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Bisco

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2020

Leider eine Enttäuschung

Nur eine Liste
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Die Bewertung fällt mir hier echt schwer. Es kommt selten vor, dass ich ein Buch kurz vorm Ende abbreche, aber genau das ist hier passiert. Bei 72% meines E-Books musste ich es leider abbrechen.

Worum ...

Die Bewertung fällt mir hier echt schwer. Es kommt selten vor, dass ich ein Buch kurz vorm Ende abbreche, aber genau das ist hier passiert. Bei 72% meines E-Books musste ich es leider abbrechen.

Worum geht es? Eine High-School, 9-12 Klasse, in einem kleinen Ort irgendwo in Amerika. Jedes Jahr wird eine Liste veröffentlicht, wo dass schönste und das hässlichste Mädchen jeder Stufe der Schule draufsteht. Also vier hübsche und vier weniger hübsche.

Somit lernen wir direkt mal acht Charaktere kennen, welche auf der Liste stehen. Dabei ist „hässlich“ keine klassische Definition. Eine steht einfach jedes Jahr drauf. Eine weil sie einen unschönen Charakter hat.

So hat jedes Mädchen für sich eine Belastung zu tragen. Die auf der negativen Seite der Liste werden gemobbt, die auf der positiven Seite setzen sich nun unter Druck der mitgeführten Verpflichtung diesen Platz wert zu sein.

Das eines der Mädchen sich nun in eine Hungersucht bewegt wundert da nicht. Eines der unschönen beginnt einen Racheplan aushecken, der ehrlich gesagt einfach nur noch widerwärtig ist.

Alles in allem habe ich aber das Problem gehabt, das alle Mädchen zu wenig Charakter und Tiefgang mit sich gebracht haben. Ich habe den Überblick verloren wie es auf den großen Schulball zuging, wer darauf Lust hat und wer nicht. Wer auf welcher Seite der Liste steht und wer wie damit umging.

Das führte dazu, dass nach der Hälfte des Buches einfach keine Spannung mehr aufkam und die Geschichte einfach nur noch unglaubwürdiger wurde und mir zu sehr ins negative ging.

Ich würde das Buch niemanden empfehlen, schon gar nicht einen Teenager. Leider ist das Cover noch schlechter als das Buch, es ist einfach nur billig und fade und mehr als die beteiligten Namen zeigt es einfach nicht. Hier hätte man die Liste als Cover besser präsentieren können.

Veröffentlicht am 07.12.2020

Schwache zusammengemixte Geschichte mit einem Mädchen welches erwachsen werden will

Nur ein Tag
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Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und ...

Nur ein Tag, ist eines dieser Bücher, welches alles richtig gut machen möchte und dann daran ziemlich scheitert. Die Liebesgeschichte ist nicht gelungen, die Entwicklung von Allyson ist zweifelhaft und von den schönen Städten Europas erfährt man nur das weder jeder amerikanische Tourist eher online aufgeschnappt hat als es selbst zu erleben. Aber kommen wir erstmal zum Buch.

Wir lernen Allyson kennen. Das kleine liebe Mädchen, welches alles macht, was Mutti will. Immer schön brav lernen, nie schwänzen, kein Alkohol, keine Wiederworte, alle Hobbys lässt sie sich vorgeben usw. Da hat Mutti sich mal so richtig schön die Tochter zurecht dressiert. So wird der Einserschülerin vorm Start an der Uni eine Rundreise durch Europa geschenkt. Aber keine wo man selbst was von den Ländern sieht, sondern eine wo jederzeit Betreuer dabei sind und schauen das man sich eins a benimmt. Das macht sie natürlich auch. Zusammen mit ihrer besten Freundin Melanie, die nur Mel genannt werden will, lernt sie die eine oder andere Stadt kennen und dass ein oder andere Museum, aber nichts von den Ländern und den Menschen fernab von der Kinderbetreuung.

