Roman - Eine Liebeserklärung an den Herzensort unserer Seele
Heimat ist, wo das Herz schlägt.
Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?
Ein inspirierender Roman über den Mut, das Wertvollste zu bewahren – die eigene Heimat.
Das Buch "Heimatsommer" ist ein toller, sommerlich anmutender Roman in unserer ach so hektischen Welt. Die lebendigen Schreibweise der Autorin, die ich auch aus ihren anderen (nicht historischen) Romanen ...
Das Buch "Heimatsommer" ist ein toller, sommerlich anmutender Roman in unserer ach so hektischen Welt. Die lebendigen Schreibweise der Autorin, die ich auch aus ihren anderen (nicht historischen) Romanen sehr schätze, hat mich mitgerissen und bis zu letzten Seite kurzweilig unterhalten. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. So soll Unterhaltung sein. Und ich habe auch viel zum Thema Wein/Weinbau gelernt, es war auch in dieser Hinsicht höchst interessant. Toll, wie hier eine Gemeinschaft entsteht, gemeinsam Ideen entwickelt und weiterführt, wie jung und Alt gemeinsam Hand in Hand an einem Strang ziehen - für ihre Heimat. Natürlich könnte man sagen, alles ein wenig vorhersehbar - aber mir hat es wirklich gut gefallen, auch die absolut aktuellen Bezügen mit der Influencer-Welt und all den chilligen Events, auf die jüngere Generation steht. Die Rezepte am Ende des Buches sind das Tüpfelchen auf dem "i"! Absolute Leseempfehlung für diesen Sommer!
Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.
Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die ...
Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.
Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die es auch im wirklichen Leben gibt. Eine kleine Stadt, die Läden schließen, die Stimmung insgesamt eher trüb, ein paar Einzelne, die sich ihren Aufgaben stellen. So war es auch in Goldberg.
Wir lesen von liebevollen Personen, mit Charaktereigenschaften. Wir lesen von Jean-Claude, der nur den Winter in seiner Heimatstadt verbringen möchte, er ist in der Welt zu Hause. Wir lesen von Fleur, einer außergewöhnlichen jungen Frau, die gerade ihre geliebte Mutter verlieren musste. Von Agnes, der Mutter von Jean--Claude, die auch sehr gerne unterwegs ist, sich aber gerade auch nochmal neu erfindet. Eleonore, die Tochter von Agnes, ist als Landrätin sehr erfolgreich.
Ich könnte zu den Personen noch viel mehr schreiben, mag ich aber nicht, um die Spannung für euch beim Lesen nicht vorwegzunehmen.
Es wird auch in die bewegende Vergangenheit von Agnes und Helene (die verstorbene Mutter von Fleur) geblickt, dieser Teil der Geschichte hat mir besonders gut gefallen.
Am Anfang waren mir das fast schon etwas zu viele Figuren, in der Mitte hatte ich tatsächlich mal das Gefühl, dass die Geschichte etwas plätschert, aber das Ende fand ich so fesselnd und stimmig, alles bisherige hat sich zu einem großen Finale gefügt. Somit spreche ich für dieses Buch meine eindeutige Leseempfehlung aus!
Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass ...
Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass die Weinbauern um ihre Existenz kämpfen müssen und sich ihr geliebtes Goldberg dann verändern wird. Denn die Zukunft des Weinorts steht auf dem Spiel. Doch Fleur und ihre beste Freundin Eleonore wollen nicht kampflos aufgeben. Sie beschließen, um die Zukunft ihres Heimatorts zu kämpfen und schmieden Pläne, wie man Goldberg aufblühen lassen kann. Als Eleonores Bruder Jean-Claude, ein Koch und vielgereister Weltenbummler zufällig Station in Goldberg macht, bekommen sie von ihm zusätzlich tatkräftige Unterstützung. Ob es ihnen gelingen wird, die Krise abzuwenden und hat auch Fleur den Mut für ihr eigenes Glück zu kämpfen?
