Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Katzenfans und solche die es noch werden wollen.
Mit viel Liebe zum Detail, hat dieses Buch eine wunderschöne Zusammenstellung zum Thema Katze. Für die Optik ...
Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Katzenfans und solche die es noch werden wollen.
Mit viel Liebe zum Detail, hat dieses Buch eine wunderschöne Zusammenstellung zum Thema Katze. Für die Optik gibt es sehr schöne skizzierte Bilder von Katzen und anderen Dingen. Farblich ist das Buch schön abgestimmt mit einem schönen sanften lila, einem starken blau und einem sanften Grünton.
Zitate von berühmten Menschen zum Thema Katzen mit so viel Wahrheit und auch Humor, lockern die Abschnitte wunderbar auf.
Darüber hinaus ist das Buch ein Ratgeber der besonderen Art. Anders als die trockenen Ratgeber, hat man hier viel Herz und Nähe zum Tier eingebracht. Mit Witz und zugleich Tipps ist das Buch für Einsteiger so wie auch für bereits Katzenliebhaber super geeignet.
Ich würde dieses Buch als Geschenk jedem Katzenliebhaber empfehlen. Einfach nur super, so wie es die Katzen auch sind
Ein Buch, welches zeigt, wie Menschen an den Rand des Wahnsinns gebracht werden. Diese versuchen zu überleben und nicht einmal wissen, warum es so gekommen ist.
Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht ...
Ein Buch, welches zeigt, wie Menschen an den Rand des Wahnsinns gebracht werden. Diese versuchen zu überleben und nicht einmal wissen, warum es so gekommen ist.
Wir erfahren die Geschichte aus der Sicht von Linus. Er ist 16 und lebt auf der Straße. Eines Tages wird er entführt und findet sich in einem Bunker wieder. Dieser ist ausgestattet mit sechs Zimmer, einer Küche und einem Bad. Aber keinen Ausweg für ihn. Mit einem Aufzug werden nach und nach fünf weitere Personen runtergebracht. Alle sind sie bewusstlos, verschiedenen Alters und Herkunft, und niemand weiß was es mit dem Bunker auf sich hat.
Zu Linus kommen noch ein junges Mädchen von grade mal neun Jahren, so wie Erwachsene mit unterschiedlichsten Merkmalen. Da trifft ein arroganter Anzugträger auf einen Bauarbeiter mit Drogenerfahrung auf einen homosexuellen, dunkelhäutigen Philosophen. Der Streit und der Stress ist somit vorprogrammiert und soll nicht lange auf sich warten lassen.
Entzug trifft auf Essensgier, auf null Kooperation. Die Fluchtversuche der Gruppe werden vom Entführer hart bestraft. Die Gruppe lebt wie die Ratten im Käfig und haben keine Chance diesem zu entkommen.
Doch er stellt einen Ausweg bereit: Wer bereit ist, einen anderen Menschen zu töten, der soll freikommen. Ob dies stimmt, weiß die Gruppe nicht. Aber man sieht nun wer den Schritt bereit wäre zu gehen und wer nicht.
Die Menschen werden in diesem Bunker auf den Urinstinkt des Überlebens reduziert und weg von der Menschlichkeit. Linus beschreibt alles in seinem Tagebuch. Die Angst, die Trauer, die Schmerzen und das Leid.
Das Buch ist mehr als ein klassischer Thriller. Die Gefühle der Gruppe werden aus der Sicht von Linus so gut rübergebracht, dass man das Gefühl hat, selbst im Bunker zu sein. Die Angst, die Ungewissheit. Die Hoffnung das sie rauskommen. Man möchte einfach wissen wer dahinter steckt und ob es noch ein gutes Ende für alle finden wird.
Dieses Buch geht auf eine emotional so tiefe Ebene, dass im Anschluss das Buch nicht einfach so weggelegt wird, sondern man schockiert ist, wie es endet.
Dem Autor geht es nicht darum einen actionreifen Thriller zu schreiben oder den Täter und seinen Grund zu präsentieren. Es geht um die menschlichen Abgründe, welche in einer solchen Situation entstehen und diese sind sehr tief. Ein Buch, welches man nie vergessen wird.
