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Veröffentlicht am 07.06.2026

Hier stimmt fast alles

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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„Lucifer Ascending – One Sinful Secret“ von Marie Niehoff ist der Auftakt zu einer neuen Dark-Romantasy-Dilogie. Ich habe von ihr schon ein paar Bücher gelesen und habe mich daher sehr auf dieses Buch ...

„Lucifer Ascending – One Sinful Secret“ von Marie Niehoff ist der Auftakt zu einer neuen Dark-Romantasy-Dilogie. Ich habe von ihr schon ein paar Bücher gelesen und habe mich daher sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem auch weil der Klapptext sehr interessant klang.
Lilian ist die Tochter eines Menschen und eines Dämons. Daher wollen viele sie tot sehen, erst recht bei dem Orden aus Dämonenjägern, wo sie groß geworden ist. Jeden Tag kämpft sie und beweist ihre Loyalität. Als sie vor ihrem 25. Geburtstag endlich ein vollwertiges Mitglied wird, stirbt sie bei einem Einsatz. Ihr Trainingspartner und bester Freund Jupiter kann diesen Verlust nicht akzeptieren und versucht Lil von den Toten zurückzuholen. Dabei geht er einen Pakt mit Lucifer ein und muss sich mit diesem seinen eigenen Körper teilen.
Ich war wirklich sehr neugierig, wie Lucifer hier dargestellt wird, denn für viele ist er abgrundtief böse, aber in vielen Filmen, Serien und Büchern wird er auch anders gezeigt. Hier war es so, dass er durchaus mehrere Charakterzüge besitzt, was ich gut fand. Natürlich war er einerseits grausam, aber andererseits auch mitfühlend und freundlich. Ich mochte vor allem seinen Humor. Dieser kam vor allem durch die Gespräche in Jupiters Kopf zur Geltung, aber auch wenn Lucifer mit Lil argumentiert hat oder ihr Buch mit Kommentaren verunstaltet. Ich habe ihn einfach geliebt und war gespannt, was mit ihm alles noch passiert. Lil mochte ich auch sehr gerne. Es war interessant zu lesen, wie ihr Leben im Orden war, wie sie sich emotional eingesperrt gefühlt hat und gerade wie sie nach ihrer Wiederbelebung auch aufgeblüht ist. Es kam eine ganz andere Seite zum Vorschein, gerade auch dank Lucifer. Jupiter war der perfekte beste Freund. Er hat sich immer um Lil gekümmert, dass sie genug isst, dass sie eine Schulter zum Anlehnen hat. Selbst seine Gefühle für sie hat er zurückgehalten, weil er wusste, dass sie noch nicht bereit dafür war, obwohl sie das selbe für ihn empfunden hat. Das war wirklich süß mit anzusehen. Auch Tarek, Jupiters besten Freund, fand ich unglaublich toll. Leider kam er zu selten vor und gerade nach Lils Tod habe ich gedacht, dass er mehr nach Jupiter sehen würde, aber es gab nur paar SMS, was ich persönlich etwas merkwürdig fand.
Die Story selbst war sehr interessant. Gerade weil so viel aufgedeckt wurde, aber dennoch genug Fragen für Band zwei übrig bleiben. Ich habe immer wieder mitgerätselt, wer was wie gemacht hat, wie eine Person in das Geschehene eingebunden ist. Das fand ich wirklich spannend. Den Cliffhanger habe ich etwas kommen sehen, was ich aber nicht schlimm fand, weil es bis dahin einfach spannend geblieben ist. Der Schreibstil hat einem einfach gar keine Wahl gelassen, als mitzufiebern. Das Dark kommt immer mal wieder ein wenig zum Vorschein, aber ich finde es geht. Es gibt etwas Blut und Folter, aber es ist relativ harmlos geschrieben. Natürlich gibt es auch hier spicy Szenen, aber auch diese fand ich recht gut gelungen, auch wenn ich manchmal dachte, dass Lil schon manchmal nur das Eine will, aber das habe ich mir so erklärt, dass sie ihre Gefühle für Jupiter einfach sehr lange unterdrückt hat und nun alles raus kommt. Ich fand das Buch überaus gelugen, zwar mit ein zwei kleinen Schwachstellen, wie mit Tareks Abwesenheit, aber das fällt nicht groß ins Gewicht. Daher vergebe ich fünf volle Sterne und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Schwächerer Finalteil

Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis
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„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen ...

