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Veröffentlicht am 16.12.2020

So schön der erste Teil von Ella und Jae-jong auch gewesen ist, der zweite konnte definitiv nicht mithalten!

When We Fall
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Inhalt
"Es heißt nicht niemals, Ella. Es heißt nur nicht jetzt."

Nachdem ein Foto von ihnen im Internet aufgetaucht ist, müssen Ella und Jae-yong einsehen, dass sie nicht zusammen sein können - egal, ...

Inhalt
"Es heißt nicht niemals, Ella. Es heißt nur nicht jetzt."

Nachdem ein Foto von ihnen im Internet aufgetaucht ist, müssen Ella und Jae-yong einsehen, dass sie nicht zusammen sein können - egal, wie sehr sie es sich auch wünschen. Ella ist eine normale Studentin aus Chicago. Jae-yong ein K-Pop-Star, der Millionen von Fans hat und dessen Management es ihm verbietet, eine Beziehung zu führen. Tief in ihrem Herzen weiß Ella, dass es richtig war, Jae-yong gehen zu lassen. Schließlich hätte sie niemals gewollt, dass er für sie seine Musikkarriere aufgibt. Und doch kann sie ihn einfach nicht vergessen ...

Meine Meinung
Nachdem mir der Auftakt dieser LOVE-NXT-Reihe außerordentlich gut gefallen hat, habe ich mich natürlich total auf die Fortsetzung gefreut. Doch leider lässt mich dieser zweite Teil rund um Ella und Jae-yong ein bisschen enttäuscht zurück...

Das Cover fällt genau wie der erste Band aufgrund der ähnlichen Farbgebung und -gestaltung direkt ins Auge und die kurze Inhaltsangabe hat meine Neugier beflügelt, mehr von Ella und ihrem K-Pop-Star Jae-jong zu lesen. Auch der Schreibstil unserer Autorin ist wie gewohnt locker und leicht verständlich, sodass ich ohne Probleme direkt an Teil 1 "When we dream" anschließen konnte.

Doch nach ein paar Kapiteln hatte ich irgendwie den Eindruck, nicht so richtig von der Stelle zu kommen. Nachdem sich die beiden Hauptprotagonisten trennen und Jae-yong Ella Hoffnungen darauf macht, dass jetzt nur nicht der richtige Zeitpunkt ist, plätschert die ganze Geschichte irgendwie mehr oder weniger seicht vor hin. Zwar kommen die beiden sich wieder näher und verbringen auch ein Wochenende miteinander, doch so richtig an Fahrt nimmt dieser zweite Teil leider irgendwie nicht auf.

Die ständigen Dialoge per Messenger oder die vereinzelten Anrufe zwischen Ella und Jae-yong sind relativ unspektakulär und auch stellenweise einfach nur langweilig. Hier habe ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass einer der beiden oder bestenfalls sogar beide vor Sehnsucht vergehen und alles möglich machen, um sich in irgendeiner Art und Weise nahe zu sein oder sogar sehen zu können. Ella und Jae-yong führen in der Tat absolut verschiedene Leben und mir scheint es ganz oft so, als ob die beiden überhaupt keinerlei Berührungs- und Verbindungspunkte haben außer vielleicht ihre Neigung zu Büchern. Und genau diese Tatsache lässt es unglaubwürdig erscheinen, dass die beiden eine gemeinsame Basis haben und sich so viele Monate schon mit mehr oder weniger unwichtigen Telefongesprächen und Nachrichten über Wasser halten.

Hier im zweiten Teil passiert im Grunde nicht viel mehr als bereits im ersten Buch dieser Reihe. So sehr ich den Auftakt "When we dream" gemocht habe, um so enttäuschter bin ich von der Fortsetzung. Ich habe mir definitiv viel mehr von diesem Buch versprochen. Nichts desto trotz werde ich den dritten und letzten Teil ganz sicher auch lesen, denn zum einen möchte ich erfahren, wie es weiter geht und zum anderen möchte ich mir ein Bild davon machen, ob der dritte und letzte Teil "When we Hope" dann doch hoffentlich wieder mindestens genau so toll ist wie der erste Teil!

Fazit
So schön der erste Teil von Ella und Jae-jong auch gewesen ist, der zweite konnte definitiv nicht mithalten! Ich hoffe und wünsche mir, dass der dritte Teil dieser LOVE-NXT-Reihe mich wieder umhauen und begeistern wird!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2020

Nicht spannend genug!

Midnight Chronicles - Schattenblick
0

Inhalt
Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.

Der Auftakt der Midnight Chronicles

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so ...

Inhalt
Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.

Der Auftakt der Midnight Chronicles

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...


