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Veröffentlicht am 27.02.2022

Toller Abschluss einer wunderschönen Reihe

A History of Us − Nur drei kleine Worte
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Das Cover ist wiedermal wunderschön und gemeinsam mit den anderen beiden Büchern ergibt es ein tolles Bild.
Auch der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und hat absoluten Wohlfühlcharakter.
Im Gegensatz ...

Das Cover ist wiedermal wunderschön und gemeinsam mit den anderen beiden Büchern ergibt es ein tolles Bild.
Auch der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und hat absoluten Wohlfühlcharakter.
Im Gegensatz zu Band 1&2 spielt das Finale eher im normalen Leben, auch wenn das Festival wichtige Schlüsselmomente für den weiteren Verlauf der Handlung enthält. Da April aber auch eher zurückgezogen lebt, war das abzusehen, hat mich aber nicht gestört.
April hat im Laufe der letzten Jahre ein Schutzschild aus Sarkasmus und Desinteresse um sich gezogen, da sie sich in Willow Creak nicht zuhause fühlen will. Auch ihre Selbstzweifel lassen sie immer mehr in ihrem selbst errichteten Schneckenhaus bleiben. Aber je mehr Zeit sie mit Mitch verbringt umso mehr merkt sie, dass sie immer noch eine Frau und nicht nur Mutter ist.
Mitch wirkt auf den ersten Blick sehr einfach gestrickt, was sich aber nach einer Weile ändert. Er ist fürsorglich, liebevoll und versteckt seine wahren Gefühle hinter einem breiten Grinsen. April durchschaut seine gute Laune immer öfter und kann seinen wahren, tiefen Charakter kennenlernen.
Die Geschichte der beiden war echt, sehr emotional und voller ungesagter Dinge. April konnte ihr Glück nicht zulassen und hat Mitch deswegen immer wieder von sich gestoßen.
Neben diesem Gefühlschaos gab es aber wieder ein wunderschönes Setting, ein Wiedersehen mit den Bekannten Lieblingen und die gemütlichen Festival Vibes.
Das Ende war ein so berührender, emotionaler Abschluss, der perfekt zu den beiden gepasst hat.

Fazit

Bye Bye Willow Creak! Dieses Finale hat mich nochmal komplett eingenommen und ich habe April und Mitch sehr schnell in mein Herz geschlossen.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Authentische Geschichte

Catching Stardust (Queen's University 1)
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Wow. Dieses Cover ist Ästhetik pur und einfach wunderschön.
Emilys Schreibstil ist poetisch, lässt einen alles spüren und geht tief ins Herz.
Ruth versucht nach einem schweren Schicksalsschlag wieder auf ...

Wow. Dieses Cover ist Ästhetik pur und einfach wunderschön.
Emilys Schreibstil ist poetisch, lässt einen alles spüren und geht tief ins Herz.
Ruth versucht nach einem schweren Schicksalsschlag wieder auf die Beine zu kommen. Gefangen im Kopf Chaos gelingt ihr der Kampf gegen die Depression mal mehr mal weniger gut. Ihre sarkastische Art hat mich oft zum schmunzeln gebracht und haben die sehr schwere Thematik gut aufgelockert. Mit Hilfe ihrer Freunde kann sie manche Tage besser bewältigen und lernt über die Vergangenheit zu reden.
Zu Dominic konnte ich während der Geschichte leider keine richtige Bindung aufbauen. Er ist sehr in sich gekehrt, wirkt abweisend und ist ein extremer Kopfmensch. In heiklen Situationen flüchtet er und hält Menschen immer auf Abstand. Die Gründe dafür erfährt man als Leser recht spät, obwohl das Buch zur Hälfte aus seiner Sicht geschrieben ist. Man bekommt zwar immer wieder ein paar Bröckchen hingeworfen, ein richtiges Bild ergibt sich dennoch erst gegen Ende.
Der Umgag mit Depressionen wird von der Autorin extrem realistisch dargestellt und ist nicht romantisiert. Man merkt deutlich, dass die Geschichte Own Voice ist. Dadurch ist sie natürlich nicht so fröhlich und ausgelassen wie andere Bücher, dafür ist sie echter. Klärt Menschen, die sich mit dem Thema und der Krankheit nicht so gut auskennen besser auf und zeigt, dass die Depression nicht durch die Liebe plötzlich weg ist. Das hat mir extrem gut gefallen.
Das Ende war deswegen sehr sehr authentisch und hat für mich auch wunderbar gepasst.
Trotzdem hat es mir in einigen Punkten an Gesprächen gefehlt, die Freundschaft zwischen Ruth und Roisin war mir zum Beispiel zu einseitig und die entstehenden Gefühle zwischen Ruth und Dom kamen nicht ganz bei mir an.

