stolz auf seinen Aufstieg in der Air Force, aber dass er für seinen neuen Job zurück in seine Heimat muss, schmeckt ihm gar nicht. Denn hier lebt noch immer seine große Liebe Becky Westmore - die Frau, über die er nie hinweggekommen ist. Und in einer Kleinstadt wie Glenwood Falls ist es nahezu unmöglich, Becky aus dem Weg zu gehen.“

Zum Inhalt: Hier wird die Geschichte von Becky und Neil erzählt und spielt eigentlich noch vor „Maybe this Time – Und auf einmal ist alles ganz anders“, dem offiziellen ersten Band der Colorado Ice Reihe. Da es sich hier aber um eine Novella handelt, die in der Seitenzahl doch beschränkt ist, erlaubt der Band „Maybe this Time“ einfach einen besseren Einstieg nach Glenwood Falls. Dennoch wird die zweite Chance auf die große Liebe glaubhaft dargestellt. Die beiden kennen sich, sie haben eine gemeinsame Vergangenheit und können sich (und dem Leser) die erste Phase des Verliebens ersparen.

Zum Stil: Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, kommt die Autorin Jennifer Snow schnell zur Sache und konzentriert sich auf die beiden Protagonisten und Beckys Tochter. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Abwechselnd wir aus Beckys und Neils Perspektive, allerdings nicht in Ich-Form erzählt, dadurch wird dem Leser der Einstig in die Gefühlswelt sehr erleichtert.

Mein Fazit: Eine gelungene Kurzgeschichte aus der Serie Colorado Ice, deren Charaktere viele weitere Romane versprechen. Man kann diese Kurzgeschichte aber auch sehr gut unabhängig und einzeln lesen.
Ich danke dem Verlag LYX.digital und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.