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Veröffentlicht am 03.11.2025

Atmosphärisch tolles Buch!

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Inhalt:
Ein prachtvoller, magischer Ort voller Magie – das ist das Hotel Lichtenstein. Dort hat Charlie einen Platz als Varietétänzerin bekommen. Das ist ihre Chance, sich mit Hilfe des Zaubers des Hotels ...

Inhalt:
Ein prachtvoller, magischer Ort voller Magie – das ist das Hotel Lichtenstein. Dort hat Charlie einen Platz als Varietétänzerin bekommen. Das ist ihre Chance, sich mit Hilfe des Zaubers des Hotels endlich einen Wunsch zu erfüllen. Doch dafür braucht sie die Unterstützung ausgerechnet von dem abweisenden Showboxer Willem. Beide kämpfen mit ihren eigenen Dämonen und Geheimnissen. Und beide bemerken eher früher als später, dass das Hotel nicht so glanzvoll ist wie es scheint – und für alles einen Preis fordert.

Lob:
Den besonderen Schreibstil und die dichte Atmosphäre / die unterschwellig-düstere Magie, die dadurch transportiert wird / die sehr fein und nahbar gezeichneten Charaktere mit viel Persönlichkeit – Charlotte und Willem zwischen Hoffnung und Verzweiflung / der Tiefgang an einigen Stellen, z.B. auch in Bezug auf Sexismus / die ganze Idee mit dem Hotel, dem Varietétanz, der Magie dahinter etc. / das überraschende Ende

Kritik: Handlung hat sich im Mittelteil leider etwas gezogen / mir waren es etwas zu wenig magische Spuren im Gesamtverlauf, es hätte noch fantastischer sein können

Kurzmeinung:
Ein überzeugendes Buch von einer Autorin, die wirklich toll schreiben kann. Ein bisschen Luft war für mich noch nach oben, aber ich mochte es sehr und freue mich auf die Fortsetzung!

4 Sterne

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Guter Auftakt mit Luft nach oben (3,5-4)

Heir of Storms
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Blaze führt ein abgeschottetes Leben, denn seit durch ihre Geburt eine große Katastrophe ausgelöst wurde, wird die Sturmweberin allseits gefürchtet. Doch heute hat Blaze gar keinen Zugriff mehr auf ihre ...

Blaze führt ein abgeschottetes Leben, denn seit durch ihre Geburt eine große Katastrophe ausgelöst wurde, wird die Sturmweberin allseits gefürchtet. Doch heute hat Blaze gar keinen Zugriff mehr auf ihre Magie. Umso überraschender, dass sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint zum Turnier am Hof des Kaisers gerufen wird. In diesem Wettkampf werden die nächsten Herrschenden über die vier Königreiche entschieden. Blaze muss im Goldenen Palast nicht nur ihre Gabe neu entdecken, sondern sich auch durch das Intrigenspiel ihrer Mitstreiter navigieren. Dabei bekommt sie von mehreren Seiten ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. Wem kann sie überhaupt trauen?

Heir of Storms ist eine richtig schöne Jugendbuch Court-Fantasy, die ich gerne gelesen habe. Die Idee mit den vier Königreichen, der Elementarmagie und dass Herrschaft gewonnen wird, fand ich echt cool. Auch dass Blaze als Sturmweberin in eine Feuerfamilie geboren und ihre Magie so unberrechenbar ist, ist ein superspannender Ausgangspunkt.

Ich mochte das Treiben am Goldenen Palast, die vielen unterschiedlichen Charaktere und die Prüfungen, denen sie sich unterziehen mussten. Der Spannungsbogen bleibt stetig oben und es ist immer was los. Es gibt ungeahnte Kräfte, überraschende Verwicklungen zwischen Charakteren, Andeutungen von Verhältnissen zu Nachbarländern, eine mysteriöse Geschichte aus der Vergangenheit und viele Geheimnisse. Gerade gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse total und machen nochmal etliche Fragen und Möglichkeiten für die Fortsetzungen auf. Das war richtig gut!

Blaze war mir als Protagonistin am Anfang lange zu naiv und zu passiv. Was durch die Art und Weise, wie sie aufgewachsen ist, zwar nachvollziehbar ist, aber trotzdem manchmal ein wenig nervig zu lesen. Ich glaube, wäre ich jünger, hätte es mich weniger gestört. Außerdem war so das Machtgefälle zwischen ihr und dem Prinzen bzw. Fox nicht so meins, ich lese einfach nicht mehr gern, wenn die Protagonistin neben dem überaus mächtigen und charmanten Gegenpart viel zu leise, schüchtern und unsicher ist.

Man hat aber zum Glück schon eine deutliche Entwicklung während des Buches bei Blaze gemerkt, sodass da auch ganz viel Möglichkeit für Band 2 drinsteckt. Außerdem war Fox durchaus ein sehr interessanter Charakter. Es gibt über beide noch vieles zu erfahren/aufzuklären. Auch Flint oder die anderen haben Entwicklungen durchgemacht, die mich glauben lassen, dass uns in Band 2 nochmal was ganz neues erwarten wird.

