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Veröffentlicht am 17.06.2026

Unglaublich fesselnd geschrieben!

Die Welt in Meran - Schattenflamme
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„Schattenflamme“ ist der zweite Band der Reihe „Die Welt in Meran“ von Angela Marina Reinhardt.
Helen von Burt reist mit ihrem Bruder Henry, einem preußischen Kriegshelden, nach Meran. Der Kurort, der ...

„Schattenflamme“ ist der zweite Band der Reihe „Die Welt in Meran“ von Angela Marina Reinhardt.
Helen von Burt reist mit ihrem Bruder Henry, einem preußischen Kriegshelden, nach Meran. Der Kurort, der vor zwei Jahren zu ihrem Schicksalsort wurde, ist inzwischen noch beliebter geworden und entsprechend trubeliger ist es im Ort. Überall wird gebaut und renoviert, aber es gibt auch viele Baustellen, die nach dem Wiener Börsenkrach stillstehen.
Auch der Korse Jean reist nach Meran. Die Sorge um seine Tochter führt ihn hierher. Er hofft, dass die Luftveränderung sich positiv auf ihre Gesundheit auswirkt. Jean rechnet nicht damit, dass er Helen, in die er sich vor zwei Jahren verliebt hat, hier wiedersieht. Auf dem prächtigsten Ball der Saison, trifft Jean auch seinen ehemaligen besten Freund Max, den Erbgrafen von Montalban wieder, der inzwischen auch sein größter Rivale um die Gunst von Helen ist. Auf dem Ball kommt es zu einer Enthüllung, die weitreichende Folgen hat.
Wir treffen im zweiten Band auch wieder auf Sigmund Hirsch, der zwischenzeitlich geheiratet hat und es wohl schon bereut. Aber auch auf Familie Haller, bei der ein Totgeglaubter zurückkehrt und das Waisenmädchen Rosa, die zum ersten Mal das Glück erfährt.
Die Meran-Saga von Angela Marina Reinhardt spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert. Meran war während dieser Zeit einer der bedeutendsten Kurorte der Donaumonarchie und so traf sich dort auch alles, was Rang und Namen hatte.
Auch der zweite Band liest sich unglaublich flüssig. Man ist direkt wieder in der Geschichte drin und die vielen bekannten Namen machen es auch leicht, sich zurechtzufinden. Hilfreich ist zudem das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Helen, Jean und Max waren mir schon im ersten Buch sehr sympathisch. In diesem zweiten Band gibt es nun einige dramatische Ereignisse, die mir zeigen, wie sehr man sich in Menschen täuschen kann.
Das Buch ist unglaublich spannend und emotional zu lesen. Die geschichtlichen Hintergründe zu der Reihe finde ich sehr interessant und sie sind wirklich wunderbar in die Geschichte eingebunden. Das Ende war für mich überraschend und so warte ich jetzt schon sehnsüchtig auf den dritten Band, der im Herbst 2026 erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Krasser Pageturner!

Weil sie lügt
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„Weil sie lügt“ von Caroline Seibt ist ein wahrer Pageturner!
Annas Schwester Juli ist weg. Ihr Vater sitzt unter Tatverdacht im Gefängnis und die Mutter leidet unter Wahnvorstellungen. Anna kümmert sich ...

