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Veröffentlicht am 12.04.2020

Frankensteins junge Jahre

Düsteres Verlangen
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Frankensteins Geschichte aus der Feder von Mary Shelley sollte jedem bekannt sein. So hat der Autor Kenneth Oppel die künstlerische Freiheit genutzt und uns in die Kindheit von Frankenstein gebracht und ...


Frankensteins Geschichte aus der Feder von Mary Shelley sollte jedem bekannt sein. So hat der Autor Kenneth Oppel die künstlerische Freiheit genutzt und uns in die Kindheit von Frankenstein gebracht und zeigt einen Weg wie der verrückte Wissenschaftler auf die Idee gekommen sein könnte, ein unsterbliches Wesen zu erschaffen.

Es ist um 1800 herum, in der Stadt Genf. Die Zwillingsbrüder Victor und Konrad Frankenstein sind unzertrennlich und wie eine Person. Die Cousine Elizabeth lebt mit im Haus, so wie der Sohn eines Kaufmannes, Henry. Zusammen erleben sie die Abenteuer der Kindheit und genießen den Sommer ohne Privatlehrer.

Eines Tages finden sie im Zufall eine geheimnisvolle Bibliothek. Eine der dunklen Künste. Versteckt und verboten, da das Experimentieren mit der Alchemie hart bestraft wird. Wenige Tage später dann erleidet Konrad an einem schlimmen Fieber, welches trotz zweier Ärzte nicht vergeht. Die Kinder erinnern sich an ein Elixier des Lebens, welches in den Büchern stand und machen es sich zur Aufgabe ihr geliebtes Familienmitglied zu retten.

Ein Abenteuer mit Gefahren beginnt wo der Tod oft nur von der Schippe gesprungen wird, ein merkwürdiger Alchemist, der mithilft und viele Erkenntnisse zu den eigenen Wünschen werden festgestellt. Denn zwischen Elisabeth und Konrad hat es gefunkt, etwas das Victor nicht so gerne sieht. Wird er seinen Bruder retten oder lässt er ihn sterben, um Elisabeth für sich zu gewinnen?
Alles in allem hat die Geschichte recht kurze Kapitel, welche schnell zu lesen war. Die Erzählung handelt aus der Sicht von Victor und gibt daher seine Gefühle für seinen Bruder und für Elisabeth wieder.

Die Abenteuer sind nicht zu fantastisch, sondern könnten so wirklich stattfinden. Leider bleibt die erwartete Spannung im Ganzen etwas auf der Strecke und die Charaktere bekommen leider keinen allzu großen Tiefgang da es nur aus Victors Sicht passiert. Trotz alldem habe ich bereits den zweiten Teil im Schrank und werde diesen lesen. Denn der Weg bis hin zum großen Frankenstein ist noch weit und man möchte dennoch wissen was Victor noch alles dazu bewegt hat, sein Monster zu erschaffen.

Es handelete sich zudem noch um eine alte Buchversion die gebunden ist. Leider war diese nicht im Bestans von lesejury auffindbar.

Veröffentlicht am 11.04.2020

Wie weit wirst du gehen?

The Escape Game – Wer wird überleben?
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Ein Prolog der einen fragen lässt was passiert ist. Ein inkompetenter Wachmann hört Schüsse in einem Gebäude wo keiner sein soll. Aufzugtüren, die sich öffnen und sehr viel Blut kommt aus diesem raus. ...

Ein Prolog der einen fragen lässt was passiert ist. Ein inkompetenter Wachmann hört Schüsse in einem Gebäude wo keiner sein soll. Aufzugtüren, die sich öffnen und sehr viel Blut kommt aus diesem raus.
In einem Wechsel aus der Perspektive im Aufzug und von Sara Hall erfahren wir eine Geschichte mit mehr Verschwörungen und Geheimnissen als zuerst vermutet.
Eine Gruppe von Geschäftsleuten wird an einem Freitagabend in ein Meeting beordert, welches sich dann als Escape Game in einem Aufzug herausstellt. Schon recht schnell erfahren wir, dass eine Person fehlt und das Sara Hall nicht mehr lebt.
Aber wer ist Sara Hall? Dies erfahren wir in der zweiten Zeitspanne, wo die junge Frau als frische Absolventin der Uni einen Job sucht und dann über Umwege in der Firma angestellt wird.
Wir erfahren während des Escape Games im Aufzug viel über Charaktere, welche sich dort aufhalten. Von den Schulden, zu teure Frauen daheim, Geldsorgen und der Ungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen in der Finanzwirtschaft.
Der Aufstieg und der Fall von Sara ist ebenfalls sehr gut dargestellt und zeigt was für ein Haifischbecken das Business ist. Aber hier geht es noch viel weiter als man denkt und die Geschichte bekommt eine Wendung die man erstmal gar nicht sieht. Vor allem da mehr Leute als nur Sara nicht mehr Teil des Teams sind und der Erfolg gepflastert von Leichen ist.
Der Titel ist im Ganzen irreführend, weil die Geschichte mehr die tiefen Abgründe der Finanzwelt zeigt und der menschlichen Psyche. Wie weit Menschen gehen, wenn es um Geld und Prestige geht. Aber trotz dessen das ich erwartet habe eine Geschichte über das Spiel Escape Room zu lesen, bin ich positiv gestimmt über das war es wirklich war.

Veröffentlicht am 11.04.2020

Eine ganz nette Fantasystory

Windborn. Erbin von Asche und Sturm
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Die junge Ashara ist eine Wolkenstürmerin. Sie ist somit eine Elementwandlerin und hat spezielle Fähigkeiten. Bei ihr hilft die Gabe Wasser in der Wüste zu finden. Ohne diese Gabe wäre ihre Sippe zum Tode ...