Das neue Buch Heimatsommer von Petra Durst-Benning, ist mir durch das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen. Ein verträumtes Dörfchen, mit schönen alten Fachwerkhäuschen, fast meint man gar die Vögel zwitschern zu hören. Aber die Straßen im Dorf sind leer, denn wie in vielen ländlichen Gegenden kämpft auch hier die Dorfgemeinschaft mit immer mehr Leerstand bei den Geschäften und dementsprechend leidet natürlich auch die Nahversorgung. Die Geschichte von Petra Durst-Benning erzählt lebendig, wie mutig man Neues ausprobieren muss, um Erfolge zu erzielen. Dafür müssen die Bewohner aber zusammenhalten, dabei gibt’s natürlich auch mal Streit und man muss Kompromisse schließen. Das Buch zeigt mir aber ganz deutlich, dass man auch mal was wagen muss und nicht direkt die Hände in den Schoß legen sollte. Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders gut haben mir auch die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit gefallen, in der man mehr von Eleonores Mutter Agnes und deren tiefer Freundschaft mit Helene erfährt.
Der Roman vermittelt ein schönes Heimatgefühl und weckt das Bewusstsein für die wunderschöne Natur, die wir immer so selbstverständlich sehen. Das Buch liest sich sehr leicht und auch wenn es ein ernstes Thema ist, vermittelt es auch die Hoffnung, dass man mit vereinter Kraft viel erreichen kann. Dieses Wir-Gefühl würde uns allen guttun und die Gemeinschaft stärken.
Die Geschichte hat mich an die Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning erinnert, die mir auch sehr gut gefallen hat und ich habe mich sehr gefreut, dass im Buch auch der Ort Maierhofen erwähnt wurde.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es die passenden Rezepte zur Geschichte und so können wir in Erinnerung an den Heimatsommer ein paar köstliche Snacks zubereiten und mit dem Heimatsommer-Schorle genießen.
Inhalt siehe Klappentext.
Ein hübsches Cover im Aquarell-Look, herrlich angerauht in der Hand zu halten und schon der Titel „Heimatsommer“ - das macht Lust, Petra Durst-Bennings neuen Roman zu lesen. Mit ...
Inhalt siehe Klappentext.
Ein hübsches Cover im Aquarell-Look, herrlich angerauht in der Hand zu halten und schon der Titel „Heimatsommer“ - das macht Lust, Petra Durst-Bennings neuen Roman zu lesen. Mit 448 Seiten genau die Stärke, die ich bei einem Buch mag, nicht zu dick, nicht zu dünn und der Klappentext lässt angenehme Lesestunden vermuten. Man muss sich nicht im Weinbau auskennen, muss auch kein Weintrinker sein, um auf seine Kosten zu kommen. Man lernt nebenbei ein paar Basics über Weinberge, Reben und Trauben, Ernte, Kelter und Genuss des fertigen Produkts. Die Dorfgemeinschaft, denn eher als Dorf, denn als Stadt kommt die Kleinstadt Goldberg bei mir an, ist bemerkenswert, wenn es um den Erhalt der Weinberge, der Kelter und der Zukunft geht, überschlägt sich mit Ideen. Wenn nur ein Bruchteil davon weiterhin oder gar dauerhaft Bestand hat, haben sich die Aktionen der Goldberger gelohnt. Dass dabei nicht nur Heimkehrer Jean-Claude, Agnes‘ Sohn, und Freundin aus Kindertagen Fleur, die kürzlich ihre Mutter Helene verloren hat, ganz andere Wege einschlagen, als zunächst geplant und sich noch andere Mitbürger anschließen, ist positiv zu vermerken. Natürlich gibt’s auch Ausreißer, die entweder immer meckern oder boykottieren oder sich das Blaue vom Himmel ausdenken, auf jeden Fall flüssig zu lesen, man fühlt sich den Bewohnern nahe, in jeder Situation, sei sie privat oder geschäftlich, den Weinberg betreffend. Der Lesende ist in der Gegenwart dabei, wenn Fleur mit 3 Jobs jongliert, sich sonst eher bedeckt hält, Agnes ständig in Action sein will, Eleonore glaubt, ihren Mann zu kennen, Jean-Claude köstlich kocht und Antonio einfach nur heim nach Bella Italia will. Man erfährt mit Rückblicken in die 1980er Jahre, wie sich Helene und Agnes kennengelernt haben, wie die Träume der jungen Frauen aussahen, was sich verwirklicht hat und was nicht, wie man heute dafür denkt. Wunderbare Events und Aktionen, die man gerne besuchen möchte, Erinnerungen werden wach, auch an eigene Sommer in Kindheit und Jugend. Sicher gibt es auch Punkte, die meiner Meinung nach für den Verlauf der Geschichte nicht ganz so wichtig sind, aber die kann man ja grob überfliegen oder später ausblenden. Ich kam auf den erwarteten Lesegenuss, war schneller fertig mit lesen, als mir lieb war, weil ich dann Goldberg praktisch wieder verlassen musste. Leseempfehlung mit 5 Sternen, der Wohlfühlfaktor liegt nicht nur in Kelseas Reels, und die Zinniensamen, die meinem Exemplar beilagen, kommen in Kürze in die Erde.
