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Veröffentlicht am 16.08.2026

Konnte mich nicht mitreißen

Der Nachbar
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„Der Nachbar“ von Sebastian Fitzek ist erst mein zweites Buch von ihm, aber es konnte mich leider gar nicht überzeugen. Nachdem ich „Der Insasse“ recht gut fand und mich vor allem das Ende überzeugen konnte, ...

„Der Nachbar“ von Sebastian Fitzek ist erst mein zweites Buch von ihm, aber es konnte mich leider gar nicht überzeugen. Nachdem ich „Der Insasse“ recht gut fand und mich vor allem das Ende überzeugen konnte, war ich nun auf dieses Buch gespannt.
Die Strafverteidigerin Sarah Wolff leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird …
Von der Monophobie habe ich ehrlich gesagt nicht viel gemerkt. Es wurde immer mal wieder erwähnt, vor allem mehr am Anfang, aber das war es auch. Sie fand es komisch als ihre Tochter Ruby weggefahren war, aber sonst hat sich das nicht weiter geäußert. Ich hatte erwartet, dass es im Zusammenhang mit ihrem unsichtbaren Nachbarn eine interessante Kombination wäre, aber leider war das nicht der Fall. Es ist unglaublich viel passiert, vor allem sehr detaillierte Morde, aber für mich kam keinerlei Spannung auf, obwohl so viel Potential da war. Auch Emotionen fand ich selten. Ein wenig Angst und Verzweiflung, aber selbst die konnte mich nicht richtig greifen. Da kam mehr bei Sarahs Ex-Mann Ralph rüber als im ganzen Buch bei ihr selbst. Auch haben für mich viele Dinge einfach nicht gepasst, unter anderem als Sarah Thorsten Schellack von der LKA das erste mal vor ihrem Haus sieht. Da denkt sie sich, dass es so aussieht als hätte er eine Fernbedienung in der Hand, spricht es aber nicht aus. Und dann sagt er, dass es keine Fernbedienung sei, wie sie so schön sagt, sondern ein Scanner. Ja, aber das hat sie ja nicht. Ich habe extra nochmal zurückgeblättert und nachgeguckt. Es war aber auch manchmal etwas zu viel des Guten, es wurde immer noch eine Schippe draufgelegt, wie bei Sarahs Vater. Das Buch war einfach nicht meines. Daher zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Schreckliche Charaktere

A Business Proposal 1
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„A Business Proposal – Liebe braucht keinen Businessplan“ von Haehwa ist der erste Band der Buchvorlage zur gleichnamigen K-Drama-Serie, die ich allerdings nicht gesehen habe. Es wird als charmantes New ...

