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Veröffentlicht am 28.04.2026

Rabe Socke für Leseanfänger!

Der kleine Rabe Socke: Alles wieder beste Freunde!
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Der kleine Rabe Socke als Comic!
Im Rabenwald gab es Ärger. Der kleine Rabe Socke hat sich so sehr am Hasen geärgert, dass er sich rächen will. Deshalb schmiedet er einen Racheplan. Doch der Plan läuft ...

Der kleine Rabe Socke als Comic!
Im Rabenwald gab es Ärger. Der kleine Rabe Socke hat sich so sehr am Hasen geärgert, dass er sich rächen will. Deshalb schmiedet er einen Racheplan. Doch der Plan läuft schief, denn jetzt will der Hase mit niemandem mehr befreundet sein. Socke versucht es wiedergutzumachen, doch so einfach ist das gar nicht. Erst als alle im Rabenwald zusammenhelfen, hat Sockes Idee Erfolg.
Die Idee, ein Erstlesebuch vom kleinen Rabe Socke, als Comic rauszubringen, finde ich super. Fast jedes Kind kennt den kleinen Socke und seine freche Klappe. Manchmal schießt er übers Ziel hinaus. So wie in diesem Buch. Aber er weiß auch, wann er sich entschuldigen muss. Diese Geschichte zeigt wunderbar, dass man Fehler auch mal zugeben muss, damit wieder alle glücklich sind. Besonders gut haben uns die frechen Sprüche von Socke gefallen. Das macht einfach Laune beim Lesen!
Das Buch ist ideal für Leseanfänger zum Selbstlesen geeignet, da die Texte kurz sind und gut verständlich. Aber auch prima zum Vorlesen oder gemeinsam lesen. Wir haben erst gemeinsam gelesen und uns bei den Sprechblasen immer abgewechselt, aber für geübtere Leseanfänger, ist es sicherlich einfach, dass Buch selbst zu lesen. Das motiviert ungemein! Wie schon bei den Bilderbüchern, ist auch das Comic-Buch sehr liebevoll und farbig illustriert. Daher auch wunderschön zum Anschauen.
Wir hoffen, dass es noch weitere Abenteuer vom Raben Socke als Comic-Buch geben wird, da es uns super gefallen hat.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Eine moderne Frau, die ihren Weg geht!

Die Briefträgerin
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Die Briefträgerin, ist vom Leben der Großmutter von Francesca Giannone inspiriert, die als erste Briefträgerin Italiens bekannt wurde.
Lizzanello, ist ein beschauliches Dorf in Süditalien, in dem sich ...

Die Briefträgerin, ist vom Leben der Großmutter von Francesca Giannone inspiriert, die als erste Briefträgerin Italiens bekannt wurde.
Lizzanello, ist ein beschauliches Dorf in Süditalien, in dem sich alle kennen. Als Carlo und sein Bruder Antonio, einen reichen, kinderlosen Onkel beerben, kehrt Carlo mit seiner Frau Anna vom Norden Italiens, in seine Heimat zurück. Während Carlo sich sehr freut, endlich wieder in Lizzanello zu sein, ist es für Anna eine große Umstellung. Sie wird lange immer die Fremde sein, die nur schwer Anerkennung bekam. Doch Anna ist mutig und selbstbewusst und als der Briefträger unerwartet stirbt, bewirbt sie sich für das Amt. So wird sie die erste Postbotin Italiens. Während sie anfangs die Post zu Fuß austrägt, fährt sie irgendwann mit dem Fahrrad. Sie bringt die Post von ungeliebten Verwandten, von heimlichen Liebhabern und Ansichtskarten von Emigranten. Obwohl sie ihren Mann Carlo sehr liebt, empfindet sie aber auch Gefühle, für dessen älteren Bruder Antonio. Ob sie sich irgendwann traut, ihm diese Gefühle zu gestehen?
Der Debutroman von Francesca Giannone über ihre Großmutter Anna hat mich unglaublich gefesselt. Anna, die sich anfangs in Lizzanello nicht wirklich wohl fühlt, fällt es schwer, Anschluss zu finden. Zu anders ist ihre Art und für die Dorfbewohner bleibt sie selbst nach 20 Jahren, die Fremde. Zu eingefahren sind die Gepflogenheiten im Ort und Anna wird immer misstrauisch beäugt. Doch sie kümmert sich nicht um das Gerede der anderen. Für mich ist Anna eine unglaublich starke Persönlichkeit und ihre Rolle hat mir sehr gut gefallen. Auch ihr Mann Carlo und der ältere Bruder Antonio waren mir sehr sympathisch. Während Carlo sehr an den alten Traditionen hing, war Antonio etwas moderner eingestellt.
Ich bin von der Geschichte sehr begeistert, da sie mir zeigt, wie wichtig Familie und Freundschaft sind und wie schön es ist, wenn man ohne Einschränkung füreinander da ist.
Ein wunderbares Romandebut, dass wirklich lesenswert ist.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Heimat ist soviel mehr, als nur ein Zuhause!