Am letzten Tag in London, bevor es am nächsten Tag in den Flieger geht, bekommt die Gruppe aber Freigang und da treffen sie auf eine Straßenaufführung von einem Theaterstück von Shakespeare. Dort lernt sie Wilem kennen, den Niederländer der immer on Tour ist. Sie erzählt ihm, dass der Ausflug nach Paris wegen der Flugstreiks gestrichen wurde und sie sehr traurig darüber sei. Er schlägt daher vor, dass sie doch spontan für eine Nacht rüberfahren können. Morgens hin und am nächsten wieder zurück. Da Allyson nicht mehr das süße kleine Mädchen sein will, sagt sie dem zu und heißt ab sofort Lulu. Lulu ist taff und rebellisch. Melanie bleibt in London und ist das Alibi, welches dafür sorgt, dass nichts davon rauskommt. In Paris gibt es dann ein Treffen mit einer Frau in einem Nachtclub, Allyson merkt das hier nicht alles ganz koscher ist übernachtet mit Wilem in einem verschlossenen Künstlerhaus. Dort haben die beiden dann Sex und am nächsten Morgen ist sie allein. Kein funktionierendes Handy, Koffer in nem ihr unbekannten Club, kein Geld mehr und enttäuscht über beide Ohren. Doch sie kann sich aus der Situation retten und kommt zurück nach Hause, ohne das dort jemand ahnt was in Paris vorgefallen ist. Doch für sie ändert es alles. Den Wilem geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und verläuft auch ihr Medizinvorstudium nicht so wie erwartet.


An dieser Stelle müsste ich noch mehr schreiben, würde die Geschichte aber zu sehr spoilern. Kurzgefasst, die Uni läuft nicht besonders, Wilem geht ihr nicht aus dem Kopf und sie entschließt ihn zu suchen.

Spoilerabschnitt Beginn:



Sie merkt an der Uni das sie sich nicht mehr von Mutti bemuttern lassen will, dass sie Lulu super fand und krempelt ihr Leben um, nachdem ihre Noten extrem schlecht wurden. In Europa geht sie ein Jahr später auf die Suche nach Wilem und erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte.



Spoiler Ende.


Was haben wir hier nun? Schwer zu sagen. Ein Mädchen was nicht mehr Muttis Liebling sein will. Was Sex hatte und nun verliebt ist. Rebellische Spätpubertierende Phasen durchlebt und meint von den USA nach Europa zu wollen und wenn dafür die Uni leiden muss. Eine Mischung aus Liebesroman, Teeniedrama, Entwicklungsroman und ein bisschen Städtebesichtigung. Von allem etwas, aber eben nichts Ganzes.

Das Buch ist wegen seiner leichten Sprache sehr schnell gelesen und die Geschichte flieg durch ihr persönliches Jahr geradezu durch. Und genau hier ist mein Problem. Alles geht zu schnell und gleichzeitig zu zäh voran. Im ersten Abschnitt in Europa verliebt sie sich und pimpert mit nem Fremden, um dann die ganze Studienzeit über depri zu sein. Normal ist das Verhalten nicht. Dann sieht sie wie alle Leute um sie herum frei und unabhängig sind und cool und sie nicht, also ist sie in der Zwangslage das auch zu machen. Aber die Art wie sie es angeht ist mir einfach zu weit hergeholt und macht die Geschichte einfach zu unsympathisch. Im ganzen Buch habe ich einfach keinen Draht zu ihr gefunden und wie sie dann alles dafür tut, um nach Europa zu kommen, dass war mir einfach zu weit hergeholt. Ihr Verhalten vor Ort war dann ebenfalls recht unnormal und nachdem sie dann Stück für Stück erfährt was der Kerl für ein Gigolo ist, lässt sie einfach nicht locker und will ihn dennoch wiederfinden. Nein, ich verstehe es nicht und bin mir nicht mal sicher ob ich den zweiten Teil lesen will, obwohl es aus seiner Sicht vielleicht etwas mehr Bodenständigkeit haben könnte.

Veröffentlicht am 07.12.2020

Absolut empfehlenswert, auch für Nicht-Science-Fiction-Fans

Neon Birds
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Wenn es für mich Bücherüberraschungen gibt, dann gehört für mich 2020 Neon Birds dazu. Von der Bücherei ausgeliehen, erstmal nichts Besonderes erwartet, bin ich nach einem etwas holprigen Start extrem ...

