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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2020

Hat mich nicht überzeugt

Die Herren der Zeit
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Nach "Die Stille des Todes" ist nun dieses das zweite Buch, das ich aus der Trilogie gelesen haben, es hat mich leider nicht so begeistert wie der erste Teil. Ich glaube nicht, dass es daran gelegen hat, ...

Nach "Die Stille des Todes" ist nun dieses das zweite Buch, das ich aus der Trilogie gelesen haben, es hat mich leider nicht so begeistert wie der erste Teil. Ich glaube nicht, dass es daran gelegen hat, dass ich den zweiten Teil nicht kenne. Den Gedanken, Morde aus dem 12. Jahrhundert hier mit einfließen zu lassen, finde ich grundsätzlich sehr gut. Allerdings war mir das alles insgesamt zuviel, zu viele Personen, Namen die ich mir schlecht merken kann und zu viele Ereignisse. Ein Eintauchen in diesen Kriminalroman ist mir leider nicht gelungen.

Diese Krimi-Trilogie erzählt in Vitoria im Baskenland. In diesem Fall geht es um eine Lesung aus dem Buch "Die Herren der Zeit" und um den Autor, der im Verborgenen bleibt. Die Lesung endet, als ein Leiche eines Mannes entdeckt wird. Inspektor Uni López de Ayala - genannt Kraken und sein Team nehmen die Ermittlungen auf.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Großartiger Auftakt einer Trilogie

Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung
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Ich bin inzwischen ein großer Fan von den Büchern von Corina Bomann. Ich hatte mich schon sehr auf den Auftakt dieser neuen Trilogie gefreut und wurde in kleinster Weise enttäuscht. Das Beste: ich brauche ...

Ich bin inzwischen ein großer Fan von den Büchern von Corina Bomann. Ich hatte mich schon sehr auf den Auftakt dieser neuen Trilogie gefreut und wurde in kleinster Weise enttäuscht. Das Beste: ich brauche gar nicht mehr allzu lange warten um zu lesen, wie es mit Sophia weitergeht!

Corina Bomann entführt uns zunächst in das Berlin von 1926. Sophia als einzige Tochter eines Drogeristen wächst behütet auf. Ihr Wunsch ist es, später die Drogerie ihres Vaters zu übernehmen. Doch während ihres Studiums kommt alles so anders, als Sophia sich das je hätte ausmalen können. Nachdem feststeht, dass sie schwanger ist, wendet sich der Vater des Kindes von Sophia ab. Sie sucht halt und Hoffnung bei ihren Eltern, aber auch da bekommt sie nur Ablehnung zu spüren. Der Kontakt zu ihren Eltern bricht komplett ab. Die Versuche von Sophia, ihre Eltern doch noch zurückzugewinnen, werden nicht erwidert. Einziger Halt ist Sophias Freundin Henny. Das Glück scheint nicht auf Sophias Seite zu sein. Sie ist so stark und kämpft für ihre Zukunft. Es ist sehr beeindruckend das zu lesen.

Corina Bomann hat es auch mit diesem Roman geschafft, dass ich beim Lesen komplett in eine andere Zeit und in eine andere Welt abtauchen konnte. Lesevergnügen pur - einfach großartig!

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Veröffentlicht am 16.05.2020

Und wieder ein guter Roman von Cora Stephan

Margos Töchter
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Nach "Ab heute heiße ich Margo", das mich seiner Zeit sehr begeistert hat, ist dieses das zweite Buch, das ich von Cora Stephan lese. Hier geht es um Jana, sie ist die Atoptivtochter von Leonore und Alexander. ...

Nach "Ab heute heiße ich Margo", das mich seiner Zeit sehr begeistert hat, ist dieses das zweite Buch, das ich von Cora Stephan lese. Hier geht es um Jana, sie ist die Atoptivtochter von Leonore und Alexander. Leonore ist bei einem Autounfall viel zu früh ums Leben gekommen, war es ein Selbstmord? Als Jana erwachsen ist und selber mitten im Leben steht, möchte sie herausfinden, was damals tatsächlich geschehen ist.