Fazit

Eine einfühlsame, schmerzhafte Geschichte in der Depression so dargestellt wird, wie sie ist. Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin konnte man das Buch kaum weglegen.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Absolute Empfehlung

Where the Clouds Move Faster
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Auch hier liebe ich das Cover wieder sehr. Besonders alle drei nebeneinander ergeben ein wunderschönes Bild.
Kathinkas Schreibstil lässt einen die Umgebung klar vor Augen haben. Man riecht die salzige, ...

Auch hier liebe ich das Cover wieder sehr. Besonders alle drei nebeneinander ergeben ein wunderschönes Bild.
Kathinkas Schreibstil lässt einen die Umgebung klar vor Augen haben. Man riecht die salzige, reine Luft des Meeres, spürt den Sand unter den Füßen und schmeckt den Red Velvet Kuchen förmlich auf der Zunge. Aber nicht nur das Setting, sondern auch die Gefühle und Gedanken von Effie waren echt, schmerzhaft und realistisch.
Hinter Effies Lachen versteckt sich eine tiefe Angst. Große Verlustangst, Angst, ihre Liebsten zu enttäuschen und die Angst so zu sein wie ihr Vater. Auch wenn ich diese Ängste nicht so richtig nachvollziehen konnte, haben sie sich echt und greifbar angefühlt. Zusammen mit ihren bunten Zuckerwatte Momenten hat sich daraus das Bild einer liebenswerten, verlorenen und nahbaren Frau ergeben, die man einfach ins Herz schließen muss.
Adair, der ebenso bunte, laute Mann mit seinem hinreißenden Lächeln und dieser besonderen Art, hat mich sofort eingenommen. Besonders seine Kapitel in Form von Tagebucheinträgen haben mich sehr berührt und haben gezeigt, wie gefühlvoll und emotional er ist.
Die Handlung war ein Wechsel aus grauem Wolkenchaos und zuckrigem Sonnenschein, welche mein Herz einerseits zum bluten, andererseits zum strahlen gebracht haben.
Der Umgang mit Effies Ängsten, ersten Malen und Happy Endings war sensibel, Herzstillstand und Pipi-in-den-Augen zugleich. Die gemeinsamen Momente zwischen Effie und Adair waren wie ein Sog, haben mich alles fühlen lassen und ich konnte einfach nicht genug von den beiden bekommen.
Aber auch der Humor kam nicht zu kurz und die immer stärker werdende Schwesternschaft war spürbar. Die drei Linklater Frauen sind eine Wucht für sich.
Das Ende war so perfekt und passend für Effie und Adair, gleichzeitig hätte ich noch viel mehr lesen können. Hauptsache ich muss mich von Shetland nicht verabschieden.

Fazit

Nachdem ich Band eins gelesen habe, hätte ich nicht gedacht, dass Band zwei besser wird. Das wurde er. Bis Band drei kam. Effies Geschichte tat weh, hat mich zum grinsen gebracht und wurde zu einem rosaroten Wolkentraum.
Für mich ist diese Reihe einfach eine riesengroße Empfehlung.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

konnte mich leider nicht überzeugen

Eine kurze Liste meiner Probleme (Mutter nicht mitgezählt)
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Das Cover ist mal was ganz anderes und gefällt mir richtig gut.
Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich durch seine Leichtigkeit und Schnelligkeit direkt nach den ersten Sätzen überzeugen. Man kommt ...

Das Cover ist mal was ganz anderes und gefällt mir richtig gut.
Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich durch seine Leichtigkeit und Schnelligkeit direkt nach den ersten Sätzen überzeugen. Man kommt sehr gut voran und die moderne Schreibweise hat mir gut gefallen.
Cressida hat es mir leider nicht so leicht gemacht. Sie hat kaum Emotionen zugelassen, hat sich alles gefallen lassen und hat irgendwie verstrahlt gewirkt. Ihre Abhängigkeit ihrem Therapeuten gegenüber war leicht krankhaft und sehr skurril. Da sie sich während des Buches aus nicht wirklich weiterentwickelt hat, konnte ich keine Bindung zu ihr aufbauen.
Die restlichen Charaktere waren mir zum Großteil unsympathisch, da sie ein Haufen lauter, unzufriedener und teilweise gemeiner Menschen waren. Besonders Cressida Familie hat mich sehr verwirrt und ihr Verhalten war oftmals sehr respektlos.
Auch Mika, der ja im Klappentext als Love Interest dargestellt wird, wirkt eigenartig und man kann nicht wirklich nachvollziehen was er an Cressida findet. Seine Auftritte waren auch viel zu kurz und die Gespräche zwischen ihm und Cressida kaum vorhanden um irgendeine Nähe aufbauen zu können.
Die Handlung ist eine Ansammlung aus morbiden Humor, dem ich leider nichts abgewinnen konnte, leichtem Rassismus, und einer Verrücktheit nach der anderen.
Die Geschichte endet sehr offen, alle begonnenen Handlungsstränge wurden nicht richtig aufgelöst und die minimale Liebesgeschichte passt gar nicht rein.
Mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugen, obwohl ich aufgrund es Klappentextes sehr gespannt war.

Fazit
Eine Geschichte, die mich weder durch die Charaktere, noch durch die Handlung überzeugen konnte. Alles wirkte zu viel, zu flach und zu erzwungen.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Emotional, mitreißend und humorvoll

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Das Cover ist leider so gar nicht mein Fall und passt auch nicht so wirklich zur Geschichte. Da finde ich das Original optisch ansprechender.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und passt auch sehr ...

Das Cover ist leider so gar nicht mein Fall und passt auch nicht so wirklich zur Geschichte. Da finde ich das Original optisch ansprechender.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und passt auch sehr gut zu Olive, unterstreicht ihre besondere, liebenswerte Art und bringt, obwohl das Buch nicht aus der Ich Perspektive geschrieben ist, ihre Gedanken sehr realistisch und nah rüber.
Olive habe ich durch ihre leicht verpeilte aber extrem sympathische Art direkt ins Herz geschlossen. Sie weiß ihren wundervollen Charakter leider nicht so gut zu schätzen und zweifelt deswegen oft an sich selbst. Als sie dann noch wichtigen Gesprächen aus dem Weg gegangen ist, wollte ich sie am liebsten kräftig durchschütteln. Aber all diese Dinge haben sie zu einer realistischen und tollen Figur gemacht.
Es hat eine Weile gedauert bis man hinter Adams unnahbare und mürrische Mauer schauen konnte. Aber das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn er ist ein charismatischer Mann mit liebevollen Eigenheiten und einem großen Beschützerinstinkt. Besonders in Olives Nähe ist er offener und echter geworden.
Auch wenn ich die wissenschaftlichen Themen nicht mal annähernd verstanden habe, fand ich das Setting unglaublich interessant und habe mich trotz der vielen Fachbegriffe sofort wohlgefühlt.
Besonders gut hat mir aber der Humor gefallen. Oft war es unterschwelliger, situationsbedingter Humor, der sich einfach immer richtig angefühlt hat. Es wirkte nie erzwungen oder aufgesetzt.
Das Ende war einfach zuckersüß. Aber meiner Meinung nach hätte das Buch gern noch länger sein können.

Fazit

Eine humorvolle Geschichte mit Charakteren, die man einfach lieben muss.

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