Profilbild von BarbaraHoerth22

BarbaraHoerth22

Lesejury Star
offline

BarbaraHoerth22 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BarbaraHoerth22 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2026

Ein richtiger Pageturner!

Der Fjord
2

Der Fjord heißt der neue Thriller von Sarah Goodwin.
Amelia hat nur noch einen Gedanken, sie möchte herausfinden, was mit ihrer Schwester Rose geschehen ist. Sie verschwand vor etwa einem Jahr und wurde ...

Der Fjord heißt der neue Thriller von Sarah Goodwin.
Amelia hat nur noch einen Gedanken, sie möchte herausfinden, was mit ihrer Schwester Rose geschehen ist. Sie verschwand vor etwa einem Jahr und wurde zuletzt bei der alljährlichen Sommerparty der reichen Familie Fowley gesehen. Als Amelia eine Einladung zur diesjährigen Party erhält, weiß sie, dass dies die einzige Chance ist, herauszufinden was mit Rose geschehen ist. Getarnt als Freundin eines anderen Gasts mischt sich Amelia unter die schillernden Gäste. Wird sie hier endlich mehr über den Verbleib ihrer Schwester erfahren? Je länger Amelia auf dem Anwesen der Fowleys ist, desto gefährlicher wird die Situation. Amelia ahnt nicht, dass nicht alle Gäste diese Party überleben werden.
Der Thriller von Sara Goodwin fesselte mich von Anfang an. Amelia vermisst seit einem Streit ihre Schwester Rose und ihre Schuldgefühle deswegen führen dazu, dass sie alles daransetzt, Rose zu finden. Als sie es auf die erlesene Gästeliste der Fowleys schafft, ist sie diesem Ziel ein großes Stück näher.
Amelia hat mich als Protagonistin sehr überzeugt und so fieberte ich mit ihr, als sie auf dem Anwesen der Fowleys auf Spurensuche geht. Amelia kann niemandem trauen, jeder könnte etwas von Rose Verschwinden wissen. Die Geschichte hat ein Wahnsinnstempo und so fliegt man geradezu durch die Seiten. Die Plot Twists ließen mich immer wieder ratlos zurück und so hat mich das Ende dann richtig überrascht.
Ein sehr gelungener und spannender Thriller, der mich begeistert hat!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 29.04.2026

Prima geeignet, um das Selbstbild bei Kindern zu stärken!

Wie gut, dass ich ICH bin
0

Wie gut, dass ich ich bin, ist ein Pappbilderbuch für die Kleinsten von Britta Kiwit und Anna Lisicki-Hehn.
Die Botschaft ist klar; Ich bin gut, so wie ich bin. Kleine Reimgeschichten sollen Kindern das ...

Wie gut, dass ich ich bin, ist ein Pappbilderbuch für die Kleinsten von Britta Kiwit und Anna Lisicki-Hehn.
Die Botschaft ist klar; Ich bin gut, so wie ich bin. Kleine Reimgeschichten sollen Kindern das Selbstvertrauen stärken und sie positiv bestärken. Liebevoll illustrierte Szenen zeigen den Alltag von und mit Kindern und vermitteln den Kindern auf spielerische Weise, dass sie wichtig sind und sie stolz sein können auf sich.
Das Pappbilderbuch gefällt uns unglaublich gut. In zehn Situationen sehen wir Szenen mit Kindern, beim Basteln oder zum Beispiel beim Spielen. In liebevollen Reimgeschichten werden positive Gedanken vermittelt und bieten so immer wieder schöne Gesprächsanlässe mit den Kindern. Auch die Kleinste wurde beim Vorlesen schon prima eingebunden. Die Szenen sind sehr liebevoll und kindgerecht illustriert. Daher können die Kinder direkt erkennen, was auf den Bildern geschieht und können so das Vorgelesene sehr gut begreifen.
Das Buch ist sehr gut für Kindern ab 2 Jahren geeignet, aber auch ältere Geschwisterkinder können sehr gut mit einbezogen werden und unterstützen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2026

Rabe Socke für Leseanfänger!