So ist es ein noch nicht komplett überzeugender, aber sehr solider Reihenauftakt, dessen Handlungsverlauf immer spannender und rasanter wurde, und bei dem ich große Hoffnung für die Fortsetzungen habe. Ich bin total neugierig, wo uns das noch alles hinführt. Eine schöne Jugendfantasy!

3,5-4 Sterne

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Falsche Identität

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse
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Sie ist nicht Jen. Aber sie muss so tun als ob. Für Jen geht sie an das Eliteinternat Brightstone – Geld, Einfluss, Macht, ein altes Schloss und eine Polo-Mannschaft. Doch diese Welt ist nur so lange schillernd, ...

Sie ist nicht Jen. Aber sie muss so tun als ob. Für Jen geht sie an das Eliteinternat Brightstone – Geld, Einfluss, Macht, ein altes Schloss und eine Polo-Mannschaft. Doch diese Welt ist nur so lange schillernd, bis man hinter ihre Fassade blickt. Und es dauert nicht lange, bis sich die Unfälle und Drohungen häufen. Offenbar hat Jen etwas vor ihr geheimgehalten. Etwas, für das sie jetzt den Kopf hinhalten muss ...

Ein Jugendthriller, der echt Spaß gemacht hat. Ich mochte das ganze Setting und die Atmosphäre. Das Internat mit typischen Gerüchten und Rich Kid Gehabe, der außerschulische Sport, das Polospielen, das alte Anwesen generell und wie das Leben dort abläuft. Ich hab mich wirklich reingesogen gefühlt in diese Welt.

Was ich sehr mochte, war, dass die Identität der Protagonistin lange unklar blieb. Das hat super gut zu dieser ganzen Prämisse mit der Fake Identität beigetragen, weil man sie nur als Jen betrachten konnte. Die Idee fand ich sowieso cool, denn dadurch hatte man auch noch diesen Zwiespalt, dass sie so tun musste als wäre sie jemand anderes, aber ohne aufzufliegen. Was mit der Zeit immer schwieriger wurde, weil die anderen bestimmte Erwartungen an sie hatten, wie sie sich verhalten sollte.

Dazu kam dann die unheimliche Stimmung, als es nach und nach Unfälle und Drohungen gab, die dafür gesorgt haben, dass die Protagonistin anfing zu zweifeln. Und sich zu fragen, was sie eigentlich nicht weiß. Die langsame Entwicklung, das Zuspitzen der Gefahr, fand ich sehr gelungen. Ich hätte mir nur dann im Mittelteil gewünscht, dass es noch krasser anzieht. Also dass es noch unheilvoller wird, häufiger etwas passiert, ihre Paranoia zunimmt. So fand ich es zwar spannend, aber es fehlte dann ein bisschen die Beklemmung bei mir beim Lesen.

Trotzdem mochte ich, wie sich dann der Showdown anbahnte und wie sich da nochmal alles überschlagen hat. Bei der Auflösung am Ende waren ein paar Punkte nicht mehr ganz so meins (aber Meckern auf hohem Niveau!), aber da wo alles eskaliert ist, hat mich das Buch definitiv überzeugt.

Was für mich zu gewolllt, zu konstruiert wirkte, war die Liebesgeschichte. Zugegeben, sie lief sowieso eher am Rande, aber der Mitschüler beherrschte durchaus sehr häufig die Gedanken der Protagonistin und das war mir ein bisschen zu plump. Auch wie sich das am Ende weiterentwickelt hat. Obwohl ein paar Aspekte davon definitiv wichtig waren für die Handlung! Aber ich finde, das Buch wäre auch ohne Liebesgeschichte gut ausgekommen.

Trotz hier und da etwas Kritik am Buch, kann ich insgesamt nur eine Empfehlung aussprechen. Mir hat das Lesen von Brightstone College viel Spaß gemacht.

4-4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Koreanische Fantasy

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Obwohl Sora eigentlich die rechtmäßige Erbin des mächtigen Clan der Diebe wäre, wurden sie und ihre Mutter vor Jahren verstoßen. Als Magielose war Sora eine Enttäuschung für ihre Familie. Seitdem lebt ...

Obwohl Sora eigentlich die rechtmäßige Erbin des mächtigen Clan der Diebe wäre, wurden sie und ihre Mutter vor Jahren verstoßen. Als Magielose war Sora eine Enttäuschung für ihre Familie. Seitdem lebt sie fernab von Busan auf der Insel Jeju ein ruhiges Leben. Doch dann wird sie unerwartet von ihrem Vater zurückgerufen und ehe sie sich versieht, muss Sora sich in den sogenannten Höllenprüfungen beweisen. An ihrer Seite ein launischer Gott, der sie genauso dringend braucht wie sie ihn.

»Prinzessin der Tausend Diebe« ist eine sehr unterhaltsame Urban Fantasy Geschichte mit koreanischem Setting. Ich bin super leicht ins Buch gekommen, denn der Schreibstil ist ech angenehm, locker, bildlich und man fliegt so durch die Seiten. Dabei ist es eine schöne Mischung aus fantastisch-mysteriös und umgangssprachlich-modern.

