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Veröffentlicht am 23.05.2025

Hat mich sehr berührt!

Zypressensommer
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Die Hamburgerin Julia Matthiesen erhält nach dem Tod ihres Großvaters Gianni Conti, einen Zettel von ihm mit mysteriösen Sätzen. Um herauszufinden, was es damit auf sich hat, macht sie sich auf den Weg ...

Die Hamburgerin Julia Matthiesen erhält nach dem Tod ihres Großvaters Gianni Conti, einen Zettel von ihm mit mysteriösen Sätzen. Um herauszufinden, was es damit auf sich hat, macht sie sich auf den Weg nach Italien, und zwar in das malerische Dorf Lucignano in der Toskana. Julia verliebt sich direkt in die zauberhafte Landschaft. Die Familie ihres Großvaters hat seit jeher Oliven angebaut, doch mehr wusste Julia leider nicht von seiner Zeit aus Italien. Um mehr zu erfahren, wendet sie sich an die ortsansässige Familie Conti. Der attraktive Matteo Conti, ist ihr besonders hilfreich und so erfährt sie mehr über die Zeit des 2. Weltkrieges, die Zeit der „Resistenza“ und die italienischen Partisanen, die versteckt in den Bergen, gegen die Faschisten kämpften. Und sie erfährt von den zwei Olivenbauern und Brüdern, Gianni und Vito und einer tragischen Liebesgeschichte…
Der Roman von Teresa Simon hat mich unglaublich gefesselt. Ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Über dieses Kapitel der italienischen Geschichte, war mir leider gar nichts bekannt. Ich fand es daher besonders interessant, darüber zu lesen. Die Geschichte ist spannend und emotional geschrieben und so flog ich nur durch die Seiten. In Rückblicken erfahren wir, was in der Vergangenheit passiert ist, und so können wir zusammen mit Julia, nach und nach erraten, was die mysteriösen Sätze auf dem Zettel bedeuten. Die Geschichte von Gianni und seiner Familie, hat mich tief berührt und das Buch wird mir mit Sicherheit länger in Erinnerung bleiben.
Ein Kapitel Zeitgeschichte, das nicht vergessen werden darf! Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Hat nicht meine Erwartungen erfüllt!

Das Ministerium der Zeit
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Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley ist ein Roman über Zeitreisende.
Über ein Zeitreiseportal werden Menschen aus der Vergangenheit zu Forschungszwecken in die Gegenwart geholt. Jeder bekommt ...

Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley ist ein Roman über Zeitreisende.
Über ein Zeitreiseportal werden Menschen aus der Vergangenheit zu Forschungszwecken in die Gegenwart geholt. Jeder bekommt einen Angestellten („eine Brücke“) aus dem Ministerium zur Seite gestellt. Und so wohnen der verschollene Polarforscher Graham Gore und eine junge Ministeriumsangestellte zusammen in einem Backsteinhaus in London.
Die Beschreibung des Buches hatte mich sehr angesprochen, doch leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Buch war nicht einfach zu lesen, was unter anderem mit den Zeitsprüngen innerhalb der Geschichte zu tun hatte, aber auch an den vielen verschiedenen Themen, die zusätzlich angesprochen werden und nur für Verwirrung sorgen. Auch der Schreibstil war mit teilweise zu holprig und ich hatte Schwierigkeiten mir die Namen mancher Zeitreisenden zu merken, da hätte ich tatsächlich eine Übersicht gebraucht. Vor allem, wenn dann auch noch Abkürzungen verwendet wurden.
Am schönsten fand ich tatsächlich den Anfang des Buches und das Kennenlernen von Gore und seiner Brücke. Da gab es einige Passagen, die mich auch zum Schmunzeln brachten.
Fazit: Für mich war das Buch leider etwas enttäuschend.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Berührend und wunderschön zu lesen!