„Kiss of the Broken – Seine Liebe ist ihre Verdammnis“ von Julia Pauss ist der Folgeband von „Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang“ und auch der finale Teil. Er kann nicht alleine gelesen werden, da Kiss of the Broken direkt an Band eins anschließt, der mit einem Cliffhanger geendet hatte. Daher ist man direkt wieder in der Geschichte drin. Ich brauchte einen Moment, wieder reinzukommen, da ich erstmal Probleme mit den Namen von den Fürsten hatte, aber dann war ich direkt wieder in die Geschichte vertieft. Es hat aber gedauert, bis mich die Geschichte wieder mitreißen konnte. Erst zum Ende hin wurde es für mich spannender. Das hatte Teil eins schnell geschafft und auch gehalten, aber dieser leider nicht. Ich kann nicht einmal genau meinen Finger drauf legen, wieso es dieses Mal so war. Die Geschichte lief zügig voran, die Charaktere haben sich nicht groß verändert, auch wenn Ren erst akzeptieren musste, wer Scarlett eigentlich ist. Doch sobald dies geschehen war, war auch er wieder der Ren, den man kennengelernt hatte. Auch die neuen Personen waren interessant, gerade Evadne. Sie fand ich recht undurchsichtig, aber vielschichtig und ich war wirklich gespannt, wohin ihre Reise geht. Aurelian war als Böser auch gut rausgearbeitet. Scarlett tat mir wirklich leid, von so einem gefangen worden zu sein, auch wenn sie irgendwie weitestgehend machen konnte, was sie wollte, was ich irgendwie nicht verstanden habe. Aber obwohl die Charaktere spannend waren, wollte diese bei der Story irgendwie nicht aufkommen. Sicherlich ist einiges passiert und es war okay, aber das war es eben auch. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Kann nicht an Band eins anknüpfen

Die Skaland-Saga, Band 2 - A Curse Carved in Bone
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„Die Skaland-Saga – A Curse Carved in Bone“ von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil der Reihe und kann nur in Verbindung mit Band eins gelesen werden, da die Story direkt dort weitergeht, ...

„Die Skaland-Saga – A Curse Carved in Bone“ von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil der Reihe und kann nur in Verbindung mit Band eins gelesen werden, da die Story direkt dort weitergeht, wo der erste endet. Ich fand den Auftakt wirklich gut und daher war ich sehr gespannt, wie es rund um Freya und Bjorn weitergeht, aber war schnell enttäuscht. Das Buch war einfach nur anstrengend und wurde erst zum Ende hin angenehmer, auch wenn immernoch nicht gut. Da Bjorn Freya verraten hatte, ist das Vertrauen ziemlich angeknackst, was mehr als deutlich geäußert wird. Es wird unglaublich viel gejammert, weil man sich doch liebt, aber das Vertrauen weg ist, weil man soooo verletzt ist. Aber man fühlt sich immernoch angezogen, aber das geht auf gar keinen Fall. Das war immer die selbe Leier, mindestens die Hälfte des Buches lang und das war einfach nur anstrengend. Ich kann verstehen, dass Freya ihre Probleme mit Vertrauen und allem hatte, aber es war wirklich nur Gejammer. Die Story kam überrhaupt nicht voran. Zwar haben sie Bjorns Mutter besucht und Freya hat andere Schicksalfreie kennengelernt, aber sonst gab es nur viel Gerede und eben das Gejammer. Dazu habe ich oft den Kopf schütteln müssen, weil Dinge passiert sind, die einfach nicht gepasst haben. Zum Beispiel sind Freya und Bjorn in einem Kreis aus Runen gefangen, in dem Snorri getötet wird. Bjorn läuft immer wieder im Kreis, vermeided es zu dem Blutfleck zu gucken oder ihn ausversehen zu betreten. Hat dann aber ein Stelldichein mit Freya genau neben der Stelle, an der sein Vater gestorben ist. Passte für mich nicht. Solche Sachen sich leider häufiger passiert. Dazu kommt, dass irgendwie jeder Charakter hauptsächlich auf sich geachtet hat. Es ging immer darum, was die eine Person will, immer "ich,ich,ich". Das war im ersten Band nicht so. Alles in allem war das Buch einfach nur anstrengend und ich war froh, als es dann durch war. Ich vergebe zwei Sterne, da es zum Ende hin etwas besser wurde.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Keine Tiefe und viele Ungereimtheiten