„Weil sie lügt“ von Caroline Seibt ist ein wahrer Pageturner!
Annas Schwester Juli ist weg. Ihr Vater sitzt unter Tatverdacht im Gefängnis und die Mutter leidet unter Wahnvorstellungen. Anna kümmert sich um die kranke Mutter und den kleinen Bruder Leon. Für ihn muss sie stark sein. Obwohl sie sich manchmal wünscht, sich einfach in Luft aufzulösen. Als die Polizei wieder vor ihrer Tür steht, hofft sie auf neue Erkenntnisse, wo ihre Schwester ist. Doch ihre Hoffnung wird zerstört. Denn es gibt eine neue Spur und diese übersteigt Annas schlimmste Befürchtungen. Der Alptraum ist noch nicht vorbei. Er hat gerade erst begonnen.
Der Thriller von Caroline Seibt hat mich sehr überrascht. Ich habe nicht mit so einem krassen Pageturner gerechnet. Dieses Buch ist so spannend und hat so geniale Plot-Twists, dass man es nicht mehr aus der Hand legen wird! Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anna und der Kommissarin Katharina erzählt. Beide sind sehr sympathisch und vor allem Katharina wirkt auf mich sehr emphatisch. Mit jedem Kapitel entstehen aber mehr Fragen beim Leser und gerade, wenn man glaubt, dass man Antworten bekommt, wird man enttäuscht.
Ein grandioses Buch, dass sich wunderbar liest und an Spannung nicht zu überbieten ist. Für mich ein Thriller-Highlight dieses Jahres!

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Eine Geschichte die zu Herzen geht!

Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg
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Der kleine Sanddorfhof von Julia Reymers ist ein Cozy-Romance mit Wohlfühlfaktor!
Als Svea nach langer Zeit auf den Gutshof ihrer verstorbenen Eltern zurückkehrt, erkennt sie schnell, dass der heruntergekommene ...

Der kleine Sanddorfhof von Julia Reymers ist ein Cozy-Romance mit Wohlfühlfaktor!
Als Svea nach langer Zeit auf den Gutshof ihrer verstorbenen Eltern zurückkehrt, erkennt sie schnell, dass der heruntergekommene Hof erstmal in Schuss gebracht werden muss, bevor sie ihn verpachten kann. Doch so einfach ist das nicht. Und dann steht auch noch plötzlich der Trakehner „Fiete“ vor ihrer Tür, den einfach jemand ausgesetzt hat. Zusammen mit den anderen Tieren auf dem Hof, steht Svea vor einer schweren Aufgabe: sie muss die Tiere alle wo unterbringen.
Da erinnert sich Svea an ihren Jugendtraum: ein Therapiezentrum für vernachlässigte Pferde. Kann sie ihren Traum verwirklichen oder scheitert es am Geld und sie muss den Hof doch verkaufen? Sie macht sich die Entscheidung nicht einfach, zumal die eigenwilligen Dorfbewohner sich dauernd einmischen. Aber auch der attraktive Meeresförster Jannes und der charmante Hotelbesitzer Max machen ihr die Entscheidung schwer.
Die Cozy-Romance von Julia Reymers ist ein toller Wohlfühlroman, der sich einfach nur wunderschön und leicht liest. Die Protagonistin Svea schließt man sehr schnell ins Herz und so fühlt man mit ihr und versteht ihren Kummer. Es ist nicht einfach sich von seinem Zuhause zu trennen, aber manchmal muss man auch vernünftig sein. Oder soll man auf sein Herz hören und etwas wagen? Svea hat tatkräftige Unterstützung, aber die Entscheidung muss sie selbst treffen.
Ein Buch, bei dem das Herz aufgeht und das man nicht mehr aus der Hand legen möchte! Der ideale Urlaubsroman!

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Deutsche Geschichte - spannend und sehr lesenswert!

Die geheime Mission
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Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. ...

Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. Von Nelas Vater wird entweder gar nicht oder nur verächtlich gesprochen. Doch Nela ist neugierig auf ihren Vater und trifft sich heimlich mit ihm in Westberlin. So erfährt sie mehr über ihn und die Vergangenheit der Familie. Durch den Austausch mit ihrem Vater beginnt sie ihre Ideologie zu hinterfragen. Als sich die Lage in den westlichen Zonen Berlins zuspitzt, gesteht der Vater ihr, dass er für den CIA arbeitet. Er bittet sie für ihn Kurierdienste zwischen Ost und West zu übernehmen. Nela gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, wem sie noch glauben kann. Erik, ein befreundeter Kollege aus der Redaktion der Jungen Welt, wirft ihr Fragen auf. Erst stellt er kritische Fragen, dann verschwindet er wochenlang und taucht dann ohne Erklärung wieder auf. Wem kann Nela eigentlich noch trauen?
In seinem neuen Buch „Die geheime Mission“ erfahren wir unter anderem die Hintergründe für die Luftbrücke nach Berlin. Was passierte im Verborgenen und welche Schachzüge überlegten sich die Siegermächte, insbesondere die Sowjetunion, nach dem 2. Weltkrieg, um möglichst viel Einfluss zu gewinnen. Das fand ich mega interessant!
Einiges war mir schon bekannt, aber ich habe viel Neues erfahren. Das Buch ist unglaublich spannend und super geschrieben. Ich habe mit Nela richtig mitgefiebert und sie und auch ihr Vater wurden mir sehr sympathisch. Nela ist eine kluge, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sehr mutig ist.
Ein großartiges Buch, für alle die sich für die deutsche Geschichte interessieren! Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten und finalen Band der Dilogie weitergeht, der im Juni 2027 erscheint.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Ein Buch, das zum Nachdenken und Austausch anregt!

Amokalarm
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Was bringt einen jungen Menschen, der in einem liebevollen Elternhaus aufwächst, dazu einen Amokalarm auszulösen?
In dem Coming-of-Age-Roman „Amokalarm“ erzählt der Autor Uli Black die Geschichte des sechszehnjährigen ...

Was bringt einen jungen Menschen, der in einem liebevollen Elternhaus aufwächst, dazu einen Amokalarm auszulösen?
In dem Coming-of-Age-Roman „Amokalarm“ erzählt der Autor Uli Black die Geschichte des sechszehnjährigen H.C. Nachtnebel, der an seiner Schule einen Amokalarm auslöst. Wie kam es dazu?
H.C. ist ein Mathegenie und ein Basketball-Ass. Nach einem Verlust ist er tief traumatisiert und hat Schwierigkeiten wieder in den Alltag zurückzufinden. Er wechselt die Schule und findet neue Freunde. Doch zwischen depressiven Phasen und Leistungsdruck, fällt es im schwer seinen Platz zu finden. Als Keira in seiner Klasse auftaucht, wird plötzlich alles anders. Keira ist tough aber auch sensibel, direkt aber manchmal auch unnahbar und fasziniert ihn. Zum ersten Mal ist er verliebt und fühlt sich ernst genommen. Doch dann kommt alles anders und sein Leben gerät erneut aus den Fugen.
Der Roman schildet H.C. als sensibler Jugendlicher. Nach außen wirkt er cool, doch die depressiven Episoden, machen ihn sehr verletzlich. Seine Eltern sind einfühlsam und immer für ihn da. Doch als Keira auftaucht, ändert sich das Verhältnis zu ihnen. Und so fängt ihn diesmal niemand auf, als sein Leben erneut erschüttert wird. Ein Vertrauensbruch macht ihn so wütend, dass er nur noch einen Ausweg sieht.
Die Geschichte wird aus Sicht von H.C. erzählt, aber auch seine Eltern, Freunde und Lehrer kommen zu Wort. Immer wieder wird in der Zeit gewechselt, so dass wir nach und nach erfahren, wie es zum ersten Zusammenbruch von H.C. kam, aber auch wie er Keira kennenlernt, hat und was dem Amokalarm vorausging. H.C. beschreibt sein Gefühlschaos recht gut und so kann man sehr gut mitfühlen, wie hilflos er sich manchmal fühlte und warum.
Das Buch liest sich sehr leicht und da man mit H.C. regelrecht mitleidet, ist es irgendwann fast nicht mehr möglich es aus der Hand zu legen. Man würde ihm so gerne helfen! Die Geschichte ist in Jugendsprache geschrieben, was erstmal ungewohnt ist, aber doch auch sehr authentisch. Ich finde den Jugendroman auch ideal als Schullektüre geeignet. Es gibt unglaublich viele Szenen im Buch, die nachdenklich machen und über die man sich gerne mit jemandem austauschen würde.
Ein großartiges Buch, dass ich gerne empfehlen möchte!

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