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Veröffentlicht am 08.07.2025

Fiktiver Cold Case in Schweden mit historischem Hintergrund

Eisenblume
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Das Cover in den Farben der schwedischen Flagge und dem einsamen Haus im Zentrum macht deutlich, wo dieser Thriller beheimatet ist und passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Bereits der Anfang ist sehr ...

Das Cover in den Farben der schwedischen Flagge und dem einsamen Haus im Zentrum macht deutlich, wo dieser Thriller beheimatet ist und passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Bereits der Anfang ist sehr mysteriös: Zwei Jugendliche finden zufällig eine 30jahre alte Leiche im Gemäuer einer halb verfallenen ehemaligen Psychiatrie. Lange tappt das Team um die beiden Ermittler Fredrika und Henry im Dunkeln. Der Druck der Öffentlichkeit ist immens. Wird die Lösung des Falls vielleicht von höherer Stelle verhindert?
Gleichzeitig kämpfen die beiden Ermittler auch mit persönlichen Problemen, was sie authentisch und sympathisch macht.

Der Start in den Thriller war für mich interessant aber etwas zäh. Für die ersten Kapitel habe ich relativ lange zum Lesen benötigt. Es hat seine Zeit gedauert bis ich mich in die Personen und Geschichte hineinfinden konnte. Doch im Laufe des Buches nahm die Spannung merklich zu und ich habe es nicht mehr aus den Händen legen können.

Interessant ist auch, dass sich Fiktion mit wahren Begebenheiten vermischt. Die Autorin möchte auf die Missstände in den Psychiatrien der damaligen Zeit hinweisen und den Patienten eine Stimme verleihen.

Insgesamt ist "Eisenblume" ein sehr spannendes Buch, wenn man sich durch die ersten Kapitel hindurchgehangelt hat und schon aufgrund der realen historischen Einblicke lesenswert.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Vielleicht braucht man manchmal gar nicht die richtigen Worte, sondern bloß die richtige Stille.

Himmel ohne Ende
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"Zu still, zu dumm und zu komisch", so beschreibt sich Charlie am Anfang des Buches Himmel ohne Ende von Julia Engelmann.

Charlie ist 15 Jahre alt und zutiefst verunsichert. Ihr Vater hat die Familie ...

"Zu still, zu dumm und zu komisch", so beschreibt sich Charlie am Anfang des Buches Himmel ohne Ende von Julia Engelmann.

Charlie ist 15 Jahre alt und zutiefst verunsichert. Ihr Vater hat die Familie verlassen als sie sieben war, doch darüber wird nicht gesprochen. In der Schule ist sie eine Außenseiterin. Ihre beste Freundin kündigt ihr die Freundschaft. Sie findet nie die richtigen Worte, um auszudrücken, was sie wirklich fühlt. Wie in einem Aquarium getrennt von den anderen, so sieht sie sich. Doch mit Pommes, dem neuen Schüler in ihrer Klasse, ändert sich alles.

Ein wunderbares Buch vom Erwachsenwerden, der Suche nach der eigenen Identität und der Frage nach der wahren Freundschaft ist Julia Engelmann hier gelungen. Der Schreibstil ist unglaublich poetisch und lebensnah. Ich habe mich selbst an vielen Stellen des Buches als Jugendliche wiedererkannt. Manchmal hat es richtig weh getan zu lesen, wie sehr sich Charlie selbst abwertet und wie stark sie von ihren Ängsten beherrscht wird.

Es ist eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe!

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