Sommertage im Alten Land
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Sommertage im Alten Land ist der erste Band der Wohlfühlreihe von Julia K. Rodeit.
Nach dem Unfalltod der Eltern ist Svenja ganz allein für den familieneigenen Obsthof und ihren kleinen Bruder zuständig. ...

Sommertage im Alten Land ist der erste Band der Wohlfühlreihe von Julia K. Rodeit.
Nach dem Unfalltod der Eltern ist Svenja ganz allein für den familieneigenen Obsthof und ihren kleinen Bruder zuständig. Da kommt sie oft an ihre Grenzen, vor allem wenn mal wieder alles schief geht und ihr kleiner Bruder Joris in der Schule sich in der Schule auch noch prügelt. Plötzlich steht alles auf dem Spiel. Die Schule schickt ihr das Jugendamt und die Bank will den Kredit nicht verlängern.
Als Marc Walker vom Jugendamt auf dem Hof eintrifft, will Svenja den Schnösel schnellstmöglich wieder loswerden. Doch je mehr Zeit er auf dem Hof verbringt, desto öfter stellt Svenja fest, dass er eigentlich kein übler Kerl ist. Ganz im Gegenteil klopft ihr Herz doch immer etwas schneller, wenn sie ihn sieht.
Als sie von einer Anwaltskanzlei ein lukratives Kaufangebot für den Obsthof erhält, überlegt sie, ob sie es nicht annehmen soll. Dann wäre sie ihre Sorgen los und hätte mit ihrem Bruder eine gesicherte Zukunft. Aber möchte sie ihre Heimat wirklich verlassen? Oder haben sie und ihr Bruder doch eine Chance den Hof zu behalten? Svenja hätte Ideen für neue Geschäftsmodelle und auch Marc scheint sich für ihre Arbeit sehr zu interessieren.
Der erste Band der Wohlfühlreihe von Julia K. Rodeit ist ein herzergreifender und auch humorvoller Roman, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Er liest sich einfach wunderbar und man wird auch emotional sehr mitgenommen. Kann man die Verzweiflung von Svenja doch durchaus nachvollziehen. Svenja ist mir auch sehr sympathisch geworden. In ihrem jungen Alter ist sie schon sehr geschäftstüchtig und trägt auch ganz schön viel Verantwortung auf ihren Schultern. Ihr kleiner Bruder Joris ist ein netter Kerl, der auch sehr an seiner Schwester hängt. Der Tod der Eltern hat sie sehr zusammengeschweißt und wenn Joris ab und zu über die Stränge schlägt, meint er es doch nicht böse.
Es hat mir großen Spaß gemacht den ersten Band zu lesen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, wenn es um das Liebesglück von Svenjas bester Freundin Femke geht.

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Abenteuerliche Flucht entlang der Ostsee!

Napoli am Ostseestrand
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Napoli am Ostseestrand heißt der neue Krimi von Autor Leo Hansen.
Jessie und Diego lernen sich zufällig kennen. Jessie ist Musikerin und hat ein hochsensibles Gehör. Diego ist koch und sein Geruchssinn ...