Heimatsommer
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Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass ...

Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass die Weinbauern um ihre Existenz kämpfen müssen und sich ihr geliebtes Goldberg dann verändern wird. Denn die Zukunft des Weinorts steht auf dem Spiel. Doch Fleur und ihre beste Freundin Eleonore wollen nicht kampflos aufgeben. Sie beschließen, um die Zukunft ihres Heimatorts zu kämpfen und schmieden Pläne, wie man Goldberg aufblühen lassen kann. Als Eleonores Bruder Jean-Claude, ein Koch und vielgereister Weltenbummler zufällig Station in Goldberg macht, bekommen sie von ihm zusätzlich tatkräftige Unterstützung. Ob es ihnen gelingen wird, die Krise abzuwenden und hat auch Fleur den Mut für ihr eigenes Glück zu kämpfen?
Das neue Buch Heimatsommer von Petra Durst-Benning, ist mir durch das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen. Ein verträumtes Dörfchen, mit schönen alten Fachwerkhäuschen, fast meint man gar die Vögel zwitschern zu hören. Aber die Straßen im Dorf sind leer, denn wie in vielen ländlichen Gegenden kämpft auch hier die Dorfgemeinschaft mit immer mehr Leerstand bei den Geschäften und dementsprechend leidet natürlich auch die Nahversorgung. Die Geschichte von Petra Durst-Benning erzählt lebendig, wie mutig man Neues ausprobieren muss, um Erfolge zu erzielen. Dafür müssen die Bewohner aber zusammenhalten, dabei gibt’s natürlich auch mal Streit und man muss Kompromisse schließen. Das Buch zeigt mir aber ganz deutlich, dass man auch mal was wagen muss und nicht direkt die Hände in den Schoß legen sollte. Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders gut haben mir auch die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit gefallen, in der man mehr von Eleonores Mutter Agnes und deren tiefer Freundschaft mit Helene erfährt.
Der Roman vermittelt ein schönes Heimatgefühl und weckt das Bewusstsein für die wunderschöne Natur, die wir immer so selbstverständlich sehen. Das Buch liest sich sehr leicht und auch wenn es ein ernstes Thema ist, vermittelt es auch die Hoffnung, dass man mit vereinter Kraft viel erreichen kann. Dieses Wir-Gefühl würde uns allen guttun und die Gemeinschaft stärken.
Die Geschichte hat mich an die Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning erinnert, die mir auch sehr gut gefallen hat und ich habe mich sehr gefreut, dass im Buch auch der Ort Maierhofen erwähnt wurde.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es die passenden Rezepte zur Geschichte und so können wir in Erinnerung an den Heimatsommer ein paar köstliche Snacks zubereiten und mit dem Heimatsommer-Schorle genießen.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein Psychothriller, der mich total geflasht hat!