Acht Jahre nach dem letzten Band der Maierhofen-Reihe hat Petra Durst-Benning mit „Heimatliebe“ erneut einen Roman geschrieben, der in der Gegenwart spielt. Die Handlung ist in der etwa dreizehnhundert ...
Acht Jahre nach dem letzten Band der Maierhofen-Reihe hat Petra Durst-Benning mit „Heimatliebe“ erneut einen Roman geschrieben, der in der Gegenwart spielt. Die Handlung ist in der etwa dreizehnhundert Einwohner umfassenden, fiktiven Kleinstadt Goldberg angesiedelt. Der Ort liegt im Baden-Württembergischen Remstal und ist von Weinbergen umgeben, die oft innerhalb der Familie über Generationen hinweg bewirtschaftet werden.
Die im Elsass geborene Agnes ist inzwischen 67 Jahre alt. Als junge Frau kam sie als Beiköchin ins Schwabenland, verliebte sich dort in einen angehenden Arzt und gründete mit ihm eine Familie. Noch immer kümmert sie sich um den Weinberg, den ihr Schwiegervater sehr geliebt hat. Ihr Sohn Jean-Claude lernte zunächst Winzer, entschied sich dann jedoch für den Beruf des Kochs. Er liebt seine Freiheit und zieht seitdem von einem Job zum nächsten um die Welt.
Bei einem seiner seltenen Heimatbesuche erfährt Jean-Claude, dass viele Winzer im Ort wegen der zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Lage aufgeben. Als die Stelle des Kellermeisters frei wird, setzen die Goldberger ihre Hoffnung darauf, dass Jean-Claude diese Aufgabe übernimmt. Aber ist er bereit, seine Ungebundenheit für den wenig lukrativ erscheinenden Job aufzugeben?
Petra Durst-Benning versteht es, die gut recherchierten Sorgen der Weinbranche glaubwürdig in die Handlung einzuflechten. Dabei erfährt man nicht nur von steigenden Kosten und Personalmangel, sondern erhält auch Kenntnisse über Weinanbau und -erzeugung. Besonders gelungen ist die Darstellung des Gemeinschaftsgefühls in Goldberg. Die Autorin bringt die Gefühle der handelnden Personen zum Ausdruck, die zwar zusammen nach Lösungen suchen, sich aber auch bewusst sind, dass ihr Anliegen scheitern kann. Einige erfolgversprechende, zeitgemäße Ideen werden in Goldberg umgesetzt, die sich durchaus auch auf andere Regionen übertragen lassen, um den heimischen Tourismus zu stärken. Es sind eine Vielzahl von Personen an den Events und Aktionen beteiligt, die jedoch aufgrund der guten Struktur der Handlung übersichtlich bleiben.
Die Geschichte spielt überwiegend in der Gegenwart, führt aber gelegentlich auch zu den Erinnerungen von Agnes in die 1980er Jahre zurück. Zu dieser Zeit lernt sie nicht nur ihren späteren Ehemann kennen, sondern auch ihre beste Freundin Helene. Deren Tochter Fleur ist bereits vor drei Jahren wieder nach Goldberg gezogen und versucht, vor den Einheimischen ein Geheimnis zu verbergen. Die Tochter von Agnes wiederum ist seit Kindertagen ihre Freundin und inzwischen Landrätin, wodurch man ebenfalls einiges von den Anforderungen dieses Berufs erfährt. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und das nicht nur bei den jüngeren Figuren.
Mit „Heimatsommer“ ist Petra Durst-Benning ein warmherziger Roman gelungen, der trotz aller Sorgen und Herausforderungen ein Gefühl von Zuversicht vermittelt. Der respektvolle Umgang der Figuren miteinander und ihr gemeinsames Engagement für neue Ideen sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken über die Probleme touristisch geprägter Regionen an. Ich fühlte mich bestens unterhalten und vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung.