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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2026

Gnadenlos - Regeln sind Regeln

Todesmarsch
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Obwohl ich das Buch nun das zweite Mal gelesen habe, verschlägt es mir erneut die Sprache.

Die Idee des Romans ist so unfassbar simpel. Mich beschäftigt die Brutalität der Regeln, die ebenfalls simpel ...

Obwohl ich das Buch nun das zweite Mal gelesen habe, verschlägt es mir erneut die Sprache.

Die Idee des Romans ist so unfassbar simpel. Mich beschäftigt die Brutalität der Regeln, die ebenfalls simpel sind, und der Zuschauer. Interessant fand ich die Gedanken, Ängste und auch entstandenen Freundschaften, die plötzlich sehr menschlich werden. Die entstehende Erschöpfung, Müdigkeit und die Schmerzen sind spürbar. Ich verstehe noch immer nicht, warum man sich zu solch einem Marsch anmelden kann. Ich vermisse hier Hintergründe. Warum müssen 99 Teenager sterben und scheiden nicht einfach aus? Warum findet dieser Marsch überhaupt statt? Es steckt doch ein großer personellen Aufwand dahinter.

Das Buch muss ich ersteinmal sacken lassen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Solider Thriller

Wenn sie wüsste
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Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, ...

Ja, das Buch hat überraschende Wendungen und durch die Perspektivwechsel ist es auch fesselnd. Ich persönlich habe es jedoch nicht als originell empfunden. Der Film soll durchaus spannend und gut sein, für das Buch kann ich es jedoch nicht bestätigen. Das Buch unterteilt sich in 3 Abschnitte, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Nach dem Prolog und Teil 1 war ich in der Hoffnung, dass es ein wirklich gutes Buch sein kann. Warum stand es nur so lange ungelesen in meinem Bücherregal? Teil 2 war für mich eher langatmig und unspektakulär. Teil 3 entwickelte sich dann eher durchschnittlich spannend. In vielen Punkten war das Geschehen für mich vorhersehbar, sehr schade. Ich denke, dass die Autorin insgesamt viel aus der Story hätte rausholen können. Dieses Potential bleibt leider ungenutzt.

Mein Fazit: Ein solider Thriller, der im weiteren Verlauf den Schwung verliert. Insgesamt wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, vielleicht mit etwas mehr Psycho. Das Ende lässt eine Fortsetzung vermuten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Berührend!

Mein Bruder heißt Jessica
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Was John Boyne schreibt geht mir oft sehr nahe . Ich kann genau fühlen was er schreibt. Ich fange an zu lesen und bin sofort in seiner Welt. Das ist unglaublich wie er das schafft. Inzwischen bin ich eine ...

Was John Boyne schreibt geht mir oft sehr nahe . Ich kann genau fühlen was er schreibt. Ich fange an zu lesen und bin sofort in seiner Welt. Das ist unglaublich wie er das schafft. Inzwischen bin ich eine begeisterte Leserin, fast schon ein Fan. Insbesondere, weil sein Schreibstil so wunderbar authentisch und flüssig ist. Zum Inhalt möchte ich mich nicht näher äußern, der Titel sagt alles. Klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Mir fehlen die Worte ... unbedingt Lesen!

Der Junge im gestreiften Pyjama
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Obwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, beeindruckt mich dieses Buch unglaublich. Gleichzeitig macht es mich aber auch sprachlos. Es ist eine interessante und gleichzeitig grausame Geschichte ...

Obwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, beeindruckt mich dieses Buch unglaublich. Gleichzeitig macht es mich aber auch sprachlos. Es ist eine interessante und gleichzeitig grausame Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund. Sie ist unglaublich emotional, berührend und mitreißend. Sie hat mich sehr bewegt. Die kindliche Naivität von Bruno ist einerseits schön, denn es zeigt, dass er die Realität und Grausamkeiten der Zeit nicht versteht. Die Aufgeklärtheit von Schmuel hingegen schockiert. Beide sind sie im gleichen Alter.

Mein Fazit ist kurz: ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Gelungene Fortsetzung

Als die Welt zerbrach
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Ich empfehle vorab das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" zu lesen, dann sind einige Andeutungen im Folgeroman besser verständlich.

Das Buch "Als die Welt zerbrach" ist eine Geschichte, die drei Jahre ...

Ich empfehle vorab das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" zu lesen, dann sind einige Andeutungen im Folgeroman besser verständlich.

Das Buch "Als die Welt zerbrach" ist eine Geschichte, die drei Jahre nach den tragischen Ereignissen von "Der Junge im gestreiften Pyjama" einsetzt. Gretels Rückblick auf ihre Kindheit: Als Tochter eines Lagerkommandanten ist sie geprägt von den traumatischen Ereignissen jener Zeit, insbesondere vom tragischen Verschwinden ihres Bruders. Eine Mutter und ihre Tochter fliehen 1946 von Polen nach Paris, ohne zu ahnen, wie sehr sie ihre Vergangenheit verfolgen wird. Jahrzehnte später lebt Gretel Fernsby, die Tochter, ein zurückgezogenes Leben in London – weit entfernt von ihrer belastenden Kindheit. Die Geschichte thematisiert einfühlsam die dauerhaften Folgen von Schuld, die Gretel ein Leben lang begleiten.

Als eine junge Familie einzieht und der neunjährige Henry alte Erinnerungen in ihr weckt, steht Gretel vor einer schwierigen Entscheidung: Soll sie eingreifen und Henry schützen, obwohl sie damit ihre lebenslang gehüteten Geheimnisse offenbaren könnte, oder schweigen und erneut mitschuldig werden?

Ich hatte zwischenzeitlich Probleme bei neuen Abschnitten zu erfassen, in welcher Zeit es weiter geht. Es wäre schön gewesen, wenn Zeitsprünge irgendwie kenntlich wären z.B. durch Jahreszahlen.

Dennoch ein tolles Buch. Ein Zitat von John Irving trifft meine Gedanken zum Buch vortrefflich: "Wann ist das Kind eines Monsters schuldig?"

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