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Veröffentlicht am 09.05.2026

Perfekte locker leichte Urlaubslektüre

Sylt oder Sehnsucht
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Dieses Buch ist eine locker leichte Lektüre für Frauen in der Lebensmitte bzw. in und um die fünfzig.

Das Buch beginnt mit dem bevorstehenden Klassentreffen auf Sylt. Steffi - in diesem Buch die Protagonistin ...

Dieses Buch ist eine locker leichte Lektüre für Frauen in der Lebensmitte bzw. in und um die fünfzig.

Das Buch beginnt mit dem bevorstehenden Klassentreffen auf Sylt. Steffi - in diesem Buch die Protagonistin - ist 54 Jahre alt und hat keinen der der Mitschüler seit dem Schulabschluss wieder gesehen. Sie ist von der Insel weggezogen und alle Kontakte sind abgebrochen. So ein Wiedersehen nach so vielen Jahren ist mächtig spannend: was ist aus den einzelnen Personen geworden? Jeder möchte seinen Werdegang im besten Licht zeigen.

Zum Inhalt möchte ich hier gar nicht mehr schreiben, ich möchte nicht zuviel verraten.

Der Schreibstil locker und leicht, so dass die Seiten nur so umgeschlagen werden können. Es ist ein herrliches 'in die Geschichte eintauchen'.

Schön sind die Anekdoten, in denen aus der vergangenen Zeit erzählt wird, z.B. das Telefonieren: Telefon mit Wählschreibe und langem Kabel, mit diesem Telefon und Kabel in ein anderes Zimmer gehen, die Einheiten die durchlaufen - so richtig schön zum Schmunzeln, gerade, wenn man es selber auch so erlebt hat.

Am Anfang fand ich die 'jungendliche Sprache' mit ihren Wörtern und Abkürzungen noch recht amüsant. Das hat sich allerdings oft bei Gesprächen mit Jüngeren durchgezogen. Ist bei der jüngeren Generation sicherlich passend - ich selber um die 50 Jahre alt - hätte es mit weniger dieser Bezeichnungen besser gefunden. Aber es passt absolut so zu diesem Buch.

Wer ein Buch ohne hohen Anspruch sucht (ist definitiv nicht negativ gemeint!), ist mit diesem Buch super gut bedient.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Heimatsommer - so treffend

Heimatsommer
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Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.

Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die ...

Es war wieder einmal ein wunderschönes Buch von Petra Durst-Benning.

Wir lesen von der kleinen beschaulichen Winzerstadt Goldberg. Eine fiktive Stadt, die sich jedoch mit Themen beschäftigen muss, die es auch im wirklichen Leben gibt. Eine kleine Stadt, die Läden schließen, die Stimmung insgesamt eher trüb, ein paar Einzelne, die sich ihren Aufgaben stellen. So war es auch in Goldberg.

Wir lesen von liebevollen Personen, mit Charaktereigenschaften. Wir lesen von Jean-Claude, der nur den Winter in seiner Heimatstadt verbringen möchte, er ist in der Welt zu Hause. Wir lesen von Fleur, einer außergewöhnlichen jungen Frau, die gerade ihre geliebte Mutter verlieren musste. Von Agnes, der Mutter von Jean--Claude, die auch sehr gerne unterwegs ist, sich aber gerade auch nochmal neu erfindet. Eleonore, die Tochter von Agnes, ist als Landrätin sehr erfolgreich.

Ich könnte zu den Personen noch viel mehr schreiben, mag ich aber nicht, um die Spannung für euch beim Lesen nicht vorwegzunehmen.

Es wird auch in die bewegende Vergangenheit von Agnes und Helene (die verstorbene Mutter von Fleur) geblickt, dieser Teil der Geschichte hat mir besonders gut gefallen.

Am Anfang waren mir das fast schon etwas zu viele Figuren, in der Mitte hatte ich tatsächlich mal das Gefühl, dass die Geschichte etwas plätschert, aber das Ende fand ich so fesselnd und stimmig, alles bisherige hat sich zu einem großen Finale gefügt. Somit spreche ich für dieses Buch meine eindeutige Leseempfehlung aus!

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Sehr lesenswert, wenn. man das Thema hat

Wechseljahre - Befreiungsjahre
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Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich es genau so gemacht habe, wie es Silja Mahlow empfiehlt: nicht das gesamte Buch in einem Rutsch durchlesen, sondern lesen, sacken lassen, die Übungen machen,...

So ...

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass ich es genau so gemacht habe, wie es Silja Mahlow empfiehlt: nicht das gesamte Buch in einem Rutsch durchlesen, sondern lesen, sacken lassen, die Übungen machen,...