Der kleine Rabe Socke: Alles wieder beste Freunde!
0

Der kleine Rabe Socke als Comic!
Im Rabenwald gab es Ärger. Der kleine Rabe Socke hat sich so sehr am Hasen geärgert, dass er sich rächen will. Deshalb schmiedet er einen Racheplan. Doch der Plan läuft ...

Der kleine Rabe Socke als Comic!
Im Rabenwald gab es Ärger. Der kleine Rabe Socke hat sich so sehr am Hasen geärgert, dass er sich rächen will. Deshalb schmiedet er einen Racheplan. Doch der Plan läuft schief, denn jetzt will der Hase mit niemandem mehr befreundet sein. Socke versucht es wiedergutzumachen, doch so einfach ist das gar nicht. Erst als alle im Rabenwald zusammenhelfen, hat Sockes Idee Erfolg.
Die Idee, ein Erstlesebuch vom kleinen Rabe Socke, als Comic rauszubringen, finde ich super. Fast jedes Kind kennt den kleinen Socke und seine freche Klappe. Manchmal schießt er übers Ziel hinaus. So wie in diesem Buch. Aber er weiß auch, wann er sich entschuldigen muss. Diese Geschichte zeigt wunderbar, dass man Fehler auch mal zugeben muss, damit wieder alle glücklich sind. Besonders gut haben uns die frechen Sprüche von Socke gefallen. Das macht einfach Laune beim Lesen!
Das Buch ist ideal für Leseanfänger zum Selbstlesen geeignet, da die Texte kurz sind und gut verständlich. Aber auch prima zum Vorlesen oder gemeinsam lesen. Wir haben erst gemeinsam gelesen und uns bei den Sprechblasen immer abgewechselt, aber für geübtere Leseanfänger, ist es sicherlich einfach, dass Buch selbst zu lesen. Das motiviert ungemein! Wie schon bei den Bilderbüchern, ist auch das Comic-Buch sehr liebevoll und farbig illustriert. Daher auch wunderschön zum Anschauen.
Wir hoffen, dass es noch weitere Abenteuer vom Raben Socke als Comic-Buch geben wird, da es uns super gefallen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2026

Eine moderne Frau, die ihren Weg geht!

Die Briefträgerin
0

Die Briefträgerin, ist vom Leben der Großmutter von Francesca Giannone inspiriert, die als erste Briefträgerin Italiens bekannt wurde.
Lizzanello, ist ein beschauliches Dorf in Süditalien, in dem sich ...

Die Briefträgerin, ist vom Leben der Großmutter von Francesca Giannone inspiriert, die als erste Briefträgerin Italiens bekannt wurde.
Lizzanello, ist ein beschauliches Dorf in Süditalien, in dem sich alle kennen. Als Carlo und sein Bruder Antonio, einen reichen, kinderlosen Onkel beerben, kehrt Carlo mit seiner Frau Anna vom Norden Italiens, in seine Heimat zurück. Während Carlo sich sehr freut, endlich wieder in Lizzanello zu sein, ist es für Anna eine große Umstellung. Sie wird lange immer die Fremde sein, die nur schwer Anerkennung bekam. Doch Anna ist mutig und selbstbewusst und als der Briefträger unerwartet stirbt, bewirbt sie sich für das Amt. So wird sie die erste Postbotin Italiens. Während sie anfangs die Post zu Fuß austrägt, fährt sie irgendwann mit dem Fahrrad. Sie bringt die Post von ungeliebten Verwandten, von heimlichen Liebhabern und Ansichtskarten von Emigranten. Obwohl sie ihren Mann Carlo sehr liebt, empfindet sie aber auch Gefühle, für dessen älteren Bruder Antonio. Ob sie sich irgendwann traut, ihm diese Gefühle zu gestehen?
Der Debutroman von Francesca Giannone über ihre Großmutter Anna hat mich unglaublich gefesselt. Anna, die sich anfangs in Lizzanello nicht wirklich wohl fühlt, fällt es schwer, Anschluss zu finden. Zu anders ist ihre Art und für die Dorfbewohner bleibt sie selbst nach 20 Jahren, die Fremde. Zu eingefahren sind die Gepflogenheiten im Ort und Anna wird immer misstrauisch beäugt. Doch sie kümmert sich nicht um das Gerede der anderen. Für mich ist Anna eine unglaublich starke Persönlichkeit und ihre Rolle hat mir sehr gut gefallen. Auch ihr Mann Carlo und der ältere Bruder Antonio waren mir sehr sympathisch. Während Carlo sehr an den alten Traditionen hing, war Antonio etwas moderner eingestellt.
Ich bin von der Geschichte sehr begeistert, da sie mir zeigt, wie wichtig Familie und Freundschaft sind und wie schön es ist, wenn man ohne Einschränkung füreinander da ist.
Ein wunderbares Romandebut, dass wirklich lesenswert ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2026