Das Buch ist in mehrere Erzählstränge gegliedert. Wir lesen, was sich zu der jeweiligen Zeit ereignet hat beginnend in den 1960-iger Jahren bis in die Gegenwart. Nach und nach ergibt sich für den Leser ein schlüssiges Gesamtbild. Sehr gut finde ich, dass das tatsächlich Geschehene in diesen Roman mit einbezogen wurde, z.B. Aktionen der RAF, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Zeit der Wende.

Insgesamt ist es ein guter Roman, der mir schöne Lesestunden bereitet hat, allerdings kommt er meiner Meinung nicht an "Ab heute heiße ich Margo" heran.

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Veröffentlicht am 16.05.2020

Leichte Unterhaltung

Die Mitte ist ein guter Anfang
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Eva ist nun fast 50 Jahre alt ist bereits 20 Jahre mit Arne zusammen, gemeinsam haben sie eine Tochter im Teenageralter. Eigentlich scheint alles in Ordnung. Doch dann erhält Eva in einem Urlaub, den sie ...

Eva ist nun fast 50 Jahre alt ist bereits 20 Jahre mit Arne zusammen, gemeinsam haben sie eine Tochter im Teenageralter. Eigentlich scheint alles in Ordnung. Doch dann erhält Eva in einem Urlaub, den sie gemeinsam mit ihrer Freundin verbringt, einen Heiratsantrag von Arne. Eva macht sich Gedanken, was sich hinter dem Antrag verbirgt, warum nun doch ein Heiratsantrag, wo die beiden sich einig waren, dass auch ohne Trauschein glücklich sind. Zweifel kommen auf, ob eine Heirat zum aktuellen Zeitpunkt die richtige Entscheidung ist.

Wir lesen einen Roman, der leichte Unterhaltung verspricht und genau das auch hält. Das Buch war innerhalb kurzer Zeit verschlungen, aber es leider auch insgesamt etwas wenig Handlung.

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Die Geschichte von Joe, der weiß, dass er bald sterben wird

Eine kurze Geschichte vom Fallen - Was ich beim Sterben über das Leben lernte
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Joe Hammond schreibt hier seine ganz eigene Geschichte. Als er die Diagnose bekam, dass er an der Motoneuron-Krankheit leidet, nimmt er das als Anlass, dieses Buch zu schreiben. Er nimmt uns mit auf seiner ...

Joe Hammond schreibt hier seine ganz eigene Geschichte. Als er die Diagnose bekam, dass er an der Motoneuron-Krankheit leidet, nimmt er das als Anlass, dieses Buch zu schreiben. Er nimmt uns mit auf seiner letzten Reise.

Es hätte so schön sein können. Seine Frau Gill, er und die beiden Söhne Tom und Jimmy haben sind gerade dabei, sich in Portugal zu Hause zu fühlen. Sie haben ihren Wohnsitz von Großbritannien dorthin verlegt und möchten insgesamt einfach ein angenehmes Leben führen. Dann passiert es: Joes ersten Stürze, einfach so, ohne erkennbaren Grund. Es wird die Motoneuron-Krankheit diagnostiziert, der Körper baut nach und nach ab und er weiß, dass sein Tod bald kommen wird.

Schon kurz nachdem ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen habe, war mir klar, was für ein besonderes Buch ich gerade lese. Der Schreibstil ist sehr mitfühlend, da konnte ich mehr richtig in die Situation von Joe hineinversetzen.

Insgesamt ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und mich sehr berührt hat. Gerade in dieser Zeit, die nicht einfach erscheint, wird einem - gerade mit solch einem Buch - bewusst, wie gut es uns doch geht und dass man das Leben, was man führt, viel bewusster führen sollte!

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