39 Grad
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In „39 Grad“ dem zweiten Band aus „Die Johannsen-Reihe“ treffen wir wieder auf den Kriminalkommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Perstein.
In diesem Psychothriller sind sie auf der Jagd nach ...

In „39 Grad“ dem zweiten Band aus „Die Johannsen-Reihe“ treffen wir wieder auf den Kriminalkommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Perstein.
In diesem Psychothriller sind sie auf der Jagd nach einem grausamen Mörder. Sein Opfer, eine junge Frau kleidet er mit einem weißen Kleid und schenkt ihr ein grausames Lächeln. Auf ihrer Haut hinterlässt er drei Zahlen. Dieses Rätsel gilt es zu lösen, denn es ist der Beginn einer Mordserie.
Lukas und Berit ermitteln zusammen. Die beiden ergänzen sich gut und schnell stellt sich heraus, dass der Psychopath seine Botschaften direkt an Lukas schickt. Welches Spiel spielt der Mörder und was bedeuten die Zahlen, die er bei seinen Opfern hinterlässt? Haben Mörder und Kommissar vielleicht eine gemeinsame Vergangenheit? Die Spannung steigt mit jeder Seite und während Lukas und Berit dem Mörder ein Stückchen näherkommen, plant dieser seinen finalen Höhepunkt!
Schon beim ersten Thriller „Minus 22 Grad“ von Quentin Peck konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da mich die Handlung so gefesselt hat. Mit seinem neuen Buch „39 Grad“ hat er mich aber sehr überrascht. Der neue Psychothriller ist brutaler als der erste Band und lässt nicht nur den Kommissar, sondern auch den Leser ratlos zurück. Als Leser fiebert man mit den Opfern, die um ihr Leben kämpfen. Aber auch für den sympathischen Lukas hofft man auf ein Erfolgserlebnis, denn er kämpft mit seinen eigenen Dämonen.
Der neue Thriller lässt sich sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings sind beide Thriller sehr zu empfehlen und man sollte sie sich nicht entgehen lassen!

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Tolles Sommerbackbuch, mit Rezepten,die jedem gelingen!

Sunny Baking Time
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Sunny Baking Time – Freshe Rezepte für deinen Sommer, ist das zweite Backbuch von Theresa Haubs, auch bekannt durch ihren Instagrammkanal @bookslove128.
Nach dem Backbuch Cozy Baking Time – Süße Rezepte ...

Sunny Baking Time – Freshe Rezepte für deinen Sommer, ist das zweite Backbuch von Theresa Haubs, auch bekannt durch ihren Instagrammkanal @bookslove128.
Nach dem Backbuch Cozy Baking Time – Süße Rezepte für die kalte Jahreszeit, gibt’s jetzt die Fortsetzung für den Sommer. Theresa Haubs verrät großartige Sommerrezepte aus vier Familiengenerationen. Perfekte Kuchen und Torten für die Sommerzeit, ideal als Mitbringsel auch für die Gartenparty oder fürs Picknick. Aber auch leckere Desserts fanden ihren Weg ins Buch.
Schon beim Durchblättern hat man die Qual der Wahl, weil einfach alles so lecker aussieht. Vor allem ist jedes Rezept super beschrieben, so dass eigentlich nichts schief gehen kann. Und wenn doch mal etwas nicht klappt, dann gibt’s garantiert einen Tipp, wie man das Ganze noch retten kann.
Natürlich musste ich sofort einen Kuchen backen und da aktuell Rhabarberzeit ist, wurde es natürlich ein Rhabarberkuchen. Es gab einige Rezepte für Rhabarber im Buch und ich habe mir den saftigen Rhabarberkuchen ausgesucht. Er ist wirklich superschnell gemacht und schmeckt so unfassbar lecker und saftig. Er bekommt von mir auf jeden Fall 5 Punkte. Der wird definitiv noch öfters gebacken, wobei es ja noch viel zum Nachbacken gibt und Anlässe gibt’s ja schließlich genug.

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