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Veröffentlicht am 05.03.2026

Ein niedliches modernes Märchen mit einer sehr schönen Botschaft.

Mentha
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Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt ...

Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt retten, indem sie die Menschen davon überzeugt, sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern. Die Handlung ist für Kinder leicht verständlich und relativ ruhig.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und es gibt keinen Bösewicht. Es gibt nicht viel Charakterentwicklung, und die Geschichte dreht sich hauptsächlich um den Auftrag selbst.

Schreibstil: Die Geschichte ist wie ein Märchen geschrieben, was ich sehr charmant fand. Allerdings gab es ein paar Stellen, die mich überrascht haben, weil der Schreibstil vermuten lässt, dass die Geschichte in einer Märchenwelt spielt, doch plötzlich werden Autos, Radios und Tiktok erwähnt.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die ersten Kapitel eine Geschichte aufbauen, die dann plötzlich in eine andere Richtung abbiegt. Es wird zwar erwähnt, dass Mentha außergewöhnlich ist, aber das trägt nicht wirklich zur Auflösung der Handlung bei.

Ich habe die Geschichte dennoch genossen, auch wenn ich sie nicht umwerfend finde.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein wunderschönes Buch über Mythen rund um Sternen

Astrologica
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Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich ...

Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich schon immer für Mythen und Sagen interessiert, und dieses Buches passt thematisch perfekt zu meinen Interessen. Mir gefällt besonders, dass die Autorin das Thema Astrologie aus einer kulturellen Perspektive betrachtet: Alle Kulturen haben zu den Sternen aufgeschaut und Geschichten über Götter, Menschen und Geschöpfe erzählt, die den Nachthimmel bewohnen. Dieses Buch ist praktisch ein Sachbuch über diese Mythen. Es enthält Geschichten zu den Sternzeichen, sowie Erzählungen über die Planeten und Sterne. Da unsere Sternzeichen von der griechischen, bzw. römischen Mythologie stammen, liegt der Fokus natürlich auf diesen Sagen. Es werden jedoch auch Geschichten von der Inka und Maya, sowie aus einigen anderen Kulturen erzählt. Es gibt auch ein paar Seiten, die dem chinesischen Tierkreis gewidmet sind. (Eine Kleinigkeit, die mich irritiert hat, sind die chinesischen Charakter für Affe und Hahn, die auch versehentlich bei Hund und Schwein erschienen. )
Die Astrologie als Praxis zur Zukunftsvorhersage wird nur beiläufig erwähnt, und zwar im Zusammenhang damit, dass sie entstand, weil die Menschen  glaubten, die Sterne würden ihr Leben beeinflussen. 

Veröffentlicht am 01.03.2026

Sprache, Kultur und Geschichte

Berlinerisch
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Dieses Büchlein ist ein Must-Read für alle neu zugezogenen Berliner. Als Nicht-Muttersprachlerin finde ich dieses Buch unglaublich hilfreich um nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschichte Berlins ...

Dieses Büchlein ist ein Must-Read für alle neu zugezogenen Berliner. Als Nicht-Muttersprachlerin finde ich dieses Buch unglaublich hilfreich um nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschichte Berlins besser zu verstehen.
Dieses Buch bietet nicht nur einen Überblick über die im Berliner Dialekt verwendeten Begriffe und Ausdrücke, sondern auch über die Geschichte und Kultur, die ihn geprägt haben.
Das längste Kapitel führt durch die Geschichte Berlins und erklärt, wie die verschiedenen Wellen jüdischer und französischer Einwanderung die Sprache beeinflusst haben. Selbst stereotype Zuschreibungen gegenüber der Berliner (z.B. der Berliner Unwille) haben einen historischen Ursprung, die erläutert wird.
Die Leser erfahren außerdem viel über den geschichtlichen Hintergrund verschiedener Berliner Stadtteile sowie über die Darstellung des Berlinerisch in den Medien.
Eine kurzweilige Lektüre für alle, die sich für Berlin interessieren.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Wunderschöne Bilder, kindgerechte Handlung, perfekt zum Miträtseln

Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume
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Das Cover ist einfach wunderschön und ich war erstaunt, als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, dass es innen genauso entzückend aussieht. Die Geschichte wird im Comicformat erzählt und die ...

Das Cover ist einfach wunderschön und ich war erstaunt, als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, dass es innen genauso entzückend aussieht. Die Geschichte wird im Comicformat erzählt und die Illustrationen sind in einem zauberhaften Stil und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.
Die Handlung ist kindgerecht und vermittelt eine schöne Botschaft über Selbstvertrauen. Da sich die Geschichte auch um Bienen dreht, erfahren die Leser ganz nebenbei viel Wissenswertes über diese Tiere.
Das Buch hat nur 75 Seiten, aber es passiert richtig viel, und die 15 Rätsel/Aufgaben sind abwechslungsreich und machen großen Spaß. Besonders gut gefällt mir, dass die Rätsel eng mit der Handlung verknüpft sind. So haben die Leser wirklich das Gefühl, mitte in der Geschichte zu stecken.
Ich finde, es ist ein ideales Buch für unterwegs, z.B. für eine lange Zugreise.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Liebevolle, herzerwärmende Mutmachgeschichte

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte
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Was für ein schönes Buch! Diese Mutmachgeschichte finde ich richtig gelungen.
In diesem Buch geht es um ein kleines Gespenst, das eine Party organisieren will, weil es sich einsam fühlt. Doch keiner scheint ...

Was für ein schönes Buch! Diese Mutmachgeschichte finde ich richtig gelungen.
In diesem Buch geht es um ein kleines Gespenst, das eine Party organisieren will, weil es sich einsam fühlt. Doch keiner scheint kommen zu können, bis es am Ende doch klappt.
Die Botschaft gefällt mir besonders gut: Manchmal klappt etwas, und manchmal nicht, aber wichtig ist es, es zu versuchen. Manchmal sieht alles ganz schlecht aus, und plötzlich wird doch wieder alles gut. Es gibt keine Schuldzuweiaungen, und vor allem keine Andeutung, das man sich einfach nur mehr anstrengen müsste.
Besonders gut gefällt mir, dass das Gespenst bei jedem Freund unsicher ist, ob es ihn überhaupt einladen darf. Einen hat es erst vor ein paar Tagen kennengelernt, einen anderen schon lange nicht mehr gesehen... Doch immer wieder nimmt es all seinen Mut zusammen und fragt, auch wenn es zunächst immer wieder nicht klappt. Diesen Teil finde ich eigentlich am Wichtigsten: dass man seinen eigenen Zweifel überwinden sollte.

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