Meine Meinung
Ehrlich gesagt habe ich für diese Geschichte interessiert, weil um dieses Buch ein absoluter Hype gemacht wurde und es mir gefühlt auf jeder Internetplattform vor die Füße gefallen ist, der Bekanntheitsgrad der beiden Autorinnen hat ihr mit Sicherheit auch eine gewisse Rolle gespielt. Normalerweise ist das Genre "Fantasy" eher nicht so meins, doch hier habe ich gar nicht anders gekonnt, als Roxy´s Geschichte zu lesen, alleine schon, um mitreden zu können.

Das Cover ist auffällig gestaltet und hätte in der Buchhandlung meines Vertrauens ganz bestimmt meine Aufmerksamkeit erregen können.

Auch der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von Anfang an von dieser Geschichte abholen lassen konnte. Unsere Hauptprotagonistin ist mir von Anfang an sympathisch, ihre oftmals zynische und sarkastische Art gefällt mir außerordentlich gut. Die Bürde, die auf ihren Schultern liegt, wird dem Leser erst nach einiger Zeit vermittelt und deutlich gemacht und genau zu diesem Zeitpunkt beginnen auch meine Kritikpunkte, denn ab dieser Offenbarung ist mir die Geschichte nicht mehr ernst genug, die Probleme und Sorgen, die Roxy hat, werden für meine Begriffe nicht authentisch und ernsthaft genug dargestellt. Das hat zufolge, dass keine richtige Spannung aufkommt und die ganze Geschichte entsprechend mehr oder weniger unspektakulär vor sich hin plätschert.

Shaw mag ich auch von Anfang an sehr gerne, er wird als absoluter Sunnyboy und Traum einer jeden Schwiegermutter beschrieben. Leider bleibt dieser Charakter ziemlich oberflächlich, was aber eventuell auch an der Tatsache liegen könnte, dass es in diesem ersten Band nichts über seine Vergangenheit zu berichten gibt. Ich hoffe, dass sich das in nächsten Teil ändern wird, denn sonst geht ein wirklich toller Charakter ein bisschen unter bei all den anderen Protagonisten.

Die Idee zur Geschichte ist toll und grandios, doch leider passiert hier im ersten Teil nicht all zu viel. Ich hätte mir definitiv mehr Spannung gewünscht, denn diese ist für mein Empfinden ziemlich auf der Strecke geblieben.

Fazit
Nichts desto trotz ein "netter" Roman für zwischendurch! Kann man lesen - muss man aber nicht...

Die Idee zur Geschichte ist genial, doch die Umsetzung ist für mein Empfinden nicht so richtig ausgearbeitet.

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Veröffentlicht am 30.11.2020

Eine sowohl außergewöhnliche als auch einzigartige Achterbahnfahrt an Emotionen und somit eine ganz klare Leseempfehlung!

Immer ist ein verdammt langes Wort
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Inhalt
Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, ...

Inhalt
Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.

Meine Meinung
Vielleicht sollte ich vorab erwähnen, dass ich bis dato noch kein Buch von Sabine Schoder gelesen habe. Ich habe mich also völlig unbedacht an dieses Buch gewagt, weil mir die kurze Inhaltsangabe zugesagt und mich neugierig gemacht hat.

Die Tatsache, dass sich hinter Schoder´s neuestem Werk rund um Rena und Kick eine solch tiefgründige Geschichte verbirgt, habe ich bis kurz vor Ende dieses Buches nicht realisiert und auch ehrlich gesagt nicht erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von Anfang an von dieser Geschichte abholen lassen konnte. Kick landet im wahrsten Sinne des Wortes mehr oder weniger umständlich auf Rena´s Balkon und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto mehr offene Fragen hatte ich auch und war mehr als gespannt darauf, wie sich dieses Puzzle am Ende wohl zusammenfügen könnte. Doch mit diesem Ausgang habe ich wirklich nicht gerechnet! Hut ab, Frau Schoder, dass Sie es geschafft haben, mich so zu überraschen. Und nicht nur das: zugleich wurde Rena´s Geschichte auf einen Schlag über alle Maßen hinaus tiefgründig und emotional und hat alle bisher dagewesenen Situationen und Gegebenheiten in Frage gestellt.

Was offensichtlich als seichte Liebesgeschichte seinen Anfang nahm, hat sich zu einem Roman entwickelt. der definitiv unter die Haut geht. Schoder thematisiert Aspekte wie Liebe und Freundschaft, wie Zusammenhalt, Verständnis und Geduld, gleichermaßen aber auch Gewalt und Respektlosigkeit sowie Zuversicht und Krankheit. Wer hier eine 0815-Liebesgeschichte erwartet, ist sprichwörtlich absolut auf dem Holzweg. "Immer ist ein verdammt langes Wort" ist kein Buch, das man mal eben zwischen Suppe und Kartoffeln lesen kann, hier sollte man sich wirklich Zeit nehmen und Seite für Seite genießen und sacken lassen.