Wenn es für mich Bücherüberraschungen gibt, dann gehört für mich 2020 Neon Birds dazu. Von der Bücherei ausgeliehen, erstmal nichts Besonderes erwartet, bin ich nach einem etwas holprigen Start extrem positiv von dem Buch überrascht wurden. Zu oft habe ich erlebt das viele gute Bewertungen bei Büchern sind, da diese als Leseexemplare von den Leuten gehypt werden, aber hier ist es zurecht.

Wir springen sofort in die Geschichte und einen Krieg hinein, den man so auch nicht regelmäßig in Büchern findet. Ein bisschen an eine Zombieapokalypse erinnernd, landen wir in einer Forschungsstation mit Überwachungszentrum, welche dafür sorgt das die gefährlichste Schöpfung der Erde in Gewahrsam ist. Die Moja. Dies beinhaltet Tiere wie Menschen. Es ist das Jahr 2101.

Jahre zuvor wurde mit dem Militärprojekt KAMI, die Forschung mit Nanobots vorangetrieben. Ziel war es Menschen stärker und ausdauernder werden zu lassen. Doch die Technologie brach aus und erzielte unerwünschte Nebeneffekte, so dass die Moja zu einer gefährlichen Spezies wurde, welche sich dann noch als hochansteckend erwiesen.

Also hat das Militär Gruppen rausgeschickt um sich dieser anzunehmen und hält die Moja in großen Gruppen in abgesperrten Arealen mit unendlich hohen Mauern und modernster Technik fest. Nur das die Moja nicht so dumm sind wie klassische Zombies und dies soll das Militär schon recht bald merken.

Die Einheiten der MAKE, welche die bekannten Kämpfer sind, helfen bei Ausbrüchen und beseitigen von Problemen. Die geheime Organisation, welche der Öffentlichkeit nicht bekannt ist, sind die der KAGE. Diese jagen Moja in der Außenwelt, wo niemand wissen darf, dass diese unter ihnen leben.

Neben den Mojabewachern des Militärs gibt es auch die Gegengruppe, eine Sekte Namens DVM. Diese wollen die Moja befreien wo es nur geht und haben „Moja“ als ein Wesen, ähnlich einem Gott.

Die vier Hauptcharaktere der Geschichte sind junge Menschen, die schon viel mitgemacht haben.

Okijen, Luke, Flover und Andra.

Besonders herausstechen dabei Okijen, als ehemaliger KAGE – Kämpfer und ein Cyborg welcher er ist und die junge Andra welche nicht wie die anderen in einer bunten, militären Welt aufgewachsen sind. Denn das ist diese Welt. Sie ist bunt, neonfarben, überall Schilder, alles zugebaut und sehr digital. Dazwischen gibt es dann Oasen der Stille die gesucht werden müssen, oder wie Luke sie sich einfach in der Wohnung schaffen. Dieser hat einen Haufen Pflanzen und ein Haushuhn. Dieses Detail hat mir extrem gut gefallen.

Auch wenn der Einstieg etwas schwergefallen ist, kam man nach etwa ¼ doch recht gut ins Buch hinein. Viele offizielle Dokumente des Militärs erklären die Herkunft und Position einzelner Mitglieder. Erklären die Geschichte um KAMI und was welche Abkürzung zu bedeuten hat. Sehr detailreich aber genau passend in die Story integriert.

Ein sehr schönes Detail bei der E-Book-Fassung, waren die Bilder der vier Charaktere. Mein absolutes Lieblingsbild ist das mit Luke am Tisch sitzend, Pflanzen wo man nur hinsieht und sein Huhn im Nest. Ich habe mich so dermaßen über die Bilder gefreut, weil sie einfach so erfrischend waren. (Und vor allem für mich farblich anzusehen)

Ein super großer Pluspunkt geht für mich auch dahin, dass wir keine klassische Lovestory dabeihaben.

Wir erleben die Geschichte aus allen vier Standpunkten und es ergibt ein super Gesamtbild, welches Lust auf den zweiten Teil macht und zu erfahren was mit den Moja auf sich hat. Was das Militär noch Geheimes macht um es eventuell sogar zu verschlimmern. Für mich steht es noch 2020 auf dem Plan.