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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„West of Wicked –Folge deinem Verlangen“ von Nikki St. Crowe ist eine Art Neuauflage vom Zauberer von Oz.
Dorothy Gale wird als Baby weggegeben und lebt seitdem in Kansas. Sie weiß nicht, woher sie wirklich ...

„West of Wicked –Folge deinem Verlangen“ von Nikki St. Crowe ist eine Art Neuauflage vom Zauberer von Oz.
Dorothy Gale wird als Baby weggegeben und lebt seitdem in Kansas. Sie weiß nicht, woher sie wirklich kommt und wünscht sich einerseits mehr vom Leben, als es ihr momentan bietet, andererseits will sie ihrem Onkel und ihrer Tante, die sie aufgezogen haben, weiterhin helfen. Als ein Wirbelsturm sie samt Haus in ein fremdes und verfluchtes Land bringt, muss sie einige Abenteuer überstehen, in denen viele Gefahren auf sie lauern.
Das Buch beginnt sehr ruhig und zeigt das normale und alltägliche Leben von Dorothy. Schnell bemerkt man, dass sie sich mehr für sich wünscht, aber sich gleichzeitig mit dem zufrieden gibt, was sie hat, aus Dankbarkeit ihrer Tante und ihrem Onkel gegenüber. Als sie dann in dem neuen Land erwacht, will sie erst schnell zurück nach Hause finden, allerdings bemerkt sie bald, dass ihr diese Abenteuer gefallen, dass sie endlich Dinge erlebt, was ich auch gut verstehen konnte. Allerdings fand ich es manchmal etwas anstrengend, wie sie es gefühlt jedem Recht machen will. Es war auch oft so, dass sie keine wirkliche eigene Meinung besitzt. Sie kam mir ebenfalls oft sehr naiv vor, aber das lag vielleicht an ihrem recht einfach gehaltenem Leben. Es gab sehr viele Nebencharaktere, sei es der Blechmann, die Vogelscheuche oder die verschiedenen Hexen. Jeder Charakter war unterschiedlich gestaltet und man konnte ein wenig mitraten, ob die Person Doro eher helfen oder behindern möchte. Die Kapitel sind aus den unterschiedlichen Sichten der Charaktere geschrieben, was man entweder mag, weil es so viele verschiedene Sichtweisen gibt, oder man mag es nicht, weil es für viele zu verwirrend ist. Ich fand es okay, weil ich dadurch die verschiedenen Charaktere besser kennenlernen konnte. Gerade den Blechmann fand ich sehr interessant und auch am besten ausgearbeitet. Ich mochte seine Geschichte, die nach und nach ans Licht kam. Doro mochte ich von allen Charakteren irgendwie am wenigsten.
Die Stoy selbst verlief relativ schleppend. Es sind ein zwei Dinge passiert, aber irgendwie war es weitestgehend so, dass man auf der Stelle gelaufen ist. Erst zum Ende hin wurde es recht spannend. Für mich leider zu spät. Das lag aber vor allem auch daran, dass ich sehr oft sehr genervt war. Gerade nach der ersten Hälfte fand ich das Buch sehr anstrengend, da sehr viel unlogisch oder fehlerhaft war. Zum einen die Größenverhältnisse der ganzen Bewohner. Der Blechmann und die Vogelscheuche wurden immer als über zwei Meter beschrieben und fast doppelt so groß wie viele der Einwohner. Dann war einmal ein Charakter, der doppelt so groß wie der Blechmann war, was dann über vier Meter wäre. Da kam also eine Größenrange von einem Meter bis über vier Meter heraus, was ich irgendwie bezweifle. Dann wurde erwähnt, dass der gelbe Pfad an einer Stadt einen Alarm auslöst, wenn dieser betreten wird, was beim Blechmann passiert ist. Was passen würde, wenn dies auch bei Doro und der Vogelscheuche geschehen wäre, aber faszinierender Weise liefen die Einwohner da durch die Straßen, denn dann gab es dort keinen Alarm. In einer Szene sind Doro und die Vogelscheuche geflüchtet und mussten sich beeilen, weil sie verfolgt wurden. Doro geht in ein Haus, wo sie sich erstmal umziehen will und statt das dann direkt drinnen zu machen, sucht sie sich in Ruhe ein Schlafzimmer. Ich fand das so unlogisch. Das hat sich weitestgehend durch das ganze Buch gezogen, aber in dem Abschnitt war es arg schlimm. Auch die Tiefe hat mir gefehlt. Sei es bei den verschiedenen Charakteren, mit wenigen Ausnahmen, als auch bei der Beziehung zwischen Doro und der Vogelscheuche. Dort wurde langsam eine Romanze eingearbeitet, die ich einfach nicht gefühlt habe, weil es für mich nicht gepasst hat. Mich konnte das Buch erst am Ende etwas mitnehmen, ansonsten war es überhaupt nicht meines. Daher vergebe ich nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Trat auf der Stelle

Weavingshaw
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„Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity klang für mich sowohl vom Klapptext als auch von der Leseprobe her echt gut. Ich mochte es, wie Leena und der Saint aufeinander getroffen sind. Denn um das Leben ihres ...

„Weavingshaw“ von Heba Al-Wasity klang für mich sowohl vom Klapptext als auch von der Leseprobe her echt gut. Ich mochte es, wie Leena und der Saint aufeinander getroffen sind. Denn um das Leben ihres Bruders zu retten, verkauft sie ihr Geheimnis an den berüchtigten Bram St. Silas, dem Saint der Stille. Sie kann die Gestalten toter Menschen sehen, die als Geister auf der Erde wandeln. Silas geht mit ihr einen Handel ein, dass sie einen Geist für ihn findet. Die Suche führt sie nach Weavingshaw, wo einige Geheimnisse ans Licht kommen und es für alle Beteiligten gefährlich wird.
Den Anfang des Buches mochte ich wirklich sehr gerne. Man hat einiges über Leena und ihre Familie erfahren können, während Silas recht geheimnisvoll wirkte. Ich mochte auch die Interaktionen der beiden zusammen. Das war oft sehr erheiternd und es war schön, wenn der Charakter von Silas durch sein Tun immer weiter ausgebaut wurde. Doch leider zog sich die Geschichte unglaublich. Weavingshaw kam erst nach der Hälfte des Buches vor, was ich durch den Klapptext anders erwartet hätte. Außerdem sucht Silas jemanden, der dort beheimatet war, daher hätte ich angenommen, dass diese Festung, als die es später beschrieben wurde, schon früher drankommt. Stattdessen hat sich das Buch mehr oder weniger im Kreis gedreht und hat beschrieben, wie Leena auf ihren Bruder Rami aufpasst, Silas seinen Geschäften nachgeht und Leena für ihn arbeitet. Sicherlich ist da auch ein wenig was passiert, aber irgendwie hatte ich dennoch das Gefühl, dass das Buch nicht vorwärts kam. Dadurch fiel es mir auch etwas schwerer, die Geschichte zu verfolgen und das Buch weiterzulesen, da es irgendwie durchhing. Auch die Beziehung zwischen Leena und dem Saint kam nicht vorwärts. Ich mochte gerne, wie die beide miteinander agiert haben, da kam es zu dem einen oder anderen Schlagabtausch, aber das war es auch. Es kam auch dort nicht voran und irgendwie hat mir auch die Tiefe gefehlt. Es wurde immer wieder gesagt, dass sie einander durchaus attraktiv finden, aber der Funke ist bei mir nicht übergesprungen, dass dort mehr als nur eine Geschäftsbeziehung sein könnte. Sicherlich haben die beiden sich immer besser kennengelernt und gerade Silas hat sich am Ende geöffnet, auch weil ihm nichts anderes übriggeblieben ist, aber eine richtige Chemie habe ich zwischen den beiden nicht gespürt. Daher kann ich dem Buch auch nur zwei Sterne geben. Mich konnte das Buch leider nicht mitnehmen.

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