Roman - Eine Liebeserklärung an den Herzensort unserer Seele
Heimat ist, wo das Herz schlägt.
Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?
Ein inspirierender Roman über den Mut, das Wertvollste zu bewahren – die eigene Heimat.
Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ...
Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?
Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.
Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne
Klappentext:
Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf ...
Klappentext:
Fleur liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?
Mit „Heimatsommer“ hat Petra Durst-Benning wieder einmal einen zeitgenössischen Roman veröffentlicht.
Petra Durst-Benning gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, ich habe alle Bücher von ihr verschlungen. Egal ob historisch oder zeitgenössisch, ihre Bücher sind immer ein wahrer Lesegenuss.
Und wie kann es bei einem Buch der Autorin anders sein, auch „Heimatsommer“ hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen und wird ohne Zweifel wieder zu meinen Highlights des Jahres gehören.
Die Geschichte hat mich etwas an die Maierhofen-Reihe erinnert.
Auch in diesem neuen Roman steht eine kleine Stadt vor dem Aus.
Der Weinort Goldberg hat Probleme, überall fehlt das Geld. Auch die Weinbauern können von ihrem Ertrag nicht überleben. Jetzt ist der Verbleib der Winzergenossenschaft fraglich. Zumal der Kellermeister seine Stelle gekündigt hat und kein Nachfolger in Sicht ist. Zum Glück springt Jean-Claude ein, der eigentlich nur für kurze Zeit nach Hause gekommen war. Hat er früher immer kaum erwarten können, die kleine Stadt wieder zu verlassen, um in der weiten Welt als Koch zu arbeiten, fühlt er sich plötzlich wie zu Hause. Das liegt auch an Fleur, einer Freundin aus Kindertagen.
Gemeinsam rufen die Winzer das „Rebenbeben“ aus. Ein Weinjahr voller Events und schöner Erlebnisse. Die Bewohner von Goldberg rücken nah zusammen und viele packen mit an, um Goldberg schöner und bekannter zu machen.
Petra Durst-Benning versteht es, starke Charaktere zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen.
Hier sind es gleich mehrere Charaktere, die mein Herz im Sturzflug erobert haben.
Als Erstes möchte ich Jean-Claude nennen. Er hatte einst Weinbau studiert, ist aber lieber als Koch durch die Welt gezogen. Jetzt ist er für ein paar Monate nach Goldberg gekommen, im Januar fängt er eine neue Stelle an. Doch Goldberg lässt Jean-Claude nicht mehr los. Er übernimmt die Kelter der Winzergenossenschaft und ist für den Wein verantwortlich.
Seine Mutter Agnes ist Witwe, auch ihr liegt das Kochen im Blut. Schließlich hat ihre Urgroßmutter Fabienne einst ein eigenes Gasthaus in Frankreich gehabt.
Agnes ist eine sympathische Frau, die nach dem Tod ihres Mannes das Gefühl hat, alles Versäumte nachholen zu müssen.
Eleonore ist die Tochter von Agnes und die Schwester von Jean-Claude. Als Landrätin setzt sie sich für Goldberg und das „Rebenbeben“ ein.
Schließlich ist da noch Fleur, die Tochter von Helene, der besten Freundin von Agnes. Gerade wurde ihre Mutter Helene beerdigt und Fleur kämpft noch mit der Trauer. Da ist das Engagement für das „Rebenbeben“ eine willkommene Ablenkung.
Es ist eine wahre Freude zu lesen, wie das Weinstädtchen zusammenrückt und fast alle Winzer begeistert von der Idee mit dem „Rebenbeben“ sind. Die Winzer lassen sich einiges einfallen, Picknick in den Weinbergen, ein Kinderweinberg, die Stadt wird mit Blumen an vielen Orten verschönert. Alt und Jung beteiligen sich an den einzelnen Events.
Nebenbei können die Leser*innen noch eine zarte Liebesgeschichte erleben, die wie ein zartes Pflänzchen wächst.
Für ihre Stammleser hat Petra Durst-Benning noch ein kleines Schmankerl in der Geschichte versteckt. So ist Agnes die Urenkelin von Fabienne und die Samen für die Bepflanzung des Ortes werden aus einem Samenkatalog aus Gönningen bestellt.
Beim Lesen hatte ich hier gleich ein Lächeln im Gesicht.
Petra Durst-Benning hat wie immer einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Nach wenigen Seiten war ich ganz tief in der Geschichte versunken.
Es ist für mich immer eine besondere Freude, ein Buch von der Autorin zu lesen. So wird auch diese Geschichte wieder lange in meiner Erinnerung bleiben.
Das Buch "Heimatsommer" ist ein toller, sommerlich anmutender Roman in unserer ach so hektischen Welt. Die lebendigen Schreibweise der Autorin, die ich auch aus ihren anderen (nicht historischen) Romanen ...