Sämtliche Charaktere ergeben am Ende Sinn und alles fügt sich perfekt zusammen. Was anfangs viele Fragen aufwirft, klärt sich Kapitel für Kapitel auf, bis die ganze Geschichte quasi einmal komplett umgestülpt wird und nicht mehr so ist, wie es zunächst schien.

Der Plot ist das Beste am ganzen Buch! So viel Gefühl in und zwischen den Zeilen habe ich selten lesen dürfen. Hut ab dafür, dieses Buch ist ein regelrechtes Meisterwerk und würde sich für mein Empfinden wunderbar als Schüler-Lektüre eignen.

Fazit
Eine sowohl außergewöhnliche als auch einzigartige Achterbahnfahrt an Emotionen und somit eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2020

Cherry ist immer wieder ein verlässliches Lesehighlight!

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
5

Inhalt

Was macht dein Herz?

Es schlägt noch

Bevor ich mich auf die Wette einließ, dass ich jedes Mädchen - selbst Shay Gable - dazu bringen würde, sich in mich zu verlieben, war ich mir sicher, dass ...

Inhalt

Was macht dein Herz?

Es schlägt noch

Bevor ich mich auf die Wette einließ, dass ich jedes Mädchen - selbst Shay Gable - dazu bringen würde, sich in mich zu verlieben, war ich mir sicher, dass ich nichts von den Dingen, die Shay mir geben könnte, jemals wollte. Doch schon bald konnte ich an nichts anderes mehr denken: Glück. Das Gefühl, zu Hause zu sein. Einen sicheren Ort zu haben, um mich fallen zu lassen. Hoffnung. Liebe. Ihre Seele. Und ihr Licht. Doch was konnte ich ihr im Gegenzug geben? Meine Narben. Meine Angst. Meine Schwere. Meinen Schmerz. Meine Dunkelheit. Das war nicht fair. Und deshalb stieß ich Shay von mir. Ich sorgte dafür, dass sie niemals zu mir zurückkehren würde - bevor ich ihr sagen konnte, dass ich sie ebenfalls liebe.



Meine Meinung

Das Cover ist so, wie man es von Cherry kennt und gewohnt ist, meiner Meinung nach ähneln sich die Cover ihrer Bücher sehr. In der Buchhandlung meines Vertrauens würden mir diese Bücher alleine von der Gestaltung her wohl eher nicht ins Auge fallen, doch alleine der Bekanntheitsgrad der Autorin lässt mich als Leserin regelrecht nach ihren Büchern suchen...



Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry ist auch hier wieder genau so, wie ich es erwartet und mir erhofft habe. Cherry ist eine Königin auf ihrem Gebiet, kaum eine andere Autorin schafft es, mich mit ihren Worten so sehr zu verzaubern und mein Herz mit auf die Reise zu nehmen.



Shay mag ich total gerne leiden. Sie ist mir von der ersten Zeile an sympathisch und was sie noch ein kleines bisschen mehr sympathisch macht ist die Tatsache, dass auch sie nicht ohne Probleme bzw. Sorgen ist. Shay´s Elternhaus ist kompliziert und sie leidet ziemlich darunter. Shay ist von der ersten Seite an meine Freundin. Sie ist so gütig, so mutig, so schlau, so rein, so ehrlich und so echt, frei von Vorurteilen, frei von bösen, negativen Gedanken, frei von Zwängen. Shay hört auf ihr Herz, lässt sich nicht beirren und kämpft wie eine Löwin für das, was ihr wichtig ist!

Landon mag ich ebenfalls gerne, auch wenn mit mehr als mit einem Dämonen zu kämpfen scheint. Zu Beginn habe ich ihn für einen verwöhnten, reichen Schönling gehalten, der immer bekommt, was und wen er will. Doch dieser Eindruck trügt ganz gewaltig. Landon versteckt sich nur hinter den offensichtlichen Eindrücken, er verhält sich so, damit die Leute ihn so sehen, wie er es ihnen vorspielt.

Auch Landon´s Freunde mag ich gerne leiden. Bis auf Monica natürlich. Aber jede Geschichte hat ihren Ekel-Charakter oder? Ohne würde das Lesen wahrscheinlich auch nur halb so viel Spaß machen.



Was anfangs noch als Wette gilt, ist bald schon sehr viel mehr als das! Cherry zeigt uns auf, dass vieles nicht so ist, wie es zunächst scheint und dass hinter dem coolsten Typen durchaus jemand völlig anderes stecken kann. Diese Geschichte hier rund um Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und Liebe ist an Emotionen kaum zu überbieten. "Wie die Stille vor dem Fall - Erstes Buch" ist eine Geschichte, die ich mich alles um mich herum vergessen ließ und mein Herz mehr als berührt hat.

Brittainy C. Cherry versteht es wieder einmal, mich mit ihrer Geschichte abzuholen, zu begeistern und am Ende in hohem Bogen wieder auszuspucken, sodass ich hier stehe, mich schüttel und mich frage: Was war das denn? Und vor allem: das kann doch nicht alles sein, ich möchte bitte ganz schnell ganz viel mehr davon! Nachdem ich die letzte Zeile gelesen habe, musste ich sofort wissen, wann und wo ich schnellstmöglich den zweiten Teil her bekommen könnte... Und siehe da... es geht direkt weiter!



Fazit

Brittainy C. Cherry ist eine Meisterin auf ihrem Gebiet. Sie hat es mal wieder geschafft, mich mit ihren Worten und Emotionen von der ersten Zeile an abzuholen und mich mit Haut und Haaren in ihre Geschichte eintauchen zu lassen. Cherry ist immer wieder ein verlässliches Lesehighlight!

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  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.11.2020

Tolle Idee zur Geschichte - die Umsetzung konnte mich jedoch leider nicht überzeugen!

Love Show
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Inhalt

Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche ...

Inhalt

Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche Realität eingeschleust, der dafür sorgen soll, dass sie sich verliebt. Der Plan geht auf. Vielleicht ein bisschen zu gut. Doch kann ihre Liebe echt sein? Und was passiert, wenn rauskommt, dass Ray gar kein »echtes« Leben besitzt?

Meine Meinung

Die Idee zur Geschichte ist echt klasse und hat meine Neugier mehr als geweckt. Da ich die "Truman Show" nur dem Namen nach kenne, mich aber nie näher dafür interessiert habe, war ich auch dieses Buch hier natürlich noch viel gespannter. Die kurze Inhaltsangabe klang absolut vielversprechend von daher war mir ziemlich schnell klar, dass ich dieses Buch hier super gerne lesen möchte.

Vorab muss ich noch schnell erwähnen, dass das Cover bzw. das ganze Buch in seiner Gestaltung einfach nur wunderschön ist. Nicht nur die doppelseitigen Karten der Insel, die sich sowohl vorne als auch hinten im Buch befinden, sondern die komplette Aufmachung des Buches ist definitiv mehr als gelungen.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, doch so richtig warm geworden bin ich mit ihrer Art und Weise zuerst nicht. Als ich die ersten Zeilen dieses Buches gelesen habe, hatte ich kurz den Eindruck, mich durch dieses Buch durchquälen zu müssen. Ich hatte die Vermutung, dass diese Geschichte so gar nicht meinen Geschmack treffen würde. Doch hier habe ich mich zum Glück geirrt und mein erster Eindruck hat sich zunächst nicht bestätigt (ganz im Gegenteil).

Sabbag (be)schreibt ihre Geschichte rund um Ray aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zum einen aus Sicht von Ray selber und zum anderen vereinzelt immer mal wieder aus Sicht des Filmstudios, was mir richtig gut gefallen hat.

Nach etwa der guten Hälfte des Buches flacht die Geschichte ziemlich ab. Sämtliche Charaktere sind mir persönlich zu farblos und hätten für mein Empfinden sehr viel besser ausgearbeitet werden können. Achtung Spoiler Die ständigen Machtkämpfe zwischen Noah und Liam gehen wir irgendwann ziemlich auf die Nerven, ich kann ihre Reaktionen oftmals weder verstehen noch nachvollziehen.

Die Reaktion darauf, dass Liam Ray endlich die Wahrheit offenbart hat, ist für mich absolut unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar. Wenn man bedenkt, dass Ray gerade erfahren hat, dass ihr ganzes Leben eine einzige große Lüge bzw. Show ist, passen ihre Reaktionen nicht wirklich dazu.

Außerdem bleiben zu viele Fragen offen... Auch für mich machte es den Anschein, als wäre das Ende zum einen nicht richtig durchdacht und zum anderen einfach nur mal eben schnell zu Papier gebracht worden. Schade.

Fazit

Die Idee zur Geschichte ist wirklich toll und vielversprechend, die Umsetzung allerdings ist mir persönlich viel zu oberflächlich und zu wenig durchdacht.

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