„A Business Proposal – Liebe braucht keinen Businessplan“ von Haehwa ist der erste Band der Buchvorlage zur gleichnamigen K-Drama-Serie, die ich allerdings nicht gesehen habe. Es wird als charmantes New Adult-Highlight mit absoluten Feel Good-Vibes beworben, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Dabei klang der Klapptext sehr vielversprechend.
Shin Hari geht für ihre beste Freundin auf ein Blind Date, um sie vor einer weiteren unerwünschten Heiratsvermittlung zu bewahren. Dort stellt sich heraus, dass es ausgerechnet ihr attraktiver Chef Kang Taemu ist. Sie versucht ihn abzuschrecken, doch er lässt sich nicht von einer Heirat abbringen. Da ihr Job auf dem Spiel steht, spielt sie ihm weiter vor, jemand ganz anderes zu sein.
Im Klapptext steht, dass er ihr eine Scheinehe vorschlägt und sie ihre Identität verheimlicht, während sie mit ihm ausgeht, aber das stimmt so nicht. Er schlägt ihr das nicht vor, sondern geht direkt darin über, von Hochzeit zu reden, ohne aber zu sagen, dass es nur zum Schein ist. Außerdem gehen die beiden auch nicht miteinander aus. Sie trifft ihn immer wieder aus unterschiedlichen Gründen, aber im Klapptext klingt es so, als würden die beiden daten, was einfach nicht der Fall ist. Aber selbst, wenn man das so weiß, ändert das nicht wirklich was am Buch. Der Schreibstil ist sehr ungewohnt, sodass ich damit durchgehend Probleme hatte, auch wenn es zum Ende hin besser wurde. Der Chef wurde auch so oft als cool bezeichnet, dass mich dieses Wort nachher nur noch genervt hat. Dann gab es immer wieder Fehler, wie dass Taemu einmal der Sohn von seinem Großvater war oder dass Hari ihnen Chef nach dem Date nie in der Firma gesehen hatte, dabei war vor dem Date gemeint. Sowas kam immer wieder vor. Außerdem gab es Abschnitte, die von einer Person waren, aber irgendwie kam es immer häufiger vor, dass plötzlich auch ein anderer Protagonist reingemischt wurde, was dann manchmal irritierend war. Zudem kamen die Charaktere, die ich anstrengend fand. Taemu war einfach nur kalt, übergriffig und bestimmend. Er hat sich von nichts abbringen lassen, auch nicht von der Hochzeit. Er hat die Meinungen oder Gefühle anderer einfach nicht akzeptiert, sodass es sogar mal körperlich wurde und er somit die persönlichen Grenzen von Hari ignoriert hat. Er hat sich zwar zum Ende hin verändert, aber diese Veränderung hat für mich auch gar nicht gepasst. Es kam wie aus dem Nichts und war für mich nicht verständlich. Hari ging vergleichsweise noch, aber sie kam oft sehr naiv rüber und das Ende habe ich vom Verlauf der Geschichte überhaupt nicht verstanden. Am Schlimmsten fand ich aber die Freundschaft zwischen Hari und Jin Yeongseo, deren Rolle sie beim Blind Date einnimmt. Es heißt sie sind beste Freundinnen, aber davon war nicht viel zu sehen. Sie haben sich gegenseitig fertig gemacht, sich nur beschimpft, Yeongseo hat Hari sogar erpresst, Hari war gehässig, als Yeongseo am Telefon geweint hat und fertig war. Für mich war das alles, aber ganz bestimmt keine Freundschaft. Auch die Liebesgeschichten waren nicht wirklich etwas für mich. Es gab einfach keine Tiefen, auch in den Charakteren selbst nicht. Ich habe das Buch zwar sehr schnell fertig gelesen, aber nur weil ich wusste, dass wenn ich es einmal aus der Hand lege, es sehr schwer für mich wird, wieder damit anzufangen. Für mich war es ein absoluter Reinfall und bekommt nur 1,5 Sterne. Auf Portalen die keine halben Sterne haben, runde ich ab.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Ständige Wiederholungen

Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
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„Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen“ von Amy Coombe gilt als cozy Romantasy und als das kann man es wirklich beschreiben, denn es passiert wirklich gar nichts.
Tandy ...

„Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen“ von Amy Coombe gilt als cozy Romantasy und als das kann man es wirklich beschreiben, denn es passiert wirklich gar nichts.
Tandy reist als Prinzessin immer quer durch das Land. Als sie aber verflucht wird und einen Buchladen nicht mehr verlassen kann, bekommt sie endlich eine Pause, bis ihr Herzenswunsch sie befreien kann. Sie krempelt den Laden mit Hilfe einer Teenagerin um und bekommt immer wieder Besuch von den Prinzen der verschiedenen Königreiche, die sie mit einem Kuss befreien sollen. Doch der Scheunenpirat, der immer wieder im Buchladen auftaucht, nimmt sie viel mehr ein.
Diese kleine Inhaltsangabe ist eigentlich auch das gesamte Buch. Tandy ist im Buchladen und räumt diesen auf. Zwischendurch kommt der Pirat und bringt sie um den Verstand und dann kommen später fragwürdige Prinzen und geben ihr einen Kuss. Das war es auch schon. Die Idee fand ich recht gut, aber es war einfach nur langweilig und es wurde immer wieder das selbe geschrieben. Wie Tandy eben jede der Etagen aufräumt und wie der Scheunenpirat irgendwas klaut. Dazu ist er natürlich sehr gutaussehend und Tandy wird immer wieder rot. Dies wurde im gefühlt jeden zweiten Satz geschrieben, wenn der Pirat Bash da war. Es wurde wirklich sehr anstrengend. Den Anfang fand ich gut und ich war gespannt, was alles passieren wird, aber die Ernüchterung kam schnell. Zudem wurde ich irgendwie nicht warm mit den Charakteren. Tandy war recht naiv, aber das schien normal zu sein, wenn ihre Familie alle ihre Entscheidungen trifft, aber gerade am Ende war das recht anstrengend, weil sie dann Gedanken hatte, dass sie ihn ja lieb hat, aber ob er sie auch lieb hat? Bash war noch der beste Charakter und sogar er blieb recht blass. Es gab zwar das eine oder andere Gespräch zwischen den beiden, aber im Endeffekt war mir das zu wenig. Es fehlte mir die Chemie, auch wenn es mal kleine Momente gab. Aber eigentlich war es immer nur, dass er doch so toll aussehe und dann hat er etwas gesagt und sie wurde rot. So verlief eigentlich jedes Aufeinandertreffen der beiden. Von den ganzen Prinzen will ich nicht anfangen. Da war einer anstrengender als der andere. Der gesamte Storyverlauf und somit auch das Ende waren sehr vorhersehbar, was in Ordnung gewesen wäre, wenn es wenigstens spannend gewesen wäre und damit meine ich nicht Action oder sowas, sondern einfach, dass die Story so gut gewesen wäre, dass ich die gerne gelesen hätte. Aber leider war das nicht der Fall. Dazu kam, dass mich paar Sachen gestört haben, wie dass der Buchladen immer als sehr eng beschrieben wurde, dass die Leute aufpassen mussten, dass sie keine Bücherstapel umschmissen, wenn sie durch die Gänge gehen. Aber komischerweise waren dann immer sehr viele Bewohner da, die den Kuss zwischen Tandy und einem Prinzen beobachtet haben. Das passte für mich null zusammen. Somit vergebe ich zwei Sterne, denn die Idee war eigentlich gut und soweit mochte ich den Schreibstil auch.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

Tiefe lässt fehlen

When Dealing With Dragons. Drachengold
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„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten ...

„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten James bei einem Drachenrennen das Leben. Auf dem Gnadenhof ihrer Eltern kuriert sich sein Drache aus und kurz darauf kommt auch James zu ihnen. Seine Anwesenheit macht es der Familie schwer, denn sie hüten Geheimnisse, die weitreichende Folgen haben könnten, wenn sie je rauskommen. Doch als James diese erfährt, überrascht er Farren damit, sie für sich zu behalten und ihr gar zu helfen. Das zeigt Farren, dass James ganz anders ist, als sie erwartet hat.
Ich lese gerne zwischendurch Jugendbücher, auch wenn ich aus dem Alter längst raus bin. Allerdings unterhalten sie mich meist gut. Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Ich mag das Thema mit den Drachen und die Welt und die verschiedenen Wesen sind super gestaltet, allerdings war die Story doch sehr langweilig. Zum Ende hin dachte die Autorin wohl, dass sie noch Action reinbringen müsste und das kam mir zu gestellt und übertrieben rüber, sodass ich das Ende überhaupt nicht mochte. Manchmal ist weniger doch mehr. Außerdem blieben die beiden Protagonisten recht blass. Ihre Gedanken haben sich die meiste Zeit einfach wiederholt. Bei James war es einfach, dass er Farren ja schon so lange liebt und bei ihr war es erst, dass er doch so blöd sei, aber so gutaussehend und später wollte sie sich immer wieder überzeugen, dass sie ihn gar nicht mag. Das war dann auch ziemlich eintönig. Dagegen haben mir die Nebencharaktere wie Cara, Jeffrey und Shelly besser gefallen. Ich mochte deren Geschichten, die mit eingeflochten wurden. Wobei ich das Ende um Jeffrey merkwürdig fand. Ich konnte sein Handeln verstehen, aber es wurde danach nie wieder irgendwie erwähnt, was für mich nicht gepasst hat. Auch gab es den einen oder anderen Fehler, wie dass aus dem Mann plötzlich Jeffey wurde.
Vielleicht ist das Buch für Jugendliche besser geeignet, immerhin sind sie ja auch die Zielgruppe. Für mich sind es drei Sterne.

