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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2021

Cold Case mit einer Prise Esoterik

Böses Blut
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Der 5. Band um Cormoran Strike aus der Feder der Harry-Potter-Autorin Rowling (Pseudonym Robert Galbraith) ist erneut ein klasse Fall, der es an Spannung nicht missen lässt!

Ein absoluter Wälzer, der ...

Der 5. Band um Cormoran Strike aus der Feder der Harry-Potter-Autorin Rowling (Pseudonym Robert Galbraith) ist erneut ein klasse Fall, der es an Spannung nicht missen lässt!

Ein absoluter Wälzer, der hier vor einem liegt, aber es ist Spannung durch und durch geboten. Die Story ist sehr vielschichtig angelegt, es kommen extrem viele Figuren vor, die teilweise schon verwirren. Vor allem im letzten Teil, wenn viele Namen wieder auftauchen. Aber es wird auch garantiert nicht langweilig!

Manche Abschnitte sind allerdings etwas zu langatmig geraten, fast zu ausführlich, aber andererseits liefern sie meist auch wichtige Informationen.
Aber man hätte hier sicher die ein oder andere Seite sparen können.. Die vielen anderen Fälle der Detektei, die sehr ausführlich beschrieben sind, tragen wenig zur eigentlichen Handlung bei und fülle nur die Seiten. Auch die Zitate zu Beginn der Abschnitte sind für mich überflüssig und eher störend. Das und die mir zu intensive Behandlung des Themas rund um Astrologie und Horoskope ist Grund für den Punktabzug! Ansonsten klare Leseempfehlung, auch für Quereinsteiger in die Reihe!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

Über den Preis an Träume zu glauben

Miss Bensons Reise
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Die originelle Geschichte hat mich zu Beginn wirklich gefesselt, man findet sofort hinein und die ersten Kapitel mit der Vorstellung der Figuren sind witzig. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, ...

Die originelle Geschichte hat mich zu Beginn wirklich gefesselt, man findet sofort hinein und die ersten Kapitel mit der Vorstellung der Figuren sind witzig. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Figuren gut beschrieben.
Zwei unterschiedliche Frauen, gemeinsam auf der Suche nach ihren Träumen. Schön ist an beiden Charakteren zu erkennen, dass man Dinge, die äußerlich so scheinen, nie unterschätzen sollte. Es steckt oft viel mehr drin und dahinter. Marge und Ende könnten ja gegensätzliche nicht sein,,beide machen aber eine tolle Entwicklung durch,und nähern sich an. Die Geschichte wird teils aufgelockert durch die Kapitel um den Verfolger.
Leider haben die Längen ab der Mitte des Buches zugenommen, vieles war mir dann zu ausführlich.
Fazit: Eine Geschichte, die viel verspricht,,toll startet , ganz bezaubernde Charaktere hat, dann aber stellenweise zu langatmig erzählt war. Schade, ich habe mir mehr erwartet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Tragische Liebesgeschichte und berührende Familiengeschichte zugleich

Das letzte Licht des Tages
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Das aktuelle Buch von Kristin Harmel erzählt die dramatische Résistance-Geschichte einer französischen Familie bei Ausbruch des 2. Weltkriegs rund um die Champagner-Gegend in Frankreich.
Die Geschichte ...

Das aktuelle Buch von Kristin Harmel erzählt die dramatische Résistance-Geschichte einer französischen Familie bei Ausbruch des 2. Weltkriegs rund um die Champagner-Gegend in Frankreich.
Die Geschichte wird sehr gefühlvoll und auch lebendig erzählt, die meisten Charaktere sind zum Großteil sympathisch und glaubhaft dargestellt! Lediglich mit Inès konnte ich nicht so ganz warm werden - ihre Unentschlossenheit und die teils ruppig wirkende Art Ihrer Enkelin gegenüber -haben mich gestört. Stellenweise wollte man sie einfach nur schütteln!
Angenehm waren für mich die kurzen Kapitel, die immer aus Sicht einer der drei Hauptpersonen und einer der beiden Zeitebenen erzählt werden. Das farbenfrohe Cover hat mich schon vor Beginn total angesprochen , lediglich über den genauen Sinn des Titels bin ich für mich noch nicht zu einem schlüssigen Ende gekommen!
Gegen Ende des 1. Drittels wird der Zusammenhang zwischen den Kriegsjahre und der Perspektive, aus der Liv erzählt klar... Diese schrittweisen Zusammenhänge, die erkennbar werden und die wechselnden Erzählperspektiven sorgen für steigende Spannung.
Die etwas zu lang geratenen Beschreibungen und Schilderungen zu den historischen Vorgängen sind generell nicht schlecht, aber an manchen Stellen einfach zu lang.
Insgesamt eine wirklich unterhaltsame Geschichte mit einem berührenden Ende!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2020

Verwirrung um einen keltischen Ritualmord

Sturm über der Eifel
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Gute Krimiunterhaltung aus der Eifel. Die Story ist spannend erzählt, auch kleine Nebengeschichten passen gut dazu und die drei Hauptfiguren sind alle für sich toll angelegt. Ella als Hobbyermittlerin, ...

Gute Krimiunterhaltung aus der Eifel. Die Story ist spannend erzählt, auch kleine Nebengeschichten passen gut dazu und die drei Hauptfiguren sind alle für sich toll angelegt. Ella als Hobbyermittlerin, die immer einen Schritt voraus ist, hat mir am besten gefallen. Tanja als Chefin der Ermittler ist eher sehr dominant und herrisch, nicht ganz mein Fall. Bei Peter Claes bin ich hin und her gerissen : scheint ein wenig wie ein tüteliger Dorfpolizisten mit grossem Hang zu weiblichen Rundungen, das wird jetzt fast ein bißchen zu oft erwähnt. Andererseits hat er am Schluß den richtigen Riecher....
Alles in allem, gute und kurzweilige Unterhaltung! Auch die Eifel hat mir als Schauplatz mit dem Keltenthema gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Temporeich und spannend, aber zu brutal-nicht der beste Teil der Reihe

Der Spiegelmann
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Im 8. Teil der Serien um Jonna Linna geht es zum Teil wirklich extrem brutal und blutig zu. Viele Szenen in diesem Bereich sind überflüssig, haben mich zum Teil sogar angeekelt. Ich bin absoluter Fan der ...

Im 8. Teil der Serien um Jonna Linna geht es zum Teil wirklich extrem brutal und blutig zu. Viele Szenen in diesem Bereich sind überflüssig, haben mich zum Teil sogar angeekelt. Ich bin absoluter Fan der Serie, mag auch grausame Thriller, aber dieser hier ist in manchen Teilen für mich zu heftig. Das tut aber gott sei Dank der Spannung keinen Abbruch. Gekonnt setzt Jonna auch diesmal wieder ein Puzzleteilchen zum anderen, gerade im letzten Drittel des Buches ein richtiges Pageturner. Lediglich im Mittelteil sind viele überflüssige und lange Passagen dabei, die ich eigentlich so aus der Reihe nicht gewohnt bin. Auch der Hypnotiseur ist wieder dabei, nur Saga bleibt diesmal eher Randfigur. Geschickt wird man beim Miträtseln auch in die Irre geführt, nur langsam lässt sich gegen Ende erkennen, wie alles zusammenhängt. Das Tempo ist am Ende wirklich hochklassig.

  • Cover
  • Spannung
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil