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Veröffentlicht am 03.10.2021

Weihnachten kann kommen!

Weihnachten mit Christina
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Wieder ist ein herrliches Buch von Christina Bauer erschienen und ich freue mich darüber richtig. Es ist ein Buch voller Ideen rund um Weihnachten: feine süße und auch herzhafte Rezepte, hübsche Bastelanleitungen, ...

Wieder ist ein herrliches Buch von Christina Bauer erschienen und ich freue mich darüber richtig. Es ist ein Buch voller Ideen rund um Weihnachten: feine süße und auch herzhafte Rezepte, hübsche Bastelanleitungen, herrliche Geschenkideen, wunderschöne Fotos, ein tolles Layout und auch Persönliches von Christina Bauer. Ich mag’s!
„Weihnachten mit Christina“ von Christina Bauer ist 2021 im Löwenzahn-Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 240 Seiten im Format DIN A4.

Der Autorin gelingt es mit ihrer klar verständlichen Sprache, ihre Rezepte sofort umsetzbar in die Küche zu bringen.
In diesem Buch findet sicherlich jeder eine weihnachtliche Inspiration, natürlich überwiegen hierbei die Rezepte. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Rezepte nicht allzu schwer, klar strukturiert und nicht zu außergewöhnlich sind. Auch die Fülle der Rezepte hat mich erfreut. Auf jeweils einer Doppelseite wird immer ein Rezept in Textform vorgestellt und oft gibt es hier noch wertvolle Tipps. Auf der anderen Hälfte der Doppelseite ist dann ein passendes, wirklich herrlich anzusehendes Foto zu finden. Es geht von Zimtsternen, Burgenlandkipferl, Kokoskugeln und Lebkuchenknöpfen über Spritzgebäck, Keksmännchen Kürbiskernkipferl zu Nikolaus- und Früchtebrot, weihnachtlichen Schokowürfeln und Weihnachtstorte und vielem, vielem mehr. Eine grandiose Auswahl! Aber auch Herzhaftes ist zu finden, so beispielsweise Knäckebrot im Glas als Geschenkidee und Kräutercracker und eine Kräuterteemischung.
Auch werden anfangs im Buch wichtige Grundlagen gelegt was Grundteige in der Weihnachtsbäckerei anbelangt, Cremes und Füllungen, aber auch auf eventuelle Missgeschicke wird eingegangen. So habe ich erfahren, was man tun kann, wenn der Mürbteig zu kalt, zu weich oder zu klebrig ist, warum es sein kann, dass der Hefeteig nicht aufgeht oder das Spritzgebäck auseinander läuft. Christina hilft hier mit Rat und vielen wertvollen Tipps

Neben den Rezepten und Bastelanleitungen ist das Buch „Weihnachten mit Christina“ mit vielen tollen Fotos von Nadja Hudovernik und Illustrationen von Aimée Wald gespickt. Die Fotos machen richtig Lust auf Weihnachten und den Winter und zudem sind sie ein absoluter Augenschmaus.
Man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht wurden. Weihnachten ist einfach eine herrliche, feine und genussvolle Zeit und das merkt man schon auf dem persönlichen Cover mit Christina Bauer.

Fazit: Das Buch „Weihnachten mit Christina“ ist eine wirkliche Schatzkiste mit Rezepten und mehr zur Weihnachtszeit. Ich selbst habe mittlerweile schon einige Rezepte ausprobiert, unter anderem die Burgenlandkipferl und die Schoko-Mandel-Kekse. Beides schmeckt so fein und ist kinderleicht zu backen. Danke für die vielen Rezepte und Inspirationen, liebe Christina Bauer. Wirklich ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Veröffentlicht am 14.09.2021

Ein aufrüttelnder, moderner Roman um zwei Schwestern, die sich lieben und sich dabei so nahe und gleichzeitig auch fern sind

So wie du mich kennst
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„So wie du mich kennst“ von Anika Landsteiner ist ein moderner Familienroman und ist 2021 im Verlag Fischer Krüger erschienen. Das Buch umfasst in der Taschenbuchausgabe 352 berührende Seiten.

Das Leben ...

„So wie du mich kennst“ von Anika Landsteiner ist ein moderner Familienroman und ist 2021 im Verlag Fischer Krüger erschienen. Das Buch umfasst in der Taschenbuchausgabe 352 berührende Seiten.

Das Leben ist bunt, vielschichtig, geheimnisvoll, überraschend, komplex.
Und genau darum geht es auch im Roman von Anika Landsteiner. Karla bringt die Urne mit der Asche ihrer Schwester Marie nach Hause. Marie ist bei einem Unfall in New York gestorben und Karla regelt die Angelegenheiten dort. Gleichzeitig begibt sie sich in Maries Welt und stellt überraschendes fest. Wer war ihre Schwester? Sie waren sich doch so nahe oder etwa doch nicht? Karla gerät ins Grübeln über Marie, die Familie, sich selbst…

Annika Landsteiner hat hier einen tollen Schreibstil gefunden: tiefgründig und eindringlich und dabei flüssig, unterhaltsam, sanft und mitfühlend. Die Buchseiten sind bei mir nur so dahingeflogen und ich habe das Buch sehr genossen und voller Spannung verfolgt. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint und ich konnte mich wunderbar in die beiden Schwestern, die fein herausgearbeitet sind, hineinversetzen.
Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte immer abwechselnd aus Karlas und Maries Sicht erzählt wird und man so beiden sehr nahe kommt.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich gut unterhalten, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein guter Roman!

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Ein ganz besonderer Junge, der Hoffnung ins Dunkel bringt

Junge mit schwarzem Hahn
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„Junge mit schwarzem Hahn“ ist der meiner Meinung nach herausragende Debütroman von Stefanie vor Schulte. Er ist 2021 im Diogenes Verlag erschienen und umfasst 224 packende Seiten.

Die Autorin Stefanie ...

„Junge mit schwarzem Hahn“ ist der meiner Meinung nach herausragende Debütroman von Stefanie vor Schulte. Er ist 2021 im Diogenes Verlag erschienen und umfasst 224 packende Seiten.

Die Autorin Stefanie vor Schulte erzählt in ihrem Buch auf berührende Art und Weise die Geschichte von Martin, einem elfjährigen Jungen, der nichts anderes mehr besitzt als seinen schwarzen Hahn. Seine Familie lebt nicht mehr. Er wird im Dorf gemieden und wenn dann eher schlecht behandelt, da er dort als anders und sonderlich gilt. Tatsächlich ist Martin aber ausgesprochen klug und hat mehr Verstand als jeder der Dorfbewohner, ist feinfühlig und empathisch, beobachtet ganz genau und durchschaut so die Verhaltensweisen seiner Mitmenschen. Zum Glück läuft im eines Tages der Maler über den Weg. Mit ihm verlässt er das Dorf und er macht sich auf den Weg, den Reiter zu finden, der immer wieder Kinder entführt.
Die Zeit, in der die Geschichte spielt ist nicht näher bestimmt. Es ist eine düstere, dunkle Zeit, in der der Stärkere das Vorrecht hat, in der der Aberglaube eine große Rolle spielt. Die Angst vor dem Teufel ist allgegenwärtig. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll, fast märchenhaft, abschreckend, dunkel, menschliche Abgründe tun sich auf, Mitgefühl ist ein seltenes, verstecktes Gut und lediglich Martin und sein ihm treuer Hahn stellen ein Licht am Horizont dar.
In meinen Augen ist Martin ein wahrer Held. Er lässt den Leser an das Gute im Menschen glauben, an das Mitgefühl, die Freundschaft und an das gegenseitige Vertrauen, auch wenn der Hass und die Gewalt scheinbar vorherrschen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Der Schreibstil von Stefanie vor Schulte ist eindringlich und klar. Ihre Sätze meist kurz und sehr ausdrucksstark. Sie nutzt häufig Metaphern, die teilweise auch ungewöhnliche und verwirrende Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen. Ihre Sprache transportiert die vorherrschende Stimmung sehr gut und die gesamte Geschichte um Martin lässt sich hervorragend schnell lesen.

Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus. Es ist eindringlich und tiefsinnig, düster und packend, gefühlsvoll und märchenhaft, auch sonderbar, grausam und manchmal wunderlich.
Ein wirklich faszinierender und gelungener Debütroman von Stefanie vor Schulte.

