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Veröffentlicht am 07.06.2025

Sehr interessant

Eva
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Cat Bohannon hat etwas geschafft was alle meine Biologielehrer in der Schule nicht geschafft haben.

Sie hat mir die Evolution auf eine Weise näher gebracht wie ich es niemals für möglich gehalten hätte. ...

Cat Bohannon hat etwas geschafft was alle meine Biologielehrer in der Schule nicht geschafft haben.

Sie hat mir die Evolution auf eine Weise näher gebracht wie ich es niemals für möglich gehalten hätte.

Sie schreibt mit so viel Begeisterung, so viel Selbstironie und Witz über ein Thema das den meisten von uns wohl eher als trockene Unterrichtsstunde im Kopf geblieben ist bzw was die meisten wohl im Biologieunterricht nie gehört haben.

Wie hat sich der weibliche Körper verändert und entwickelt, wie kam es das wir soziale Wesen wurden und wie kann und wird es mit uns weitergehen?

Was für einen Nutzen haben Monograme Bindungen im Vergleich zu promiskuität und wie kam es das das monogame Beziehungsmodel vorherrschend und schon fast zur heteronormativen zwangsvorstellung wurde?

Wie entwickelten wir uns vom Urmenschen zum heutigen Menschen und was haben Umwelteinflüsse und Machtstrukturen damit zu tun? Warum sprechen Mütter mit Kindern anders als mit allen anderen Menschen und was löst das im Gehirn der Babys aus?

Das und noch viel mehr schreibt die Autorin hier auf sehr informative doch niemals langatmige oder anstrengende Art und Weise.

Natürlich braucht man bei diesem doch sehr seitenstarken Buch etwas länger doch lohnt sich absolut jede Seite dieses großartigen Werkes zu lesen. Durch die wunderbaren Illustrationen die den Text begleiten ist nicht nur der Geist sondern auch das Auge bestens beschäftigt und unterhalten.

Ich glaube das der ein oder andere Biologielerer gut beraten wäre beim Thema Evolution auf Seiten dieses Buches zurückzugreifen. Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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Veröffentlicht am 07.06.2025

Must read für jeden der mit Kindern zu tun hat

Kinder sind anders
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Maria Montessoris Hauptwerk beschäftigt sich vor allem mit der gesellschaftlichen Stellung des Kindes.

Wer sich schon mit ihrer Pädagogik befasst hat kennt wohl den Leitspruch "Hilf mir es selbst zu ...

Maria Montessoris Hauptwerk beschäftigt sich vor allem mit der gesellschaftlichen Stellung des Kindes.

Wer sich schon mit ihrer Pädagogik befasst hat kennt wohl den Leitspruch "Hilf mir es selbst zu tun". Was allerdings bei ihrer Pädagogik sehr auffällig ist welche Rolle sie dem Erwachsenen zuteilt.

Immer wieder beschreibt sie das Kinder und Erwachsene im andauernden Machtkampf begriffen sind und Erwachsene dabei dem Fehlschluss zum Opfer fallen das Kind sei es das sich dem Erwachsenen Anpassen muss.

Vielmehr vertritt Montessori die Ansicht der Erwachsene hat die Aufgabe sich und seine Handlungen immer wieder zu hinterfragen und sich mit dem Kind auf eine Ebene begeben sollte. (Heutzutage würde man das von ihr beschriebene Modell wohl als Erziehung auf Augenhöhe beschreiben)

Was mir extrem aufgefallen ist ist mit welcher Leidenschaft sich Maria Montessori sich in diesem Text für die Rechte der Kinder einsetzt und wie drastisch aber zugleich extrem zutreffend ihre Vergleiche Oft sind. Immer wieder hatte ich beim Lesen sowohl einige Aha Erlebnisse als auch Situationen in denen ich eingeladen war sowohl meine eigene Erziehung als auch die Art wie ich bei der Arbeit mit Kindern umgehe kritisch zu hinterfragen. Bin ich verbündete der Kinder oder bin ich von der Welt der Erwachsenen so "Gefangengenommen" das ich die Kindliche Seele nicht mehr sehen kann?

Sie stellt außerordentlich wichtige Fragen und ich finde das sich die Lektüre dieses Buches auf jeden Fall für alljene lohnt die Kinder in ihrem näheren Umfeld haben.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Ein sehr wichtiges Buch

Zusammensein
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Hadija Haruna - Oelker hat mit "Zusammensein" ein Fulminantes Plädoyer für mehr Diversität und Gegenseitigkeit verfasst.

Als sie Mutter eines behinderten Kindes wird wird sie gleichzeitig auch zu dessen ...

Hadija Haruna - Oelker hat mit "Zusammensein" ein Fulminantes Plädoyer für mehr Diversität und Gegenseitigkeit verfasst.

Als sie Mutter eines behinderten Kindes wird wird sie gleichzeitig auch zu dessen verbündeter und erfährt wie sehr unser vorherrschendes Gesellschaftssystem auf diskriminierenden Strukturen aufgebaut ist.

In diesem Buch erzählt sie davon wie viel trennende Faktoren unsere Gesellschaft erschaffen hat und wie wir sie überwinden könnten. Immer wieder ist man als Leser schockiert über all die Ableistischen Systeme die es gibt und wie stark sie wirken. Wenn man das Privileg hat sich damit nicht beschäftigen zu müssen ist einem dies oftmals nicht in diesem Ausmaß bewusst.