Das Buch "Heimatsommer" ist ein toller, sommerlich anmutender Roman in unserer ach so hektischen Welt. Die lebendigen Schreibweise der Autorin, die ich auch aus ihren anderen (nicht historischen) Romanen sehr schätze, hat mich mitgerissen und bis zu letzten Seite kurzweilig unterhalten. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht. So soll Unterhaltung sein. Und ich habe auch viel zum Thema Wein/Weinbau gelernt, es war auch in dieser Hinsicht höchst interessant. Toll, wie hier eine Gemeinschaft entsteht, gemeinsam Ideen entwickelt und weiterführt, wie jung und Alt gemeinsam Hand in Hand an einem Strang ziehen - für ihre Heimat. Natürlich könnte man sagen, alles ein wenig vorhersehbar - aber mir hat es wirklich gut gefallen, auch die absolut aktuellen Bezügen mit der Influencer-Welt und all den chilligen Events, auf die jüngere Generation steht. Die Rezepte am Ende des Buches sind das Tüpfelchen auf dem "i"! Absolute Leseempfehlung für diesen Sommer!
Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.
Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die ...
Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.
Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die es auch im wirklichen Leben gibt. Eine kleine Stadt, die Läden schließen, die Stimmung insgesamt eher trüb, ein paar Einzelne, die sich ihren Aufgaben stellen. So war es auch in Goldberg.
Wir lesen von liebevollen Personen, mit Charaktereigenschaften. Wir lesen von Jean-Claude, der nur den Winter in seiner Heimatstadt verbringen möchte, er ist in der Welt zu Hause. Wir lesen von Fleur, einer außergewöhnlichen jungen Frau, die gerade ihre geliebte Mutter verlieren musste. Von Agnes, der Mutter von Jean--Claude, die auch sehr gerne unterwegs ist, sich aber gerade auch nochmal neu erfindet. Eleonore, die Tochter von Agnes, ist als Landrätin sehr erfolgreich.
Ich könnte zu den Personen noch viel mehr schreiben, mag ich aber nicht, um die Spannung für euch beim Lesen nicht vorwegzunehmen.
Es wird auch in die bewegende Vergangenheit von Agnes und Helene (die verstorbene Mutter von Fleur) geblickt, dieser Teil der Geschichte hat mir besonders gut gefallen.
Am Anfang waren mir das fast schon etwas zu viele Figuren, in der Mitte hatte ich tatsächlich mal das Gefühl, dass die Geschichte etwas plätschert, aber das Ende fand ich so fesselnd und stimmig, alles bisherige hat sich zu einem großen Finale gefügt. Somit spreche ich für dieses Buch meine eindeutige Leseempfehlung aus!
Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass ...
Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass die Weinbauern um ihre Existenz kämpfen müssen und sich ihr geliebtes Goldberg dann verändern wird. Denn die Zukunft des Weinorts steht auf dem Spiel. Doch Fleur und ihre beste Freundin Eleonore wollen nicht kampflos aufgeben. Sie beschließen, um die Zukunft ihres Heimatorts zu kämpfen und schmieden Pläne, wie man Goldberg aufblühen lassen kann. Als Eleonores Bruder Jean-Claude, ein Koch und vielgereister Weltenbummler zufällig Station in Goldberg macht, bekommen sie von ihm zusätzlich tatkräftige Unterstützung. Ob es ihnen gelingen wird, die Krise abzuwenden und hat auch Fleur den Mut für ihr eigenes Glück zu kämpfen?
Das neue Buch Heimatsommer von Petra Durst-Benning, ist mir durch das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen. Ein verträumtes Dörfchen, mit schönen alten Fachwerkhäuschen, fast meint man gar die Vögel zwitschern zu hören. Aber die Straßen im Dorf sind leer, denn wie in vielen ländlichen Gegenden kämpft auch hier die Dorfgemeinschaft mit immer mehr Leerstand bei den Geschäften und dementsprechend leidet natürlich auch die Nahversorgung. Die Geschichte von Petra Durst-Benning erzählt lebendig, wie mutig man Neues ausprobieren muss, um Erfolge zu erzielen. Dafür müssen die Bewohner aber zusammenhalten, dabei gibt’s natürlich auch mal Streit und man muss Kompromisse schließen. Das Buch zeigt mir aber ganz deutlich, dass man auch mal was wagen muss und nicht direkt die Hände in den Schoß legen sollte. Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders gut haben mir auch die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit gefallen, in der man mehr von Eleonores Mutter Agnes und deren tiefer Freundschaft mit Helene erfährt.
Der Roman vermittelt ein schönes Heimatgefühl und weckt das Bewusstsein für die wunderschöne Natur, die wir immer so selbstverständlich sehen. Das Buch liest sich sehr leicht und auch wenn es ein ernstes Thema ist, vermittelt es auch die Hoffnung, dass man mit vereinter Kraft viel erreichen kann. Dieses Wir-Gefühl würde uns allen guttun und die Gemeinschaft stärken.
Die Geschichte hat mich an die Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning erinnert, die mir auch sehr gut gefallen hat und ich habe mich sehr gefreut, dass im Buch auch der Ort Maierhofen erwähnt wurde.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es die passenden Rezepte zur Geschichte und so können wir in Erinnerung an den Heimatsommer ein paar köstliche Snacks zubereiten und mit dem Heimatsommer-Schorle genießen.