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Hintergründe haben gefehlt

Gameshow – Der Preis der Gier
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„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist eine Dystopie und vieles kommt einem aus anderen bekannt vor, aber das hat mich nicht gestört.
Die siebzehnjährige Cassandra, kurz Cass, lebt 2126 in ...

„Gameshow – Der Preis der Gier“ von Franzi Kopka ist eine Dystopie und vieles kommt einem aus anderen bekannt vor, aber das hat mich nicht gestört.
Die siebzehnjährige Cassandra, kurz Cass, lebt 2126 in New London. Sie wird von ihrem eigenen Vater hereingelegt und muss als Gamerin in die niedrigste Klasse der Gesellschaft. Dort kommt man nur raus, in dem man stirbt oder in die Gameshow kommt und diese gewinnt. Sie findet Verbündete und bekommt unerwartet Hilfe von dem Sprinter Jax. Zwischen ihnen entwickelt sich langsam etwas, doch beruht alles auf einer Lüge.
An sich fand ich es gut, dass die Geschichte direkt los geht, ohne dass es viel Drumherum gibt. Allerdings hatte ich auch gehofft, dass mehr von den Gesellschaften und dem Grund für diese erklärt werden. Warum werden die Menschen in Platin oder Bronze aufgeteilt? Was hat zu den Gamern geführt? Doch dies wurde auch im Laufe der Geschichte nie beantwortet, was ich schade fand. Deshalb hat für mich ein großer Teil gefehlt. Dazu kommt, dass immer geschrieben wurde, dass die Gamer ihr Gedächtnis verlieren, aber dabei war das gar nicht so. Alle emotionalen Geschichten mit Familie und Freunde, die wurden gelöscht, aber wer wann Spielleiter war oder gewonnen hat und all sowas alltägliches, war noch vorhanden. Somit wurde nicht das gesamte Gedächtnis gelöscht, weil sonst hätten sie sich an gar nichts mehr erinnern dürfen. Das hätte etwas besser beschrieben werden sollen. Auch war mir von Anfang an klar, wohin diese Geschichte läuft und somit gab es keine wirklichen Überraschungen, aber das war in Ordnung. Die Prüfungen wurden gut beschrieben, sodass alles, was dort passiert ist, für mich verständlich war. Die Charaktere waren sehr verschieden gestalten, sei es Enzo, den ich mit seiner Art echt gerne mochte, oder Val, das Biest. Cass hat ihre Wandlung von einer Platin zu einer Gamerin gut und schnell hinbekommen. Ich finde sogar etwas zu schnell, aber vielleicht liegt es daran, dass sie durch ihren Vater eh nie verwöhnt war oder sowas. Was ich merkwürdig fand, ist das sie zweien echt schnell vertraut hat und dann aber anderen misstraut, nur weil ihr das gesagt wurde. Obwohl das mit einzelnen Leuten auch besser wurde, aber dennoch hat sie wichtige Informationen für sich behalten. Das fand ich dann etwas merkwürdig an ihrem Charakter. Auch hat mich gestört, dass Val so ein riesen Thema war und dann plötzlich gar nicht mehr. Cass war immer eifersüchtig, was zwischen Val und Jax lief, aber kaum, dass es zwischen Jax und Cass ernster wurde, war Val gar kein Thema mehr, dabei wurde nie geklärt, ob diese Jax Freundin war oder nicht. Das hat auch gar nicht gepasst.
Ich mochte einige Dinge, wie bestimmte Charaktere oder dass ich mich recht gut unterhalten gefühlt habe. Aber es gab auch so vieles, was nicht gestimmt hat, daher vergebe ich drei Sterne, aber ich bin durchaus neugierig auf den zweiten Teil.

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