Napoli am Ostseestrand heißt der neue Krimi von Autor Leo Hansen.
Jessie und Diego lernen sich zufällig kennen. Jessie ist Musikerin und hat ein hochsensibles Gehör. Diego ist koch und sein Geruchssinn ist besonders ausgeprägt. Beide flüchten aus ihrem Großstadtleben und hoffen auf einen Ort, an dem sie zufrieden leben können.
Jessie hat von ihrem Stiefvater einen Campingbus geschenkt bekommen und so ist ihr erster Halt ein Campingplatz an der Ostsee. Dort lernt sie Diego kennen, der als Koch in einer Pizzeria neu anfängt, aber zurzeit im Zelt wohnen muss, da keine Zimmer frei sind. Die beiden sind sich schnell sympathisch und beschließen einfach gemeinsam weiter zu reisen. Was sie jedoch nicht wissen, ist, dass in dem Campingbus Diamanten versteckt sind. Und daher sind ihnen nun skrupellose Gangster auf den Fersen. Auf ihrer abenteuerlichen Flucht entlang der holsteinischen Ostseeküste, geraten sie mehrfach in gefährliche Situationen. Als Jessies Stiefvater erfährt, dass Jessie in Gefahr ist, fährt er ihr hinterher. Mit im Auto hat er Silvio, einen neapolitanischen Pizzabäcker, der nicht nur Pizzen backen kann.
Ich lese sehr gerne Krimis und auch schöne Romane über die Ostsee. Hier kam ich jetzt in den Genuss von beidem. Napoli am Ostseestrand ist spannend, zwischendurch auch mal witzig und hat mir richtig gut gefallen. Jessie und Diego waren mir direkt sympathisch und vor allem ihre Offenheit hat mir sehr gefallen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise mit dem Campingbus schließen sie einige neue Bekanntschaften, aber nicht alle sind ihnen wohlgesonnen.
Der neue Krimi von Leo Hansen liest sich ganz wunderbar und macht direkt Lust mal wieder an die Ostsee zu fahren. Nach der Alstertrilogie um Elias Hopp und Janne Bakken ist der neue Krimi erfrischend anders, aber genauso lesenswert. Ich werde ihn gerne weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Eine wundervolle Geschichte über Mut und Neubeginn!

Alice und das Blau des Wassers
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Alice und das Blau des Wassers von Katja Keweritsch ist ein Roman über ein Ende und ein Neubeginn.
An ihrem Hochzeitstag erfährt Alice, dass ihr Mann sie betrügt. Ausgerechnet mit einer Kollegin, die sogar ...

Alice und das Blau des Wassers von Katja Keweritsch ist ein Roman über ein Ende und ein Neubeginn.
An ihrem Hochzeitstag erfährt Alice, dass ihr Mann sie betrügt. Ausgerechnet mit einer Kollegin, die sogar ein Kind von ihm erwartet. Geschockt steht Alice vor den Scherben ihrer Ehe. Ihr Mann zieht aus und Alice ist allein in einem großen Haus. Ihre erwachsene Tochter überredet sie zu einem Haustausch. Obwohl Alice skeptisch ist, lässt sie sich auf das Ganze ein und landet so auf Guernsey, einer der Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Doch auch dort begleiten sie die Schatten der Vergangenheit. Erst als sie Elsie kennenlernt und Martha, die Frau mit den blauen Haaren, sowie einen Künstler aus Belgien und den selbstbewussten James, fängt sie langsam wieder an zu leben. Sie arbeitet als Gärtnerin, schwimmt im offenen Meer, tanzt und singt mit den Hexen und akzeptiert sich wie sie ist. Aber obwohl sie so viel Neues kennenlernt, haftet das Alte doch noch an ihr und so muss sie erst lernen es fallen zu lassen und sich neu zu beginnen.
Für mich war die Geschichte von Alice ganz wunderbar zu lesen, jedoch hat mich das Ende sehr überrascht. Obwohl ich was anderes erwartet habe, hat mich der Schluss aber positiv gestimmt, denn er passt einfach.
Alice ist durch das Ende ihrer Ehe verunsichert und verletzt. So schnell kann sie das nicht hinter sich lassen. Immer wieder überkommen sie Selbstzweifel, aber umso glücklicher ist sie über ihre neuen Freundinnen, die ihr Halt geben und sie in ihrem Tun bestärken. Ich bin begeistert, wie Alice sich verändert und über ihren Mut neu anzufangen.
Das Buch liest sich wie von selbst und man möchte auch gar nicht aufhören mit dem Lesen. Eine große Leseempfehlung von mir!
Das ist das erste Buch, welches ich von Katja Keweritsch gelesen habe, aber es werden sicher noch weitere folgen!

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