Bridget Jones, ist für mich die Frau unter den Frauen. Wie ich damals das Buch gelesen habe, war ich so wahnsinnig begeistert von ihr.
Wir lesen das Tagebuch einer 32-jährigen Singlefrau, die mitten ...
Bridget Jones, ist für mich die Frau unter den Frauen. Wie ich damals das Buch gelesen habe, war ich so wahnsinnig begeistert von ihr.
Wir lesen das Tagebuch einer 32-jährigen Singlefrau, die mitten im Leben steht und mit all dem zu kämpfen hat was wir Frauen so kennen. Aus Tagebuchsicht erfahren wir, wie sie ihr Leben meistert. Sie kämpft mit ihrem Gewicht, Nikotinsucht und zu viel Alkohol. Ihre Mutter liegt in ihr in den Ohren, dass sie doch unbedingt einen Mann braucht und das schon bald. Denn Enkel sollten doch mal folgen und Bridget ist ja nicht mehr die jüngste.
So versucht ihre Mutter sie mit dem heißen Anwalt Mark Darcy zu vermitteln. Bridget hat aber auch ein Auge auf ihren Chef Daniel Cleaver geworfen. Aber beide scheinen ihr so unnahbar zu sein. Einfach weil sie ein, wie man damals sagte, ein Vollweib ist. Eine Frau mit Kurven, Temperament, auffallend und leicht tollpatschig. Sie ist das Gegenteil von der perfekten Barbie und genau das gefiel mir damals so super an ihr.
Das Buch selbst ist zeitlos und sollte sich jede Frau zu Herzen nehmen. Denn Perfektionismus braucht niemand, sondern liebt euch wie ihr seid.
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Nun, dass ist recht einfach, einfach weil genau dieser Buchclub viel zu kurz kommt im Buch. Aber ich fange mal von vorne ...
Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Nun, dass ist recht einfach, einfach weil genau dieser Buchclub viel zu kurz kommt im Buch. Aber ich fange mal von vorne an.
Wir haben da Gavin, der Profibaseballspieler ist mit Thea verheiratet und dies schon seit ein paar Jahren. Beide haben sich recht jung kennen gelernt und in nur sehr kurzer Zeit ist sie schon von der ersten Tochter schwanger. Die zweite folgt schon recht schnell danach. Thea hat für die Kinder ihr Kunststudium abgebrochen und Garet in seiner Karriere geholfen.
Wir erfahren schon recht früh das es zwischen den beiden zu einer Situation kam, die dazu führt, dass Thea die Scheidung will. Diese ist, wird auch recht früh gesagt, die Tatsache das Thea in den letzten drei Jahren gerade mal auf einen Orgasmus gekommen ist, und der war vor wenigen Tagen. Dieser war anders als die, welche sie drei Jahre lang vorgespielt hat. Dieser Streit führt dazu, dass sie die Scheidung will. Erstmal schwer übertrieben. Aber es ist klar, dass da noch mehr ist, nur dies erfahren wir später.
Aber Gavin will diese Frau und die beiden Töchter nicht einfach so gehen lassen. So wird er von Dell, seinem besten Freund und ein paar anderen Männern an die Seite genommen. Sie erklären ihm, dass die alle Teil eines geheimen Bücher Clubs von nur Männern besucht, sind. In diesem helfen sie sich, mit Hilfe von Liebesromanen, sich ihren Problemen in Ehen und Beziehungen zu stellen. Garet wundert sich, da er diese Probleme gar nicht mitbekommen hat. Ja, der Grund ist halt der Club, daher läuft es bei allen wieder.
Nun sollte dieser Bücherclub, laut dem Klappentext und dem Titel ja im Mittelpunkt stehen. Aber genau dies tut er nicht. Ich komme auf etwa drei oder vier Runden, wo die Truppe in unterschiedlichen Zusammensetzungen zusammensitzt und sich berät wie es Garet geht. Wie er mit dem Buch, welches ihm als Hilfe dienen soll, funktioniert. Wie die Beziehung läuft und ob es zu Besserungen kommt. Diese Treffen sind jedoch so rar gesät, dass es recht schade ist, denn die Männer untereinander sind sehr lustig. Man redet von „LL“, der Leselatte, weil ihnen die Sexszenen im Buch so zusetzten. Reden von Washitape und Pinterest, und bringen sich das Leben und die Emotionen der Frauen näher. Aber genau das, war alles im allem sehr kurz gekommen.
Mehr und geht es um die Geschichte zwischen Gavin und Thea und der Challenge die sie ihm gibt. Er hat fünf Wochen Zeit, sie davon zu überzeugen, dass es zwischen den beiden läuft und die Scheidung abzuwenden. Dieser Schritt bedeutet aber viele Veränderungen, an sich selbst und auch für Thea.
Daher komme ich hier mal zu Charakteren von „Der will ich mal so richtig eins draufgeben“ bis hin zu „Der Mann tut was er kann“.
Liv ist die Schwester von Thea. Sie will ihre Schwester beschützen und tut alles für sie. Umso mehr ist sie das Biest, was Garet das Leben schwer machen will und versucht ihrer Schwester einzureden sie solle sich unbedingt scheiden lassen. Den Rauswurf von Gavin feiert sie und danach ist ihr nichts zu schade, den Keil zwischen den beiden zu verstärken. Ihre Art ist rücksichtslos und einfach nur unmöglich. Ihrer Schwester vergleicht sie mit ihrer Mutter, was man früh merkt, einer großen Beleidigung nachkommt. Liv ist die Unsympathie in Person und einfach nur so dreist und elendig, dass man sie schlagen möchte.
Thea stellt sich im Buch als das arme Opfer hin. Sie ist früh und ungewollt schwanger geworden und hat sich direkt mal als Hausfrau abstellen lassen. Nie war der Versuch da noch etwas zu machen, sondern vorgeschoben wird die Karriere von Garet. Dann kommt der große Krach, weil sie eingesteht, dass sie von Anfang an in dieser Beziehung, ihre Orgasmen vorspielt. Schuld ist natürlich nur ihr Mann. Denn Mund aufmachen und sagen was sie will, anstatt vorzumachen, kann sie nicht.
So fand ich es schon dreist, dass sie ihn der das Haus finanziert hat rauswirft und sagt nach der Scheidung will sie da Haus haben. Immerhin hätte sie sich ja für ihn aufgeopfert. Dann möchte er Zeit haben, um sich zu beweisen, die Liebe neu zu entfachen. Was macht sie? Stellt unmögliche Forderungen, die ihm gar keine Chance lassen. Das ist unterste Kiste. Hätte sie gesagt, er solle über Wasser gehen, um sie zurück zu bekommen, wäre dies dem gleich gekommen. Man merkt das sie vorgeschädigt ist, aber nicht von einer anderen Beziehung, sondern von ihrem Vater und der Familiengeschichte. Genau diese Voreingenommenheit ist es, die sie so schwierig als Mensch macht. Den Fehler bei sich suchen kann sie nicht. Die Entwicklung von ihr ist aber im Buch zu sehen und das anfängliche negative ihr gegenüber wird mit der Zeit und der Geschichte besser. Wer sie als das reine Opfer empfindet, sieht nicht was sie Gavin unter Druck setzt und voreingenommen an diese Sache geht.
Gavin . Für mich einfach nur ein Mann der seine Beziehung retten will. Er ist maßlos enttäuscht über die Vortäuschung von Thea. Vollkommen verständlich. Er will die Ehe retten und schiebt alles zurück und Thea in den Mittelpunkt. Die Kariere bleibt, aber nimmt sich so viel Zeit wie es nur geht für die Familie. Räumt seiner Frau jede Möglichkeit ein, wie die Wiederaufnahme eine Studiums. Gut, dass Männer oft nicht so sind wie am Anfang einer Beziehung und etwas müde werden, dass ist nichts Besonderes. Aber geht nicht fremd, ihm ist es unangenehm, wenn andere Frauen mit ihm flirten. Was will man erstmal mehr, vor allem wenn man so aussieht wie er. Alle Regeln, welche er aufstellt, sind verständlich, korrekt und fair. Etwas was Thea nicht so fand. Ich mochte ihn total. Er ist für mich der positivste Mensch im Buch.