Sie unterhält sich mit Experten, die wissenschaftliche Seite kommt genauso zur Geltung wie die persönliche. Immer wieder gibt es auch historische Einblicke in die Geschichte des Ableismus und dem Widerstand dagegen. Wie viele Verbrechen und Unmenschlichkeiten Menschen mit Behinderungen erfahren mussten und erfahren müssen war zwar nicht neu aber wirklich außerordentlich schokierend und machte mich teilweise einfach nur unglaublich wütend.
Toll finde ich persönlich das nach jedem Kapitel auch eine Zusammenfassung des Kapitels in einfacher Sprache vorhanden ist was es auch Menschen ermöglicht dieses Buch zu lesen die sich da eventuell Schwer tun würden. Das passt für mich total zum Grundgedanken des Buches und zeigt für mich noch einmal wie wichtig der Autorin dieses Thema ist.

Ein unglaubliches Buch das den Finger in nicht nur eine Wunde legt und aufzeigt wo und wie wir als Gesellschaft lernen sollten anders zu sehen und zu denken.
Ich würde mir wirklich wünschen das dieses Buch so viele Köpfe und Herzen erreicht wie möglich.
Ich werde mich mit dem Thema auf jeden Fall weiterhin auseinandersetzen und sicherlich noch das ein oder andere Buch lesen das @hadi_ja im Buch erwähnt hat.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Ich liebe jede Seite dieses Buches

Füreinander sorgen
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Susanne Mierau hatte mich mit "new Moms for rebel Girls" schon total überzeugt.

Mit "füreinander sorgen" allerdings hat sie in meinen Augen noch einmal eins draufgesetzt.

Sooo viele Gedanken die im ...

Susanne Mierau hatte mich mit "new Moms for rebel Girls" schon total überzeugt.

Mit "füreinander sorgen" allerdings hat sie in meinen Augen noch einmal eins draufgesetzt.

Sooo viele Gedanken die im Buch formuliert wurden kann ich absolut nachvollziehen. Immer wieder dachte ich mir während des Lesens das die Autorin mir aus der Seele spricht.

Wie können wir eine Gesellschaft schaffen in der wir anstatt isoliert wie auf einer einsamen Insel zu leben wieder wahre, echte Verbindung spüren und leben können? Wie können wir die viele Dinge die uns vermeintlich trennen überwinden um uns wieder als Gemeinschaft zu erleben?

Susanne Mierau präsentiert hier keine allgemeingültigen Lösungen sondern zeigt Möglichkeiten und Gelegenheiten auf wie wir wieder miteinander in Beziehung gehen können anstatt uns immer mehr voneinander zu entfernen und abgekoppelt zu leben. Denn wir Menschen sind soziale Wesen, haben uns aber immer mehr von unserer Natur der Kooperation und des sozialen Zusammenlebens entfernt. So Mierau. Doch wenn wir es schaffen wieder mehr miteinander anstatt gegeneinander zu sein kann etwas großartiges entstehen.

Ich sag es gleich vorweg. Ich liebe dieses Buch. Als Mensch der immer wieder damit zu Kämpfen hat das oberflächliche Beziehungen absolut nicht richtig und Stimmig anfühlen hat mir die Autorin hier oftmals sehr aus der Seele gesprochen und ich konnte gar nicht mit dme Annotieren und Highlighten aufhören.
So vieles fühle ich ebenso und bei so vielem erkannte ich mich wieder.
Ich konnte es schon bald nicht mehr aus der Hand legen und wünsche mir schon jetzt das ich es noch einmal zum ersten Mal lesen könnte.

Ein für mich absolut großartiges Buch das sich angefühlt hat als würde man von einem guten Freund durch und durch gesehen und angenommen werden.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Ein gelungener Roman

You know I love you – Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles
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Mari Roth erzählt in diesem sehr einfühlsamen Roman die Liebesgeschichte von John Lennon und seiner ersten Ehefrau Cynthia.

Die beiden lernen sich während des Studiums kennen. Nicht wirklich viel scheint ...

Mari Roth erzählt in diesem sehr einfühlsamen Roman die Liebesgeschichte von John Lennon und seiner ersten Ehefrau Cynthia.

Die beiden lernen sich während des Studiums kennen. Nicht wirklich viel scheint sie zu verbinden. Cynthia ist eine gewissenhafte Studentin, John scheint alles und jeden ins lächerliche zu ziehen, wirkt angeödet von der Kunsthochschule und trägt seine Wut und Trauer über den Tod seiner Mutter mit sich.
Die beiden kommen sich näher doch ihr Umfeld, am meisten Johns Tante Mimi, die sich seit seiner frühen Kindheit um ihn kümmerte scheinen über die Verbindung der beiden nicht besonders erfreut zu sein. Doch John und Cynthia lieben sich egal wie schwer es ist gegen alle Widerstände versuchen sie anzukämpfen.

Als Cynthia ungeplant Schwanger wird und sich der erste Erfolg der Beatles einstellt müssen die beiden einen Weg finden ihr Leben zusammen zu leben und ihren Weg zu finden.


Was ich an dem Roman spannend finde ist das er damit beginnt das Cynthia die Nachricht erhält das John erschossen wurde. Danach wird die Geschichte der beiden vom kennenlernen bis zur Geburt ihres ersten Kindes erzählt. Ohne zu Verklären oder zu romantisieren erzählt die Autorin die Geschichte der beiden und charakterisiert sie sehr authentisch und vielschichtig. Cynthias Temperament kommt genausogut zu Geltung wie das sehr widersprüchliche, komplexe Wesen Johns was es einfach machte mit den Protagonisten mitzufühlen

Auch wenn ich als absoluter Beatlesfan den Großteil der Geschichte schon kannte fand ich das Buch toll geschrieben und wirklich angenehm zu lesen. Eine absolute Empfehlung geht daher an alle raus die die Musik der Beatles und von John Lennon ebenso lieben wie ich.

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