Die junge Ashara ist eine Wolkenstürmerin. Sie ist somit eine Elementwandlerin und hat spezielle Fähigkeiten. Bei ihr hilft die Gabe Wasser in der Wüste zu finden. Ohne diese Gabe wäre ihre Sippe zum Tode geweiht, da diese sonst verdursten würden.
Neben der Gefahr zu verdursten, müssen sie sich der davor Schützen von den Skar gefunden zu werden. Diese jagen Elementarwandler und versklaven Menschen.
Eines Tages wird ihre Sippe von den Verfolgern der Skar überfallen und ihr bleibt nur die Flucht in die Berge, da sie sonst von diesen gefangen genommen wird.
Dort wird sie von Kiyan gefangen genommen. Er ist ein Wasserelementler und somit der begehrteste von allen. Er lebt mit seinen Volk in den Bergen, um dies zu schützen. Doch nun hat er mit Ashara keine einfache Gefangene, denn diese möchte zurück zu ihren Volk.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Sie ist rasant und zeigt wie schwer es Ashara fällt ihrer Sippe zu helfen und ihrem Bruder. Auf der anderen Seiten möchte sie natürlich Kiyans Volk nicht gefährden. Die Liebesgeschichte, welche sich zwischen den beiden entwickelt ist nicht so stark Vordergründig sondern ein Teil der Geschichte aber nicht der ausschlaggebende und das macht es sehr angenehm. Ein Fantasyabenteuer welches sich zu lesen lohnt.

Veröffentlicht am 07.04.2020

Gut durchdachter Thriller

Blackout
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Wenn du aus einer Notoperation aufwachst, weil dir gerade eine Gehirntumor entfernt wurde, bist du erstmal etwas angeschlagen. Aber wenn die Polizei dich dann wegen des Mordes an deiner Ex-Freundin festnimmt ...

Wenn du aus einer Notoperation aufwachst, weil dir gerade eine Gehirntumor entfernt wurde, bist du erstmal etwas angeschlagen. Aber wenn die Polizei dich dann wegen des Mordes an deiner Ex-Freundin festnimmt fallen alle andere Sorgen von dir ab. Du sollst was getan haben? Und dann ist das schlimmste an der Geschichte, dass der Mord geschehen ist wie in deinen Krimis. Du bist Autor und es scheint als wäre dein Täter lebendig geworden. Daher bist du Verdächtiger Nummer eins.

Während deiner Zeit in Arrest wird das nächste Opfer gefunden. Somit bist du erst mal raus aus der Zelle aber die Polizei behält dich im Auge. So versuchst du den Täter zu finden, was nicht sehr einfach ist. Den neben regelmäßigen Blackouts gibt es verdächtige Spuren, welche immer wieder zu dir zu führen scheinen.

Andrew Danner ist einer der sympathischsten Hauptcharaktere, die ich in einem Buch erlebt habe. Seine Selbstironie hat das Buch in seiner harten Thematik und dem Hintergrund das ein Mord stattgefunden hat, positiv aufgelockert. Der Autor schafft es eine Szenerie aufzubauen, wo man selbst nicht sicher ist ob Andrew der Täter ist oder nicht. Man hat durchgängig das Gefühl er kann es nicht sein. Aber dann sind da die Blackouts und die Spuren, welche immer wieder zu ihm führen.

Für mich war es ein gut durchdachter Trhiller, der mal anders war als das Durchschnittsbuch.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Etwas schwächer als der erste Teil

Black Blade
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Im zweiten Teil der Reihe erleben wir die Geschichte nach wie vor aus der Sicht von Lila. Als Ich-Erzählerin können wir die Geschichte aus erster Reihe erleben und wie Lila mit allen umgeht.

Die Bande ...

Im zweiten Teil der Reihe erleben wir die Geschichte nach wie vor aus der Sicht von Lila. Als Ich-Erzählerin können wir die Geschichte aus erster Reihe erleben und wie Lila mit allen umgeht.

Die Bande zwischen ihr und Devon ist mittlerweile allen aufgefallen und sie müssen keinen Hehl mehr draus machen. Auch wenn die Beziehung in ruhigen Bahnen verläuft. Lila ist mittlerweile gut in der Familie angekommen und ein wichtiger Teil dieser geworden. Zudem hat sie im Laufe des Buches die Möglichkeit Geheimnisse rund um ihre tote Mutter zu erfahren.

Überrascht ist sie, als sie hört das die beim alljährlichen »Turnier der Klingen« teilnehmen soll. Ein Wettbewerb mit Hindernislauf und Kämpfen. Dabei können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten ausnutzen. Wichtigste Regel ist jedoch, dass niemand getötet wird. Was für ein Zufall das der ein oder andere mysteriöse Unfall bereits im Vorfeld oder während es Wettkampfes stattfindet. Es scheiden somit nach und nach alle Kandidaten aus, die auch gute Chancen hatten, weit zu kommen.

Einer der ehrgeizigsten und gefährlichsten Teilnehmer ist der Sohn von Victor Draconi. Dieser will Lila tot sehen und geschlagen auf dem Boden. Ein Mensch durch und durch böse und für alle eine große Gefahr. Aber auch der liebe Vater zeigt sich in diesem Band von seiner schlechtesten Seite und welche Gefahr von ihm ausgeht.

Im vergleich zum ersten Band hat dieser hier mehr Action und es kommen mehr Pärchen zustande bzw. zeigen sich während der Geschichte. Alles in allem finde ich den Band etwas schwächer als den ersten Teil. Wichtig ist hier für Lila das sie unter keinen Umständen ihre Magie offenbart und dies ist für sie immens schwierig. Das Ende vom Buch ist etwas zu sehr vorher zu sehen gewesen. Daher einen Minusstern.