Aber auch die Randfiguren wie Dell und Mac geben der Geschichte einen Schliff.
Nun wie bewerte ich nun dieses Buch.
Erwartungen die erfüllt wurden: 2/5 (zu wenig Buchclub)
Charaktere: 3/5 (zu viele negative und unbefriedigte Frauen)
Story: 3/5 (nicht schlecht, aber nicht das was versprochen wurde)
Alles in allem ist die Geschichte nicht schlecht, aber man hat sich einfach was anderes versprochen, weil es anders angepriesen wurde. Ich fand Charaktere wie Liv so ätzend und Thea so voreingenommen und selbstsüchtig, dass es dem Buch schon einen Knick gegeben hat. Schuld ist hier nicht der Mann, wie es gerne dargestellt wird, sondern es sind falsche Erwartungen, fehlende Kommunikation und zurückgestellte Wünsche, so wie falsche Egos. Alles in allem eine gute Story, vor allem mal von Erwachsenen anstatt von 18-jährigen Mädchen und ihrem ersten Liebesproblemen.
Ich werde so oder so den zweiten Teil lesen. Ich hoffe Dell ist dann dran mit seiner Geschichte
Wenn ich an David Safier denke, denke ich an erster Stelle an sein für mich bestes Buch“ Mieses Karma“. Ein Buch was überzeugte mit einem so tollen Humor. Leider konnte mich im Folgenden keins seiner Bücher ...
Wenn ich an David Safier denke, denke ich an erster Stelle an sein für mich bestes Buch“ Mieses Karma“. Ein Buch was überzeugte mit einem so tollen Humor. Leider konnte mich im Folgenden keins seiner Bücher mehr so überzeugen wie dieses.
Auch „Aufgetaut“ hat für mich nicht das Potential zu seinen besten Büchern zu gehören.
Wir erleben zwei Menschen, welche beide das Glück erstmal verlasen, hat.
Felix, geschieden und arm, der nicht mal den Unterhalt für seine Tochter zahlen kann will sein Glück erneut versuchen, indem er eine Glücksapp programmieren will. In Form seines jetzigen Jobs ist er auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Dabei seine elfjährige, verzogene und besserwisserische Tochter. Diese tanzt allen Leuten auf der Nase herum, stellt alles in Frage und nervt unheimlich mit ihrer Art. Wer das süß findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
Das einzig süße war für mich das kleine Mammutbaby, welches seine Geschichte erstmalig vor 33.000 Jahren im Buch hat. Dort gab es eine kleine Gemeinschaft von Menschen, die eindeutig aus Inzest bestanden. Urga steht ihrer Schwester zur Seite, als diese ihr Kind gebärt und es anders aussieht als die anderen (definitiv nicht aus der Inzestsippe) und will sich nicht aus dem Dorf vertreiben lassen, als sie sich dagegen wert das das Kind getötet werden soll.
Diese geht stattdessen mit den Männern auf die Jagd und gesteht dort dem Schönling des Dorfes ihre Liebe. Zu ihrem Pech ist der aber schon, heimlich, anders vergeben. Kurze Zeit später wird sie mit dem Babymammut zum Eisblock und kommt in unsere Zeit.
Bis hierhin sind 100 von 350 Seiten vergangen und es ist nicht wirklich viel passiert.
Das quengelige Kind nervt alle Seiten über. Felix wirkt wie ein Schluck Wasser in der Kurve und die beiden Eisopfer sind noch im Eisblock. Humor sucht man hier vergebens. Leider bringt das Buch auch keinen Spannungsbogen auf. Wer Lust hat die ganze Zeit vom Glück zu lesen und die nervigen Dialoge einer schnippischen 11-Jährigen mag, ist hier richtig aufgehoben.
Ich mag jedoch mehr die richtig lustigen Bücher von Safier und das war leider bis jetzt nur das oben genannte. Schade drum, aber das Buch wurde für mich bei Seite 100 eingefroren.