Heimat ist soviel mehr, als nur ein Zuhause!

Heimatsommer
0

Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass ...

Fleur liebt ihr Heimatdorf Goldberg. Nirgendwo sonst ist es so schön und idyllisch. Hier hat sie eine sorglose Kindheit verbracht. Doch die Idylle trügt. Als ihre Mutter Helene stirbt, erfährt Fleur, dass die Weinbauern um ihre Existenz kämpfen müssen und sich ihr geliebtes Goldberg dann verändern wird. Denn die Zukunft des Weinorts steht auf dem Spiel. Doch Fleur und ihre beste Freundin Eleonore wollen nicht kampflos aufgeben. Sie beschließen, um die Zukunft ihres Heimatorts zu kämpfen und schmieden Pläne, wie man Goldberg aufblühen lassen kann. Als Eleonores Bruder Jean-Claude, ein Koch und vielgereister Weltenbummler zufällig Station in Goldberg macht, bekommen sie von ihm zusätzlich tatkräftige Unterstützung. Ob es ihnen gelingen wird, die Krise abzuwenden und hat auch Fleur den Mut für ihr eigenes Glück zu kämpfen?
Das neue Buch Heimatsommer von Petra Durst-Benning, ist mir durch das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen. Ein verträumtes Dörfchen, mit schönen alten Fachwerkhäuschen, fast meint man gar die Vögel zwitschern zu hören. Aber die Straßen im Dorf sind leer, denn wie in vielen ländlichen Gegenden kämpft auch hier die Dorfgemeinschaft mit immer mehr Leerstand bei den Geschäften und dementsprechend leidet natürlich auch die Nahversorgung. Die Geschichte von Petra Durst-Benning erzählt lebendig, wie mutig man Neues ausprobieren muss, um Erfolge zu erzielen. Dafür müssen die Bewohner aber zusammenhalten, dabei gibt’s natürlich auch mal Streit und man muss Kompromisse schließen. Das Buch zeigt mir aber ganz deutlich, dass man auch mal was wagen muss und nicht direkt die Hände in den Schoß legen sollte. Die Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen und besonders gut haben mir auch die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit gefallen, in der man mehr von Eleonores Mutter Agnes und deren tiefer Freundschaft mit Helene erfährt.
Der Roman vermittelt ein schönes Heimatgefühl und weckt das Bewusstsein für die wunderschöne Natur, die wir immer so selbstverständlich sehen. Das Buch liest sich sehr leicht und auch wenn es ein ernstes Thema ist, vermittelt es auch die Hoffnung, dass man mit vereinter Kraft viel erreichen kann. Dieses Wir-Gefühl würde uns allen guttun und die Gemeinschaft stärken.
Die Geschichte hat mich an die Maierhofen-Reihe von Petra Durst-Benning erinnert, die mir auch sehr gut gefallen hat und ich habe mich sehr gefreut, dass im Buch auch der Ort Maierhofen erwähnt wurde.
Auf den letzten Seiten des Buches gibt es die passenden Rezepte zur Geschichte und so können wir in Erinnerung an den Heimatsommer ein paar köstliche Snacks zubereiten und mit dem Heimatsommer-Schorle genießen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere