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Veröffentlicht am 30.08.2021

Hatte mehr erwartet

Die verschwundenen Studentinnen
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Ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu bewerten. Das interessante, durch die pinke Schrift auffällige Cover und der Klappentext, der Spannung versprach, hatten mein Interesse geweckt.

Dunkle Geheimnisse, ...

Ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu bewerten. Das interessante, durch die pinke Schrift auffällige Cover und der Klappentext, der Spannung versprach, hatten mein Interesse geweckt.

Dunkle Geheimnisse, griechische Mythologie, ein altehrwürdiges College, verschwundene Studentinnen, Geheimbund und eine Traumatherapeutin . Klingt doch gut, oder? Dazu das erste Buch des Autors, dass beeindruckende Kritiken hatte.

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Ich bin wirklich zwiegespalten, wie man das bewerten soll. Der Schreibstil ist flüssig, die Sprache gut und die Kapitel so kurz gehalten, dass man zügig durch die Story kommt.

Aber der Inhalt. Zunächst der Titel des Buches. Die Studentinnen verschwinden nicht, sie werden ohne weitere Ankündigung direkt tot aufgefunden.

Mariana als Traumatherapeutin ist als Ermittlerin eine Fehlbesetzung. Es ist wenig glaubwürdig, dass sie so ohne weiteres irgendwo rein spaziert, jemanden beschuldigt, der ihr unsympathisch ist und dann so fröhlich vor sich hin ermittelt.

Der Bereich der griechischen Mythologie ist eigentlich viel zu kurz gekommen, ein paar Zitate und geheimnisvolle Postkarten, das war's. Potential verschenkt.

Mariana als Therapeutin müsste eigentlich selber in Therapie, so sehr leidet sie unter dem Verlust ihres Mannes und irgendwelcher Kindheitstraumata, die aber nicht weiter ausgeführt werden.

Die meisten Charaktere bleiben oberflächlich, so als ob sie nur konstruiert wurden, um falsche Fährten zu legen.

Was mich aber am meisten gestört hat, war das Ende. Ich hatte gehofft, dass hier vielleicht noch der AHA-Effekt kommt. Aber leider nein. Das Ende war einfach nur unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

Außerdem hatte man mit dem letzten Satz im Buch das Gefühl, da müsste jetzt noch was kommen. Es wirkte unfertig .

Zusammenfassend lässt sich sagen, das war kein Thriller sondern ein Roman mit vielen psychologischen Elementen.

Ich vergebe aber trotzdem 3 Sterne, weil es sich flüssig lesen lies und es schwer ist an den Erfolg des ersten Buches anzuknüpfen.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Leichte Urlaubslektüre

Erben wollen sie alle
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Titel, Cover und Leseprobe ließen auf einen leichten Unterhaltungsroman rund um die Themen Erben, Familie und Alter schließen.
Genau das ist es auch. Eine nette Urlaubslektüre mit einer Prise Humor und ...

Titel, Cover und Leseprobe ließen auf einen leichten Unterhaltungsroman rund um die Themen Erben, Familie und Alter schließen.
Genau das ist es auch. Eine nette Urlaubslektüre mit einer Prise Humor und ein wenig Tiefgang.
Die Hauptperson Bianca ist sympathisch, humorvoll und liebt das Leben. Sie möchte auf ihre alten Tage nicht auf Mallorca versauern, sondern mit dem neuen Freund noch was erleben. Das ruft pronto die Erben nach Mallorca. Eine Weltreise von ihrem Erbe ? Undenkbar.
Es beginnt eine Geschichte mit Verwicklungen und einer Prise Humor. Den Humoranteil hatte ich mir größer vorgestellt. Das Buch greift auch die Themen Alterseinsamkeit, Pflege und Demenz auf. Zu den Charakteren der Kinder habe ich nicht so recht einen Draht finden können, wobei mir die Enkelin und Felix der Altenpfleger gut gefallen haben.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Tagebucheinträge sind eine nette Idee.
Alles in allem ein nettes Buch. Ideal für den Urlaub.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Leseempfehlung mit extra Stern

Tote schweigen nie
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Von biene101

Spannend, unerwartet und zwei großartige Protagonistinnen. Wirklich ein toller Auftakt zur Serie um die Sektionsassistentin Cassie Raven.
Cassie ist eine ungewöhnliche junge Frau mit einer ...

Von biene101

Spannend, unerwartet und zwei großartige Protagonistinnen. Wirklich ein toller Auftakt zur Serie um die Sektionsassistentin Cassie Raven.
Cassie ist eine ungewöhnliche junge Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Sie ist mit Leib und Seele Sektionsassistentin und behandelt die Toten würdevoll und "spricht mit ihnen". Dieser etwas übersinnlicher Touch ist eins der Highlights in dem Buch, da es nie überzogen wirkt.
In der Pathologie landet ihre ehemalige Lehrerin und Cassie glaubt nicht an ihren natürlichen Tod.
Ihr zur Seite steht, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, DS Flyte, neu in London, stur, abweisend und extrem regelfixiert.
Die beiden ungleichen Frauen lösen den Fall gemeinsam und gehen so etwas wie eine Freundschaft ein.
Das Herausragende an dem Buch sind wirklich die beiden gegensätzlichen Frauen. Aber auch die vielen kleine Handlungsstränge und Nebenschauplätze. Der Erzählstil ist flüssig und humorvoll, die Wortwahl einzigartig. Die Beschreibungen in der Rechtsmedizin sind sehr detailliert.
Die Story selbst ist voller Wendungen und durchgehend spannend.
Das Buchcover ist sehr ansprechend und stilvoll.
Ich habe schon lange nicht mehr einen so guten Serienauftakt gelesen und freue mich schon auf einen möglichen zweiten Band.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Morbides Wien

Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)
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Aufgefallen ist mir das Buch durch das beeindruckende Cover. Die Zeichnung vom alten Wien, mit dem Stephansdom unter dem hellen Kreuz. Da wusste ich schon, das musst du lesen.
Man steigt mit dem jungen ...

Aufgefallen ist mir das Buch durch das beeindruckende Cover. Die Zeichnung vom alten Wien, mit dem Stephansdom unter dem hellen Kreuz. Da wusste ich schon, das musst du lesen.
Man steigt mit dem jungen Kriminalinspektor Leopold von Herzfeldt in die neuesten Methoden der Ermittlung in Wien 1893 ein. Die Anfänge der forensischen Arbeit, wie Spuren sichern oder Fotos vom Tatort finden bei seinen Kollegen keine Gegenliebe.
Aber er hat Glück. Findet er doch Unterstützung von zwei wunderbar beschriebenen Protagonisten. Der Totengräber Augustin Rothmayer , der an dem ersten Almanach für Totengräber schreibt und die Telefonistin Julia Wolf helfen ihm bei der Lösung. Der Almanach, der in Auszügen auch wiedergegeben wird, vermittelt einem ein Gefühl für das Wissen um den Tod in dieser Zeit.
Oliver Pötzsch beschreibt sehr detailliert und gruselig die Geschehnisse in Wien und um den Zentralfriedhof. Als Leser fühlt man sich mit einem leichten Schaudern mitten im Geschehen. Aber auch ein Bild über die Sitten im damaligen Wien, die Atmosphäre in dieser Zeit und dem Antisemitismus in der Gesellschaft kommen nicht zu kurz.
Der Schreibstil ist flüssig und wenn man sich in den Sprachgebrauch eingelesen hat, wartet ein wirkliches Lesevergnügen. Meine persönliche Lieblingsfigur war der Totengräber mit seiner schrulligen und humorvollen Art.
Dem Autor ist hier ein toller Auftakt einer historischen Krimireihe um ein ungleiches Ermittlungsduo gelungen. Ich freue mich auf mehr.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Volltreffer

Sturmvögel
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Von biene101

Was für ein schönes Buch. Die Hauptperson - Emmy - schließt man direkt ins Herz. Optimistisch, humorvoll, lebendig, weiß was sie will, mutig und stark. Der Roman umfasst ihr ganzes 86 jähriges ...

Von biene101

Was für ein schönes Buch. Die Hauptperson - Emmy - schließt man direkt ins Herz. Optimistisch, humorvoll, lebendig, weiß was sie will, mutig und stark. Der Roman umfasst ihr ganzes 86 jähriges Leben, von der Nordsee bis ins heutige Berlin. Es war schwer und voller Entbehrungen und trotzdem ist sie eine außergewöhnliche Frau geworden. Durch die unterschiedlichen Zeitebenen wird das Buch sehr lebendig. Die Geschehnisse der Vergangenheit erklären die Ereignisse der Gegenwart. Auch die anderen Personen, z.B. Hilde, Otto, Anni oder Hauke, werden so beschrieben, dass man eine genaue Vorstellung von ihnen bekommt.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der einen sofort mitnimmt. Inspiriert wurde sie durch die Geschichte ihrer Großmutter. Genau daran erinnert mich das Buch. Als würde man in einem Sessel den Geschichten der Oma zuhören.
Ich würde mich freuen, noch mehr von dieser Autorin zu hören.

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