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Veröffentlicht am 12.09.2021

Mit Schicksalsschlägen umgehen: ein mutmachendes, einfühlsames, authentisches Buch

Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. SPIEGEL-BESTSELLER. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach neuem Lebensmut: Wie Sie eine Lebenskrise meistern und Schicksalsschläge überwinden
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In ihrem Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben““, das im September 2021 erschienen ist und in der Taschenbuchausgabe 180 Seiten umfasst, erzählt ...

In ihrem Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben““, das im September 2021 erschienen ist und in der Taschenbuchausgabe 180 Seiten umfasst, erzählt Katharina Afflerbach ganz persönlich von einem Schicksalsschlag in ihrem Leben und dem Umgang damit, aber auch 13 andere Menschen kommen durch die Autorin zu Wort mit ihren verlustreichen Erlebnissen und der Zeit danach.
Die Autorin geht das Thema der Trauer, der Schicksalsschläge, der Krisen und deren Verarbeitung an und macht klar, dass wir Menschen damit nicht alleine sind, dass es Wege aus solchen Krisen gibt und dass Verstehen, Mitgefühl, Zuhören, Darübersprechen, Dasein dazugehören.
Dies hat sie selbst ganz persönlich erlebt, aber auch in Gesprächen mit vielen Menschen als heilvoll und wohltuend, als mutbringend und zukunftsweisend erlebt.
Katharina Afflerbach ist es ein persönliches Bedürfnis, anderen Menschen in ihrer jeweiligen Situation des Verlustes Mut zu machen, Erlebnisse zu teilen und Kraft daraus zu schöpfen für die Zukunft, ihnen aber auch die Zeit des Trauerns zu gewähren. Jeder hat individuelle Wege zu trauern, die gesehen und verstanden werden wollen.
Mich hat der sehr authentische, sensible und wertschätzende Schreibstil der Autorin beeindruckt und die Geschichten gingen mir sehr nahe.
Mir wurde durch die unterschiedlichen Geschichten wieder einmal bewusst, wie vielfältig der Umgang mit Schicksalsschlägen, der Zeit der Trauer und Verarbeitung sein kann und wie wir oft hilflos, ja sprachlos neben einem Betroffenen stehen. Im Buch von Katharina Afflerbach habe ich wertvolle Impulse gefunden, die mich innehalten und nachdenken lassen und mich bereichern. Vielen Dank!

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Ein ungewöhnlich fein gesponnenes Buch mit Gänsehautcharakter

Mama
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„Mama“ von Jessica Lind hat während des Lesens und auch jetzt nach dem Zuklappen ganz unterschiedliche Gefühle in mir geweckt.
Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, wie selten eine zuvor. Es ...

„Mama“ von Jessica Lind hat während des Lesens und auch jetzt nach dem Zuklappen ganz unterschiedliche Gefühle in mir geweckt.
Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, wie selten eine zuvor. Es war schon fast ein Sog. Jessica Lind hat ihre Geschichte ganz fein gesponnen und sie lässt den Leser ganz tief in die Psychologie ihrer Protagonistin eintauchen. Es geht so weit, dass ich als Leserin an vielen Stellen selbst nicht mehr wusste, was denn nun real ist, was erträumt, phantasiert, im Wahn. Dies ist sicherlich so von Jessica Lind gewollt und tatsächlich meisterhaft gelungen. Das Buch hat mich gepackt, ich habe mich gegruselt, konnte nicht mehr aufhören zu lesen, ich bin/war verwirrt, geplättet.

In dem Buch geht es um Amira und ihren Partner Josef. Amira wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Als sie endlich schwanger ist, kommen viele Ängste und Unsicherheiten in ihr auf, aber gleichzeitig auch Freude und Mutterglück. Sie ist hin- und hergerissen und schwankt in ihren Empfindungen und Stimmungen.
Der Ort, an dem sich die gesamte Geschichte abspielt, ist zudem ein dunkler Wald, in dem die Hütte von Josefs Eltern steht. Mit diesem Setting geht (natürlich) eine düstere Stimmung, viel Geheimnisvolles, Märchenhaftes und teilweise auch Unerklärbares einher.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, spannend und psychologisch fein geführt. Ich wünsche mir, dass es ganz bald verfilmt oder im Theater zu sehen sein wird.

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