So hat es einige Zeit 'gedauert' bis ich das Buch durch hatte, bzw. ich habe schön lange etwas von diesem Buch gehabt.

Nun von Anfang an. Das Buch ist wunderschön gestaltet es eine eine schön große Größe und die einzelnen Seiten fühlen sich sehr gut an. Damit hat mir das Lesen schon eine große Freude bereitet.

Das Buch hat mir oft ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. auch nur, wenn ich gelesen habe: 'Atme durch, das ist normal' - das zu lesen hat mir sehr gut getan.
Oder: 'lass es zu den Körper zu verstehen'.

Und dass ist der Inhalt ganz kurz zusammengefasst: wir müssen selber losgehen und unseren Weg finden - Handeln in Eigenverantwortung. Unser Körper signalisiert, was er braucht.

... wir müssen 'nur' lernen, dass wir verstehen, was uns unser Körper sagt.

Und das ist dann schon mein 'Negativmerkmal'. Wir müssen uns drauf einlassen, wir müssen verstehen, was uns unser Körper sagt, wenn wir das aus dem Buch nicht mitnehmen können, bzw. wir uns darauf nicht einlassen, dann hilft einem das Buch nicht weiter.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Ein wunderschöner Roman, der einen traurigen Anlass und Anekdoten zum Schmunzeln wunderbar miteinander vereint

Mirabellentage
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Martina Bogdahn ist hier ein wunderschöner Roman gelungen, wo der traurige Anlass - der Tod des Pfarrers - mit viele kleine Anektoten kombiniert, es zu einer wunderschönen Geschichte werden lässt.

Zu ...

Martina Bogdahn ist hier ein wunderschöner Roman gelungen, wo der traurige Anlass - der Tod des Pfarrers - mit viele kleine Anektoten kombiniert, es zu einer wunderschönen Geschichte werden lässt.

Zu Beginn des Buches kamen mir Rätsel auf, dadurch, dass ich nicht wusste in welchem Jahr das Buch erzählt konnte ich die Protagonistin Anna ganz schwer einschätzen. Die Rätsel wurden aber alle im Laufe des Buches 'gelöst' und es hat sich ein wunderschönes Gesamtbild ergeben mit sehr liebenswerten Figuren, die es verdienen, dass man von ihnen liest.

Anmerken möchte ich aber auch, dass ich teilweise das Gefühl hatte, dass durch die vielen Anekdoten, die wirklich oft richtig schön zum Schmunzeln waren, der Haupterzählstrang nicht so richtig vorangekommen ist. Was letztendlich mit dem wunderschönen Ende aber für mich auch wieder in den Hintergrund getreten ist.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein wunderschönes Buch und eine wunderschöne Geschichte

Der Sommer, der uns blieb
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Ich muss sagen, dass ich selten ein so schön gestaltetes Buch in den Händen gehalten habe. Das Buch hat ein sehr schönes Format und es so wunderschön gestaltet. Selbst die Buchseitenränder (ich weiß gar ...

Ich muss sagen, dass ich selten ein so schön gestaltetes Buch in den Händen gehalten habe. Das Buch hat ein sehr schönes Format und es so wunderschön gestaltet. Selbst die Buchseitenränder (ich weiß gar nicht, ob man die so nennt) sind farblich so schön gestaltet und auch im Inneren des Buches gibt es schön farblich gestaltete Seiten. Da macht das Lesen nochmal mehr Freude.

Zum Inhalt:

Es geht um eine Freundschaft, die in Kindertragen ihren Anfang genommen hat. Wir lesen von einer unbeschwerten Kindheit in den 90igern, Themen und Dinge dieser Zeit wurden hervorragend aufgegriffen und in die Geschichte eingebaut, da kamen beim Lesen schöne Erinnerungen wieder hoch..

Erzählt wird der Roman in zwei Zeitebenen, in der Vergangenheit eben den 90iger Jahren und im Frühjahr 2020 - zum Ausbruch der Pandemie. Das was wir dort erlebt haben und viellicht schon manchmal wieder vergessen haben, wird hier in die Geschichte eingebunden.

Wir lesen, wie locker und leicht die Freundschaft damals war und kommen nach und nach dahinter, was damals geschehen ist und dazu geführt hat, dass die drei sich 20 Jahre nicht gesehen haben.

Mir hat der Verlauf des Spannungsbogens sehr gut gefallen, ich hatte nie das Gefühl, dass es beim Lesen langweilig ist, ich war immer gespannt darauf, wie es weiter geht.

Ich spreche hier meine klare Leseempfehlung für dieses wunderschöne Buch aus!

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