Das Setting fand ich ebenfalls gelungen. Man bewegt sich beim Lesen in Jeju, auf dem Anwesen des Clans, in einigen Ecken von Busan und durch magische Orte im Rahmen der Prüfungen. Durch die Abwechslung – denn sie sind alle sehr unterschiedlich – bleibt es auf jeden Fall spannend und ich fand alle davon atmosphärisch dargestellt. Auch gibt es kaum Leerlauf in der Handlung, weil immer irgendwie die nächste Action auf einen wartet.

Ich habe gerne Soras authentische Entwicklung miterlebt. Von einer eher hilflosen Außenseiterin zu jemandem, der Macht kennenlernt und selbstbewusster wird bis hin zu Momenten, wo ihre Erfahrungen während der Handlung sie drohen zu verändern. Auch mochte ich wie sich ihre Beziehung zu Jia verändert hat.

Was ich leider nicht so ganz gefühlt habe, ist die Beziehung zwischen Sora und Ran. Er ist durchaus ein interessanter Charakter und bringt viel mit, was für die Geschichte relevant ist. Aber die Gefühle füreinander haben mich nicht so ganz erreicht und waren irgendwie zu plötzlich beziehungsweise fehlte mir dafür die Basis. Und die Dynamik war mir am Anfang ein zu starkes "sie ist bei allem tollpatschig und er immer überlegen amüsiert". Manchmal war Ran auch spielerischer oder unsicherer, das mochte ich dann sehr. Aber ingesamt hatte ich gehofft, dass mich die Beziehung noch mehr abholt.

Der Clan und seine Geschichte waren super faszinierend, vor allem als gegen Ende so viel aufgedeckt wurde. Jedoch blieb er mir an sich lange zu vage. Außer, dass sie viel ihre Finger im Spiel haben was erfolgreiche Wettbewerbe auf der Welt angeht, ist mir nicht deutlich genug geworden, was der Clan eigentlich macht. Wieso Diebe? Wie ist er strukturiert? Sind sie das einzig Magische auf der ganzen Welt? Wie spielen die Götter da eine Rolle, gibt es davon noch mehr?

Aber vielleicht kommt das noch in Band 2. Das Ende hat sich auf jeden Fall so überschlagen und spannende Punkte aufgemacht, dass ich extrem neugierig auf die Fortsetzung bin.

4 Sterne

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Es geht rätselhaft weiter

Glorious Rivals – Ein Inheritance-Games-Roman
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Das Grandest Game geht weiter und die verbliebenden Teilnehmenden kämpfen um das hohe Preisgeld. Zahlreiche komplexe Rätsel sowie Geheimnisse, Intrigen und Allianzen untereinander bestimmen das Spiel. ...

Das Grandest Game geht weiter und die verbliebenden Teilnehmenden kämpfen um das hohe Preisgeld. Zahlreiche komplexe Rätsel sowie Geheimnisse, Intrigen und Allianzen untereinander bestimmen das Spiel. Doch nicht nur die Tatsache, dass der Wettbewerb auf Hawthorne Island stattfindet, sorgt dafür, dass Avery, Jameson und die anderen mit reingezogen werden. Denn die (Familien-)Geschichten der Teilnehmenden sind enger mit den Hawthornes verstrickt als auf den ersten Blick bewusst, und mehr als ein Unbekannter hat heimlich seine Finger mit im Spiel ...

Ich liebe einfach dieses Universum und verschlinge jedes Buch, das darin erscheint. Ich war glücklich, dass mit Grandes Game eine Spin-Off Reihe begonnen hatte, und war nun sehr gespannt auf Glorious Rivals. Und wieder einmal gefällt es mir richtig gut.

Ich hab die Charaktere einfach so lieb gewonnen! Vor allem natürlich die aus der Hauptreihe, die hier zwar nicht ganz so eine große Rolle spielen, aber immer wieder auftauchen. Aber auch die Protagonist*innen dieser Reihe machen echt neugierig und bringen ihre skurillen Eigenheiten mit, was wieder zu Unmengen an Lesespaß führt. Vor allem mit Gigi.

Bei den Rätseln und Geheimnissen komme ich nicht immer ganz hinterher (was das selbst aufdecken angeht), aber es macht mir auch Freude, einfach die Charaktere beim Lösen zu beobachten. Und immer, wenn man denkt, man hat eine Antwort, zieht die nur zehn neue Fragen mit sich.

Am Anfang habe ich diesmal ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Die Rätsel des Wettbewerbs haben mich nicht ganz so gepackt wie in Band 1. Aber spätestens ab der Hälfte – als auch immer mehr Handlung abseits des Spiels relevant wurde – hatte mich das Buch wieder. Und dann wars einfach nur genial.

Am Ende bin ich wieder ziemlich verwirrt, aber auch extrem neugierig. Sooo viele offene Fragen noch! Ich will unbedingt weiterlesen!

4,5 Sterne

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