Veröffentlicht am 30.11.2020

Bitte durchbrich die Kette und beende das Buch frühzeitig

The Chain - Durchbrichst du die Kette, stirbt dein Kind
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Dies ist eines der Bücher, welches ich frühzeitig abgebrochen habe, weil es mich einfach nur anödet. Ich bin eine Vielleserin. Vor allem die Arbeitswege mit der Bahn, wo ich knapp 40 Minuten hin und zurück ...

Dies ist eines der Bücher, welches ich frühzeitig abgebrochen habe, weil es mich einfach nur anödet. Ich bin eine Vielleserin. Vor allem die Arbeitswege mit der Bahn, wo ich knapp 40 Minuten hin und zurück fahre, geben mir Zeit zu lesen. Somit kommen schon einige Seiten zusammen. Hier allerdings überhaupt nicht. Ich habe pro Fahrt vielleicht 30 Seiten gelesen, einfach weil es sooo langweilig war.

Das Buch beginnt damit das die Alleinerziehende Rachel ihre Tochter Kylie zur Bushaltestelle bringt. Sie ist auf dem Weg ins Krankenhaus um über die weiteren Resultate einer Untersuchung zu sprechen. Denn ein Jahr zuvor wurde Brustkrebs entdeckt und sehr heftig behandelt.

Minuten nachdem sie Kylie abgesetzt hat passiert das unfassbare. Sie erhält einen Anruf das Ihre Tochter entführt wurde und sie sich an alle Schritte halten muss welche sie nun genannt bekommt. Sonst stirbt ihre Tochter.

So erfährt sie, dass sie Teil einer Kette ist. Dein Kind wird entführt, du musst eins entführen, eine Menge Geld in Bitcoins zahlen und die gleichen Regeln weitergeben. Erst wenn die nächste Person wieder eines entführt hat und dessen Eltern alle Schritte erledigt haben wird deins befreit usw.

Erstmal eine interessante Idee. Aber das war es dann auch.

Rachel ist geschieden, alles andere als vermögend und soll innerhalb weniger Stunden 25.000 Dollar zusammenbekommen und ein Kind entführen. Wie soll sie das schaffen? Die Frau die ihre Tochter hat setzt sie unter Druck, eine unbekannte Person tut dies ebenfalls. Aber Rachel will ihre Tochter wiedersehen also macht sie alles was man von ihr verlangt.

Wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, neben Rachel auch ihre Tochter und später die nächste Mutter die es erwischt.

Aber Rachel hat Glück, sie darf ihren Schwager mit einweihen und er hilft ihr.

Ich habe das Buch letztendlich bei 125 Seiten abgebrochen. Die Geschichte lahmt schlimmer als jedes Pferd mit schwerer Verletzung. Dieses wahnsinnige Glück was Rachel hat. Bekommt die Bank umgestimmt ihr Geld zu geben, findet innerhalb von Stunden mehrere Kinder die man entführen könnte, knackt ein Haus ohne Probleme und dann darf sie noch McGayver-Schwager zur Hilfe holen.

Ne, tolle Idee aber total unsinnige Umsetzung. Muss ich nicht weiterlesen. Der Winter und dazu Corona sind mir schon depressiv wirkend genug, da brauch ich nicht noch so nen schlechtes Buch.

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Veröffentlicht am 26.11.2020

Schäfchensommer hat mir den Winter gerettet

Schäfchensommer
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„Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!“ – meine Schwiegermutter weiß einfach was ich Liebe. Das Stichwort sind Schafe. Und dann noch viele und flauschig im gleichen ...

„Eine Geschichte über Freundschaft, starke Frauen und viele flauschige Schafe!“ – meine Schwiegermutter weiß einfach was ich Liebe. Das Stichwort sind Schafe. Und dann noch viele und flauschig im gleichen Satz, mir war egal worum es im restlichen Roman ging, ich musste dieses Buch lesen und freut mich darüber, dass sie es mir geschenkt hat. Ja ich mag meine Schwiegermutter ^^

So sage ich direkt vorweg, dass die eine oder andere Szenerie etwas zu glatt und die Story nicht ganz realistisch wirkt, aber darum geht es in diesem Buch gar nicht. Es geht um starke Frauen, Probleme die jede auf ihre Art bewältigt, Hilfe anzunehmen und sich zu fragen wo die Zukunft für jede einzelne hingehen soll.

Familie, Freundschaft, Vertrauen und Verzeihen sind die Bestandteile dieses Buches. Und natürlich ganz viele Schafe 😊

Wir befinden uns im Schwarzwald wo der „Lämmerhof“ ist. Versteckt vor Touristen ist der Bauernhof, wo die Mittdreißigerin Elke mit ihrer noch nicht ganz 60-järigen Mutter Bärbel wohnt. Beide sind Teil der familiären Tradition der Schafshirtinnen. So war schon Elkes Oma Hirtin und hat sich mit voller Liebe und Kraft diesen Tieren gewidmet.

Der Hof lebt stark selbstständig vom eigenen Gemüse, Hühnereier, Honig durch die eigenen Bienen und Ziegenmilch welche verarbeitet wird.

Doch die große Passion sind die fast 600 Schafe des Hofes. Da Bärbel nicht mehr die jüngste ist und schon körperliche Gebrechen aufweist ist es Elke und der Lehrling des Hofes, welche die Aufgaben rund um die Herde übernehmen. Zusammen mit den tollen Hirtenhunden welche sie haben.

Jedoch ist das Geschäft um die wolligen Tiere Kostspielig und Elke möchte die Tiere nicht schlachten. So kommt es von einer Hiobsbotschaft zur nächsten.

Dann steht auch noch Schwester Julia mit der 15-Jährigen Zoe vor der Tür. Julia ist Sozialarbeiterin und verhilft Zoe nicht ins Gefängnis zu kommen. Diese hat ihrem „Freund“ bei einer Straftat geholfen und der Jugendarrest wäre die nächste Station für sie. Aber Julia sieht die Möglichkeit sie auf dem Hof von den Leuten die ihr den Ärger eingebrockt haben zu distanzieren, einen Aufenthalt im Jugendgefängnis zu ersparen und Bärbel wird noch finanziell dafür entlohnt.

So wird Zoe ein Teil des Alltages rund um die Schafe, der Probleme der Familie und lernt starke und selbstbewusste Frauen kennen. Denn dieses Vorbild fehlt dem jungen Mädchen.

Die Geschichte hat keine hochspannenden Momente wie ein Thriller, keine Dramen wie so mancher Liebesroman. Es ist eine gewisse Konstanze welche der Roman hat, welche aber sehr schön zu lesen ist. Die Entwicklung von Zoe mit ihren Problemen, aber auch Elke ist in ihrem Alter nicht davor bewahrt sich über ihr Leben Gedanken zu machen und sich darüber klar zu werden das sich was ändern muss.

Der Zusammenhalt der Frauen ist sehr schön beschrieben und die Entwicklungen und Entscheidungen aller gut nachzuvollziehen. Klar soll da nicht alles rund laufen und Schafe wie Menschen kommen in verzwickte Situationen. Aber es ist schön in die Geschichte integriert und hat für mich sehr gut gepasst.

Die Stars der Geschichte sind neben den Frauen die Schafe und ihr Hirtenhund. Ich mochte die wolligen Schäfchen, wo manche einen Namen und einen eigenen Charakter hatten. Der Beruf des Hirten und die Verantwortung des Berufes sind sehr gut beschrieben gewesen und man hatte Lust mal einen Tag mit auf die Weide zu gehen und diesem auszuhelfen.

Zu Schade das Schafe keine Kuscheltiere sind, wie die heimische Katze oder Hund.

Die Kapitel waren in ihrer Länge übersichtlich, gut beschrieben, meistens aus der Sicht von Elke aber auch die Gefühle von Zoe bekommen Platz in der Geschichte.

Alles in allem ist dies nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich fand die Geschichte einfach nur sehr schön zu lesen.

Ich danke daher meiner Schwiegermama für das an mich denken 😉

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